Die nächsten 20 Jahre...Entscheidung

Hallo liebe Urbianerūüôč‚Äć‚ôÄÔłŹ

Puh... wo starte ich. Ich versuche mich so kurz sie möglich zu halten.

Ich 34, bin aktuell in einer Lebensphase, die f√ľr mich all entscheidend ist und ich schwanke st√§ndig zwischen diesen beiden Optionen. Und das nicht nur ein bisschen, sondern extrem, mal zum einen, mal zum anderen, aber immerwieder tun sich gro√üe Zweifel auf.
Zur Situation:
Ich habe eine Tochter 15 aus meiner vorherigen und ersten Beziehung. Ich habe eine katastrophale Kindheit erlebt und dann hat mich mein Partner damals auch noch verlassen als das Baby ein halbes Jahr war und keine Unterst√ľtzung von der Familie (anderes Thema)es aber geschafft. Kam 2010 mit meinem jetzigen Partner zusammen. Dieser ist ein Jahr j√ľnger als ich. Er hat sich nie bei der Erziehung Richtig mit eingebracht, quasi mein Kind aussen vor als zu akzeptierendes √úbel, er wollte eigentlich nur mich. War aber nie schlecht zu meiner Tochter was man betonen muss. Die Beziehung war gr√∂√ütenteils beschissen, on/off aber man hat sich geliebt und die guten Seiten auch gesch√§tzt. Durch meine Vergangenheit war ich froh dass mich √ľberhaupt jemand, der dazu noch soviele gute Eigenschaften wie Treue, guter Job ect hat, will und habe viele Dinge √ľber mich ergehen lassen, wo ich heute lange weg w√§re..
Lange Rede kurzer Sinn. Er hat sich geändert zum positiven und möchte jetzt nach fast 13 Jahren mit mir zusammen ziehen und ein Kind zeugen (vorher wollte er das nicht weil ich in Ausbildung war ect).
Auf der einen Seite denke ich mir:
- hab ich jetzt endlich wieder mehr Freiheit
- Angst zusammen zu ziehen dass es nicht funktioniert ( er ist sehr extrem was den Haushalt betrifft)
- möchte er aus der Stadt ziehen
- wie wird er als Vater, ich möchte nie wieder alleinerziehend sein
- liebe ich es, hier allein mit meinem Kind zu leben
Ect ect
Auf der anderen Seite denke ich mir, könnte ich endlich die Familie haben, die ich immer wollte und ein zweites Kind möchte ich wenn dann jetzt und auf keinen Fall noch später, oder halt gar nicht mehr.
Ich wei√ü, w√ľrde ich mich gegen das zusammen ziehen ect entscheiden, trennt er sich, weil er weiter kommen m√∂chte, was ich verstehen kann. Er sieht mich jetzt schon als Wetterfahne, weil ich des √∂fteren meine Bedenken ge√§ussert habe...aber es ist einfach beides so endg√ľltig....
Mal ist die eine, mal die andere Option f√ľr mich richtig..so geht das seit einem halben Jahr und belastet mich extrem. Aber ist einmal ein Kind gezeugt..Puh.
Bestimmt habe ich noch einige Parameter vergessen, wollte den Text aber nicht noch länger werden lassen..


Danke f√ľrs lesen und eure Meinungen ūüôŹ‚̧

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13 Jahre hat er gez√∂gert und sich nicht gut eingebracht? Nee. Der Zug w√§re f√ľr mich abgefahren. Du beamst dich um anderthalb Jahrzehnte zur√ľck. Willst du das Risiko eingehen? Ich finde, dein Verstand sendet genug Alarmzeichen.

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Guten Morgen,

bevor ich mir Gedanken um ein Kind machen w√ľrde, w√ľrde ich definitiv erstmal eine gute Zeit lang mit meinem Partner zusammen leben wollen. Beides auf einmal ist aus meiner Sicht eine sehr schlechte Idee, auch nach 13 Jahren Beziehung.

Warum will das dein Partner denn nun plötzlich, warum beides gleichzeitig?

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Ich wei√ü f√ľr mich, dass es mir zu sp√§t w√§re, noch ein Kind zu bekommen, es ist mir eigentlich jetzt schon zu sp√§t ( wohl bemerkt f√ľr MICH pers√∂nlich).
Er m√∂chte nur definitiv schnellstens zusammen ziehen, Kind w√ľrde er auch noch warten k√∂nnen.

