Ich Ekel mich vor meinen mann

Huhu
Leider muss ich gestehen das ich derzeit null Lust auf meinen Mann habe.
Kein Kuss, keine Nähe und schon garkein sex.
Urgendwie habe ich den Respekt verloren und sehe ihn nciht mehr als " Mann"
Und jaaaaa egal wie emanzipiert ihr alle sein wollt, ich stehe halt schon auf die klassischen Rollen Verteilungen und auf den " mann" der mcih quasi beschützt..
Bei uns ist das aber komplett andersrum.wenn jemand unfreundlich zu ihm ist weiss er sich null zu wehren, das muss ich dann meist übernehmen, genau wie wichtige Telefonate oder wichtige Termine.
Zudem ist er seit 2 Jahren arbeitslos und lebt von mir runter!!
Er ist sich zu fein "normale" Jobs anzunehmen, obwohl er keine Auswahl ht da er ungelernt ist.
Ich bin extra von meinem Wohnort mit ihm weg gezogen weil er der Meinung war er findet hier besser einen Job - 1 Jahr später - immer noch keinen Job. Jetzt zieh ich wieder zurück in die Heimat.
Er will natürlich mit und verspricht das dort Besserung Eintritt. Habe ihm gesagt er solle sich doch dann jetzt schon um Arbeit bemühen - nein geht nicht weio er Vorort sein möchte. Ausreden über ausreden.
Er muss mich ständig nach Geld fragen er hätte nicht mal 50ct für ein toast brot.
Versteht mich wer???

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Und was genau hält Dich noch bei dem Typen?

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Hmm nö verstehe ich nicht!
Bzw. Verstehe ich nicht, warum es dich jetzt erst stört. Er war doch bestimmt schon so, als du ihn kennenlernt hast oder ist er plötzlich vom Hero zum Zero degradiert?
Warum hast du ihn geheiratet, wenn er dir nicht gefällt?
Gut das mit dem Job, ist die eine Sache. Dass dich stört, dass er keinerlei Ambitionen in dieser Hinsicht entwickelt, ist nachvollziehbar, aber alles andere wusstest du doch vorher schon.
Was hat dir den mal an deinem Mann gefallen??

Gruß Jule

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Ich kann dich da sehr gut verstehen und bewundere dass du das so lange mitmachst. Was hält dich bei ihm? Habt ihr Kinder?

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Kann ich absolut nachvollziehen und wundere mich eher, dass du dir das schon seit Jahren so anschaust.

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen ja, aber wenn es prinzipiell Arbeit gäbe und dein Mann offensichtlich einfach keine Lust hat, dann ist das absolut unmöglich.
Als Frau bin ich auch gerne mal bereit, meinen Mann zu unterstützen, wenn es nötig sein sollte, aber um Gottes Willen - warum lässt du dich so ausnehmen?
Der Kerl liegt dir seit Jahren auf der Tasche und ist nicht bemüht, sich einen Job zu suchen.
Und jetzt will er mit dir umziehen, weil er eine dumme hat, die ihm sein schönes Leben finanziert.

Meine liebe, nimm die Beine in die Hand! Und nimm den Kerl bloß nicht mit 🙈

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Ich glaube, das hat wenig mit männlich/weiblich zu tun, sondern einfach mit fehlender Eigenständigkeit.
Da geht dann schleichend auch der Respekt vorm anderen verloren, egal welches Geschlecht derjenige hat.

Ist er dein Kind, für das du alles regeln sollst, oder dein Partner?

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Hallo,

genau zu diesem Thema gab es vor zwei Tagen einen interessanten Artikel in der Zeit (mittlerweile leider kostenpflichtig). Es ging darum, dass Frauen erfolgreiche Männer wollen. Werden diese arbeitslos, verlieren die Frauen nach ca zwei Jahren das Interesse. Passt ja dann bei dir mit der Zeit her.

