Trennungsangst nach Schwangerschaftsabbruch

    • (1) 16.08.18 - 22:05
      Inaktiv

      Hallo liebe Leute,

      Ich habe mich gerade hier angemeldet weil ich irgendwie nicht weiter weiß.

      Bitte antwortet hier nicht, um mir zu sagen, dass eine Abtreibung schlimm ist etc., das weiß ich alles. Ich war bisher immer gegen Abtreibungen, war aber in einer unglaublich schwierigen Situation. Über die Gründe möchte ich gar nicht wirklich sprechen, aber es war sehr sehr schwer.

      Ich hatte vor 2 Tagen angefangen mit dem Medikamentösen Abbruch. Nach der 1. Tablette war alles in Ordnung und nach der 2. Tablette heute lief erstmal alles richtig blöd. Ich hatte Schwindel, musste mich mehrmals übergeben und hatte trotz Schmerzmittel Schmerzen. Ich denke ein Stück weit ist das normal aber es hat sich nicht normal angefühlt. Jedenfalls bin ich dann ins Krankenhaus, die haben mich an den Tropf gehängt, was nicht wirklich geholfen hat und jetzt kommt es zum eigentlichen Problem. Ich habe plötzlich eine Panikattacke bekommen, was ich von mir so nicht kenne. Ich habe die letzte Woche unglaublich viel geweint wegen dem Baby aber die Panik ist neu. Bis heute wollte ich meinem Partner gar nicht nah sein obwohl er micj komplett unterstützt hat, aber seit dieser Panikattacke heute darf er nicht von meiner Seite weichen. Er geht morgen wieder zurück zur Arbeit und ich habe solche Angst davor. Ich habe so eine Panik und will nicht dass er geht. Er war gerade einkaufen und ich musste mit ihm am Telefon sein, um das irgendwie zu überstehen. Kennt das einer von euch? Bitte helft :(
      Ich kann schon mir schon vorstellen, dass es daran liegt, dass der ganze Abbrucj für mich so „traumatisch“ war, aber diese Trennungsangst macht mir echte Sorgen..

      • Guten Abend,

        ich denke diese Angst ist eine Begleiterscheinung der Abtreibung und gehört ab sofort zu deinem Leben. Du wirst dich mit der Abtreibung auseinandersetzen müssen, um diese Angstzustände bändigen zu können.
        Unsere Seelen lassen sich nicht belügen, betrügen oder mit dem Verstand lenken.
        Lg

        Owe, Du Arme. Erst mal ist es wichtig das Du Dir klar machst, dass Dich eine Panikattacke nicht tötet, auch wenn es sich in dem Moment so anfühlt. Das musst Du Dir wirklich ganz bewusst machen. Und tief ein und aus atmen. Auch wenn das in dem Moment schwer ist.
        Ich denke, die Panikattacke hast Du, weil Du Dich gerade in diesem Ausnahmezustand befindest.
        Wenn es zu schlimm ist, könntest Du Dich an den sozialpsychatrischen Dienst wenden. Dort bekommst Du anonym relativ schnell einen Gesprächstermin. Oder Du fragst mal bei Pro Familia nach.

        Alles Gute

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