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‚Äěk√∂nnte ich endlich die Familie haben, die ich immer wollte‚Äú

Ich mache dir die Idee vielleicht madig, aber das w√ľrde wohl nicht die Familie werden, die du immer gewollt hast. Eher sehe ich Konfliktpotenzial mit deinem ersten Kind und wie er es schon immer betrachtet und behandelt hat. Hinzu kommt, dass ihr nie zusammengewohnt habt - daf√ľr gab es bestimmt Gr√ľnde - und jetzt soll auf Biegen und Brechen auf heile Familie gemacht werden.
Ganz ehrlich w√§re f√ľr mich an deiner Stelle der Moment gekommen zu √ľberlegen, ob diese On-/Off-Geschichte gef√ľhlsm√§ssig f√ľr immer Bestand haben k√∂nnte. Ich sp√ľre bei euch ‚Äědas Band‚Äú als Paar und Familie nicht.

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Danke f√ľr deine Antwort... Ich habe die Wahrheit in deinem letzten Satz gesp√ľrt ūüėě
13 Jahre sind auch so eine lange Zeit..

Und nach all der Familienplanung w√ľrde er bestimmt denken dass ich den Verstand verloren habe, wenn ich mich wirklich trenne.. kann mir eigentlich egal sein, ist es aber nicht :/ er w√ľrde bestimmt in ein Loch fallen.

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Ich stimme OctoberRain zu.
Vom Bauchgef√ľhl w√§re bei mir der Zug mit deinem Partner l√§ngst abgefahren.
Wenn du ihm jedoch eine Chance geben willst, dann nur unter der Bedingung, mindestens ein Jahr zusammenzuleben, bevor du den Kinderwunsch mit ihm angehst. Außerdem wirst du deine Tochter nun bitte nicht aus ihrem sozialen Umfeld durch einen Umzug herausreisen. Was genau strebt sie an? Mittlere Reife? Abitur?
Er war ihr kein Vater, das musste er f√ľr dich/sie auch nicht sein. Aber er hat jetzt nach 13 Jahren nicht das Recht, deine Tochter in einer so vulnerablen Zeit das Umfeld wegzunehmen und ihr eventuell sofort ein Geschwisterchen vorzusetzen.
Hier hast du die Chance f√ľr deine Tochter eine Mutter zu sein, die Priorit√§ten zu Gunsten ihres Kindes setzt.
Wenn ihr zusammenzieht, dann so, dass deine Tochter ihr soziales Umfeld nicht verliert - zumindest mal bis zu ihrem Schulabschluss.

ER hat 13 Jahre Zeit verschwendet, 13 Jahre, in denen deine Tochter immer wieder besser h√§tte umziehen k√∂nnen (vom Kindergarten zur Grundschule, von der Grundschule zur weiterf√ľhrenden Schule). Scheinbar geht es nur um ihn und seine Bed√ľrfnisse.

Bearbeitet von Endlessly7
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Vielen Dank f√ľr deine Antwort ūüôŹ

Ja.. so habe ich das auch gesehen. Meine Tochter wäre mit einem schulwechsel an sich konform, aber ihre Familie ect sind Dann auch nicht mehr fußläufig erreichbar... man... Ich denke ich weiß langsam warum ich so zweifel, die Karten sind echt nicht die besten.

Er meint es immer umgekehrt..Er sagt, er h√§tte die ganzen Jahre gewartet dass ich mal Geld verdiene damit wir zusammen ziehen k√∂nnen. Das war mir aber leider nicht m√∂glich aus vielen Gr√ľnden. Ich habe aber dennoch eine Ausbildung, F√ľhrerschein ect in diesen Jahren gemacht. Schwierig..
Aber ich merke, dass die Antworten mir gerade helfen, objektiv zu werden. Danke

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Hi!

"Er sagt, er hätte die ganzen Jahre gewartet dass ich mal Geld verdiene damit wir zusammen ziehen können"

Spätestens jetzt sollten deine Alarmglocken schrillen. Das klingt leider weder partnerschaftlich noch familiär. Jetzt, nach 13 Jahren stehst du endlich auf finanziell sicherem Boden und jetzt will er zusammenziehen?
Angenommen ihr w√ľrdet Nachwuchs bekommen, wer w√ľrde denn in Elternzeit gehen? Vermutlich du und somit wieder weniger verdienen. Oder was ist, wenn du deinen Job verlierst? Zieht ihr dann wieder auseinander? #kratz Klingt sehr fishy.

