liebe auf den ersten, zweiten, ja welchen blick denn

hallo,

also bisher war es bei mir so, dass ich eigentlich schon auf den ersten blick großes interesse haben musste wenn sich was ergeben sollte. auf den zweiten oder gar späteren blick ist mir gerade einmal zu schulzeiten passisert.
jetzt mal anders. wenn ich jemanden kennenlerne, merke ich sofort ob da anzieheung ist oder nicht. aber das alleine reicht ja für eine beziehung selten.
mein ex bspw. war so geflasht dass er keinen geraden satz rausbekam, was ich erstmal etwas befremdlich und auch nicht so anziehend fand. aber irgendwas interessierte mich eben doch. bei anderen männern ist es einfach so, dass es nicht funkt. ich finde es muss funken oder nicht?

mal ehrliche antworten wie habt ihr gemerkt das ihr verliebt seid? was it euch wichtig?

liebe grüße

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Ich musste bei dem Mann, mit dem ich jetzt seit 31 Jahren zusammen bin, ein paar Mal hingucken. Einerseits dachte ich, er sei nicht so mein Fall, andererseits war da doch was, was mir dann doch ein paar weitere Blicke wert war.
Er behauptet, er hätte gleich gewusst, dass er mich will...;-).

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Als hätte ich es geschrieben 🙈. Zwar sind wir erst seit 6Jahren zusammen- und erst frisch verheiratet aber die Begegnung war wie bei euch: Ich eher „schauen wir mal“ und er behauptet auch heute noch, dass er es von Anfang an gewusst hatte.
Mit meinem Ex hingegen war es ganz anders: Beide waren wir voneinander „geflasht“ und diese unbeschreibliche Anziehung wird wohl immer bleiben- aber es hätte dauerhaft keinen Bestand gehabt und das mussten wir uns letztlich eingestehen.

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bei deinem ex und dir schiefgegangen oder besser gesagt, woran haperte es letzlich?

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Ich brauchte bei meinem Freund fast ein Jahr. Zuerst konnte ich ihn nicht leiden. Er hat mich regelrecht angewidert und ich wollte nicht mal mit ihm in einem Raum sein. Das waren richtig heftige "Hass-Gefühle" ihm gegenüber. Richtig krass. Sowas extremes hatte ich noch nie bei einem Menschen, obwohl er mir nie was getan hat. Nach einem halben Jahr ungefähr haben wir uns angenähert und zumindest miteinander gesprochen ohne uns an zu zicken. Und noch einpaar Monate später merkte ich dass ich ihn doch plötzlich ziemlich heiß finde, obwohl ich ihn anfangs richtig hässlich fand. Ganz komisch. Naja, und 14 Monate nach unserem negativen Kennenlernen haben wir uns das erste Mal geküsst und sind jetzt 3 Jahre zusammen. Aus dem starken Hass ihm gegenüber ist eine genauso starke Liebe geworden. Sowas ist mir davor auch noch nie passiert. Ich glaube wenn wir uns trennen, werden wir uns auch ganz schnell wieder hassen. 😅

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Klingt ja nach einer tollen Basis für eine Beziehung, aus der evtl auch Kinder entstehen könnten... was wenn das passiert, und die Kinder dann Eltern haben sie sich abgrundtief hassen?
Ich glaube du hast dich durch die Gewohnheit an ihn gebunden, aber dein Körper hat dir automatisch Signale gesendet, dass du ihn „nicht riechen“ kannst. Ich find das befremdlich, wenn man instinktiv schon nicht will, sich dann trotzdem auf etwas einzulassen. Es gibt ja gute Gründe dafür.

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Das Argument mit den Kindern hinkt aber gewaltig. Wieviele getrennte Eltern hassen sich die sich auf den ersten Blick verliebt haben? Ja genau, sehr viele. Ich sehe das anders. Wir haben uns lange genug Zeit zum kennen lernen gelassen um dann festzustellen dass wir zusammen passen. Auch die Signale des Körpers deute ich anders. Mein Körper hat auf diesen Menschen völlig überreagiert mit sehr starken Gefühlen. Hass ist ein genau so starkes Gefühl wie Liebe. Wenn es Gleichgültigkeit wäre, wie es bei den meisten Menschen ist, dann sehe ich es viel kritischer. Gleichgültigkeit ist das schlimmste, denn es ist gar kein Gefühl. Eine Beziehung auf den ersten Blick hat wohl viel weniger Basis als eine Beziehung nach mehr als einem Jahr kennen und lieben lernen...

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Ich muss jemanden riechen können... und meine Nase weiß recht intuitiv, was geht und was nicht.
Kann ich jemanden riechen, kann es der erste, zweite oder tehnte Blick sein, der zündet...

