Trennungsgrund Hund!?

Hallo zusammen

Ich schreibe nie in Foren, lese nur immer still mit. Jetzt aber brauche ich mal eure Meinung.

Und zwar geht es um die Hündin meines Partners. Eine 7 jährige Französische Bulldogge.
Erstmal vorab, ich liebe Tiere. Ich habe selber 3 Hunde. Bin mit Tieren aufgewachsen und hatte selber schon Erfahrungen mit "Problemhunden".

So nun zum Thema. Anfangs lief alles sehr gut. Wir sind auch erst frisch zusammen. Nun kam es so, das durch meine Lebensumstände der Entscheid fiel, zusammenzuziehen. Wir leben jetzt in seinen vier Wänden. Also ich kümmere mich tagsüber um alle insbesondere seine Hündin.
Ich zähle erstmal alle Probleme von diesem Hund auf.
Sie starrt mich ständig an, steht sofort auf wenn es ein Geräusch gibt, ich in der Küche bin, läuft mir auf Schritt und Tritt nach, hat angefangen zu kläffen, bellt und knurrt mittlerweile andere Hunde an (nicht alle aber teilweise) versäubert sich manchmal in der Wohnung, bettelt(früher war es so schlimm das der Hund auf der Couch sass, während wir assen und ihren Kopf auf den Arm meines Partners legte und alles vollsabberte) kotzt wenn sie wiedermal nichts isst, also muss ich ständig schauen das sie frisst, weil man es ja selber nicht kann. Man hat ja auch immer eine Erklärung für das Verhalten. Sie geht immer aufs Sofa, will immer auf die Plätze aller anderen, nie auf ihren. Bett und Sofa. Das ist das was sie will. Tritz Konsequenz, sie macht was sie will. Mein Partner schläft in einem versabberten Bett das auch sonstige Flecken hat..der Hund kann sich ja nicht putzen. Aber der Hund soll ja nicht im Bettchen schlafen wenn er nicht will. Lieber einen Überzug fürs Bett das sie darauf schlafen kann. Sabbert ständig und ist ja auch grundsätzlich nicht die hygieniste Hunderasse. Ich habe mich bereits dazu entschieden mit meinem Partner getrennte Schlafzimmer zu pflegen, weil er Mitleid hat, wenn sie aufgrund ihres Gesabber, geschnarche und haaren draussen schlafen muss. Für das kann sie ja nichts, ist auch Rassebedingt. Aber ich kann sie mittlerweile nicht mehr ausstehen. Ich muss ständig aus Trab sein. Futterneid ist auch so ein Thema. Ich habe so mit ihr gearbeitet, aber sie versteht es einfach nicht. Dafür fangen andere Sachen an. Sie akzeptiert nicht wenn meine Hunde sie anknurren wenn sie nervt. Immer muss sie mit dem Kopf zwischen die Beine von einem meiner Hunde. Der mag das nicht immer aber sie akzeptiert es nicht wenn er nicht will. Ahja und sie war schon immer so, schon bevor ich mit meinen Hunden kam. Und ständig steht sie im Weg. Während alle entspannt sind steht sie in der Umgebung rum beobachtet mich und ist einfach ein wenig da. Das ständige beobachten treibt mich in den Wahnsinn. Knurrte meine Kinder an als sie sie die ersten Male sah(vertraue ihr auch jetzt nicht auch wenn sie ruhig neben meinen Kindern schläft) muss immer im Mittelpunkt stehen, sprich ich rufe einen meiner Hunde steht sie da. Ja auch meine 3 haben ihre Macken. Ist auch normal. Aber in diesem Ausmass finde ich das nicht mehr schön und ich halte es nicht mehr aus mitem Hund.
Ich habe meinem Freund auch gesagt ich verstehe seine Lage. Er steht zwischen den Stühlen. Ich werde ansonsten asuziehen. Er findets ok. Obwohle r leidet wenn ich gehe. Ich habe aus gutem Grund sehr ruhig geschrieben, weil ich es nicht als nötig empfinde den Hund zu beschimpfen. Was aber nicht heisst das es mich nicht dertig macht. Ich überlege mir eine Trennung. Was würdet ihr tun? Oder was habt ihr in der Situation gemacht?ich kann doch nicht erwarten das der Hund wegkommt...der hund war ja zuerst da. Vielleicht kennt jemand die Situation mit so einem Hund vom Prtner. Bitte keine Beleidigungen. Leute die nicht in der Situation gewesen sind verstehen das meist nicht also keine bösen Urteile fällen wenn mans nicht selber kennt.
Danke herzlich für liebe Worte und die eine oder andere Hilfe. Ich hoffe habe alles aufgelistet

Herzlicher Gruss
Alin7

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Der Hund ist sieben Jahre alt. Die Änderungen im Verhalten werden auch mit anderem Training nicht einschneidend sein.

Dafür, dass der Hund eine Qualzucht ist, kann sie auch nichts, da bin ich bei deinem Partner.

Auch nicht dafür, dass du ihr typisches Hundeverhalten (Beobachten, auf Abruf bereit stehen, Grenzen zeigen) doof findest.

