Plötzlicher Kindstod

    • (1) 16.01.19 - 23:17

      Hallo ihr lieben,

      Letzten Mittwoch am 09.01.2019 zwei Tage nach seinem ersten Geburtstag ist der Albtraum jeder Mutter wahr geworden!
      Als ich morgens meinen kleinen Prinzen wecken wollte wachte er nicht mehr auf! Er war eiskalt und sah schon nicht mehr so aus wie sonst. Ich weiss nur noch das ich zu ihm sagte das er wieder wach werden soll! Und das ich den Notruf angerufen haben die mir sagten ich soll so lange bei meiner Nachbarin klingeln! Was ich zum Glück gemacht habe! Ich lief danach aber wieder zu ihm und sagte immer wieder er soll bitte auf wachen! Als der Krankenwagen da war und der Arzt den kleinen sah guckte er mich schon mit einen ganz erschrockenen Blick an und schickte mich raus. Ob wohl ich wusste das er nicht mehr da ist wollte ich es nicht wahr haben das tu ich eine Woche später immer noch nicht!

      Nicht nach dem die Polizei es mir gesagt hat!
      Nicht nach dem es mir die Kripo gesagt hat! Nicht mal ich ihn noch ein letztes Mal gesehen habe! Es will einfach nicht in meinen Kopf rein und ich stelle mir immer wieder die Frage WARUM?! Warum meiner kleiner sonnen schein :(
      Er war das liebste Kind! Sowas von pflegeleicht und es gab einfach nichts an ihm zu nörgeln einfach gar nichts! Er ist gerade mal 1 Jahr alt geworden! Er konnte gerade seit 2 Monaten laufen :( und jetzt ist er einfach nicht mehr da!

      Ich hoffe ich finde hier jemanden der das selbe durch gemacht hat und mir vielleicht ein bisschen helfen kann. Vielleicht hilft mir das von jemanden zu hören das ich nicht alleine damit bin!

      😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭

      • (2) 16.01.19 - 23:46

        Liebe Larissa,
        mir fehlen die Worte und ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen, was du gerade durchmachst.
        Ich wünsche dir mein tief empfundenes Beileid und all die Kraft und Geduld, die Du braucht, um diesen unfassbaren Verlust zu begreifen und zu verarbeiten. Ich hoffe du kannst vielleicht in deiner Gegend eine Selbsthilfegruppe finden, die dir halt gibt und dir den Austausch bietet, den Du dir erhoffst.
        Ich drücke dich ganz fest.

        (3) 16.01.19 - 23:57

        Mein Beileid.. 🙏🏼 ich habe eine Bekannte, deren drittes Kind so verstorben ist.. und eine andere Bekannte, deren zweites Kind mit zwei Jahren lange im Koma lag und dann verstorben ist.. sie hat dann noch ein Kind bekommen..
        und eine andere bekannte Familie deren Kind mit zwei Jahren an Krebs gestorben ist. Auch diese Familie hat wieder Nachwuchs bekommen...
        ich weiß, du bist untröstlich, egal was man sagt.. ich wünsche dir aber das Beste 🙏🏼 wenn man dir irgendwie helfen kann, bitte lass es uns wissen 🍀

        (4) 17.01.19 - 00:04

        Oh Scheiße. Mir kommen die Tränen. Es tut mir wahnsinnig leid für dich. Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Lg

      • Liebe Larissa,

        es gibt keine tröstenden Worte. Fühl dich innig umarmt. <3

        Ich habe vor einiger Zeit etwas gedichtet...


        Das Band

        Ich spürte, wie du von uns triebst,
        von jedem Anker losgerissen,
        und flehte, dass du bei uns bliebst,
        in dieser Angst, im Ungewissen.

        Doch der Sturm hielt seine Richtung
        unbeirrt so wie zuvor.
        Es kam die Welle, die dich mitriss
        und an die ich dich verlor.

        Mein Herz zerfiel in tausend Stücke,
        Ein großes Herzstück folgte dir.
        So bleibt auf ewig diese Lücke
        Als letztes Band von dir zu mir.

        --

        Ich hatte letztens nochmal etwas so Wertvolles gelesen und weiß nicht mehr wo :-( Da würde die Trauer mit einem Kind verglichen.

        Wie ein Baby die ersten Wochen und Monate an dir klebt und keinen anderen Gedanken zulässt, so ist es auch mit der Trauer. Nur sie wird dich beherrschen um Bd du wirst kaum noch etwas anderes wahrnehmen können. Nach und nach, wie das Baby auch mal kurze Zeit ein Mobilé ansehen kann und du kurz eine einzige Verschnaufpause hast, wirst du irgendwann manchmal auch eine kurze schonfrist von der erdrückenden Trauer haben, auch wenn du dennoch an nichts anderes denken kannst. Der Vergleich geht noch viel weiter.

        Aber so wie du dein Leben lang Mama bist und bleibst, so wird auch deine Trauer ein Leben lang bei dir sein, sich verändern, nicht mehr so fest an dich heften und doch immer Teil deiner selbst sein.