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Wenn man zusammen Kinder haben will, ja. Sonst ist das nicht absolut notwendig. Bei meinem Ex-Mann war es so, dass ich seinen Geruch besonders mochte. Mein jetziger Mann - eigentlich mag ich seinen Geruch nicht sonderlich. Aber alles andere ist so gut.... und wir wollen keine gemeinsammen Kinder mehr. Ich hab nämlich gehört, dass es eine Art Warnsystem ist. Wenn man zu ähnliche Gene hat, oder jedenfalls welche, die nicht so gut zusammenpassen, dann empfindet man den Geruch nicht als anziehend.

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Hallo,

ich musste mehr als einmal hinschauen. Ich bin nicht der Typ, bei dem es sofort funkt, ich will den Menschen erst etwas kennenlernen, Gespräche mit ihm führen, etwas über ihn erfahren. Solange ich so gar nichts von meinem Gegenüber weiß, kann mein Bild von ihm ja nur oberflächlich sein und das löst bei mir ehrlich gesagt nicht so viele Gefühle aus.

So war es auch bei meinem Mann. Optisch fiel er mir anfangs gar nicht auf. Er war nett, aber das war es auch schon. Wir hatten nicht viel miteinander zu tun, bis es bei ihm gefunkt hatte. Aber auch bei ihm war es nicht Liebe auf den ersten Blick.

LG

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Nur bei meinem jetzigen Partner war ich nach einer Stunde heillos verknallt.
Ich funktioniere recht archaisch - der Duft ist der Auslöser und wenn der Rest noch so gut passt passiert das wohl.

Und auch nach nun neun Jahren (meiner bisher längsten Beziehung) hänge ich noch täglich an seinem Hals und liebe seinen Geruch.

Ich hatte auch vorher zwei langjährige Beziehungen und einige kürzere - aber erst hier glaube ich wirklich, dass es für immer halten könnte.

LG, katzz

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Ich kann es dir nicht sagen😂

Laut Aussage unserer Eltern sind wir zusammen, seit wir geboren sind.
Ich kann mich nicht daran erinnern, ihn nicht geliebt zu haben💖 Irgendwie war mir immer schon klar, dass ich mein Leben mit meinem Mann verbringen will. Umgekehrt auch.

Die Liebe hat sich natürlich verändert. Aber für uns war die Beziehung schon mit 4 absolut ernst (ich habe ihm einen Antrag gemacht😁).

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Bei meinem Ex-Mann war es Liebe auf den ersten Blick oder zumindest Liebe bei der ersten Begegnung. Im Bett lief es auch super ... in den meisten anderen Bereichen leider nicht. In unseren fünf Jahren Beziehung und drei Jahre Ehe dachte ich immer abwechselnd: „Das ist Leidenschaft, das ist Liebe, gut, dass wir uns gefunden haben.“ Und: „Ich sollte mich trennen. Alles viel zu anstrengend.“

In meinen jetzigen Freund habe ich mich sehr langsam verliebt. Wir haben uns getroffen, weil unsere Kinder in der Grundschule befreundet waren. Irgendwann fingen wir an, in der Zeit zusammen Kaffee zu trinken und zu quatschten. Er war mir von Anfang an sympathisch, aber tiefere Gefühle habe ich erst später für ihn entwickelt. Aus Bekanntschaft, wurde Freundschaft, wurde Liebe. Zusammengekommen sind wir erst nach zwei Jahren und auch mit dem Zusammenziehen haben wir uns viel Zeit gelassen. In fünfzehn gemeinsamen Jahren gab es keine Krisen und kein Drama und ich bin jeden Tag dankbar.

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Mein erster Eindruck von meinem jetzigen Mann war: Ein sehr vernünftiger Mann, vernünftige Ansichten halt. Mir gefiel, was er sagte, es war die richtige Mischung von Vernunft, Intelligenz, Kompromissbereitschaft und Gefühl. Und er hatte nette Augen. Einfach nett und vertrauenswürdig.

Daraus hat sich dann mehr entwickelt. Ziemlich schnell eigentlich.

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Definitiv nicht auf den ersten Blick. Auf den ersten Blick fand ich ihn peinlich😳 (Verkehrte Kappe und T-Shirts mit albernem Aufdruck ...)
Aber schon in dem Gespräch war er mir sehr sympathisch😊
Ich bin an dem Tag aber nicht nach Hause gegangen und dachte "Wow, der ist was." Ich dachte eher, dass da ein guter Kumpel gefunden ist.
Zwei Wochen später waren wir zusammen und sind es seit 18 Jahren😍

Ich wusste einfach, dass das mehr als Freundschaft und Interesse ist, was ich für ihn empfinde. Und Verliebtheit wurde zu tiefer Liebe.

Ich habe mir nicht wirklich im Voraus überlegt, was mir wichtig ist. Wenn ich jetzt auf unsere Ehe gucke: Am wichtigsten ist für mich, dass wir unseren Glauben und damit auch grundlegende Werte teilen und dass ich ihm blind vertrauen kann.