Kinderwunsch mit 40+

Grüß Gott,
Wie oben beschrieben wir haben mit der Familienplanung noch nicht abgeschlossen. Haben bereits ein Kind im Alter von 4j.
Mein Partner und ich haben einen größeren Altersunterschied von 10jahre dementsprechend hat er als mal bedenken hinsichtlich der Zukunft (trotz Wunsch) um sein Alter.
Ich finde es überhaupt bedenklich. Er meint zb Wenn das Kind 30 ist, ist er schon 70-75jahre

Wie sieht ihr es persönlich mit 40-45jahre?

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Seh ich komplett unkritisch. Heutzutage sind Mütter und Väter generell im Schnitt älter. Das geht meist auch mit dem Bildungsstand Hand in Hand. Je höher der akademische Abschluss, umso höher das Durchschnittsalter.
Ich persönlich habe so ziemlich alles durch. Erstes Kind mit 25. Damals hatte ich gerade meinen Realschulabschluss und stand ohne Ausbildung da. Das nächste kam dann mit 33. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits einen Bachelor und war Vollzeit in meinem Beruf angestellt. Mein drittes kommt jetzt mit knapp 40. Mittlerweile habe ich einen Master und arbeite im Management und verdiene entsprechend gut. Ich hab einige ehemalige Klassenkameraden, die nach dem Schulabschluss studiert haben und mittlerweile ihren Doktor und ihre Karrieren haben und jetzt mit knapp 40 ihr erstes Kind bekommen. Die Männer sind oft noch ein wenig älter.
Vielleicht liegt es an der innerlichen Einstellung, aber ich fühle mich noch Mitten im Leben. Habe vor Kurzem ein Haus gekauft und arbeite weiter in meinem Beruf, den ich sehr gerne mache. Ich glaube dass vor allem mit dem Wandel der Rolle der Frau und Mutter auch ein Wandel im durchschnittlichen Alter der Mütter kommen wird. Ich kenne aufgrund meines Bekanntenkreis viele ältere Mütter, von denen auch viele voll arbeiten. Das ist je nach Berufsstand nichts außergewöhnliches mehr. Mit der Akzeptanz ist es in der breiten Masse natürlich noch etwas schwierig, aber man beißt sich so durch ;-)
Unterm Strich find ich das vollkommen ok. Eine gute Mutter/Vater zu sein ist vom Alter komplett unabhängig. #herzlich

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Das muss doch jeder selber wissen. Für mich wäre das nichts, außer es hätte bis dahin nicht einmal geklappt.

Ich selber bin nicht mal 40 Jahre alt, finde aber,
dass jetzt auch kein Kind mehr sein müsste.

Gute Freunde von uns haben die Große (jetzt 12) damals mit 45 bekommen. Da wurde meine Mutter gleichzeitig zum ersten Mal Oma (da kam unsere Älteste). Sie erzählte letztens, dass sie nicht nochmal so entscheiden würde. Die Leute sagten oft „na, geht deine Oma heute mit dir spazieren!“, so war die Mutter der Tochter immer peinlich.

Und wenn der Vater dann nochmal 10 Jahre älter ist. Oh nein!

Letztlich müsst es aber ihr wissen. Beide!

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Also es geht ja hier um das Alter vom Vater Max 45 Jahre. Heißt Mama Max 35

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Liebe TE,

mein Mann (60) und ich haben zwei Kinder (22 und 17 Jahre alt). Als unser Jüngster kam war mein Mann 43 Jahre alt. Ich sehe jetzt keine so großen Bedenken. Sehe es mal so, die Eltern von heute sind im Durchschnitt älter als vor 20 oder 30 Jahren. Kuck mal hier rein:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1180171/umfrage/durchschnittliches-alter-der-muetter-und-vaeter-bei-der-geburt-in-deutschland/#:~:text=Bei%20der%20Geburt%20eines%20Kindes,damit%20rund%20drei%20Jahre%20%C3%A4lter.