        Ich wünsche dir Kraft. Unmengen davon. Ich glaube, die Trauer wird niemals vergehen, aber mit der Zeit wirst du lernen, sie anzunehmen.

        Mein herzliches Beileid 😢 viel Kraft für dich .
        Wurde dein Kind gründlich untersucht ,? Also Obduktion gemacht ?

      • (7) 17.01.19 - 07:13

        Liebe Larissa,
        es ist schrecklich und unfassbar, was Du schreibst...es tut mir so wahnsinnig leid!!!!!
        Die passenden Worte gibt es nicht....ich bin wirklich sprachlos...geschockt....nur Eines möchte ich Dir sagen: ich wünsche Dir, dass Du nette Menschen im Umfeld hast, die dich etwas auffangen können und Dich stützen können in dieser furchtbar schrecklichen Zeit #kerze
        Mein allerherzlichstest Beileid

        Es tut mir so leid. :(

        Mein Beileid und eine Kerze für dein Sonnenschein .

        :(
        LG
        Corinna

        (9) 17.01.19 - 07:29

        Hallo, Du Liebe!

        Das ist wirklich das absolut Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Es tut mir so wahnsinnig leid!!
        Da denkt man, die Gefahr ist gebannt, das Kind ist 1 Jahr alt und dann passiert es doch.
        Es gibt viele Mütter und Väter, denen das leider auch wiederfahren ist. Es gibt dazu extra Foren wie "Sternenkinder" oder hier bei Urbia "Trauer". Bei Urbia schrieb letztens die Mutter, deren 2jähriger Sohn sich beim Mittagsschlaf aus dem Fenster stürzte und verstarb. Das war sogar in den Medien.
        So eine ungewollte Medienpräsenz hat niemand verdient.
        Ich denke, es ist ganz wichtig, dass Du Dir Unterstützung suchst. Sei es einen Seelsorger, eine Selbsthilfegruppe, einen Therapeuten. Du bist nicht allein mit dieser Erfahrung und vermutlich hilft es, sich gegenseitig zu stützen.

        Fühl dich furchtbar lieb gedrückt!! Ich wünsche dir von Herzen alle Kraft der Welt in dieser Zeit!

        (10) 17.01.19 - 07:51

        Liebe Larissa,

        ich habe Tränen in den Augen. Es ist so unfassbar schlimm. Mir fehlen einfach die Worte.

        Ich hoffe sehr, dass du irgendwann wieder glücklich sein kannst.

        Alles Liebe
        Sandy

        (11) 17.01.19 - 08:03

        Ich bin sprachlos und habe Tränen in den Augen!
        Es tut mir so leid!
        Ich weiß, es bringt dir im Moment vermutlich nicht viel- aber ich denke ja immer, dass so etwas nicht „ohne Grund“ passiert. Er ist freidlich eingeschlafen, in seinem geliebten Zuhause. Wer weiß, was ihm vielleicht sonst irgendwann passiert wäre... ein schlimmer Unfall, eine schreckliche Krankheit.

        Ich bin keineswegs gläubig und sage jetzt, dass „Gott“ es so gewollt hat- aber alles passiert aus einem Grund.

        Ich wünsche Dir und deiner Familie viel Kraft!
        Eine Freundin hat vor 22Jahren ihre kleine Schwester durch den Kindstod verloren, sie wzrde nie vergessen und das ist auch gut so. Lasst die Trauer zu und denkt immer mit einem Lächeln an euren kleinen Sonnenschein!

        Mein tiefstes Beileid!
        Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für die bevorstehende Zeit ❤️

        (13) 17.01.19 - 09:12

        Und du hast dich extra hier angemeldet und eine Woche nach seinem Tod diese traurigen Zeilen verfasst um deinen Schmerz zu teilen...
        Es ist so schwer und keine Worte können helfen.

        😭❤😭❤😭❤

        (15) 17.01.19 - 13:47

        Liebe Larissa,

        mein Beileid zu eurem schrecklichen Verlust.

        Ich weiß genau wie du dich fühlst! Wir mussten/müssen leider gerade genau dasselbe durchmachen. Unser Sohn ist im November von uns gegangen. Ich weiß auch genau, wie einsam man sich fühlt. Auch wenn viel Trost von Freunden und Familie gespendet wird, fühlt man sich doch sehr allein in dieser unendlich schmerzlichen Situation! Meist kennt man ja doch niemanden direkt, der das selbe durchmachen musste (zum Glück!).

        Wenn du möchtest, können wir gern in Kontakt bleiben. Wollen wir mal (über eine persönliche Nachricht) die E-Mail Adressen austauschen?

        Ich werde heute eine zusätzliche Kerzen für euern kleinen anzünden!

        Ganz liebe Grüße und viel Kraft! Ich denke an euch.