Akzeptiere den Hund, oder trenn dich. Der Hund wird sich nicht wundersamer Weise in ein hypoallergenes Doodle-Schnoodle-Designerstück verwandeln.
Dein Freund hat dir ja schon das passende gesagt, als du mit Auszug gedroht hast…

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Ich vermute du bist einer dener die wenn sie ein Hund hat, der perfekt Hund Zuhause hat. Oder eben einfach keine Erfahrung mit Hunden mitbringt. Denn dieses Verhalten der Hündin weist auf Kontrollzwang hin. Bitte in Zukunft nach mehr Hintergründen fragen, bevor man voreilig den Schluss zieht ich wünsche mir einen doodle-schnoodle her. Ich bat explizit nach Leuten die selbe Erfahrungen gemacht haben.
Alles Gute

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Ich habe schon verschiedene Hunde gehalten, allerdings vornehmlich ehemalige Diensthunde, teils mit Zivilschärfe.
Meine letzte Hündin war bereits alt, als ich meine Partnerin und ihre Kinder kennen gelernt haben. Wir haben uns um die Hündin rum organisiert. Denn die Hündin hätte wohl ziemlich tiefe Löcher in ihre Kinder gemacht. Und natürlich sind wir erst zusammen gezogen, als die Hündin nicht mehr da war.

Der Unterschied ist hier gewesen, dass meine Partnerin tierlieb war. Sie hat meine Hündin akzeptiert wie sie ist, hat mich und den Hund mit Respekt behandelt.

Ansonsten wäre sie auch schnell weg gewesen, vom Fenster…

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Ich habe eine Frage:

Erwartest du von deinem Partner mehr Konsequenz in der Hundeerziehung (bzw. überhaupt Erziehung), weil du "seinen" Hund nicht als deine Aufgabe ansiehst oder siehst du das Problem eher darin, dass der Hund "doof" ist und nicht lernen kann, egal wie konsequent er bzw. ihr wärt?

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Ausgezeichnete Frage 👍

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Ich hatte selber bereits ein paar Hündinnen bei denen dieselben Probleme da waren. Trotz mehreren Tierarztbesuchen und weiteren versuchten Hilfsmittel ging es nie weg.

Habe auch schon von vielen anderen Hundebesitzern selbe Problematiken mitbekommen.

Mein Partner zeigt eigentlich schon grosses Verständnis. Ich verstehe auch das sie vorher ein ganz anderes Leben führte. Der Hund war den ganzen Tag alleine, weil er auf Arbeit war/ist. Jetzt hat sie ein Rudel und hätte eigentlich ein schönes Leben. Ich nahm mir die Probleme gerne an. Aber es zeigt keine Änderung es wird immer schlimmer und versteht es selber nicht. Ich sagte ihm au h bevor er dran denkt den Hund wegzugegben, gehe ich da ich nicht dieses Band zwischen ihnen brechen möchte.

Das Porblem sehe ich darin das der Hund immer schlimmeres Verhalten aufweist, was auch für sie nicht gesund ist. Ich stehe zwischen Sorgen und gereiztheit.

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Es ist natürlich dein gutes Recht damit nicht klar zu kommen. Allerdings frage ich mich, ob du dich ein wenig darein gesteigert hast? Für mich liest sich das alles nicht dramatisch oder unlösbar.

Ich meine es auch nicht böse, aber ich hoffe, dass dein Freund den Hund nicht wegen einer frischen Beziehung abgibt.

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Ich verstehe das lesen und erleben zwei verschiedene paar Schuhe sind. Warst du den schonmal in so einer Situation?

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Ich weiß nicht, ob es vergleichbar ist, weil es eben auch meine eigenen Tiere sind. Daher ja meine Frage, ob du dich eventuell reingesteigert hast? Da war gar nicht böse gemeint, sondern kenne ich auch von mir. Allerdings geht es ja um Angewohnheiten von meinem eigenen Vater für die er auch nichts kann, die mich aber komplett auf die Palme bringen ;)

Aber ja: Tiere die kotzen, mal Kot verlieren, Betten einsauen, halb zerfledderte Nagetiere mit nach Hause bringen oder mal aus Trotz oder Krankheit eine unsaubere Phase habe, kenne ich aus eigener Erfahrung.

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Diese Rasse wird ja nicht ewig alt. Wenn du es nicht mal ein paar Jahre schaffst dich mit dieser Situation zu arrangieren scheint die Liebe zu deinem Freund meiner Meinung nach nicht riesig.

Ich würde mich also jetzt trennen. Irgendwann kommt sicher mal eine schlimmere Belastungsprobe. Wenn zum Beispiel dein Partner das Bett vollsabbert.

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Wow. Da war jemand nicht mal annähernd in so einer Situation. Ps: wir durchlaufen gerade eine riesen Belastungprobe, die kannst du dir nicht mal annähernd vorstellen wie das abgeht.

Danke trotzdem für dein super Kommentar.

