Digital den eigenen Todesfall vorbereiten

    • (1) 16.11.17 - 18:56

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      • Hallo

        Grundsätzlich ne schöne idee. Da ich im 2016 meine Mama verloren habe, kann ich mir gut vorstellen, dass man sich als hinterbliebene/r freuen könnte, etwas zu lesen, was der/die verstobene einem noch sagen wollte. Andererseits könnte sowas auch sehr verletzend wirken und ich denke, dass viele mit solchen "botschaften" mühe hätten.
        Was ich auch bisschen kritisch anschaue: die menschen denken sehr ungern über ihren eigenen tod nach. Was ja auch völlig in ordnung ist. Denn man sollte jetzt leben und geniessen. Von daher könnte es sein, dass eure seite eher von älteren personen oder von menschen mit krankheit benutzt werden wird.

        Das ist meine meinung. Ich wünsche euch viel glück und erfolg!

        Hallo,

        da ich mich beruflich bald auch ein Stück mit der Thematik beschäftige, habe ich mir direkt eure Seite angesehen.
        Vieles finde ich sehr gut und hilfreich.
        Was mir besonders gefällt, ist der Teil mit der persönlichen Nachricht.
        Allerdings stelle ich mir das schwierig vor, wenn man nicht todbringend krank ist.

        Ich habe mir sowas für mich auch schonmal überlegt, allerdings bin ich halbwegs gesund und könnte erstmal "nur" plötzlich und unerwartet sterben.
        Wie sollte ich da also ein Datum oder einen Zeitraum eintragen, wann die Nachricht(en) rausgehen sollen, wenn ich überhaupt nicht weiß, ob ich dann tot bin #kratz
        Ich denke, ihr würdet dann ja sicher nicht informiert werden darüber, oder?

        Bei einer unheilbaren Krankheit, kann man ja eine Zeit irgendwann eintragen können, aber so ja nicht (?)

        Liebe Grüße

        • Du weißt ja nicht mal, wie lange es diese Firma wirklich gibt #gruebel
          Da ist es besser, Du machst Dir einmal Gedanken, stöberst im www und schreibst alles handschriftlich auf, was Du möchtest. Informierst jemanden von Deiner Familie, wo man was findet - und hast sicher einiges Geld gespart - denn Preise findest Du auf solchen Seiten natürlich nicht #cool
          Im zugeklebten Umschlag kannst Du in einem Ordner auch jederzeit Briefe an Deine Kinder sammeln.....oder ähnliches. Habe ich früher auch gemacht. Pro Jahr ein Brief - bis sie erwachsen waren.
          LG Moni

          • Da hast Du Recht, habe ich jetzt gar nicht drüber nach gedacht...
            Ich schaue immer schon viel im www, aber kenne mich nicht genug aus, um zu wissen, ob ich dass dann so alles korrekt erledige.
            Und weil ich unbedingt Trauerbegleiterin werden mag dachte ich, dass man dann eine gesamte Übersicht auf einer Seite hat.
            Die Idee mit den Briefen finde ich super und hatte ich auch mal ganz kurz drüber nachgedacht.
            LG sweet

            • Ich weiß nicht, welche Ausbildung Du hast, aber die drei Trauerbegleiter, die ich kenne, sind entweder Heilpraktiker und die beiden andern haben auch Psychologie studiert und arbeiten in pädagogischen Berufen. Stell Dir das nicht so einfach vor, mit Leuten umzugehen, die teils schlimme Jahre und Erlebnisse hinter sich haben, was Jahre nachwirken kann. JEDE Trauer ist anders. LG Moni

            • PS: Trauerbegleitung braucht eigentlich keine Kenntnisse über Formalitäten, das kann jeder gute Bestatter perfekt.Die Arbeit eines Trauerbegleiters wird viel später gebraucht, da ist alles Formelle schon lange erledigt. Ich habe erst 2 Jahre nach den beiden mich betreffenden Todesfällen gemerkt, dass ich alleine nicht rauskomme. LG

              • Hallo Moni,

                vielen Dank, dass Du mir kurz deine eigenen Erfahrungen schilderst.
                Mit einigen Trauernden hatte/habe ich auch zutun und mir selbst ist der Tod auch schon mehrfach begegnet.
                Auch schon in mehr als unschöner Form.

                Ich stimme Dir in vielem zu, kenne aber auch große Bestatter die sagen, dass sie für eine richtige Begleitung einfach keine Zeit haben.
                Und den Beruf hab ich mir aus mehreren Gründen genauestens überlegt. (Ob das alles richtig ist weiß ich nicht)

                Alles Liebe und Liebe Grüße

      Lieber Martin,
      neu ist Ihre Idee wirklich nicht. Checklisten und Hilfen gibt es, seit das www verbreitet ist; mein Testament nach "Ihrem Muster" hatte ich beim Notar schon vor 40 Jahren so abgefasst, als meine Kinder noch klein waren.
      Später natürlich passend geändert.
      Selbst mein virtuelles Testament habe ich schon vor Jahren abgefaßt, handschriftlich, mit Benennung eines Beauftragten, der mein digitales Leben abwickeln und sich mit fb und Konsorten herumschlagen darf. Dafür leiste ich mir sogar einen Diplominformatiker ;-)
      Gute Idee - aber dafür Geld zahlen braucht man dafür wirklich nicht, findet man ALLES im www gratis.
      Nix für ungut.
      Grüße von Moni

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