Ich kann nichtmehr

    • (1) 11.08.18 - 21:01

      Hallo,
      Ich hab heute erfahren das mein Onkel DarmKrebs hat... Es heißt es ist ein Kleiner Tumor der Entfernt werden kann nur ich habe Angst das er von mir Geht.... Ich kann einfach nicht ohne ihn wir waren einfach nur eins... Und jetzt muss ich damit wahrscheinlich rechnen das er mich verlässt. Ich kann nichtmehr am liebsten würde ich mit ihm gehen.

      • Wenn es ein Tumor ist der entfernt werden kann dann sind die Prognosen doch gut.

        Gaaaanz langsam, nun mach Dich mal nicht zu verrückt. Ein kleiner Tumor im Darm hat beste Chancen vollständig entfernt zu werden. Selbst mit wesentlich schlechteren Ausgangsbedingungen hat ein Bekannter von mir noch über 15 Jahre gelebt.
        Und den Satz, dass Du am liebsten mit ihm gehen würdest, vergiss mal ganz schnell - möchte er, dass Du so denkst?
        Kann das sein, dass Du zum ersten Mal mit schwerer Krankheit konfrontiert wirst?
        Hast Du schon mit ihm darüber geredet? Wenn er Dich aufklärt, wie alles wirklich aussieht, brauchst Du Dich nicht gleich so panisch zu ängstigen.
        Die Diagnose ist nicht schön, aber früh erkannte kleine Tumore sind wirklich heutzutage gut zu behandeln.
        LG Moni

        Hi,

        meine Mutter bekam 03/16 die Diagnose Darmkrebs mit Metastasen in Lunge und Leber und Brustkrebs 😣 ...
        vor zwei Wochen haben wir gemeinsam ihren 80. Geburtstag gefeiert.

        Der Tumor im Darm wurde entfernt, die Metastasen in Leber und Lunge ebenfalls, die Brust abgenommen. Vier Operationen in 2016, dazu einige Chemos ... Wir sind durch die Hölle gegangen.

        Aktuell gilt sie tumorfrei, wir genießen jeden Tag den wir gemeinsam verbringen können.
        Sie lebt wie vor der Diagnose, geht schwimmen, macht Unternehmungen, freut sich über den Tag, macht den Haushalt. Einzigst ist sie schnell erschöpft und muss öfters ruhen. Aber sie hält auch durch, wenn wir, wie an ihrem Geburtstag einen Tagesausflug machen.

        Ich kann mir gut vorstellen wie es dir geht. Die Tage/Wochen nach der Diagnose erlebte ich wie in einer Schockstarre und man denkt unweigerlich nur noch an den Tod. Zwischenzeitlich gehört die Krankheit zum Alltag dazu und wir geben ihr weder Raum noch Zeit, so dass nicht mehr dauernd darüber nachgedacht oder gesprochen wird.

        Nachsorgetermine sind immer nervenaufreibend, leider.

        LG

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