Heute sind 70 jährige sind vielleicht die neuen 60 jährigen:

https://www.spektrum.de/news/altern-ist-70-wirklich-das-neue-60/1814243

Aber ich denke, dass ist immer eine persönliche Einstellung. Wenn man sich natürlich innerlich selber älter macht als man eigentlich ist, ja dann hat man selber schuld.

Klar, es gibt wird immer 70jährige geben, die in dem Alter zum Pflegefall werden.

LG Hinzwife

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Ich finde „ältere Eltern“ überhaupt nicht schlimm!
Meine Mutter war 38, als sie mich bekam, mein Vater 44. Ich fand das nie schlimm, das sie nicht mehr so jung waren. Und viele meiner Schulfreunde hatten Eltern im selben Alter oder sogar älter.
Mein Vater ist leider schon mit 47 Jahren verstorben. Auch das kann unabhängig vom Alter also theoretisch immer passieren!

Jetzt bin ich selber 40, mein Mann 43. Wir haben eine 2jährige Tochter und versuchen aktuell, noch ein zweites Kind zu bekommen.

Liebe Grüße!

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Hey..
Bei uns ist die Konstellation ähnlich. Altersunterschied 12 Jahre, mein Mann wird 48.
Wir hätten gerne ein 3. Kind und machen uns keinerlei Gedanken um das Alter oder darum, was die Leute in unserem Umfeld denken. (Eher darüber, dass ein 3. Kind immer so als 'war das geplant?' unausgesprochen im Raum steht, ob es überhaupt noch klappt, ...)
Wir sind happy, fühlen uns fit genug und hatten einfach nicht das Glück uns bereits mit 20 gekannt zu haben.

Ich hoffe einfach, dass wir den Kindern 30 vllt 40 Jahre gute Eltern sein können. Danach meistern sie ihr Leben sicherlich alleine und haben hoffentlich einander und im Bestfall eine eigene Familie.

Das Alter auf dem Papier hat oft wenig damit zu tun wie man sich fühlt, verhält, denkt, agiert...

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Hallo😊
Also ich kann dir gerne von uns berichten.
Mein Mann ist getsren 49( sieht und merkt man ihm nicht an😉) geworden und wir versuchen gerade auch ein 2. Kind zu bekommen. Ich selbst werde in ein paar Wochen 38. Unser Sohn ist fast 11.
Es muss doch zu jeder Familie selbst passen, ob und wann man Kinder bekommt. Es ist uns völlig egal was andere dazu sagen.
Und wenn mein Mann 70 wird, ist das Kind 20 ( sollte es nochmal klappen). Was ist daran schlimm? Außerdem bin ich noch 11 Jahre jünger und kann das eventuelle Kind noch auf den richtigen Weg bringen,sollte mein Mann doch keine 70 werden..
Es hat sich doch heutzutage alles etwas nach hinten verschoben.
Macht das, was ihr beide für richtig haltet.
Liebe Grüße Sommersonne

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Ich habe meine Große mit 39 bekommen und die Kleine mit 40 und ich fand weder die Schwangerschaften beschwerlich noch die Geburten oder die Zeit mit den Kleinkindern.
Ich weiß aber, dass ich mit 30 keine bessere Mutter gewesen wäre, nur, weil ich jünger war. Im Gegenteil, in diesem Lebensabschnitt hatte ich ganz andere Prioritäten und ein Kind oder mehrere hätten nur gestört. Ich bin aber auch ein flippiger, sportlicher Typ, der ziemlich viel mitmacht. Was mir so ein bisschen fehlt im Gegensatz zu früher ist die Unbekümmertheit, und das empfinde ich manchmal schon als Nachteil. Ich finde es für mich schwierig, die inneren Konflikte gelöst zu bekommen, was dazu führt, dass ich nicht immer ganz klar und eindeutig bin, was leider meine Kinder merken.
Also du schaffst das! Vielleicht versuchst du, auch im wirklichen Leben Kontakt zu bekommen zu anderen späten Müttern - so ein Austausch ist immer gut und wenn man nicht mehr ganz taufrisch ist, sieht man halt die Welt doch mit anderen Augen als mit 25 oder 30.