Tochter verloren đŸ˜„

    • (1) 30.10.18 - 02:30

      Hat zufĂ€llig jemand schlechte Erfahrung mit dem Unfall Krankenhaus Marzahn ( Berlin ) gemacht ? Als meine Tochter eingewiesen wurde war Ihr Zustand Lebensbedrohlich, Leberversagen, niedriger Blutdruck. Laut Unterlagen wenn ich das richtig gelesen habe wurde Ihr erstmals nach 7 Stunden etwas verabreicht. Eine Stunde spĂ€ter nochmal danach erfolgte Stunden,ang nichts mehr außer das Sie unter Beobachtung stand. Am nĂ€chsten Tag erfuhr ich dann das Sie einfach in ein anderes Krankenhaus verlegt wurde die jedoch kein Intensiv Bett fĂŒr meine Tochter frei hatten und trotzdem hat das UKB Sie einfach verlegt. Warum wurde Sie nicht Intensiv versorgt ? 4 Tage spĂ€ter verstarb meine Tochter.
      Bis heute habe ich das GefĂŒhl das meine Tochter noch Leben könnten wenn das Krankenhaus sich Intensiv um meine Tochter gekĂŒmmert hĂ€tten. Stattdessen wurde Sie in ein Beobachtungzimmer ( auf der Rettungsstelle ) verlegt und kam erst Stunden spĂ€ter auf eine Intensiv Station! In der Zeit sind 16 Stunden vergangen wo Sie nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ Behandelt wurde.
      Vielleicht gibt es hier Leute die ebenfalls mit dem Ukb schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich wĂŒrde mich freuen wenn Ihr Euch melden wĂŒrdet.

      • Hallo, es tut mir sehr leid, was Dir widerfahren ist - als Eltern kann man sich kaum schlimmeres vorstellen! Wenn ich es richtig rauslese, hatte Deine Tochter einen Unfall, an dem sie schliesslich verstorben ist? Das Geschehene nachvollziehen zu können, ist als Laie unglaublich schwierig, wenn es das eigene Umfeld betrifft noch vielmehr. In solchen Situationen hat man - verstĂ€ndlicherweise - auch hĂ€ufig das GefĂŒhl, es sei vieles schief gelaufen.
        Ich glaube nicht, dass es der gute Weg ist, andere "Opfer" dieses Krankenhauses zu suchen, das wird dir in deiner Situation nicht weiterhelfen. Wenn Du einfach gerne KlĂ€rung des Ablaufes hĂ€ttest, dann bitte um ein GesprĂ€ch mit den direkt involvierten Aerzten. Wenn du dir das nicht zutraust oder tatsĂ€chlich etwas schiefgelaufen zu sein scheint, empfehle ich dir, dich an die Patientenombudsstelle zu wenden https://www.berlin.de/lb/patienten/ ; die können Dir gegenbenenfalls einen "Mediator" zur Seite stellen oder auch helfen, all das Medizinerdeutsch verstĂ€ndlich zu machen. Es besteht natĂŒrlich auch die Möglichkeit eines Anwaltes. Was du jederzeit das Recht hast, ist Einsicht in die Akten zu erhalten.
        Zu verstehen, was passiert ist, hilft oft ganz wesentlich beim Trauerprozess.
        Ich wĂŒnsche Dir von Herzen alles Gute auf diesem schwierigen Weg.

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