Buch Narzissmus

Hat jemand eine Buchempfehlung zum Thema Narzissmus. Es geht mir dabei um eine Beziehung mit einem Narzissten als Partner.

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Ja. Meine Empfehlung? Lass es sein ! Psychologen haben nicht umsonst studiert um solche Diagnosen zu stellen, heutzutage wird ja jeder 2 Partner als Narzisst diagnostoziert. Nur weil 100 % der Google Diganosekritierien erfüllt werden, heißt das trotzdem nicht das es am Ende so ist. Mein Rat wäre eine toxische Beziehung imme4 zu beenden, ob er Narzisst, Borderline oder was auch immer ist, spielt dabei keine Rolle. Bist du Gewalt ausgesetzt dann wende dich an den weißen Ring. Ansonsten halte ich es für ungesund Bücher darüber zu lesen und sich in diese Themen reinzusteigern was der andere Partner für eine psychische Störung haben könnte, warum er das hat etc.
Im Endeffekt bringt es dich nicht weiter

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Naja kein Narzisst geht freiwillig zum Psychologen um eine Diagnose zu erhalten.
Narzissten sind überzeugt davon "perfekt" zu sein, jede Form von Schuld wird abgelehnt. Sie machen keine Fehler ...

...also wie kommt man dann zur Diagnose, wenn der Narzisst gar nicht in der Lage ist sich helfen zu lassen? Meist eben durch einen dritten.

Mein Rat, such dir psychologische Rat. Und ich finde es wichtig sich zu belesen. Das sind alles Informationen die wichtig sind, um zu verstehen.

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Das Problem ist, der Mensch muss doch eine Veränderung wollen, nur dann kann er überhaupt mit einem Therapeuten zusammen arbeiten. Wenn der Narzisst sich aber gar nicht helfen lassen mag, dann kann keiner etwas tun außer sich selber schützen und von der Person entfernen. Was hilft es also als dritte Person eine ( womögliche) Narzissmusdiagnose aufzustellen wenn der jenige aber gar kein Bedarf hat sich zu therapieren und zu ändern ?

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Narzissmus ist eine sehr komplexe psychische Störung und kann nicht durch Laien oder ein Buch diagnostiziert werden. Leider wird der Begriff neuerdings inflationär benutzt und jeder Mensch der nicht so ist wie gewünscht wird als narzisst betitelt. Genauso wie jede nicht funktionierende Beziehung toxisch genannt wird. Anstatt dem Partner eine psychische Krankheit zu unterstellen sollte sich lieber die Partnerin Gedanken machen warum sie noch mit ihm zusammen ist und gegebenenfalls eine Therapie machen.
Sobald wir einen Menschen als Narzissten hinstellen nehmen wir sämtliche schuld von ihm. Er kann ja nichts dafür dass er so ist, es ist die Krankheit. Stattdessen sollte man es nennen was es ist, er ist ein Depp, Ar*ch oder sonst was und kann natürlich etwas dafür dass er so ist.

Ich empfehle lieber nach einem Buch zu suchen das Selbstbewusstsein der Partnerin zu stärken.

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Naja toxisch heißt doch nur so viel wie giftig/ ungesund/ tut dir nicht gut.
Damit meint man sicher nicht die Partnerschaften die sich auseinander gelebt haben

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Wie wird es dann diagnostiziert?
Ein Narzisst sucht sich keine Hilfe, ein Narzisst geht nicht zum Psychologen. Ein Narzisst ist "fehlerfrei"

Also wie kommt man zur Diagnose? Nur durch dritte die ihre Erfahrungen erzählen.

Ich nehme an das es viel mehr Narzissten gibt, als man meint.
Oft mals reden wir sämtliches Verhalten schön bzw. Ist der Narzisst sehr gut im manipulieren, sodass wir "gesunden" Menschen glauben, das wir ständig Fehler tun.

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Alle meine Vorschreiber hier haben uneingeschränkt Recht. Kein Laie ist in der Lage, jemanden zu diagnostizieren. ABER: Das ist auch gar nicht der Anspruch der TE. Es geht nicht darum, eine Diagnose zu stellen und daraus Konsequenzen abzuleiten (bspw. eine Therapie zu beginnen), weil Laien das eben überhaupt nicht können.

Ich glaube, es geht Menschen wie der TE darum, dass man dem Teufel, der den Partner (oder andere Leute im Umfeld) reitet, einen Namen gibt. Man sucht einfach nach Erklärungen, warum sich die Menschen so verhalten, wie sie es tun. Man braucht einfach ein Label für ein solches Verhalten. Ich bezeichne meine Mutter auch als Narzisstin, obwohl ich kein Psychologe bin und mein Wissen zu diesen Themen nur von Google und Wikipedia habe. Aber ich weiß halt auch, dass ich kein Fachmann bin und nur Halbwissen zusammengetragen habe. Aber ich habe (für mich - und das ist entscheidend) eine Erklärung für das Verhalten meiner Mutter und das hilft mir sehr (wenn meine Geschichte jemanden interessiert, lese er/sie bitte hier: https://www.urbia.de/forum/12-familienleben/5706341-narzisstische-mutter-kontaktabbruch-zum-vater).

Wenn man dann fundierte Literatur dazu liest, umso besser.

Bearbeitet von Ezkaton2000ev
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Ich kann dich zwar verstehen, halte es aber für ungesund solche Bücher im Bezug auf gescheiterte Beziehungen zu lesen. Ich verstehe das man Erklärungen finden will, aber man schenkt diesem Mann dann sehr viel Zeit und Gedanken.

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Aber die muss man ihm schenken um zu verstehen und zu verarbeiten!

Es geht ja nicht um gescheiterte Beziehungen, sondern vielmehr was ein Narzisst ist, worin sie sich äußern, ihr Verhalten und vor allem um Geschichten aus dem wahren Leben mit einem Narzissten.

Ich habe selbst am WE ein Buch gelesen, wo es aber um die Mutter ging.
Verdrängen tun wir oft, ich auch, aber es ist nie verarbeitet und es kommt immer wieder hoch...nicht gesund...

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ich möchte einfach ein Buch über Narzissmus lesen, weil es mich interessiert. Es geht hier nicht um miene Beziehung. Ich möchte auch keine Diagnosen stellen. Ich möchte mich einfach über das Thema informieren.

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Susannes Tachebuch, es ist eine Geschichte auf wahrer Begebenheit. Bei Audible gibt‘s das Hörbuch.