Totgeburt durch akuten Sauerstoffmangel.

    • (1) 01.03.16 - 21:05

      Guten Abend Ihr Lieben,

      ich hab mal all meine Kraft zusammen genommen die Ich grade noch habe.

      Ganz kurz um was es genau geht:

      Ich hatte in der 37+1 SSW eine Totgeburt durch akuten Sauerstoffmangels meiner Tochter im Uterus!

      Ich war am 5.02. noch in der Klinik auf Grund meiner Gestrationsdiabetes um zu Kontrollieren wie Groß und Schwer meine Tochter ist!
      Die Größe und Gewicht waren in Ordnung und wohl auch die Durchblutung und alles andere auch meine Blutwerte waren in Ordnug und das einzige was Mir auffällig war ist das CTG gewesen was die in der Klinik geschrieben haben!
      Meine Tochter hat zu Anfang geschlafen und sie wurde dann nach 20 min geweckt zu anfang waren die herztöne da noch im norm bereich und nach ca 5 min als sie richtig wach war ist sie mit denn herztönen hoch gegangen und hielt sich im freqeunz bereich von 160-190 pro min und ist für 15 min ca so geblieben und dann haben sie das ctg beendet und meinte es wäre alles normal und ich könnte nach hause gehen obwohl ich schon so ein ungutes gefühl hatte und in der klinik bleiben wollte die meinte aber es gibt kein grund für und ich soll wieder kommen wenn etwas nicht in ordnung ist ansonsten sehen wir uns am 13.02. zur geplanten einleitung auf grund des diabetes.
      als ich zu hause war hab ich noch denn haushalt gemacht und mich gegen 23 uhr ins bett gelegt und da hat sie mich noch getreten.am nächsten tag war ich unterwegs und hab nicht so gemerkt ob sie trit oder ruhiger geworden war nur dadurch weil ich mich bewegt habe.als ich am abend dann um 20:45 uhr mich hin gelegt habe hat sie nicht wie sonst angefangen zu treten da habe ich sie an ihren füßen gestupst und sie hat nicht reagiert dan hab ich meine hände an denn bauch gelegt und sie vorsichtig versucht zu wecken aber da konnte ich sie schon im bauch schieben.ich bin sofort in die klinik dort konnte nur noch der tod von meiner tochter festgestellt werden.ich bat dann denn arzt sofort eine sectio durch zuführen nur er weigerte sich und meinte er würde mir nicht an der gebärmutter rum schneiden mit einem toten kind drin und ich wäre viel schneller wieder fit wenn ich sie normal bekommen würden und auch weil ich schon kinder geboren habe.
      um 00:30 uhr wurde dann eingeleite und die kleine kam um 13 uhr am 7.02. als totgeburt zur welt und war blau und die lippen dunkelrot und die fingernägel auch, ich sagte dann zur hebamme das es doch ein sauerstoffmangel gewesen sei da meinte sie nein das käme davon weil sie tot im fruchtwasser lag längere zeit!
      unter der geburt hat auch keiner darauf reagiert was ich sagte und auch nach der geburt war kein arzt da der totenschein meiner tochter ist erst nach 18 uhr ausgestellt wurden.was ich komisch fand.
      aufgrund der tatsache das alles normal war zur geburt also ns nicht verknotet oder um hals oder abgeklemmt und auch das fruchtwasser war klar und die plazenta war noch intakt also mit mir verbunden.
      es wurde auch der apgar aus der nabelaterie nicht abgenommen und weil ich nicht glauben wollte das es durch denn diabetes ist das sie gestorben ist hab ich eine obduktion machen lasse.

