Dominant

Hallo

Ich mache mit meiner Dominanz meine Ehe Kaputt und weiß nicht wie es anstellen kann 😣.

Meine Mutter war und ist eine sehr dominante Person in der Kindheit wurde ich geschlagen. Durch ihre Dominanz sind schon 2 Ehen in den Bruch gegangen.

Ich bin 24cjahre und habe eine Kind und bin mit einem tollen Mann verheiratet besser könnte es nicht sein aber ich merke wie ich immer mehr wie meine Mutter werde .

Ich meckere nur an ihn herum sage er hilft mir nicht obwohl er 6 Tage die Woche in Schicht arbeitet und mir sehr viel hilft .

Ich unterstelle ihm das er ein schlechter Vater und Mann sei obwohl er der beste ist.

Wenn er sich mit jemand treffen will fragt er mich davor weil er ja nur einen Tag frei hat und ich werde dann richtig sauer auf ihm .

Ich habe eine Therapie Stelle gefunden aber die fÀngt erst in 3 Monaten an .

Was kann ich selber fĂŒr machen damit es besser wird .
Sollte ich Abstand zu meiner Mutter halten ?
Ich hasse mich dafĂŒr aber es fĂ€llt mir so schwer

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Wirklich helfen kann ich dir nicht. Aber du hast doch bereits den wichtigsten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Du hast das Problem erkannt und hast den Willen etwas dagegen zu tun.
Ich glaub mit dieser Einstellung schaffst du es auch dich zu Àndern.

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Guten Abend

Wenn du meinst, dass der Einfluss deiner Mutter immer noch zu groß auf dich ist, dann wĂŒrde ich den Kontakt auf ein Minimum reduzieren.

Den grĂ¶ĂŸten Schritt hast du bereits getan: EingestĂ€ndnis und der Weg zur Therapie.

An deiner Stelle wĂŒrde ich mit deinem Mann ganz offen ĂŒber alles sprechen, damit er auch sieht, dass es dir wichtig ist dich zu Ă€ndern.
ErklÀre ihm wie es dir innerlich geht. 3 Monate gehen schnell vorbei aber in so einer Situation kann es sich wie Kaugummi ziehen.

Ich nehme an, dass du auch oft nicht sofort mitbekommst, dass du ĂŒber die Strenge schlĂ€gst da du es fĂŒr selbstverstĂ€ndlich ansiehst.
Vielleicht wÀre da eine Art Codewort geeignet. Sobald dein Mann dieses Wort ausspricht, kann er dich damit wieder "zur Besinnung" bringen, damit du nicht weiter machst.

Ich wĂŒnsche euch, dass ihr beide es schafft, diese Situation ins Positive zu drehen #klee
Gruß Erdbeer-#hasi

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Wow! Super! Deine Selbsterkenntnis ist total wichtig und ehrlich! ❀❀ Dir und anderen gegenĂŒber! Und weißt du was? Diese Erkenntnis ist der wichtigste Schritt!

Du fĂ€ngst in drei Monaten mit der Therapie an! Sehr gut! Rede offen mit deinem Mann! Sag ihm was dich bewegt und das du dich selbst deshalb haßt! Sag ihm, wie wichtig es dir ist und bitte ihm um VerstĂ€ndnis in der nĂ€chsten Zeit!

Du wirst sehen, alleine schon diese Erkenntnis mit dem ersten Schritt (Termin ausgemacht) wird dich etwas ruhiger werden lassen.

Und wenn es doch so ist! Hasse dich nicht selbst, du hast es nur nicht anders gelernt. Wichtig ist, dass du weißt dass es dir und anderen nicht gut tut! Und vorallem willst du sicherlich nicht deinem Kind das gleiche vorleben!

Hut ab, du Liebe!!! Bist mit deiner Erkenntnis schon viiiiel weiter als viele andere da draußen!

Eines noch! Mir hat einmal jemand gesagt, dass „Sich selbst die Zeit geben, bzw. mit sich selbst Geduld zu haben, ist der grĂ¶ĂŸte Akt der Selbstliebe!“ Also verurteile dich nicht und gehe Schrittchenweise deinen Weg...Es wird dauern, aber es lohnt sich ❀❀❀❀

WĂŒnsche dir vom Herzen alles Liebe 💕

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Es liegt in Deiner Hand. Du kannst Dich Àndern. Versuche es. Du wirst es schaffen. Oftmals bin ich auch scheisse drauf, weil ich gestresst bin vom Alltag und den Kindern und lasse es bei meinem Mann raus. Obwohl er seinerseits sein Bestes gibt.

Ich habe es erkannt und Du auch. Versuche lockerer zu werden. Erwarte nicht zu viel. Ich denke, dass ihr auch wenig Paarzeit habt, oder?

Das ist nÀmlich bei uns das Problem. Unternimmt zu zweit etwas, das wird Eurer Beziehung sehr gut tun.

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Du schreibst hier gefĂŒhlt fast tĂ€glich ĂŒber deine Mutter und hast schon so viele RatschlĂ€ge bekommen. Ja, du sollst unbedingt eine Therapie machen, um deine Kindheit aufzuarbeiten und dich von ihr distanzieren - sie tut dir offensichtlich nicht gut und beherrscht deine Leben und deine Gedanken!

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Du musst Verantwortung fĂŒr dich und dein Verhalten ĂŒbernehmen. Das auf deine Mutter abzuwĂ€lzen bringt dich nicht weiter. Du bist erwachsen... Deine Entscheidung wie du dich verhĂ€ltst. Schreib dir jeden Tag auf fĂŒr was du dankbar bist deinem Mann gegenĂŒber. Und dann sag ihm das.

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Du arbeitest daran bald und erkennst es, das ist schon ein toller mutiger Schritt.

Redet ihr darĂŒber? Weiß er das du das gar nicht so meinst oder manchmal ĂŒberreagierst? Sprecht darĂŒber ganz offen, damit auch er es verstehen kann.

Ich hoffe das die Zeit schnell vorbei geht.

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Jeder ist fĂŒr sich selbst verantwortlich. Jeder ist seines GlĂŒckes Schmied. Du bist 24 und keine 12 mehr. Du kannst doch selber ĂŒberlegen. Wieso macht man negatives Verhalten nach? Besonders wenn man weiß, dass es nicht korrekt ist. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung