Krebs, Krebs, überall Krebs....

    • (1) 11.02.19 - 09:15

      Hallo,
      Ich muss auch mal was los werden.
      Um mich rum höre ich in letzter Zeit nur noch von Krankheiten, meistens Krebs.
      Mein Schwiegervater hat Leberkrebs, eine Bekannte Brustkrebs, zwei Freundinnen von meiner Mutter haben Brustkrebs, eine Freundin von meiner Schwester hat Brustkrebs und nun hat eine Freundin von mir auch noch Hautkrebs....
      Es ist einfach nur schrecklich. Ich denke dauernd drüber nach welchen Krebs ich wohl kriege. Es ist nicht mehr die Angst das man selber Krebs bekommt, sondern nur noch wann und was.
      Ist es das Alter (bin letztes Jahr 40 geworden) oder wird es wirklich immer schlimmer?
      Und dann immer diese Geschichten... die Leute werden vernünftig, nehmen ab, hören auf zu rauchen, ernähren sich gesünder und dann wenn alles gut läuft.... Krebs!
      Liebe Grüsse an alle die gerade kämpfen! Sota

      • (2) 11.02.19 - 13:29

        Hi,

        ist hier leider ähnlich! Mein Cousin ist vor 1,5 Jahren mit 46 an Leukämie gestorben, sein 20 Jahre alter Sohn hat kurze Zeit später Hodenkrebs bekommen. Dieser wurde aber erst entdeckt, als er schon in die Lunge gestreut hat. Inzwischen sind noch die Knochen, seine Leber und der Kopf befallen, er hatte vor kurzem neurologische Ausfälle. Es würde also an ein Wunder grenzen, wenn er diese Sch… überlebt :-(
        Ein Großcousin meines Mannes ist vor einem halben Jahr an Leberkrebs gestorben und 2 Bekannte an Brustkrebs--in beiden Fällen galten sie als geheilt und dann hatten sie wenige Jahre später überall Metastasen :-( Beide hinterlassen Mann und kleine Kinder.
        Aber man darf sich da nicht hineinsteigern, wenn es einen erwischt, dann ist das so! Ich war mit 34 schon so gut wie beerdigt, habe mich aber trotzdem wieder hochgerappelt. Und ich habe sehr gesund gelebt, war schlank und sportlich, Nichtraucher etc. Manche Dinge passieren und das eben nicht nur den anderen. Daher--jede Minute seines Lebens genießen!!!

        lg

        (3) 11.02.19 - 22:43

        Huhu! Bei mir ist das Thema grad auch sehr präsent. Vor 2 Monaten ist ein lieber älterer Kollege von mir an einem Gehirntumor gestorben, er hat aber auch 20 Jahre damit gelebt, aber 60 Jahre ist ja auch kein Alter! Meine Tante und ein paar Monate später meine Mutter haben die gleiche Krebsdiagnose bekomnen. Bei meiner Tante war nur noch eine pslliative Behandlung möglich, fraglich ob sie 1 Jahr nach Diagnosestellung noch schaffen wird. :-( Bei meiner Mutter wurde es im Frühstadium entdeckt, noch keine sichtbaren Netastasen. Es gab ne große Bauch-OP und nun Chemo. Trotzdem ist die Überlebensrate nicht so toll, 4 von 5 Patienten in dem Stadium wie es bei meiner Mutter war und trotz Chemo sterben innerhalb der ersten 5 Jahre an dem Krebsleiden! Naja, aber irgendjemand muss ja der/die Eine sein, der/die es schafft! Ich hoffe natürlich, dass es meine Mutter ist! Bei meiner Mutter ist es jetzt die 2. Krebserkrankung, also wirklich zwei verschiedene Krebsarten und keine Remission der 1. Krebserkrankung!

        Mich wird es früher oder später auch treffen!!

        Machen wir einfach das Beste draus!!

        (4) 12.02.19 - 20:15

        Hallo!

