Morgen Beerdigung Ex-Chefin (habe gerade erst den Job gewechselt)

    • (1) 11.01.18 - 17:23

      Hallo zusammen,
      ich bräuchte mal Eure Meinungen.
      Ich bin mitte Dezember aus meinem letzten Arbeitsverhältnis ausgeschieden. Jetzt ist Ende Dezember meine Ex-Chefin verstorben und morgen ist die Beerdigung. Soweit alles normal jetzt kommt das aber....

      Ich habe am Montag meinen Job angefangen. Ich habe meine Std. inkl. heute mitgezählt so aufgeteilt das es mit den Std. gepasst hätte und ich morgen mit zur Beerdigung hätte gehen können. Gestern Abend ist aber mein Sohn krank geworden und war heute nicht zur Kita und ich musste heute den Tag frei nehmen. Mir fehlen also die Std. von heute.

      Jetzt weis ich nicht wie ich mich morgen Verhalten soll (vorausgesetzt meinen Sohn kann morgen wieder zur Kita). Gehe ich mit zur Beerdigung und hole die Std. irgendwann nach ?? (wobei es in der Woche zeitlich bei mir schon eng gestrickt ist und es schwer wird). Allerdings war es mir heute schon sehr unangenehm dort anzurufen und zu sagen das ich nicht kommen kann, da ich gerade mal drei Tage da bin. Oder verzichte ich auf die Beerdigung und gehe zum neuen Job um die Stunden aufzuarbeiten ??? Mit dem Gedanken das bestimmt einige blöde reden werden das ich nicht mal zur Beerdigung meiner Ex-Chefin (gefühlt noch Chefin ist ja alles noch sehr frisch das ich gegangen bin) komme.

      Wie würdet ihr Euch entscheiden?

      LG Carissa

      • In dem Fall würde ich mit offenen Karten spielen, sprich, anrufen (wenn dein Sohn wieder fit sein sollte) und die Situation schildern, dass du sehr gerne zur Beerdigung gehen würdest, wenn es aber in deiner Firma problematisch wäre, weil du schon wieder fehlen würdest, du aber auch zur Arbeit kämst. Dann werden sie dir schon sagen, ob es ohne Probleme möglich ist oder nicht.
        Wenn die Entscheidung allein bei dir liegt, ist es eine reine Gefühlssache, möchtest DU dort hin oder willst du nur, weil die LEUTE reden könnten?
        Als mein früherer Chef sehr tragisch verstorben ist wollte ich sehr gerne zur Beerdigung, obwohl ich schon seit Jahren dort nicht mehr gearbeitet habe, da war mir kein Leute-Gerede wichtig, sondern ich selbst wollte Abschied nehmen von einem Menschen mit dem ich viele Jahre sehr gut zusammengearbeitet habe.
        LG

        Ich würde offen kommunizieren, dass ich mich in einem Zwiespalt befinde zwischen neuem Job und Beerdigung.

        Eine andere Anmerkung: nach drei Arbeitstagen das erste Mal kindkrank, finde ich schon heftig. Ich würde mir für die ersten Wochen ein doppelt und dreifaches Betreuungsnetz organisieren.

        Die Beerdigung ist bereits passiert, daher braucht man Deine eigentliche Frage nicht mehr zu beantworten.
        Was ich allerdings nicht akzeptabel finde ist, nachdem Du erst 3 Tage in einem neuen Job arbeitest, gleich zur Betreuung des kranken Kindes zu Hause bleibst. Du kannst glücklich sein, wenn Du deswegen nicht gleich gekündigt wirst. Es gibt sicherlich Arbeitgeber, die das nicht mitmachen würden.
        Suche Dir dringend Betreuungspersonen für weitere Ausfälle! Was ist denn mit dem Vater des Kindes? Alternativ dazu: Großeltern, Patentante, Nachbarin, Babysitter etc. Gerade die Anfangszeit in einem neuen Beschäftigungsverhältnis sollte man für mehrere Betreuungspersonen sorgen!

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