      bei der obduktion kam nun raus das sie eben an akutem sauerstoffmangel gestorben ist und das sie auch fruchtwasser in der lunge gefunden haben nun weiß ich nicht ob es normal ist das ein baby fruchtwasser in der lunge hat bzw war ich der meinung das ein baby nur fruchtwasser in die lunge bekommen kann wenn sie versucht hat im uterus zu atmen, weil sie viellleicht gedacht hat das sie geboren ist und schreien wollte da ja sonst die gesammte lunge gut abgeschottet ist und sie erst bei der geburt also danach eben für die atmung zuständig ist.
      da sie ja sonst über die plazenta und ns versorgt werden mit allem.

      bitte wie kann mein kind ohne ersichtlichen grund sauerstoffmangel haben und fruchtwasser in der lunge.ich denke bald sie hat versucht im uterus nach luft zu schnappen und es dadurch passiert.
      falls jemand was weiß oder sowas schon erlebt hat dann wäre ich froh wenn ihr mir was dazu sagen könnt oder tips geben könnt was ich tun könnte um es raus zu finden.
      ich möchte es nicht einfach so hin nehmen sie war immerhin ein kleiner mensch der sein leben vor sich hatte noch.
      achso sie war 47 cm lang 2840 g schwer und kopf war 31 cm nur mal um zu erwähnen da ich ja an dem diabetes gezweifelt habe das der schuld ist daran.

      danke für eure antworten

      liebe grüße
      julian-leon1984 und #stern lily-rose ganz ganz tief im herzen

      • Es tut mir sehr leid, was dir passiert ist :-( - das ist wirklich schrecklich.

        Dass sie an Sauerstoffmangel gestorben ist, bedeutet wohl, dass sie von der Plazenta nicht mehr versorgt wurde. So würde ich das jedenfalls verstehen.

        Die Babys haben im Mutterleib Fruchtwasser in der Lunge, was durch die Geburt herausgepresst wird bzw. dann noch abgesaugt wird. Sie machen ja schon Atemübungen, haben Schluckauf. Also sie hat nicht, so wie du dir das jetzt vorstellst, versucht reell zu atmen.

        Leider gibt es manchmal solche Fälle, dass Babys im Mutterleib versterben, ohne dass jemand sagen kann, warum. Plötzlicher Kindstod? Wer weiß.

        Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit und dass du das Erlebte gut verarbeiten kannst. Ansonsten hole dir Hilfe.

        LG
        Steffi

        PS: Meine Kleine hatte trotz meiner SS-Diabetis auch nur knapp 3 kg am Termin.

        Ich wünsche dir von ganzem Herzen mein Beileid. Es tut mir fürchterlich leid, was deinem Mäuschen passiert ist. Ich kann dir leider nichts dazu sagen, aber gibt es keine Möglichkeit mit Ärzten zu sprechen, Kinderarzt oder Gynäkologen? Die sollten doch Verständnis haben und alles dafür tun, da Klarheit rein zu bringen, damit du die Gründe kennst und zur Ruhe kommen kannst. Ich kann dich sehr gut verstehen, unserer Tochter ist vor 4 Wochen ebenfalls still zur Welt gekommen. Wir hatten das Glück ganz wunderbar begleitet zu werden, in allen Hinsichten... Ich hoffe das wird auch dir und deiner Familie zuteil. Uns hat das unheimlich geholfen.

        Ich drücke dich und hoffe, du findest antworten!

        Hallo!

        Mein herzliches Beileid. Es tut mir sehr leid was da passiert ist. Zwei Bekannte von mir mussten leider auch kurz vor Entbindungstermin ihr Baby tot entbinden. Keiner weiß warum. Wir verloren leider auch unsere erste Tochter. Sie war ein Frühchen.

        Es gibt nichts schlimmeres als sein Kind zu verlieren. Ich wünsche euch von Herzen liebe Menschen um euch, die euch unterstützen und das Geschehene mit euch tragen.

        Deine Tochter hat einen wunderschönen Namen.