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Wir waren in so einer Situation und ja, wir haben das Problem ausgesessen 🤷‍♀️ so verkehrt finde ich den Kommentar jetzt nicht, zumal die Probleme, die du beschreibst, echt nichtig sind 🤷‍♀️ lass dich halt anglotzen 🤷‍♀️ und Rudel regeln sie das eh untereinander.

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Der Hund wurde nie wirklich erzogen, bei der Rasse eh schon schwierig. Und warum wurde er nicht erzogen? Genau, weil dein Freund ihn nicht als Hund sondern "Kumpel" ansieht. Was willst du dagegen ausrichten? Nichts.

Er hat ja schon klar gemacht, das er dich nicht aufhält...also wozu Zeit verschwenden.

Ich bin jetzt ganz ehrlich, wem in meiner Hundezeit das alles nicht gepasst hat, der durfte gehen. Dem habe ich keine Träne hinterhergeheult. Mein Mann ist geblieben, ihn hat es nicht gestört, das ein Schäferhund mit im Bett pennt. Seine Katze hat ja auch mit drin geschlafen.

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So war es mit meinen Mann auch! 👍🏻
Mich und meine Katzen gab es auch nur im Komplettpaket. Und da ist nun besonders wo die Katzen alt werden auch nicht alles immer super. Aber nichts was man nicht schaffen kann.

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Dito hier - zwei alte Katzendamen. Aber inzwischen hat er sich an seine drei Mädels gewöhnt, nach fast zehn Jahren...:-D

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Zwischen den Optionen Trennung oder Zusammenleben gibts es noch die Möglichkeit, dass ihr ein Paar bleibt, aber jeder seinen Haushalt hat.

Ich fände auch auch nicht fair, wenn der Hund ins Tierheim müsste. Er hatte vor Deinem Einzug seine Gewohnheiten und Eigenheiten, die für Deinen Partner auch in Ordnung zu sein scheinen. Du wirst den Hund nicht umerziehen können. Wenn Du mit ihm nicht klar kommst, fände ich getrennte Wohnungen eine Möglichkeit.

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Herzlichen Dank für deine nette Antwort.

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Hallo,

ich kann dich gut verstehen. Natürlich bemüht man sich und natürlich hat jeder Macken. Aber wenn ich das mit dem vollgesabberten Bett höre und so, nee. Irgendwo ist Schluß.

Ich glaube aber auch, der Hund wird sich nicht mehr ändern. Und mit 7 Jahren ist er ja wirklich nicht mehr der Jüngste.

Ich würde den Kompromiss gehen, tatsächlich wieder auf getrennte Wohnungen zu gehen, bis der Hund sich erledigt hat. Klingt vielleicht fies, aber was soll es sonst werden. Hund weggeben ist natürlich keine Option, sehe ich auch so.

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Herzlichen Dank für diese liebe Antwort.
Ich finde auch das er den Hund nicht weggeben darf. er wollte das. Ich sagte aber auf keinen Fall nein vorher gehe ich.

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Für mich persönlich wäre das ein Trennungsgrund, allerdings hätte ein Hund bei mir die Beziehung schon beendet ehe sie begonnen hat 😬. Wenn dir viel an deinem Partner liegt, versucht es doch mal mit getrennten Wohnungen, vielleicht hilft dir das. Wenn nicht würde ich diese Beziehung beenden, ich denke keiner von euch ist froh, weder du, noch ehr, nicht die Hunde und ich denke deine Kinder auch nicht. Manchmal passt es einfach nicht, egal wie sehr man einen anderen Menschen mag.

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Lieben Dank für die nette Antwort. Wir verstehen uns eigentlich super gut. Auch er findet es ist so etwas speziell schönes zwischen uns. Der einzige Haken ist der Hund. Er regt sich ja sogar selber darüber auf..ist wirklich schade

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Dann versucht es doch wirklich mit einer räumlichen Trennung ich denke das könnte für alle eine gute Entscheidung sein. Ich mag keine Hunde, aber trotzdem würde ich auch niemals von jemanden verlangen daß er wegen mir seinen Vierbeiner abgibt, ich denke das sollte niemals passieren darüber sollte man nichtmal nachdenken.

Wie jemand schrieb, die Rasse ist ja nicht gerade für ihr hohes Alter bekannt, also erledigt sich das "Problem" ja sicher in ein paar Jahren😬, bis dahin kann man sich ja auch besser kennen lernen und da sind getrennte Wohnungen ja manchmal ganz angenehm 😏😎

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Ich würde ein oder zwei "Bedingungen" stellen:

1. Der Hund pennt nicht mehr mit im Bett und ihr habt das für Euch allein
2. Er versucht es zumindest noch mal mit Hundeschule, Trainer oder wenigstens deutlich mehr Konsequenz.

Natürlich hat der Hund keine Schuld und sollte auch nicht abgegeben werden, aber ein bischen Verbesserung wird sicher zu erreichen sein.

Falls er sich gar nicht kompromissbereit zeigt, würde ich tatsächlich ausziehen.

LG, katzz

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Vielen lieben Dank! Diese Optionen werde ich heute auf jeden Fall zur Sprache bringe. Das mit der Hundeschule habe ich mir auch bereits überlegt.
Herzlichen Dank!
Lieber Gruss