Was ich in meinem Leben gelernt habe: Bei solchen Sachen IMMER auf sein Bauchgef√ľhl h√∂ren. Es schl√§gt dabei so gut wie nie ohne Grund an.
Und aus dem was ich hier lese, solltest du weder mit ihm zusammenziehen noch ein Kind bekommen. Deine Tochter ist fast aus dem Haus, du bist jung Mutter geworden. Es ist dein gutes Recht nun zu sagen: Ich bin durch mit dem Kinderthema. H√∂re auf deine Bed√ľrfnisse.

VG pink

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"Durch meine Vergangenheit war ich froh dass mich √ľberhaupt jemand, der dazu noch soviele gute Eigenschaften wie Treue, guter Job ect hat, will und habe viele Dinge √ľber mich ergehen lassen, wo ich heute lange weg w√§re.."

Was ist denn mit deiner Vergangenheit? Viele Menschen hatten keine gl√ľckliche Kindheit, viele Menschen hatten sogar eine beschissene Kindheit. Ist das etwa ein Makel? Ist es dar√ľber hinaus ein Makel, als junge Frau von ihrem damaligen Freund mit Baby im Stich gelassen zu werden? Reichen diese Aspekte tats√§chlich daf√ľr aus, sich mit so wenig wie m√∂glich zufrieden zu geben, Hauptsache, ein Mann erh√∂rt einen, auch, wenn dieser sich st√§ndig neben der Spur benimmt, "extrem" ist und vor allem heute so, morgen so ist?

Ich glaube, du solltest dich selbst mal aus deinem On/Off l√∂sen und deine Vergangenheit vor allem als gelebte Geschichte begreifen und nichts, wof√ľr man schamhaft alles in Kauf nehmen muss und auch nicht einen zu Dank verpflichtet, dass er einen "trotzdem" nimmt. Notfalls mit Hilfe einer Therapie. Weil ich lese, dass du eigentlich die meiste Zeit in deinem noch recht jungen Leben ungl√ľcklich warst, bereits viel Verantwortung hattest und wenig Gelegenheit, dich mal um dich selbst zu k√ľmmern. Und jetzt kommt dieser Mann daher, wo die Beziehung gr√∂√ütenteils beschissen war und fordert von dir Zusammenleben mit Ansage, er w√§re sonst (mal wieder) weg. Dem w√ľrde ich sagen, dann komm du mal weiter, aber geh endlich und bleib auch mal dabei.

Des Weiteren denke ich, dass niemand eine Entscheidung f√ľr die n√§chsten Jahrzehnte treffen kann. Das Leben kommt eh dazwischen. Aber einen gewissen Einfluss auf die eigene Lebensgestaltung hat jeder inne. Ich seh bei dir und deinem Freund, dass du richtig Karacho in dein weiteres Ungl√ľck rennen wirst, solltet ihr auch noch zusammen leben. Er hat sich nicht einmal f√ľr dein Kind gejuckt, jetzt will er auf einmal Vater sein? Was vermutlich gleichbedeutend ist mit, dass du die Mutter sein darfst und er der Erzeuger und wenn ihm mal wieder was nicht gef√§llt, straft er dich mit Liebesentzug/Trennungsandrohungen ab. Was f√ľr Aussichten. Tu dir das nicht an und sieh zu, dass dein Leben endlich besser wird!

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Wenn man 13 Jahre "zusammen" ist, ist der Wunsch nach einem gemeinsamen Lebensmittelpunkt ja nun nicht gerade ungewöhnlich. DIe meisten Paare ziehen wohl weitaus schneller zusammen. Und dass er nach 13 Jahren ein eigenes Kind mit Mitte 30 im Kopf hat, ist auch durchaus stimmig.

Ihr seid zusammengekommen als Ihr noch sehr sehr jung wart. Dass er damals noch kein guter und verantwortungsvoller Ersatzvater war, kann man ihm nicht wirklich ankreiden. Mit 20 oder 21 sind viele noch halbe Kinder und sollen auf einmal die volle Verantwortung f√ľr einen kleinen Menschen √ľbernehmen? No way. Wenn ich zur√ľchdenke, wo ich mit Anfang 20 stand, ich w√§re v√∂llig unf√§hig gewesen und vermutlich schreiend vor der Verantwortung weggelaufen.

Und Du sagst selbst, er ist mit den Jahren gewachsen, klingt f√ľr mich, ja er bem√ľht sich, ist aber bei Weitem nicht perfekt. Aber wer ist das schon?

