Was machen

Ich lebe getrennt von meinem Nochmann. Wir haben ein gemeinsames Kind von 2 Jahren. Wir lebten neben seiner Mama und die beiden haben sich ständig koaliert und mich nicht ernst genommen. Demnächst habe ich einen Termin beim Scheidungsanwalt. Wir hatten nicht die gute Beziehung. Aber nicht alles war schlecht. Am Ende war da kein Sex mehr, keine Nähe, nur Streit. Er hat sich zurückgezogen. Er war nicht redebereit, hat nur mir Schuld zugewiesen. Mama hat ihn immer bestärkt. Ich wollte wegziehen. Er will es nicht. Wir haben als Familie nicht oft etwas unternommen und alle Entscheidungen mussten von Mutti genehmigt werden. Besteht eine reelle Chance darauf, dass dieser sich abkapselt und ich mit ihm eine Familie führen kann?

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Nein

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Wie kommst du auf die Idee?
Dein Mann kann und wird sich für dich nicht verändern.

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Guten Morgen
Oha... Das kommt mir so bekannt vor...
Mein Mann war auch so. Muttis Rockzipfel durfte nicht zu weit weg sein...
Das habe ich paar Jahre mit gemacht. Dann, bei einem Gespräch mit meinem Mann habe ich ihm wieder und wieder erklärt was für ein Mensch seine Mutter sei... Ihm gesagt das sie ihre Schwächeanfälle nur vortäuscht wenn sie nicht weiter weiß... Der wollte es nicht glauben. Bis es Streit gab, sie sich hin warf ich ihn dran erinnerte nix zu tun und abzuwarten... Sie sprang auf einmal auf und ging auf mich los. Da sah mein Mann endlich ein, was abging. Kein halbes Jahr später, zogen seine Eltern endlich aus, da wir in einem Haus zusammen wohnten... Und der Vermieter uns half sie raus zu bucksieren, auch weil noch andere Sachen vorgefallen waren....
Mir und den Kindern ging es besser.
Und glaube ja nicht, daß sie versucht hat, Kontakt zu halten.... Denn sie hat da gemerkt, daß sie ihren zweiten Sohn "verloren" hatte.

Es kann sein, daß es sich ändert, aber es muss nicht sein....
Und wenn Mutti alles absegnen muss... Dann ist es noch heftiger mit dem Rockzipfel.
Daher würde ich sagen, geh und leb dein Leben. Dein Sohn wird auch unter der Oma leiden, so wie meine Kinder... Wenn ich alles schreiben würde, was die getan hat, ich würde für noch bescheuerter gehalten, als wie jetzt schon.
Zieh weg... Vielleicht merkt er irgendwann was falsch läuft... Aber nur vielleicht.
Wenn nicht, dann hast du es richtig gemacht! Stell dich niemals aber auch niemals unter deine SchwieMu!!!

LG FlyPikachu

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Was hat sie deinen Kindern denn angetan? Ich habe selbst Angst, dass sie meinen Sohn kleinmacht, wenn ich nicht da bin... Ohne Grund ist ihrer ja nicht so geworden.

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Lies mal diesen Beitrag von ihr - da wird vieles klarer.
Und es liest sich so ein bisschen wie bei dir.

https://www.urbia.de/forum/46-haushalt-wohnen/5474558-microkosmoschaos

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Ihr lebt ja schon getrennt und ich gehe davon aus, dass ihm klar ist, warum und welche Rolle seine Mutter spielt oder?
Er hat jetzt die Gelegenheit, darüber nachzudenken und die Chance sich abzunabeln.

Ich weiß nicht, ob sich seid der Trennung schon etwas verändert hat.
Aber wenn nicht, dann scheint er es ja selbst in dieser Konsequenz nicht einzusehen. Eine Änderung ist damit unwahrscheinlicher oder kann ewig dauern.
Wenn er ein Mensch wäre, der sich ändert und das Problem beseitigen will, dann müsste er es schon mit der Trennung getan haben.

Oder er braucht noch ewig, um es zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Ich würde nicht darauf warten.

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Naja seit der Trennung gluckt er nur auf seiner Mutter. Sie hat ihm eingeredet, dass wir wenn wir nicht da glücklich würde, es nirgendwo würden und er denkt darüber nach seine Familie aufzugeben.... Es gibt da wahrscheinlich wenig Rettung. Ich meine am Ende hat er sich nicht abgenabelt, aber dort wird es nie passieren.

