Kann man mit Pre überfüttern?

Liebes Experten-Team,

ich habe schon sehr nette Antworten auf mein Problem bekommen : https://www.urbia.de/forum/36-stillen-ernaehrung/5674013-baby-zu-dick-wie-gegensteuern
Trotzdem würde mich mal eure Meinung interessieren: Kann man doch aus Versehen (Baby falsch lesen etc) zu viel Pre geben oder ist das eine veraltete Denkweise von verschiedenen Ärzten, dass man aufgefordert wird, sein Kind zu bremsen?

Wie viel Wasser kann man denn bedenkenlos einem Baby von 4 Monaten anbieten, ohne, dass man Angst haben muss?

Und hilft eine frühe Beikost Einführung bei Übergewicht oder ist das eher kontraproduktiv und ich sollte noch 2 Monate warten?

Viele lieben Dank,
Shannyo

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Liebe Shannyo,

danke für den Link – nur gute Antworten aus der Community.
Ich kann mich dem nur anschließen: Du machst alles richtig - lass dich nicht verunsichern.

Ich habe mir bei deinem Beitrag im Forum – mal die Daten deines Jungen angeschaut.
Ich gehe davon das dein Sohn Mitte Januar geboren wurde – ja in seiner Altersgruppe zählt er zu den schwereren Kindern.

Aber sein Gewicht liegt absolut in der Norm, wenn auch im oben Bereich.
Von der Größe her liegt er aber nur auf der mittleren Normkurve.
Gewicht und Größe passen also nicht ganz so gut zusammen und dein Kleiner erscheint dadurch etwas „propper“, da sich das Gewicht auf „weniger“ Körper verteilen muss.

Aber über das erste Lebensjahr gesehen, „verwächst“ sich das alles wieder. Die Kleinen wachsen in die Länge und werden immer aktiver und robben, strampeln und laufen (später) den Babyspeck wieder weg.
Gib Deinem Sohnemann also genug Gelegenheit zum Strampeln und zur Bewegung
Auch gedeiht kein Kind nach Lehrbuch, die kleinen wachsen nicht bzw. wiegen nicht kontinuierlich mehr, meist passiert "es" schubweise.

Ich möchte dich vor allem darin bestärken deinem mütterlichen Gespür und Empfinden zu vertrauen.

Gib deinem Kind die Milch, die er braucht. Bremse ihn nicht. Dein Kleiner ist 4 Monate alt – Du weißt wann er Hunger hat und wann er nur kuscheln will oder eine frische Windel braucht.
Ohne Beikost braucht er übrigens kein Wasser – weder wegen der Flüssigkeit oder dem weniger an Kalorien.

Nun zum Beikoststart: Die Beikost wird das Gewicht deines kleinen nicht reduzieren – ist ja auch nicht nötig.

Aber wenn er Interesse an Beikost hat – nur zu. Empfohlen für den Beginn der Beikosteinführung wird der Zeitraum nach dem vollendeten 4. bis 6. Lebensmonat.

• Kann dein Sohn das Köpfchen bereits alleine halten?
• Kann er mit etwas Unterstützung selbst sitzen bzw. klappt das Sitzen auf deinem Schoß?
• Sieht er dir mit Interesse und großen Augen beim Essen zu und ist er in der Lage, die Nahrung vom Löffel aufzunehmen?

Dann fangt an!

Höre weiter auf dein mütterliches Bauchgefühl. Das und die Signale deines Sohnes zeigen am besten, was zu tun ist.

Alles Liebe und ein schönes Wochenende euch!

Viele Grüße
Annelie

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Liebe Annelie,

Vielen Dank für deine lieben Worte! Ich habe mich mittlerweile wieder ein bisschen beruhigt und werde Dank des guten Zuspruchs hier weiter auf mein Bauchgefühl verlassen.

Ein schönes Wochenende!

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Liebe Shannyo, das freut mich von Herzen! #herzlich