        Liebe Grüße aus Österreich.
        Gabi

      • Mein herzliches Beileid - das tut mir wirklich sehr leid, was Dir passiert ist.
        Leider ist ein Sauerstoffmangel, gleich, ob während der Schwangerschaft oder auch während der Geburt, immer wieder ein ganz schlimmes Schicksal. Ich habe schwerstbehinderte Kinder in einer Behinderteneinrichtung kennengelernt, wo genau dies die Ursache für die Behinderung war. Und das trotz aller modernen Medizin - es gibt wohl einfach Fälle, wo man hilflos ist.

        Ich fürchte, Dir wird niemand 100% erklären können, warum so etwas passiert. Ein wirklich netter und mitfühlender Arzt sagte mir vor einem Jahr, als mein Mann starb und ich verzweifelt fragte, warum man den Bronchialkrebs nicht früher entdeckt hatte "leider sind Menschen keine Maschinen, die man bis ins letzte untersuchen und reparieren kann, auch wenn wir unser Bestes geben. Sehr oft ist manches einfach nur Schicksal, auch wenn man das schwer annehmen kann".
        Ich denke, das ist wirklich so - auch wenn wir das "warum" unbedingt wissen wollen.
        Alles Liebe für Dich.
        LG Moni

        Mein Beileid.

        Sauerstoffmangel ist eine der häufigsten Komplikationen, die bei Babys vor oder während der Geburt auftreten können. Unter anderem kann dies durch eine gequetschte Nabelschnur, durch eine Plazentainsuffiziens, aber auch durch Diabetes der Mutter auftreten.

        Was nun genau die Ursache bei Deiner Tochter war, wird wahrscheinlich niemand jemals herausfinden können.

        Aber sie hat ganz bestimmt nicht versucht zu atmen. Fruchtwasser in der Lunge ist völlig normal.

        Du wirt Dich leider damit abfinden müssen, dass eine Schwangerschaft als natürlicher Vorgang nicht komplett abgesichert sein und somit auch traurig enden kann.
        Ich würde aber auf jeden Fall nochmal ein klärendes Gespräch mit einem Facharzt suchen.

        Viel Kraft für die Zukunft.

        LG

      • Mein Beileid.

        Was du real erlebt hast, war meine größte Angst in meiner ersten Schwangerschaft.

        Theresa

        Mein herzliches Beileid! Es ist schrecklich so etwas erleben zu müssen.
        Hast Du die Möglichkeit mit den Ärzten und Hebammen den Autopsiebefund zu besprechen?
        In unserer Klinik ist das üblich, denn die Familien haben ja nicht das nötige Hintergrundwissen um so einen Befund zu verstehen.
        Still Geborene haben immer blaue Fingernägel und Blut unterlaufene Lippen (sehen fast aus wie geschminkt). Das kommt weil das Blut nicht mehr fließt.
        Zeichen das Sauerstoffmangels zeigen die Organe auch immer, da der ja eintritt wenn das Herzel nicht mehr schlägt, die Organe werden nicht mehr versorgt.
        Warum das aber passiert findet man selten heraus. Leider! Ein plötzlicher Herztod, ein Blutgerinnsel , ein Nabelschnurproblem u.v.m. Das alles ist möglich und man kann es im Nachhinein nicht mehr feststellen.
        Fruchtwasser haben alle Ungeborenen in der Lunge, wird erst zur Geburt raus gepresst und beim ersten Atemzug resorbiert, wenn er erfolgt.

        Leider werden die Kinder bei Diabetes nicht immer nur zu dick.
        Das Risiko bei Diabetes sind auch Durchblutungsstörungen. Du sagst aber der Doppler war i.o.!

        Versuch bitte mit der Klinik nochmal ein Nachsorgegespräch zu vereinbaren, da kannst du deine Fragen loswerden.
        Es bringt nix dir alles selbst zusammen zu reimen. Da entstehen nur Horrorbilder, unberechtigte Schuldzuweisungen und Selbstvorwürfe.

        Ich hoffe Du findest irgendwo Halt in dieser schweren Situation!
        Alles Gute und viel Kraft!

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