Ex Schwiegermutter wird Sterben

    • (1) 26.04.17 - 06:37

      Hallo, meine Ex Schwiegermutter 90j, liegt im Sterben. Dies hab ich gestern erfahren. Wir haben immer ein gutes verhältniss gehabt auch trotz neuer Heirat. Sie kam zu uns genauso als wenn es ihr Sohn wäre. Nur leider hat sie seit Jahren kein Knotakt mehr zu ihrem Sohn, mein Ex Mann. Sie lebte jetzt Jahre bei ihrem Jüngsten Sohn, mit dem ich auch guten kontakt habe. Sie war immer wie eine Mutter zu mir, sie liebte ihre Enkelkinder die ich ihr schenkte .Meine 3 Mädels waren gestern den ganzen Tag an ihrem Bett. Ich konnte leider nicht hin. Nun sagt mein Ex Schwager,wie auch immer das nennen kann " Ex " ?

      Er sagte jedenfalls ,das es dann nur ne ganz kleine Beisetzung geben wird, nur ihre Kinder. Ich würde gern mit gehen auf ihrem letzten Weg aber ich gehöre nicht mehr dazu. Ich habe meinen Ex Schager nochmal angeschrieben ,ob ich nicht mit gehen kann, ich denke acuh die Enkelkinder würden gern mit gehen. Nein, wenn er nein sagt, akteptiere ich das natürlich. Ich weiß halt nur das auch trotzdem noch paar andere,die nicht verwandt sind, mit gehen. Deshalb meine frage auch an ihn.
      Nun meine frage an Euch, ich würde dann gern eine Trauerede für sie schreiben,was ich schonmal vor 3 JAhren für mein Schwager getan habe. Ich würde sie nicht als Schweigertochter schreiben ! Aber nun weiß ich nicht,wie es die anderen Ex Schwägerinen und Schwger dies sehen. Ich rede zwar mit ihnen wenn ich sie mal alle paar Jahre sehe aber dennoch nicht mehr so wie es früher war. Nur mit dem ,den ich jeden Tag sehe und wo sie gelebt und gepflegt wurde. Der alles für sie getan hat,was ich ihm hoch anrechne !! Ich will mich da ja nicht einmischen. Aber wenn,dann würde ich dies gern noch für sie tun. was hält Ihr davon, kann ich das machen?

      Gruß Monika

      • Guten Morgen!

        Das erste, was ich gedacht habe: Sie lebt doch noch! Fahr hin und verabschiede dich. Davon hättet ihr beide am meisten!

        Zur Idee mit der Trauerrede: Sicher kannst du sie schreiben. Die würdest du allerdings für dich schreiben und nicht für die Schwiegermutter. Das ist in Ordnung so. Wenn du aber erwartest, dass die Familie darauf dankbar reagieren und sie sogar noch auf der Trauerfeier verlesen wird, dann wirst du sicher enttäuscht. An deiner Stelle würde ich deswegen auch keinen Streit riskieren wollen, weil der ganz sicher nicht im Sinne der Schwiegermutter sein wird.

        Die Familie, von der du offenbar nur noch ein sehr entfernter Teil bist, hat über den Rahmen der Beisetzung entschieden. Auch da denke ich, dass du da nicht viel mitzureden hast. Es wird keine große Feier und keine "Menschenmenge" gewünscht. Fertig. Es gibt immer jemanden, der es gern anders hätte, der gern eine Ausnahme wäre, aber die Entscheidung liegt bei der Familie, die sich offenbar auch gut um die Mutter kümmert. Auch hier tätest du gut daran, dies zu respektieren und keinen Streit zu riskieren.Du kannst immer noch später zum Grab gehen und diesen Abschied für dich nachholen.

        Und nochmal: Sie lebt noch! Alles, was du zu sagen hast, kannst du noch sagen. Zu ihr. Dann werden die Teilnahme an der Trauerfeier und die Rede vielleicht auch gar nicht mehr so wichtig sein, weil du schon alles mit ihr abgemacht hättest.

        Alles Gute!

        • hallo, danke für deine antwort. leider ist es zuspät, sie ist die nacht von uns gegangen.

          nein, leider hat die familie sich so nicht um sie gekümmrt, mal angerufen sonst nichts. wie gesagt, nur der jüngste sohn war für sie immer da. ich war glaube ich, war öfters bei ihr als die anderen kinder. aber das ist egal. steht nicht zur depatte. ich weiß, ich gehöre nicht mehr dazu und aktzeptiere dies auch.

          lg monika

          • Hallo!

            Immerhin hat sich der jüngste Sohn gekümmert.

            Nein, es steht jetzt nicht zur Debatte, wer sich wann wie viel gekümmert hat. Es ist jetzt nicht die Zeit zur großen Aufrechnung.

            Du darfst tun, wonach du das Bedürfnis hast. Du solltest nur nicht damit rechnen, dass von der Familie wohlwollende Reaktionen kommen. Das, was du tust, tust du für dich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

            LG

      (5) 26.04.17 - 11:05

      Hm...nach so einer ablehnenden Haltung dir gegenüber und nur eine sehr kleine Beerdigung nur mit den nahen Verwandten und engen Freunden zu zu lassen und die Tatsache,dass du nicht(mehr) dazu gehörst, solltest du das akzeptieren. Ich hatte sowas auch schon,obwohl ich dazu gehörte. Auf die Beerdigung bin ich dann trotzdem gegangen,allerdings habe ich mich sehr im Hintergrund gehalten und dennoch Unfreundlichkeit bekommen. Damit solltest du zumindest rechnen,manche haben selbst an einer Beerdigung keinen Anstand....von einer Rede und ähnliches solltest du eh Abstand nehmen,das würde ich als aufdringlich sehen,steht dir nicht zu,gerade weil man dich sowieso nicht dabei haben will. Was dir auch passieren kann: man nennt dir ein falsches Datum der Beerdigung....DAS ist einer geschiedenen Freundin passiert,die man auch nicht dabei haben wollte.

      Hallo,

      Du bist dort nicht willkommen und dann ist es halt so. Versuche herauszufinden auf welchem Friedhof die Beisetzung ist und dann geht nachdem sich die engste Familie von der Oma verabschiedet hat an das Grab. Ich würde dem ex Schwager das auch so kommunizieren dass ihr irgendwann mal zum Grab gehen wollt. Wenn ihr dass dann macht ist dann eure Sache.

      Vg geli

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