Er zahlt lieber, als sein Kind zu sehen - wie seht Ihr das?

Hallo zusammen,

ich muss mir mal was von der Seele schreiben. Zur Vorgeschichte:

Ich bin in der 30. Woche schwanger. Der Vater ist mein Exfreund, wir sind bereits seit 15 Jahren getrennt, hatten aber immer Kontakt zueinander, auch über die Jahre immer schöne Tage und Nächte zusammen, soweit wir beide Single waren... Tat mir manchmal weh wie die Hölle - er war und bleibt meine ganz große Liebe. Ich hab manchmal im Nachhinein so gelitten, weil er eben eine Partnerschaft immer ausschloss. Hab also genommen, was er mir geben konnte, und das war unverbindlicher Sex. Ja, und nun ist dieses letzte Mal gründlich schief gegangen. Ich wurde schwanger.

Hab ihm das mitgeteilt, da machte er sehr deutlich, dass Kinder bekommen für ihn "das Allerletzte" (seine Worte) wäre und nur eine Abtreibung infrage käme. Für mich aber nicht. Er sagte, er kann mich nicht zwingen, aber er möchte von diesem Kinde NICHTS wissen. Keinen Kontakt, keine Fotos, kein Teilhaben. Das will nicht in meinen Kopf hinein. Ich meine, es ist SEIN Kind, das nichts dafür kann und ein Recht auf seinen Vater hat.

Hab ihn nun damit größtenteils in Ruhe gelassen, nur mal nach einer großen Untersuchung informiert. Hab ihn auch gefragt, ob er Namensvorschläge machen möchte oder das Kind nach der Geburt sehen will. Nein, will er nicht. Nun hab ich das auch alles beim Jugendamt so fixiert und dazu einen Vordruck erhalten, womit sie seinen Unterhalt ausrechnen. Er hat das alles ausgefüllt etc. und mir persönlich dazu noch einen Brief geschrieben:

Er würde mir 200 Euro im Monat mehr zahlen, als er müsste. Dazu 2.500 einmalig für die Ausstattung. Damit kann ich tun, was ich will. Urlaub, sparen, Ausgaben fürs Kind... Ihm egal. Dafür will er aber eben keinerlei Kontakt.

Puh. Mir tut das so weh. Wir waren immer so gute Freunde. Und das Kind wird irgendwann nach seinem Vater fragen. Er ist kein Arsch oder so, aber was soll ich denn sagen? Wir wohnen 500 km voneinander entfernt, da ist regelmäßiger Umgang eh nicht drin. Aber mal ein Treffen? Ich hatte gehofft, er kommt nach der Geburt wenigstens und lernt seine Tochter kennen.

Ist es nicht eine miese Nummer, dass er mich sozusagen dafür bezahlt, dass er um Gottes Willen sein Kind bloß nicht sehen muss? Ich komme mir vor wie "gekauft". Sollte er nicht zu dem stehen, was passiert ist? Er wollte das doch auch?

Soll ich mit ihm reden? Oder ihn nach der Geburt mit einem Bild kontaktieren? Wenn er sein eigenes Baby sieht, überlegt er vielleicht anders...

Was meint Ihr? Wie würdet Ihr Euch in dieser Situation fühlen?

Viele liebe Grüße!

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Es tut mir sehr leid für dich und deine Kleine.
Sowas kommt tagtäglich vor. Viele ungewollte Väter gehen diesen Weg des absoluten "nicht Kontaktes".

Ich würde da tatsächlich nicht weiter hinterher rennen. Du scheinst deine freundschaftlichen Gefühle auch höher zu bewerten als er. Das ist schwer einzusehen und tut wahnsinnig weh, glaub mir, ich kenne das. Zwar nicht mit Nachwuchs, aber ich kenne die Enttäuschung und das Desinteresse an der eigenen Person und Gefühlswelt.

