Frage

    • (1) 24.05.16 - 06:54

      Guten Morgen,

      Mich beschäftigt eine Frage sehr.

      Letzte Woche Donnerstag ist stiefvater von meinem Ex-Mann (leben im scheidungsjahr) gestorben . Habe das von seiner Schwester mit der ich noch gut im Kontakt stehe. Mein Beileid habe ich ausgesprochen , sonst hab ich mit keinem von denen Kontakt, außer der schwester. Bin ich nun auch 'verpflichtet' eine Beileidskarte zu schicken ? Wenn ja wann macht man es ? Vor oder nach der Beerdigung?

      Sry. Damals bei meiner Mutter war ich noch jünger, und da war man in anderer Situation.

      Schönen Dienstag wünsche ich noch.

      • Guten Morgen!

        Verpflichtet würde ich eher nicht sagen.

        Ich würde es einfach aus Anstand machen!

        Aber am Ende entscheidest du ;-)

        #winke Maike

        Hallo!

        Ganz spontan: eine Beileidskarte bekommst Du ab 1,95 €, eine Briefmarke drauf 0,70 €, 2 Zeilen - 1 Minute. Das mache ich sogar für die Hinterbliebenen jeden flüchtig Bekannten aus dem Dorf ohne auch nur 2 Minuten darüber nachtzudenken.

        Die Gedanken ob DU das machen oder lassen sollst beschäftigen Dich Stunden! #schock

        Verpflichtet bist Du in keinem Fall irgendwas zu sagen oder zu machen, aber es ist Anstand, gutes Benehmen, ....

        Wann man die Karte schickt ist pups, aber ein halbes Jahr würde ich nicht damit warten ....

        LG, I.

        Hallo,

        also wie Arthurmama schon geschrieben hat, kostet es so gut wie nichts und hat was mit (ich nenne es mal) "gefühltem Anstand" zu tun.

        Mich wundert es, dass es anscheinend Leute/Erwachsene gibt, die noch nie eine Beileidskarte geschrieben haben.....

        Auf dem Land ist das durchaus üblich bei Menschen, die man kennt. Und es wird (zumindest bei uns) oft auch eine Spende - für Blumen etc. - hineingetan. Das hängt davon ab, wie "gut" man mit dem Verstorbenen bzw. dessen Angehörigen dran war.

        Ich würde es aber immer nur machen, wenn ich "wirklich" dahinter stehe. Will heissen, nur, weil es vielleicht irgendjemand erwarten könnte, würde ich es nicht machen. Das bedeutet für Deinen Fall übertragen: Wenn Du viel Kontakt mit dem Verstorbenen hattest und ein gutes Verhältnis bestand, keine Frage (wenn dann nicht sogar mehr).

        Wenn ich aber wenig mit ihm zu tun gehabt hätte, keine Sympathie gegenseitig bestand, würde ich es sein lassen.

        Deiner Ex-Schwägerin gegenüber wäre es sicherlich auch sehr nett....

        ... nur so als kleine Entscheidungshilfe meinerseits.

        Jeder so, wie er es für richtig hält.

        Viele Grüße
        mm

        • Ich habe noch nie eine Beileidskarte geschrieben. Ich wüsste auch nicht an wen. Bei den Menschen die mir nahe standen, war ich auf der Beerdigung, bei Fremden hatte ich einfach nie das Bedürfnis.

          K

          • Hallo,

            weißt Du, bei uns / in unserer Gegend ist es üblich, dass man Karten für Menschen schreibt, die man "gut" kennt. Selbst wenn ein mir sehr nahestehender Mensch stirbt (oder Verwandschaft oder wie auch immer), geht man ja nicht nur mit zur Beerdigung oder folgt der Einladung für nachher, sondern gibt seine Beileidsbekundung mit Karte ab. Also das Trauergeld logischerweise in einer Karte. Selbst in das Blumengesteck kommt eine Karte rein. Einzige Ausnahme: Ein Gesteck mit sog. Schleife, auf der dann der letzte Gruß mit Namen steht oder ein Trauerkranz, ebenfalls mit entsprechender Schleife.

            Insofern schreibt man so im Laufe des Lebens schon viiiiele Trauerkarten. Und, wenn man selbst einen Trauerfall in der Familie hatte, wovon ich leider nicht verschont blieb, erhält auch sehr viele. Je nachdem, wie "beliebt/bekannt...." der Verstorbene halt so war.

            Ich kann mir vorstellen, dass das in Städten anders ist, da gehen vielleicht auch nur wenige mit zur Beerdigung ausser halt den nahen Angehörigen.

            So traurig das Ganze ist, so schön ist diese Art des Miteinanders und der Tradition auch, in ländlichen Regionen geht wirklich kaum einer (ausser, wenn er es so will) den "letzten Weg alleine". Das tut auch gut als Zurückgebliebener zu sehen, wieviele Menschen mit einem fühlen oder gerade dann bei einem sind. (Sich extra frei nehmen, alles andere sein lassen et....).

            Liebe Grüße und ein

            schönes Wochenende,

            mm

      Ich gehe davon aus dass du durch die Trennung in einem Konflikt stehst und eigentlich keinen Kontakt haben möchtest...?

      Stand dir den Mann nahe? Vielleicht könntest du die Karte nicht an deinen Ex, sondern an die Hinterbliebene Frau schicken? Oder an die Schwester, mit der du in gutem Kontakt stehst?
      Mich finde eine Beileidskarte ist freiwillig, es gibt keine Verpflichtung dazu. Wenn es dir danach ist, schickst du eine. Wenn nicht, lass es sein.

      K

      • Durch die Trennung habe ich echt sehr viel durchgemacht und möchte wirklich nichts mehr mit ihm zutun haben. Die einzige mit der ich noch im sehr guten Kontakt stehe und auch noch Pflege ist wirklich nur noch seine Schwester.

        Am 3.6. Ist die Beerdigung, denke mal werde dann nächste Woche eine Karte an Sie schicken.

        Bloß schreibt man auch die Namen der Kinder mit rein,also wenn ich drunter mein Name schreib auch die Namen meiner Kinder oder sieht das nicht so toll aus ? Oder einfach nur mein name & mit Familie ? Sry für die doofe Frage

Top Diskussionen anzeigen