Ich kann das schlecht bewerten, w√ľrde aber aus dem Bauch heraus sagen, dass Euer gemeinsamer Weg hier endet. Nicht weil ich ihm die F√§higkeit, Familienvater zu sein, abspreche aber bei Deiner Vergangenheit, Deiner fr√ľhen Mutterschaft, w√§re es f√ľr Dich vielleicht wichtig, erst einmal ganz ausschlie√ülich auf Dich zu achten und Dein Leben zu leben und nicht in ein Zusammenleben zu geraten, dass Dir wieder Kompromisse abn√∂tigt. Deine Tochter ist schon 15, wird hoffentlich nicht so fr√ľh Mutter und Du hast ein St√ľck Freihet vor Augen, das Du vorher nie so hattest. Das solltest Du nutzen. Auch um den Preis, dass er geht. Ihr werdet Euch hoffentlich in Freundschaft trennen k√∂nnen denn Ihr seid einen nicht unerheblichen Teil des Weges gemeinsam gegangen. Das sollte man w√ľrdigen.

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Danke deine Worte haben mich ber√ľhrt. Wahrscheinlich ist es so.. warum tut so eine Erkenntnis so weh? Ach man...

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Hallo,
Du schreibst, dass Du es liebst alleine mit Deiner Tochter zu wohnen & auch, dass Deine Tochter f√ľr ihn ein "zu akzeptierendes √úbel" darstellt.
Ich w√ľrde Deiner Tochter daher w√ľnschen, dass Du zum jetzigen Zeitpunkt nichts an Euerer Situation ver√§nderst.

Alles Gute f√ľr Euch!

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Als ich das ganze las, dachte ich nur, bitte lass die Finger von der Beziehung. Du hast dir was tolles aufgebaut, trotz schlechter Startschwierigkeiten und dann die ganze Anstrengung ein Kind in so jungen Jahren zu bekommen.
Ich habe totalen Respekt vor deinem Werdegang. Du hast so viel erreicht, fertige Ausbildung und F√ľhrerschein und nebenbei eine Tochter alleinerziehend gro√ü gezogen.

F√ľr mich klingt es so, als ob du keinen Kinderwunsch mehr hast und eigentlich die Freiheit genie√üen willst. Das kann ich total gut nachvollziehen und ich w√ľrde auf keinen Fall mit ihm ein Kind bekommen. Am Ende hast du ein weiteres Kind und wirst verlassen.

Dann finde ich, dass er sehr viele Bedingungen stellt, die dein Leben nicht ber√ľcksichtigen: neue Stadt und du sollst eine Ausbildung fertig haben, damit du Geld verdienen kannst.
Das mit der neuen Stadt finde ich ein No-Go. Da w√ľrde ich eher noch ein paar Jahre warten bis deine Tochter auszieht. Ihr sollt quasi alles aufgeben, weil er sich w√ľnscht, dass ihr in der anderen Stadt wohnt? Dabei h√§ngt bei dir, deine Tochter und die Familie dran.

Das mit dem Warten bis du die Ausbildung beendest, klingt f√ľr mich auch nicht nach einer Beziehung in der man sich gegenseitig hilft. W√§re er wirklich interessiert an dir, h√§tte er schon vorher mit dir zusammen ziehen k√∂nnen um dich zu unterst√ľtzten. Aber das wollte er nicht. Anscheinend will er gern jemand, der genug Geld reintr√§gt und f√ľr alles sorgt.
So wie es klingt, bist du am Ende sein Kinderm√§dchen und Haush√§lterin mit Eink√ľnften.

Dass er pl√∂tzlich zu einer Vaterfigur f√ľr deine Tochter mutiert, glaube ich nicht. Die Rolle h√§tte er schon in den letzten Jahren einnehmen k√∂nnen.

Abschlie√üend glaube ich, dass du eine tolle Person bist und dir sicherlich noch passendere Partner begegnen. Es gibt gutverdienende M√§nner, die ihre Partnerin bei allem unterst√ľtzen. Und selbst wenn sie nicht gut verdienen, k√∂nnen sie gute Partner sein.

Mein Arbeitskollege hat eine Frau mit Kind kennen gelernt und sp√§ter mit ihr ein weiteres bekommen. Er ist wie ein Vater f√ľr das erste Kind und behandelt beide Kinder gleich. Er ist √ľbrigens zu ihr gezogen und nimmt damit einen weiteren Arbeitsweg in Kauf.

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Wow.. Danke f√ľr deine Worte.