        Es tut mir unendlich leid - das ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann.
        BITTE wende Dich an diese Adresse - dort findest Du Familien, denen das Gleiche passiert ist und hier wirst Du verstanden und kann Dir geholfen werden.
        https://www.geps.de/

        Dort war eine ehemalige Kollegin, die ebenfalls ein Kind verloren hat, lange tätig und man kann es nur empfehlen. Alleine schaffst Du das nicht.
        Ganz liebe Grüße von Moni

        (17) 20.01.19 - 14:21

        Hallo Larissa,

        Es tut mir so unendlich leid was dir und deinem kleinen Schatz wiederfahren ist. Ich kann leider deinen Schmerz, Ratlosigkeit und Verzweiflung voll und ganz nachfühlen. Mein kleiner Noah ist letztes Jahr durch einen Fenstersturz ums Leben gekommen.
        Niemand hat nur geahnt das er es schaffen könnte auf die Fensterbank zu kommen oder gar selbstständig das Fenster zu öffnen doch es ist geschehen :( und dieser Tag war der schwärzeste den wir je hatten, ich habe schon 4 Fehlgeburten durchleben müssen zwischen der 8 und 20ssw und auch wenn das sehr schlimme und sehr prägende Erlebnisse waren ist es mit dieser Situation nicht im geringste für mich vergleichbar. Und dabei möchte ich auch keine schlimmes Gefühle anderer Mütter in Frage stellen die Fehlgeburten oder Todgeburten durchleben mussten. Trauer ist Trauer und die durchlebt jeder anders und in verschiedenster intensität egal wie die Ausgangssituation war.
        Nun ist es 7 Monate her und ich habe immer noch kleine Filmchen im Kopf wie ich ihn finde.. ihn wiederbelebe... immer wieder Gefühlsausbrüche bei denen ich wie gelähmt bin. Doch es gibt auch, und das hätte ich nie für möglich gehalten, Momente an denen ich sein lachen höre oder einen Augenblick, eine Erinnerung die sich in meine Gedanken schleicht an dem er irgenwas lustiges gemacht hat und ich zwar Tränen in den Augen haben aber doch grinsen muss und was viel wichtiger ist auch kann.
        Ich habe auch nach dieser Zeit meine Trauer noch nicht beendet und werde dies vermutlich auch niemals tun. Allerdings wurde mir durch meine Familie, meinen Mann und Stunden beim Phychologen klar das ich stark sein muss auch wenn man es in dem Moment vielleicht weder will noch für möglich hält.

        Vor 3 Monaten haben mein Mann und ich den Entschluss gemeinsam gefasst noch einmal den Versuch zu wagen und Leben in dieser Welt zu setzten.
        Es hat schneller geklappt als erwartet und ich bin nun in der 7ssw. Das dies in keinster Weise unseren Engel ersetzt ist uns selbstverständlich bewusst. Mit der Nachricht wieder schwanger zu sein habe ich das erste mal seit langem wieder richtige Glücksgefühle gehabt. Natürlich sind auch meine anderen Kinder Glück pur und haben mir über vieles hinwegeholfen aber ich hoffe man versteht was ich meine.

        Bitte hol dir Hilfe beim Arzt und bei Freunden und Familie. Das was du brauchst sind starke Stützen die dich auffangen wenn du fällst und das wirst du tun. Und du musst dich an die Hoffnung klammern das es besser wird, nicht leichter aber besser.
        Such dir eine Aufgabe die dich ablenkt oder dir hilft deiner Trauer einen Raum zu geben, das kann alles mögliche sein von Bastelarbeiten, Sport, Großputz bis Wohnungs Renovierung, hauptsache du bist nicht 24/7 mit ein und dem selben Gedanken auf der Couch, ich weiß wie gelähmt man in deiner Situation ist und daher dieser Rat, wenn du dich in ein Loch verkriechst wird dieses Loch nur immer Tiefer und dort wieder rauszufinden wird umso schwieriger.
        Schäm dich nicht für deine Trauer und spreche immer klar aus wie du dich fühlst und was du jetzt fühlst. Und wenn es garnicht anders geht greife auch auf Medikamente zurück die dir dein Arzt des Vertrauens verschreiben kann, gerade in der ersten Zeit war es für mich sehr hilfreich meine Gedanken damit besser zu ordnen. Das alles hat mir geholfen und hilft mir noch immer zumindestens das alles einwenig besser zu verarbeiten.

        Du kannst mich auch sehr gerne anschreiben, fühl dich gedrückt ich bin in Gedanken bei dir.

        LG Lila

        (18) 28.01.19 - 18:26

        Mein Beileid 😢🕯❣️! Es tut mir so unglaublich leid! Ich wünsche dir viel Kraft!

        Es tut mir unfassbar leid. Ich habe keine Worte, bin fassungslos. Ich bete für dich und zünde für deinen Sohn eine Kerze an. Es tut mir im Herzen weh. Bitte lieber Gott beschütze diese Frau auf Erden und beschütze ihren Sohn im Himmel. Vielleicht wacht dieser kleine Engel jetzt über dir.

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