Versuche nicht ihn über das Kind zu "binden", das bereitet dir nur noch mehr Kummer. Konzentriere dich auf deinen bald neuen Lieblingsmenschen, den du bald hast.

Zu den Zahlungen würde ich meinen stolz beiseite schieben und das Geld einfach annehmen. Es ändert nichts, ob du es nun nimmst oder nicht, er wird keinen Kontakt wollen. Und zwingen kannst du ihn nun mal nicht.

Dir alles Gute und viel Kraft.

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Weiß er, dass du Gefühle für ihn hast und eigentlich mehr willst? Kann es vielleicht sein, dass er das Gefühl hat, dass du ihm das Kind untergejubelt hast um ihn an dich zu binden? Und er dir mit der rigerosen Ablehnung des Kindes sagen will, dass "deine Rechnung" nicht aufgeht?

Ich würde ihn erstmal in Ruhe lassen. Ne kurze Info wenn das Kind da ist, aber ohne Bild. Wenn er neugierig ist oder doch Interesse hat, wird er sich bei dir melden.

Es ist ja keine abschließende Entscheidung. Gut möglich, dass er seine Meinung noch ändert mit der Zeit, aber ich würde erstmal ohne ihn planen.

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Ich finde auch, dass es sehr danach klingt, als würde er sich von dir abgrenzen wollen. ich finde deine art zu schreiben auch "unangenehm". du "schiebst" etwas auf dein kind und hast eigentlich selbst nicht geschafft, ihn loszulassen. dafür kann er nichts. er möchte im moment kein Vater sein. vielleicht fällt es ihm leichter, wenn du ihn endlich "entlässt" aus deinem Wunsch nach mehr.

natürlich trägt er Verantwortung, denn er hatte noch sex mit dir.

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Und diese Verantwortung übernimmt er auch in Sachen Zahlung. Es gibt genug Männer die erstmal unterstellen, man habe sich durch die Welt gepimpert und wollen erstmal einen Vaterschaftstest. Er hingegen scheint dies nicht zu tun, er zählt, will sogar mehr zahlen.

Dass er das Kind nicht sehen will ist letztlich wie alle sagen seine Sache und man sollte ihm das nicht aufdrängen.
Wenn die Frage nach dem Papa irgendwann kommt wird sich eine Antwort finden, vorausgesetzt die Situation ist noch die selbe.

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Naja, bei 500 km, ungewollt mit einer Frau, die er nicht für mehr als unverbindlichen Sex wollte, was soll er denn tun? Du würdest ihm das Kind in den ersten Wochen und Monaten, evtl. auch Jahren, doch sowieso nicht allein geben. Kontakt zum Kind haben würde also zwangsläufig bedeuten, Kontakt zu dir haben, am Besuchs-WE bei dir schlafen und Happy Family spielen. Dazu hat er aber keine Lust.

Sei froh, dass er großzügig ist und zahlt, stell es ihm frei, das Kind sehen zu können wenn er will, aber benutz das Kind nicht, um Kontakt zu halten. Er hat sich nie für dich entschieden, und auch das Kind ändert nichts daran. Ich denke, der Schuss ist für dich komplett nach hinten losgegangen, denn jetzt hast Du nicht mal mehr die Freundschaft und den Sex.

Alles Gute für Dich und Deine Tochter, auch ohne Erzeuger.

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Also ich finde, dass der Mann sich mehr als fair verhält, du hast eigentlich sogar grosses Glück, dass er dich so finanziell unterstützt. Er schenkt dir im Grunde pro Jahr 2400 Euro plus dann noch die 2500. Das ist mehr als großzügig. Ich könnte mir vorstellen, dass er sogar später auch noch das eine oder andere Mal einspringt in Sachen Geld.