Seit der Trennung unternimmt er viel- mit Mama. Sie gehen mit meinem Sohn essen und co. Es ist für irgendwo mich vulgär. Als hätte sie mich ersetzt. Ich wünschte mir der Groschen würde fallen. Aber ich halte es nicht aus, eine Beziehung zu dritt zu führen. Das hat uns alle Nähe genommen und mich gestresst. Ich musste mich sogar rechtfertigen, welche Feiern ich mich welchen Menschen feiere etc pp..... Er hat es aber soweit kommen lassen.
Du hast sicherlich recht. Es macht wahrscheinlich keinen Sinn dem hinterherzutrauern, so hart es auch klingt.

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Das hört sich nicht gerade hoffnungsvoll an.

So würde ich auch nicht leben wollen, das ist klar.

Und falls bei ihm noch der Groschen fällt, ist es die Frage, ob du dann überhaupt noch willst.

Ich drücke dir die Daumen, dass du irgendwie deinen Weg findest!

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Hi,
also wenn ich es richtig verstehe, ist euer Hauptproblem, dass er ein Muttersöhnchen ist und Muddi so nah wohnt, dass sie viel Einfluss nehmen kann? Du willst aber eigentlich schon mit ihm zusammen sein, aber nicht unter diesen Umständen? Verständlich. Möchte er auch noch mit dir zusammen sein?
Meine Idee wäre, dass ihr eure Beziehung wieder aufnehmt, aber räumlich getrennt. So hast du den nötigen Abstand zur Mutter und wenn es dir zu bunt wird, kannst du ihn wieder zurück zu Muddi schicken. Du hast dein Refugium, worauf sie keinerlei Einfluss nehmen kann . Ob er sich ändern wird, bleibt abzuwarten.
Der Lebensgefährte meiner Mutter war damals ähnlich gestrickt, sie hatten aber kein gemeinsames Kind oder andere Verbindlichkeiten und leben erst seit dem Tod seiner Mutter (vor 13 Jahren) zusammen, allerdings hat meine Mutter noch ihre Wohnung. Das hat so gut funktioniert für die beiden. Seine Mutter war aber immer ein Problem, er hat aber auch mit ihr zusammen gewohnt, sie war alleinerziehend und relativ mittellos, da kam natürlich noch eine große Portion Verantwortungsgefühl dazu. Ich bezweifle aber, dass er es jemals hätte schaffen können, und wollen, etwas zu ändern. Meine Mutter hat sich wahrscheinlich irgendwann arrangiert mit der Situation, sie hätte es bestimmt auch gerne verbindlicher gehabt.
Ich denke, wenn du jetzt wieder zu ihm ziehst, wird das nix.

vlg tina

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Danke dir liebe Tina,
ja genau das war einer der Hauptknackpunkte. Ich kam mir einfach nicht mehr wie seine Frau, sondern wie die für Haushalt und Kinder vor, während Mama die Entscheiderin war. Er hat sich auch gar nicht mehr um unsere Beziehung gesorgt. Danke dir für deine offene Art.

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Du hattest doch vor ein paar Tagen schon einen Beitrag geschrieben und viele Antworten bekommen. Wenn auch nicht mit dieser konktreten Fragestellung.

Trenn dich endlich - dieser Mann wird immer ein Muttersöhnchen bleiben und hat doch sein wahres Gesicht gezeigt, als es dir schlecht ging.

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https://www.urbia.de/forum/46-haushalt-wohnen/5474558-microkosmoschaos

Liebe TE,

ich meine es nicht böse, wenn ich deinen Post von letzter Woche hier anfüge, aber ich denke, dass er für die Beurteilung deiner Situation wichtig ist und du viel mehr ehrliche Antworten bekommst, wenn diese ausführliche Schilderung dabei ist. Dein Mann will schon länger die Scheidung - willige endlich ein!

Ich bleibe dabei: dieser Mann tut weder dir noch deinem Kind gut - und deine Schwiegermutter macht es nicht besser. Zieh die Scheidung durch, bau dir ein ruhiges und sicheres Leben mit deinem Kind auf. Es wird hart - egal, wie besch... die letzten Jahre mit ihm waren, aber es ist der einzig richtige Weg. Dieser Mann wird dich psychisch sonst völlig fertig machen. Diesmal hast du die Kurve noch bekommen - beim nächsten Versuch ist das mehr als fraglich.

Alles Gute
Kim