partner hoffnungslos

    • (1) 20.08.17 - 22:28

      hallo ihr lieben.

      ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich fand die rubrik am ehesten passend.

      meine partnerin ist schwer krank, leidet an mehreren KRankheiten, die früher oder später zum tod führen können. ggf auch plötzlich.

      es gibt tage, da sieht es wirklich so aus, als müssten wir minütlich damit rechnen, an anderen Tagen geht es ihr recht gut und man hat das Gefühl sie könne wieder richtig gesund werden.

      Das problem sind natürlich eher nicht die letztgenannten Tage, sondern die, an denen sie überhaupt keine Hoffnung hat, dass es jemals wieder schön wird.

      Die dauernden Schmerzen machen sie agressiv. Ich musste auch schon mal gut einstecken. Aber ich iebe sie doch und habe Verständnis für ihre Wutausbrüche wenn nichts läuft.

      Teilweise wird sie vor Schmerz besinnungslos, oder will mich nicht in ihrer Nähe haben, weil alles so hoffnungslos ist, sehnt sich gleichzeitig nach jemandem der für sie da ist und fühlt sich total alleine obwohl ich 24h für sie da bin.

      Vielleicht hat ja jemand lust sich mit mir darüber auszutauschen. vielleicht hat jemand ein ähnliches Problem, oder gibt es vielleicht sogar einen Urbia Club für Partner von schwer kranken?

      ICh würde mich sehr über Kontakt freuen.

      • Hallo!

        Ich überlege welche Krankheit zu diesem Bild passt....
        In wie weit wird sie behandelt ,wie ist sie schmerztechnisch eingestellt??
        Kannst Dich gerne melden !:-)

        Liebe Grüße Iris

        Da bist Du in einer schwierigen Lage. Pflegst Du sie? Dann wäre ein Forum für pflegende Angehörige hilfreich für Dich. Gib dieses Stichwort in den Google ein, da gibt es welche. Auch wenn Du selber nicht pflegst, findest Du da gleich Betroffene.
        Hier bei urbia ist eher ein anderes Klientel vertreten.
        Diese Stimmungsschwankungen bei Schwerstkranken sind nicht selten. Die Wut und Hilflosigkeit ist nicht gegen Dich gerichtet sondern sie meint damit ihre Krankheit. War bei meinem Mann in seinen letzten Monaten nicht anders. Auch dazu findest zu in dem genannten Forum einiges. LG Moni

        • Ja, ich mache im Moment alles. Hilfe gibts grad wenig. Die Kasse will gerne, braucht aber atteste, es scheitert oft schon am Weg zum Arzt. oder die Krönung: das einzelne wehwehchen wird dann als nicht so schlimm eingestuft und wir werden heim geschickt. Dass die summe der vielleicht recht kleinen wehwehchen den Alltag aber fast unmöglich machen zählt dann wieder nicht...

          das ist so mühselig.

          Danke für deine tröstenden Worte. ICh weiß ja, dass das alles nicht gegen mich geht, ich nur derjenige bin, der es dann grade aushalten muss weil eben kein anderer da ist.

          ICh mache halt was ich kann, viel mehr geht eben nicht. Wenn die KAsse nur etwas Geld raustun würde, dann wäre vieles einfacher. So muss ich nebenher auch noch arbeiten gehen, um ständig irgendwelche HIlfsmittel zu kaufen. Unfair ist das.

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