Es ist sein gutes Recht, nichts mit diesem Kind zu tun haben zu wollen. Auch du könntest kein Interesse daran haben und es entweder abtreiben oder weggeben🤷🏼‍♀️ diese Wahl habt ihr beide. Andersrum hätte er allerdings keine Chance, wenn ER das Kind wollen würde, aber du abtreiben wolltest. Du hast hier also sogar mehr Rechte als er, tut ja aber nichts zur Sache. Du willst das Kind behalten, super. Du wirst finanziell dafür versorgt, mehr als Muss, alles tiptop. So eine elegante Lösung hat längst nicht jede alleinerziehende Mutter.

Wenn dein Kind in ein paar Jahren nach Papa fragt, sagst du ihm ganz einfach die Wahrheit. Wieso auch nicht?

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Jupp. Als Mama hat man in diesem Fall so viel mehr Rechte als als Papa.

Als Frau kann ich abtreiben. Als Mann muss ich mich dem Willen der Mama beugen... Mit null niente nada Mitspracherecht. Was einerseits ja gut ist, als Frau ist es MEIN Körper, der da ein neues Leben heranwachsen lässt, und doch entscheidet die Mama nicht zuletzt im Alleingang über die (finanzielle) Zukunft des Papas.

Hut ab vor diesem Mann, der freiwillig sein Kind, das er nicht wollte, besser absichert als er müsste.

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Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass Kinder mit so einer Situation besser klar kommen als man denkt. Man stellt sich immer vor, dass das Kind plötzlich vor einem steht mit großen Augen und total verzweifelt ist, wenn man sagt was Sache ist. Meistens ist es aber weniger dramatisch. Die kleinen wachsen halt so auf und die ersten Jahre vermissen sie da auch nichts, weil sie es ja eh noch nicht verstehen und auch nicht anders kennen. Irgendwann kommen Fragen, ja. Aber da kann man dann einfach die Wahrheit etwas kindgerecht verpacken und dann reicht den Kids das in der Regel auch erstmal aus. Du kannst zB einfach sagen:"Du, dein Papa wohnt ganz weit weg und deshalb ist er nicht hier." Später kann man erklären, dass der Papa mehr mit sich selbst und seinem eigenem Leben zu tun hat und er wohl deshalb nicht da ist, wie andere Papas, aber dass es nicht schlimm ist, weil du ja noch da bist.

Und wer weiß, wahrscheinlich hast du bis dahin schon jemand Neues kennengelernt, der für sie dann quasi die männliche Bezugsperson ist.

Mein Sohn kennt seinen Vater auch nicht und mittlerweile sagt er selbst, dass er ihn nicht haben will.
Er weiss wie er heißt und wie er aussieht. Ich habe ihm gesagt dass sein Vater nicht in der Lage ist so für uns/ ihn da zu sein, wie es eigentlich sein sollte und dass er sich um sich selbst kümmern muss. (Alkoholiker, Kiffer, Chaot, unzuverlässig, verantwortungslos, egoistisch etc). Du musst ihr nicht mit drei gleich die knallharte Wahrheit an den Kopf hauen. Ich mache es dosiert, dem Alter entsprechend und eben nur das Notwendigste. Ich finde man muss Kinder nicht mit zu viel Info überfordern und auch nicht sagen: "Dein Papa hatte keinen Bock auf dich."

Nimm das Geld an. Und wenn du es nur auf ihr Sparbuch packst, aber sieh es nicht als Freikaufen. Das hat er gar nicht nötig, denn er muss keinen Kontakt mit ihr haben, wenn er es nicht möchte. Dazu kann ihn keiner zwingen, auch du nicht. Er will wohl einfach dann nicht weiter mit dem Thema konfrontiert werden und ganz ehrlich, dafür ist deine Tochter doch zu schade. Wenn er von selbst nicht drauf kommt, sie kennenlernen zu wollen, dann verpasst ER was, nicht deine Kleine.

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Ja, das stimmt. Für Kinder kann die Abwesenheit des Vaters weitaus weniger dramatisch sein als es klingt, wenn sie es von klein auf nicht anders kennen. Und ich bin da das beste Beispiel.