Ich kann dich schon verstehen. Mein Mann ist auch so: jedem Konflikt aus dem Weg gehen. Telefonieren Pfui. Ich muss ihm sogar den Friseurtermin ausmachen. Weil ihm unangenehm ist, dass er nicht weiß welche Friseurin dann am Telefon ist.

Manchmal wünschte ich mir auch, dass er mal mehr auf den Tisch haut. Sei das bei sowas oder seinen übergriffigen Eltern.

Es gibt aber halt Menschen, die sind so und andere wieder ganz anders. Meiner ist so, das akzeptiere ich, aber ich sage ihm, wenn mich es stört.

Ich denke, deiner wird durch die lange Arbeitslosigkeit antriebslos geworden sein. Vielleicht kann er sich Hilfe holen. Vielleicht ist er depressiv? Sollte er wirklich nur faul sein, dann weiter in den Allerwertesten treten, damit er diesen hochbekommt.

LG

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Wie war er denn vorher?

Ich brauche keinen Mann, der mich beschützt.
Wohl aber lasse ich nur einen ein, der mit mir auf Augenhöhe ist.

Ja, ich hatte schon Anträge von Männern, die sich ins gemachte Nest setzen wollten.
Subtil, aber offen erkennbar. Das wollte ich nicht.
Gegenseitig unterstützen ist durchaus in Ordnung und gehört für mich dazu.
Zeigt jemand aber schon früh Anzeichen von - mach du mal, och keine Lust, nein nicht nötig.... labert mir aber vor wie gerne ER es hätte .... ich solle aber für ihn ...... die sind raus.

Allerdings setze ich meine Vorstellungen selbst um, um bettle nicht, dass er es macht. Auch nicht subtil.
Ansprüche, die zu konflikten führen können, spreche ich aus Erfahrung direkt am Anfang an. Sauberkeit, Finanzen, sonstiges.
Ich brauche da keine Details, nur den guten Eindruck, dass er das selbst im Griff hat oder weiß, wie er sich das Organisieren kann und auch tut.

Auf leere Worte verlasse ich mich nicht (mehr).


Ich verstehe voll, dass dich das Verhalten abtörnt und dich anstrengt.

Allerdings frage ich mich, wie es dazu kam.

War er vorher schon so: warum hast du dich auf ihn eingelassen?
Für mich ein wesentlicher Grund mich nicht auf ihn einzulassen.
Ich weiß, dass ich niemanden ändern kann. Ich will niemanden ändern. Daher gebe ich mich auch nicht einer Illussion hin.

War er vorher eigenständig, selbständig?
Was hat dazu geführt?
Hatte es sich bei euch so eingespielt, dass du immer mehr (schleichend) mitübernommen hast?
Hat er abbgebaut oder sich verändert?
Dann käme es für mich darauf an, wie er Position bezieht. Will er selbst etwas ändern? Geht er zum Arzt? Will er selbst zum Arzt, bekommt es aber krankheitsbedingt nicht mehr hin?
Dann unterstütze ich die Person (egal ob Beziehung, Freundschaft, Verwandt) und übernehme vorübergehend die stärkere Position. Mit der Aussicht auf: es gibt Chancen auf Besserung.

Weigert er sich, will gar nichts ändern, findet es voll ok, in der Rolle zu sein, dass andere machen.....
Siehe oben: wer nur ins Nest will, mich als Person gar nicht wahrnimmt, der hat Pech. Keine Heirat. Egal wie sehr er will, Dackelblick oder sonstiges. Ich will dann nicht und tue es dann auch nicht.
NIcht erst nach zwei Jahren, sondern dann, wenn ich merke, dass das Verhalten zu der Person gehört. Warten, dass er sich von selbst ändert oder ich mich nur genug anstrengen muss, wäre Selbstblendung.

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Das passt bei Euch wohl einfach nicht, wenn Ihr beide einen Beschützer*in sucht...

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Klingt ja von vorne herein nach ner nicht so guten Idee für eine Ehe.

Er scheint ja eigtl nie das gewesen zu sein, was du willst.

Ich würde mich trennen. Ich sehe überhaupt keine Basis bei euch 🤷‍♀️