Ja, so sehen es auch meine Freunde. Ich wollte mal eine neutrale Meinung von anderen h√∂ren und bin echt √ľberrascht, dass die Meinungen alle so eindeutig sind.

Mein Kinderwunsch...Naja ich mag Kinder und fände auch die Vorstellung sehr schön, vorallem dieses Familienkonstrukt. Aber habe jetzt keinen drängenden Kinderwunsch, da ich meine Maus habe.

Habe halt die Sorge, dass es im Nachhinein doch nicht das Leben mit ihm wird, wie ich es mir w√ľnsche, so wie du schon sagtest, Kinderm√§dchen mit Einkommen ^^ und dann diese ganzen Bedingungen ( Haushalt vorallem...sehr kleinlich) und er braucht st√§ndig seine Ruhe ( er ist Feuerwehrmann, kann ich auch iwo verstehen). Ect ect ..

Aber falls ich gehe, w√ľrde er die Welt nicht mehr verstehen und mich bestimmt hassen und in ein Loch fallen... alles nicht so leicht vorallem nach so langer Zeit.

Lg

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"Aber falls ich gehe, w√ľrde er die Welt nicht mehr verstehen und mich bestimmt hassen und in ein Loch fallen... alles nicht so leicht vorallem nach so langer Zeit. "

Kann man auch aus seiner Perspektive sehen und verstehen. Er war schlie√ülich 13 Jahre mehr oder weniger da, Ihr seid zusammen an den Aufgaben gewachsen. Auch wenn er f√ľr Deine Tochter vielleicht nicht der ideale Vaterersatz war, so war er doch pr√§sent in Eurem Leben und man hat das ein oder gemeinsam erlebt, durchgestanden, wie auch immer. Auch f√ľr Deine Tochter wird er ja in irgendeiner Weise eine Bezugsperson sein. Ich kann das nicht beurteilen.

Vielleicht wird er sich sogar verletzt sehen, nach dem Motto, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, jetzt kriegt er einen Tritt und darf gehen.

Aber Trennung f√ľhlt sich nur selten gut an. Trennung ist f√ľr den, der damit konfrontiert wird, stets auch mehr oder weniger ein Schock. Wenn man jedoch darauf R√ľcksicht nehmen will, so wie auf alle anderen miesen Gef√ľhle und Gedanken, die sich in der Folge ergeben, d√ľrfte man nie eine Beziehung beenden.

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Hey!

Wie lange läuft es denn nun schon gut bei euch?

Gibt es vielleicht die Möglichkeit zu Kompromissen? Wie alt seid ihr?

Vermutlich hätte ich aber in dieser Situation auch keinen Bedarf auf weiteren Nachwuchs.

Liebe Gr√ľ√üe
Schoko

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Ich sag mal so, wir haben immer noch unsere downs, aber wer hat die nicht..

Sagen wir mal, seit ich einmal fast weg war ,das war 2020, ist es bergauf gegangen und er hat sich in einigen Punkten nachhaltig geändert. Ich bin 34 und er 33.

Ich habe halt die Sorge bei beiden Optionen, es im Nachhinein zu bereuen..
Mich quält diese Frage ungemein und ich drehe mich im Kreis.

Kompromisse machen wir beide und sind auch beide dazu bereit, jedoch gibt es auch Dinge, bei denen er keine Kompromisse macht wie zb Haushalt/Ordnung, Freizeitgestaltung ( er hasst Freizeitparks, Kaufh√§user ect alles wo was los ist) wo ich komplett anders ticke und habe auch Angst, dass er mit mir und seinem Kind nicht viel unternehmen w√ľrde...
Auch sexuell möchte er eine Sache ( schon immer) die ich nicht mag, was er mir ständig sagt dass ihm das fehlt und ich mich dahingehend "frei" machen soll.

Ich habe Sorge, dass unsere gemeinsamen "Karten" mir nicht f√ľr ein komplettes Leben reichen bzw es mich auf Dauer / in Zukunft ungl√ľcklich macht.

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Er schert sich nicht um deine Tochter, er will dich nicht in der Ausbildung unterst√ľtzen, er will, dass ihr umzieht, er respektiert deine sexuellen W√ľnsche bzw Grenzen nicht. Hm. Wo gibt er denn mal?

Mag er es vielleicht, wenn du abhängig bist? In der Ausbildung war es noch ok, aber kaum hast du alles geschafft (Kind groß und Ausbildung geschafft) sollst du dein Umfeld verlassen und mit Baby in Elternzeit.

Ein Kompromiss wäre, dass er keinen Umzug erwartet.

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