Ziegen- und kuhmilch

Hallo,
Meine Tochter (20 Monate) ist leider eine schlechte Esserin: sie isst mengenmäßig nicht sehr viel und auch nur ausgewählte Lebensmittel, wobei mir die Auswahlnur wenig gefällt (ein bißchen Obst, breze, Würstchen, gnocchi, schupfnudeln, späzle).
Zudem will/ braucht sie immer noch Milch zum Ein- und Durchschlafen.
Um das stillen zu reduzieren (aktuell nur noch ein bißchen nuckeln vor dem einschlafen), hab ich ihr kuhmilch angeboten. Ich weiß pre oder 1er milch wäre besser, aber wurde durchgängig und konsequent von sämtlichen Marken abgelehnt, der Zug ist abgefahren.
Da sie noch 3x fläschchen trinkt (mittags, abends, nachts) kommt sie mit ca 170ml leider über die empfohlene kuhmilch Tagespreis ihres Alters.
Die erste Frage: wie schlimm ist das?
Die zweite Frage: wirds weniger "schlimm" wenn ich einen Teil oder alle milchmahlzeiten durch Ziegenmilch ersetze (trinkt sie)? Also ich meine im Hinblick auf Belastung der Nieren (durch zu viel kuhmilch) oder gilt für Ziegenmilch die gleiche mulchtagesgesamtdosis?

Dankeschön

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Liebe Esmeralda,

die beste Variante wäre es, wenn du die Milch in der Nacht ganz abschaffst. Oft steckt nur ein Bedürfnis nach Nähe dahinter und das Verlangen nach dem Fläschchen ist eine Angewohnheit, kein Hunger. Vielleicht kann dein Mann ein paar Tage das nächtliche Aufwachen übernehmen und sie auf andere Weise beruhigen. Das führt oft dazu, dass sich das Fläschchen von alleine ausschleicht.

Als Alternative zu Kuhmilch würde ich dir eher Hafermilch empfehlen. Damit bist du weg von den tierischen Proteinen, die es ja zu begrenzen gilt.

Alles Liebe
Jenny