        Ich muss mal ein bisschen dagegen halten.
        Das ist selektive Wahrnehmung und das weißt du auch. Als ich damals schwanger war, waren auf einmal alle schwanger! Alle! Jetzt sind meine Kinder Jugendliche und ich nehme keine Schwangeren mehr wahr. Ich sehe nur noch Pubis, die irgendwie in der Gegend rumstehen.

        Außerdem sollten wir uns alle klar darüber sein, dass Krebs der Preis dafür ist, dass die allermeisten von uns so alt werden dürfen. Früher war man mit 40 alt. Ich bin fast 52, ich wäre uralt. Andere hätte es vorher durch Infektionen, Kinderkrankheiten, Arbeitsunfälle, Geburten und Wochenbett aus dem Leben gekickt. Da gehörte der Gedanke an Tod und Sterben zum Leben wie das Essen und Schlafen. Jeden Tag. Wir können das heute weit weg schieben, weil so viel möglich ist.

        All das Genannte bringt heute nur noch die wenigstens um. Stattdessen sterben wir an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Dritthäufigste Todesursache ist übrigens Suizid.

        https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Todesursachen/Todesursachen.html

        Heutzutage wollen alle ihren Körper optimieren, wollen gesund leben und gesund bleiben. Manchen gelingt es, anderen eben nicht. Vielleicht verhinderst du durch Gewichtsreduktion eine Herz-Kreislauferkrankung, was eine Krebserkrankung aber evtl. nicht beeindruckt. Unser Leben ist endlich, da machste nix dran. Ich denke nicht, dass Herz-Kreislauferkrankungen lustiger sind. Umbringen will ich mich auch nicht so gern.

        Man kann jetzt für den Rest seines Lebens Angst vor dem haben, was kommt oder eben nicht kommt. Ich denke mir immer, dass es so viele Todesmöglichkeiten gibt, mich wird davon aber nur eine einzige, vielleicht zwei, treffen. Das Risiko kann ich annehmen.

        LG

      (7) 13.02.19 - 15:56

      Hör auf, Dich verrückt zu machen - ehrlich! Ich bin 64 und habe leider schon viel zuviel liebe Menschen an Krebs sterben sehen bzw. hautnah miterlebt, deswegen warte ich noch lange nicht auf "meinen" Krebs.
      Man kann ohnehin nichts anderes tun, als einigermaßen vernünftig zu leben, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und ansonsten nicht allzuviel zu lesen, was in der Zeitung oder im Internet steht - leider sind hier auch die Horrormeldungen beliebter als gute Meldungen.
      Du kannst auch morgen in eurer Stadt von einem dreiviertel toten Neunzigjährigen über den Haufen gefahren werden; diese Gefahr ist bei uns derzeit viel realistischer. Aber hast Du dewegen Panik vor einem Stadtbummel? Ich nicht. Ich hoffe darauf, dass ich einfach noch nicht "dran" bin. Entschuldige bitte meinen rabenschwarzen Humor, aber sich dauernd Gedanken zu machen, was nicht alles kommen könnte ....... da wäre ich nicht mal so alt wie ich schon bin.
      Ist NICHT böse gemeint.#liebdrueck
      LG Moni

    (9) 16.02.19 - 20:04

    Krebs ist keine neuzeitliche Erkrankung. Entartete Zellen gab es schon immer.

    Allerdings spielen bestimmte Umstände eine Rolle. Gesund leben wir ja in Deutschland nun wirklich nicht. Die ganzen Zivilisationskrankheiten nehmen zu und statistisch werden wir immer übergewichtiger usw. Heute wird alles wissenschaftlich ausgewertet und plötzlich herausgefunden, dass x, y und z Krebs begünstigen. Nützt aber nichts, wenn man schon 30 Jahre damit verstärkt in Berührung war. Warum Kinder und Jugendliche oder Gesundheitsfanatiker daran erkranken, kann aber niemand beantworten.

    Wir werden immer älter und die Einschläge um einen herum immer dichter mit zunehmendem Alter. Vielleicht nimmt man es deshalb mehr wahr als mit 25 oder 30 Jahren.

