Egoistischer Partner - Wieviel Selbstaufgabe für eine Partnerschaft

#wolkeNach längerer Singlephase habe ich w 49 einen Mann kennengelernt, wir haben uns ineinander verliebt. Wir wohnen mehr als 100 km voneinander entfernt, langsam nervt die räumliche Distanz und das Thema "zusammenziehen" steht im Raum. Jetzt ist es so, das mein Freund unzufrieden im Job ist, seinen langjährigen Arbeitsplatz gekündigt hat. Seine neue Stelle hat er nach kürzester Zeit auch schon wieder hingeworfen und er überbrückt nun seine Arbeitslosigkeit mit Gelegenheitsjobs. Ich bin an meinem Wohnort sehr zufrieden mit meiner Arbeit und möchte meinen Job nicht aufgeben, außerdem kümmere ich mich um meine Eltern, die gesundheitlich nicht mehr so auf der Höhe sind. Mein Freund hat aber angedeutet, dass er nicht bereit ist, in meine Richtung zu ziehen, er erwartet von mir, dass ich zu ihm ziehe. Er hat ein Haus, was noch nicht abbezahlt ist und auch recht renovierungsbedürftig ist. Ich selber habe eine kleine Wohnung gekauft, auch noch nicht ganz abbezahlt. Mich betrübt die Tatsache, dass er von mir erwartet, dass ich alles aufgebe, obwohl ich zufrieden im Job bin und mich familiär verpflichtet fühle, er zur Zeit von seiner Arbeitssitution frei wäre, sich etwas in meiner Nähe zu suchen und sein Haus vielleicht zu vermieten. Familiäre Verpflichtungen hat er keine...Wie seht ihr das, was ist eure Meinung..

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Kurz und bündig: bleib wo du bist!

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Du bist gerne da wo du bist, du hast Verpflichtungen und einen Job den du magst. Wieso solltest du das aufgeben für jemanden, der nicht bereit ist sich einen Schritt auf dich zu zu gehen?? Du hast mehr aufzugeben, er eigentlich nichts. Entweder man trifft sich in der Mitte, wo pendeln noch eine Möglichkeit wäre oder jeder bleibt da wo er ist.

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Ich würde nicht im Traum auf die Idee kommen, alles aufzugeben für einen egoistischen arbeitslosen Gelegenheitsjobber. Wie kommt man nur auf dieses schmale Brett, gibts im Umkreis von unter 100 km keine anderen Männer bei Euch?

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Ich gehe davon aus, dass Du selber schon gemerkt hast, dass DER Mann kein Partner ist, sonst würdest Du hier kaum fragen.
Es wäre ziemlich....... seltsam, wenn Du Job, Wohnung und Deine Eltern für diesen unzuverlässigen Vogel hinschmeißen würdest. Tut mir leid, eine freundlichere Formulierung finde ich für den nicht.
LG Moni

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Wenn ich so zufrieden in meinem Umfeld bin, würde ich nicht umziehen. Und 100km sind nicht wenig, aber auch nicht ewig viel.

Nachher ziehst du zu ihm, der Alltag ist furchtbar und dann hockst du da und hast alles aufgegeben. Und mit steigenden Alter wird die Jobsuche ja meist auch nicht leichter 😔

Ich würde also unter diesen Umständen nicht zu ihm ziehen. Frag ihn doch mal ganz ehrlich: was hält ihn dort?

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Bleib bloß, wo Du bist!!!

Am Ende steht ihr beide ohne Job da.

Oder aber, er lässt sich aushalten und über Deine Zahlungen sein Häuschen renovieren.

Er zieht in Deine Richtung oder es klappt eben nicht mit euch.

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Du stehst mit beiden Beinen an deinem Ort fest im Leben. Er hat zwar ein Haus, aber schwebt jobtechnisch im luftleeren Raum.
Bis das geregelt ist würde ich das Thema zusammenziehen ad acta legen.
Was spricht denn gegen eine Fernbeziehung?
Wobei 100 Kilometer nicht so dramatisch klingen,die hat man doch in einer guten Stunde geschafft, wenn nicht grad zig Staugebiete dazwischen liegen. Manche Leute fahren eine Stunde zur Arbeit.
Keiner von euch beiden will umziehen,also belasst es erstmal so und schaut wie es sich weiter entwickelt. Ganz zwanglos.