Ich bin mit meiner Mutter und meinen Großeltern groß geworden und hab meinen biologischen Vater nicht wirklich vermisst. Ich wusste, dass ich einen hatte und wie er hieß, aber das war dann auch alles. Ich hatte doch schon alles was ich brauchte - meine Mutter und meine Großeltern, die mich liebten. Das war für ein kleines Kind völlig ausreichend. Nie habe ich sehr genau gefragt oder ihn mal kennenlernen wollen. Das hat sich auch nicht geändert, als meine Mutter 11 Jahre später ihren Mann geheiratet hat. Dieser Mann war mir soviel mehr ein Vater und nur er hat sich dieses Recht verdient, sich meinen Vater zu nennen. So ein Konzept nennt man sozialer Vater, glaub ich. Anyway, mein biologischer Vater hat mir nur ein paar Jahre später einen Brief geschrieben und seinen Wunsch geäußert, mich kennen lernen zu dürfen/wollen. Da war ich gerade 15, schwer pubertierend und beschäftigt mit mir selbst. Kein guter Zeitpunkt. Davon abgesehen war ich immer noch nicht recht erpicht darauf, ihn kennenlernen zu wollen. Denn was will ich mit einem Mann, der nie Teil meines Lebens war und jederzeit wieder gehen kann, wenn es ihm passt? Neee, nein danke.

Heute bin ich 33, sehr gut geraten und habe nach wie vor keinen Wunsch meinen Bio - Vater kennen lernen zu wollen.

Also: Nimm das Geld, erklär deiner Tochter altersgerecht die Sachlage und lass gut sein. Wenn er sie dann irgendwann doch kennenlernen will, liegt es ohnehin an deiner Tochter, ob sie es dann auch selbst will.

33

Hi,
so in etwa ist es bei mir auch. Man kann wunderbar ohne Vater aufwachsen, vielleicht mag das schon Einfluss auf die ein oder andere Baustelle haben, man weiß es aber nicht, das können anwesende Väter auch haben🤷‍♀️
@TE: Er will kein kein Kind, wohl schon gar nicht mit dir. Seine Lösung ist doch recht elegant.

vlg tina

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Hallo.

Deine Situation tut mir sehr leid. Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen. Und es würde dir sicher auch helfen, wenn du seine Haltung erstmal akzeptierst und damit abschließt.

Was allerdings die 2.500 € angeht: ich würde ihm sagen, dass du seine Entscheidung akzeptierst aber dass du das Geld nicht annimmst und ihm das Versprechen nicht gibst, da du nicht für deine Tochter entscheiden kannst, falls sie mal nach ihm fragt. Ich würde ihm ganz klar sagen, dass du ihr seinen Namen sagen wirst, wenn sie je danach fragen sollte. Vielleicht findet sie ihn nach der ganzen Geschichte so scheiße, dass sie eh nichts von ihm wissen will. Aber er muss zumindest damit rechnen, dass sie irgendwann vor seiner Tür steht.
Das ist ihre Wahl. Die kannst du ihr nicht jetzt schon für 2.500 € abnehmen.

Ich wünsche Dir alles Gute!!!

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Ich versteh nicht, warum sie die 2.500 Euro nicht annehmen soll. Als werdender Vater steht er in der Pflicht, sich an Anschaffungen für das kommende Kind zu beteiligen, eventuell muss er der Mutter auch noch Betreuungsunterhalt zahlen, was sind da schon 2500 Euro?

Und was meinst du mit "und ihm das Versprechen nicht gibst"?

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„2.500€...dafür will er aber eben keinerlei Kontakt“
Sie soll nach meinem Verständnis einwilligen im Gegenzug keinen Kontakt aufzunehmen.

DAFÜR will er das Geld zahlen.
Was sie rechtlich für Ansprüche gegen ihn hat, steht ja auf einem anderen Blatt.