    Ich habe irgendwann mal einen Bericht gesehen, wo eine These diskutiert wurde. Praktisch jeder würde irgendwann an Krebs erkranken. Man müsse nur alt genug werden. Irgendwann kommt es zu Fehlkopien der Zellen, die dann entarten. Manch einen ereilt es eben mit 50, andere müssten dafür 120 werden.

    (10) 17.02.19 - 07:36

    Mein Onkologe hat mir mal gesagt, man hört nur yx ist an Krebs gestorben, ez ebenfalls, dann noch tz im Alter von 89.
    Was aber keiner sagt, bd ist wieder gesund, FG hat alles gut überstanden und bei hj brauchte es nicht mal eine Chemo.
    Zb bei Brustkrebs ist es mittlerweile so, daß 80% überleben.
    Letzt endlich kann es jeden erwischen, aber das muss kein Krebs sein, du kannst auch einfach vors Auto laufen oder blöd die Treppe runter fallen.
    Ich hatte selber bk mit einem 7cm Tumor, normalerweise ein Todesurteil, aber ich war wohl der Sechser im Lotto, nach bestandener Therapie hab ich sogar noch 2 Kinder bekommen obwohl das angeblich nicht mehr möglich sein sollte.
    So Fälle wie mich gibt es halt auch, spricht nur kaum jemand drüber 😉
    Was ich aber nach all dem scheiß gelernt habe, LEBE JETZT, mach das was DIR gefällt und was Du für richtig hältst.
    Wer weiß schon was morgen ist 🍀😉

    (11) 24.02.19 - 12:44

    Hallo, mein Onkel ist etwas über 50 Jahre alt und hat in den letzten Jahren mehrere sehr gute Freunde (die damals noch keine 50 waren) an Krebs verloren. Er kanns langsam auch nicht mehr ertragen...

    Wichtig ist es, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Und wenns die Krankenkasse nicht zahlt, dann selbst das Geld investieren. Besser kann man es nicht investieren.
    Im Radio habe ich übrigens diese Woche gehört, dass in Heidelberg ein Bluttest entwickelt wurde, bei dem man frühzeitig Brustkrebs feststellen kann. Ob sich der Test bewährt muss man dann mal schauen.

    Alles Liebe

    (12) 27.02.19 - 11:46

    Gäbe es die heutigen Möglichkeiten nicht, wäre wir doch alles mindestens schon einmal gestorben. Dazu bedarf es keinen Krebs.
    Mein erster Unfall war mit 7 - schweres Schädelhirntrauma mit Gehirnblutung - dank der Medizin Punktion der Blutung - alles gut.
    Dann Lungenentzündung - ohne Antibiotika - Tot.
    Geburt meines ersten Kindes - Infektion - Kindbettfieber - ohne Antibiotika - Tot.
    ....
    Ich könnte die Liste noch weiterführen, belasse es aber dabei.
    Früher wurde man nur 40-50 Jahre alt und auch damals starben sicherlich einige schon an Krebs.

    LG

    (13) 27.02.19 - 15:42

    Hallo, ich habe auch diese Angst vor Krebs. Gerade bei Kindern unvorstellbar. Aber ohne die heutige Medizin wären meine Kinder schon sehr früh gestorben, Beide waren schon mehrfach stationär. Und im letzten Sommer kam aus dem nichts die Diagnose Hirnhautentzündung und da versteht man, es kann immer sofort zu Ende sein. Es braucht kein Krebs. Krebs dauert meist lange, deshalb bekommt man es mit. Eine Hirnhautentzündung geht schnell und danach weiß man, ob das Kind es überlebt oder nicht. Da denken andere nicht groß nach, ist ja gut gegangen. Oder hast Du auch vor einer Sepsis (Hatte meine Kleine fast mit 3 Wochen, war auch eng) oder Hirnhautentzündung? Das Leben ist und bleibt leider immer lebensgefährlich.

Top Diskussionen anzeigen