8 Monate altes Baby will keine Flasche und wird fast nicht mehr gestillt wie Säuglingsmilch geben

Hallo. Meine Maus wird aktuell abgestillt aufgrund einer Erkrankung meinerseits und schnelle Medikamenten Einnahme. Jetzt bin ich aktuell dabei sie abends und ggf. Um fünf morgens noch zu stillen. Sie ist aber noch zu jung um komplett auf Milch zu verzichten da sie jegliche Flaschen nicht akzeptiert und schreit weiß ich nicht wie ich sie füttern soll. Abends ist es am schwersten auf die Milchmahlzeit zu verzichten. Aktuell gebe ich ihr die mit einer kleinen Spritze da läuft aber die Hälfte daneben und mit Tasse noch viel mehr. Gibt es Tipps wie ich sie an die Flasche gewöhnen kann oder sonst was ich tun kann?

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Liebe „springlocke“,

schön, dass du dich an uns wendest! #winke

Fallen die Stillmahlzeiten bei deiner kleinen Tochter nun mit der Zeit weg, benötigt deine Kleine entsprechenden Ersatz. Denn insgesamt sollte dein Mädchen in diesem Alter noch etwa 400-500ml/g Milch und „Milchhaltiges“ wie Milchbrei bekommen. Meist teilt sich das auf in morgens ein bis zwei Milchmahlzeiten (200-250 ml) plus abends eine Portion Milchbrei (200-250 g).

Bei der Trinkmilch kannst du gerne auf eine Säuglingsmilchnahrung wie die Folgemilch 2 umstellen. Aus unserer Erfahrung heraus kommen Kinder die gestillt wurden sehr gut mit unserer HiPP BIO Combiotik 2 ohne Stärke ( https://shop.hipp.de/milchnahrung/produ ... -600g.html ) zurecht. Sie schmeckt besonders lieblich und ist ähnlich wie Muttermilch dünnflüssig.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass das nicht von heute auf morgen klappt. Stillkinder tun sich zunächst mit der Milch aus der Flasche etwas schwerer – so wie deine kleine Maus.

Gerne gebe ich dir noch eine paar liebe Tipps mit auf den Weg für den Wechsel auf das Fläschchen:

Biete deiner Kleinen die Säuglingsmilchnahrung immer wieder ganz selbstverständlich an. Möchtest du besonders behutsam vorgehen, kann deine Tochter auch noch zuerst gestillt werden, aber nicht komplett satt trinken lassen, sondern biete ihr anschließend noch die Säuglingsmilchnahrung an. Oder genau andersherum und zunächst das Fläschchen und anschließend die Brust anbieten, probiere es einfach aus.

Oft kann es hilfreich sein, etwas Muttermilch auf den Sauger träufeln oder mit dem Sauger über die Wange des Babys zu streicheln, und zwar über die der fütternden Person zugewandte Wange, auch hiermit wird der Saugreflex ausgelöst.

Vielleicht hilft es auch, deinen Schatz in einem anderen, abgedunkelten Raum zu füttern oder eine ganz andere Fütterposition zu versuchen.

Mag sie nicht so gerne aus dem Fläschchen trinken, dann kannst du die Milchnahrung auch mal über einen Löffel anbieten. Auch wenn es am Anfang keine großen Mengen sind, kann sie sich so an den Geschmack gewöhnen.

Probiere am besten aus, womit deine Kleine sich leichter tut. Es ist letztlich eine Umstellung, die manchmal etwas Zeit benötigt.

Zeige deinem Baby, dass du bei ihr bist und dein Mädchen von dir, trotz der fehlenden Stillmahlzeiten, genügend Zuwendung und Geborgenheit in Form von Streicheln, Kuscheln, etc erhält. So wird es ihr leichter fallen vom Stillen Abschied zu nehmen.

Höre hier immer auf dein Bauchgefühl – Du und dein Schatz seid ein super Team und schafft diesen Schritt gemeinsam!

Alles Liebe & Gute wünsche ich euch! #herzlich

Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Eva

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Danke für die vielen Informationen. Also müssen Babys in dem Alter nicht unbedingt flüssige Milch bekommen sondern es reicht einfach Milch in jeglicher Form aus. Ich gebe ihr morgens nämlich Schmelzflocken in Wasser gekocht wo ich dann 2 Löffel Milchpulver und Banane rein tue und zum Abend bekommt sie eine Portion Milchbrei manchmal tue ich auch dort noch paar Löffel Milchpulver rein. Und Tags bekommt sie 2 x a 100 ml Säuglingsmilch mit der Spritze da sie ja die Flasche komplett ablehnt.

LG

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Liebe „springlocke“,

sehr gerne #bitte

Am Morgen zum Frühstück kannst du gerne versuchen noch weiterhin „nur“ bei der Milch zu bleiben. Die Milch bleibt das erste Jahr über der ideale Start in den Tag. Sie liefert nach einer langen Nacht Energie und Flüssigkeit gleichermaßen.

Kommt die Milch bei deiner Tochter im Moment weiterhin partout nicht an, wäre es auch möglich – so wie du es machst - einen weiteren Milchbrei z.B (z.B. mit HiPP Bio-Getreidebreien, grüne Packungen) zu füttern. Du kannst hier auch versuchen den Brei mit unseren HiPP Bio Getreideflocken in der grünen Packung ( https://shop.hipp.de/beikost/produkte/milch-und-getreidebreie/bio-getreide-breie.html ) weniger fest zu machen (also weniger Getreideflocken verwenden). Halt so fest, dass er noch mit dem Löffel gefüttert werden kann.

Biete weiterhin zum Brei täglich auch die Milch in flüssiger Form an - vielleicht erst etwas Milch und dann den Milch-Getreide-Brei oder umgekehrt.
So bleibt die „Milch“ weiterhin vertraut, denn Milch bleibt auch weiterhin in dem Alter deines Babys ein wertvolles Lebensmittel.

Schaue einfach mal wie es sich in der nächsten Zeit entwickelt – bestimmt klappt es mit der Milch bei deiner Kleinen dann auch wieder besser.

Alles Liebe und einen schönen Wochenstart! #herzlich

Viele Grüße
Eva