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Hi

Rational und aus seiner Sicht: Dafür, dass er kein Kind (mit dir) wollte, reagiert er authentisch und anständig. So ganz herzlos ist er auch nicht, wenn er von sich aus an einen Betrag wie 2.5k gedacht hat. Seine Intention war bestimmt nicht, dich zu "kaufen". Das empfinde ich anhand deines Textes so.

Emotional und aus deiner Sicht: Du musst loslassen. Ein Widerspruch, denn du magst ihn seit x Jahren so sehr und sollst dich ausgerechnet jetzt, nach der Entstehung eines gemeinsamen Kindes, von ihm lösen. Hart, aber da musst du deinen Fokus gezwungenermaßen endlich anders setzen.

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Hi Phonics,

danke! Ja, ich denke, da liegst Du ziemlich richtig. Er ist ein ehrlicher, ein guter Mensch. Er würde nie jemandem bewusst weh tun oder sich eben wie der "Erzeugerarsch" verhalten. Aber er hat eben auch seine Prinzipien, und schon als wir vor 15 Jahren ein Paar waren (ich war damals erst 21), war für ihn IMMER klar, dass er niemals Kinder haben will. Insofern stimmt alles, was Du sagst …

Und ja, ich muss mich emotional von ihm lösen. Aber - so blöd das jetzt klingt - würde er sich wie ein Arschloch benehmen, würde mir das leichter fallen. Verstehst Du das? Paradox. Aber ich mag ihn sehr und er hat noch NIE was gemacht, was mir absichtlich weh tat (okay, die Trennung tat weh. Jahrelang. Aber auch das hat er mir versucht, so einfach wie möglich zu machen)

Hier schrieb jemand, man könnte auch denken, ich wolle ihm das Kind unterjubeln und hab es drauf angelegt. Ich würde sogar verstehen, wenn er so denken würde, aber ich HOFFE und glaube, dass er mich dazu gut genug kennt und weiß, dass ich das nicht tun würde. Hoffentlich!

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Ich glaube, es ist für dich eine Riesenchance!
Du bist jetzt Ende/Mitte 30, wenn ich richtig gerechnet habe, und seit dem Alter von 20 unglücklich verliebt. Bist dankbar für jedes Bröckchen Emotionalität und Zuwendung, was er Dir über die 500km Entfernung zuwirft.
Sorry, dass ich da so klar bin. Aber ich kenne das, ich neige auch dazu ;-)

Er ist sehr klar in seiner Haltung. Er will nicht nur das Kind nicht, er will auch dich nicht.
Nun kommt für Dich ein neues Leben. Als Mutter, aber Du kannst nun auch frei sein vom Kopf her und vom Herzen. Und wer weiß, vll lernst Du in der Zukunft einen neuen Mann kennen. Irgendwann.

Das Geld würde ich nehmen. Es ist nicht für Dich, sondern für Deine Tochter. Spare es für sie oder bezahle wichtige Dinge davon. Ich finde es anständig, dass er zumindest für seine Tochter finanziell gut sorgen will, dafür, dass er nie Vater sein wollte.

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Schwierig. Anscheinend wollte er nie Beziehung und Familie. Ich hab das Gefühl, in dir keimte jetzt die Hoffnung auf, dass er sich doch umentscheidet. Leider wird das wohl nicht passieren.


Ich finde es toll, dass er zumindest finanzielle Verantwortung übernimmt und mehr ist auch rechtlich (meines Wissens nach) nicht möglich. Das ist traurig, aber wohl nicht zu ändern.

Ich würde ihn nicht zwingen, auch wenn es weh tut. Höchstens mit ihm sprechen, wenn ihr verfahren wollt, wenn das Kind älter ist und evtl seinen Vater kennen lernen will. Ob er dann Kontakt möchte oder so.

Ansonsten würde ich ihn raus halten. Wenn er kein Interesse hat, spürt das Kind ja (früher oder später), dass es bei ihm nicht erwünscht ist. Evtl tut das mehr weh, als ihn gar nicht zu kennen!