Pro/Conta

Guten Abend đŸ€—
Ich bin Conny und mittlerweile leider schon 45 ..
Ich wurde nach meinem letzen Kind sterilisiert und bis vor einem Jahr war das immer noch ok fĂŒr mich , aber jetzt habe ich einen neuen Partner an meiner Seite und wir möchten noch ein Baby haben 😍 . Meine OP ist am 16.12 um alles rĂŒckgĂ€ngig zu machen .. Ich bin happy aber habe auch bedenken ...
Kann mir eventuell jemand Bericht darĂŒber geben wer schon mal sowas hinter sich hat wĂ€re echt hilfreich . Ich bin ziemlich hin und her gerissen zur zeit deswegen .
Vielen lieben dank 😘

1

Hallo, vor 2 Jahren habe ich meine kleine Tochter geboren - ich war zu diesem Zeitpunkt fast 42 Jahre alt. Sie war die totale Überraschung. Nach meinem Sohn, der mit Not-KS zur Welt kam, wollten wir ca. 3-4 Jahre spĂ€ter noch ein Kind, aber es klappte nicht. Auch Hormonbehandlungen etc. fĂŒhrten nicht zur Schwangerschaft. Schuld daran waren die Narbenverwachsungen, die eine Einnistung eigentlich nicht möglich machten. Mein Gyn hat dann auch gesagt, dass die Chance wohl gleich Null ist - also haben wir den Kinderwunsch abgehakt.
Eines Tages hatte ich sehr starke Magenschmerzen und der arzt wollte mich schon ins KH ĂŒberweisen mit Verdacht auf ein MagengeschwĂŒr aber die Blutwerte passten nicht zu der Krankheit. Sie waren so gut wie schon seit Jahren nicht mehr - kurzum, der Doc bestand auf einen SS-Test, bevor er mir eine Überweisung fĂŒrs KH fertigmachen wĂŒrde. Und dann bin ich wirklich aus allen Wolken gefallen, als dieser positiv war - nach 12 Jahren! Das stellte alles auf den Kopf - ein Kind mit ĂŒber 40, ich war total durcheinander. Ich wurde dann in der 2. Schwangerschaft mit fast 42 als Risikopatientin vom Gyn behandelt, d.h. alle 2 Wochen musste ich zur Untersuchung. Durch Probleme in der SS musste ich durchgehend 14 Wochen stationĂ€r im KH bleiben. Meine Kleine kam dann in der 38.SSW per KS auf die Welt.
Ich bin froh, dass ich mich fĂŒr unsere Kleine entschieden habe - wir haben auch nicht die komplette Untersuchungen durchfĂŒhren lassen, nur Nackenfaltenmessung und Feindiagnostik, Wir haben uns irgendwann bewusst fĂŒr unser Kind entschieden. Ich muss aber auch dazu sagen, dass es bei den Untersuchungen keinerlei AuffĂ€lligkeiten gab. Wir haben uns dann einfach darauf verlassen, dass alles gut sein wird. Was mein Umfeld ĂŒber meinen SS dachte, war mir relativ egal. Ich selbst habe mir natĂŒrlich auch viele Gedanken ĂŒber mein Alter gemacht, aber es gab viele Menschen, die mir Mut gemacht haben. Ich kann wirklich nur sagen, dass ich die Zeit mit meiner Kleinen sehr genieße und empfinde, dass ich mehr Geduld und Ruhe habe, als damals bei meinem Sohn. Liebe GrĂŒĂŸe, alles Gute