Bitte um Trost

Hallo

Ich habe gerade einen anrufen bekommen unsere Tochter kann mit 2 Jahren in die Kita leider muss ich arbeiten es geht einfach nicht anders .

Sie ist jetzt 13 Monate bald 14 und wird noch gestillt sie ist sehr anhänglich sehr ich weiß nicht wie sie das schafft mit den Stillen und sie weint immer wenn sie nicht bei mir ist .

Ich fühle mich wie eine rabenmutter

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Das ganze ist doch erst in nem knappen Jahr.
Also ich denk nicht, dass dein Kind mit 2(!) Jahren noch tagsüber viel stillen wird.

Für ein 2 jähriges Kind ist es doch normal, sich vom Tisch zu ernähren.

Auch wird sie in diesem Jahr noch sehr viel selbstständiger werden.

Wenn du allerdings delne Einstellung nicht änderst, wird die Eingewöhnung sehr schwer für euch beide, da die Kinder es spüren, wenn die Mama sie nicht mit gutem Gewissen in die Krippe gibt.

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Erstmal Glückwunsch zum Platz ;-). Du wirst bestimmt auch trotz Arbeit viel Zeit mit ihr genießen und glücklicherweise hast du ja auch noch ein paar Monate - sogar 10 - bis dahin.
Noch als Tipp: Je trauriger du an die Sache gehst, desto schwerer wird ihr die Eingewöhnung/Umgewöhnung fallen. Je positiver du an die Sache gehst, desto mehr Vertrauen wird deine Kleine in die Erzieher haben, weil sie spürt: Mama findet das ok.

Ist zumindest meine Erfahrung. Aber ich kann verstehen, dass man bei dem Gedanken wehmütig wird

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Hallo.

"Ich fühle mich wie eine rabenmutter"

???

Es ist doch noch fast 1 Jahr hin, bis Dein Kind in die Betreuung soll?!

Gruß
sisein

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So hatte ich damals auch gedacht.
Aber es hat tatsächlich funktioniert.
Meine tochter kam auch mit knapp 2 Jahren in die Kita und hat trotzdem 3 Jahre gestillt und war auch sehr anhänglich.
Zum Einschlafen wurden die Kinder dort auch begleitet (lag jemand daneben, im Arm, usw.)
es ging.

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Versteh ich voll, ich persönlich finde 2 auch sehr klein für in den Kindergarten, aber irgendwie ist es ja normal heut und wenn du arbeiten musst hast du ja keine Wahl. Du solltest es lockerer sehen denn 1. geht es noch ewig und 2.spürt sie das dann und die Angst überträgt sich.
Du bist gewiss keine Rabenmutter, rede dir das nicht ein

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Für was genau möchtest du denn Trost? Ich kann kein Problem erkennen, was sich in den nächsten 10!!! Monaten nicht a) von selbst auflöst und / oder b) an dem man arbeiten könnte.

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Ich kann dich total verstehen! Ich hätte mein Kind als es so klein war auch niemals abgegeben um arbeiten zu gehen. Lass dir von den anderen nicht einreden, dass deine Gefühle falsch wären. Du hast eben eine sehr starke Bindung zu deinem Kind und die zu dir.
Es ist nun mal nicht so, dass ALLE Mütter, wenn das Kind 1 oder 2 ist einfach so wieder in den Job einsteigen wollen und können als hätten sie kein Kind.
Frauen, die Mütter wie dich schlechtmachen oder darauf rumhacken tun dies nur um ihren eigenen (in meinen Augen kinderunfreundlichen) Lebensweg zu rechtfertigen und sich selber besser dazustellen.

Du wirst für dich und dein Kind die richtige Entscheidung treffen, wenn es soweit ist. ❤️

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Was soll ich sagen. Nicht alle Frauen werden heutzutage von ihrem Mann durchgefüttert.
Oder wie finanzierst Du Dir Deinen mehrjährigen Familienurlaub?

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Nun, damals haben unser Kind und ich auf Kosten meines Mannes gelebt, oder „Familienurlaub“ gemacht, wie du es nennst.
Finanziell war es uns gut möglich auf ein Gehalt zu verzichten. Man kann nämlich sparen, bevor man ein Kind plant. Muss man nicht, KANN man aber.

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Meine Kinder kamen mit 13/14 Monaten in die Krippe. Beide waren sehr anhänglich und wurden noch nachts gestillt.

Die Erzieherinnen ließen ihnen die Zeit zur Eingewöhnung die sie brauchten.
Ca. 4-6 Wochen, was sehr lang ist, aber so war es perfekt.

Beide sind in der Krippe richtig aufgeblüht und haben wahnsinnig viel gelernt.

Ich habe die Krippe immer als eine kleine heile Welt empfunden.

Lg mcbess

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Mein Kind fand es auch total klasse.

Es war eine kleine Gruppe und jeden Morgen haben sich alle dicke begrüßt (so gut sie sprechen konnten ;-) ) und umarmt.
Sie haben sich echt jeden Tag aufeinander gefreut, es war total süß.
Und diese kleinen Zwergenfreunde können erwachsene Eltern auch nicht ersetzen.

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Mein Kind fand es auch total klasse.

Es war eine kleine Gruppe und jeden Morgen haben sich alle dicke begrüßt (so gut sie sprechen konnten ;-) ) und umarmt.
Sie haben sich echt jeden Tag aufeinander gefreut, es war total süß.
Und diese kleinen Zwergenfreunde können erwachsene Eltern auch nicht ersetzen.

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Meine Kinder gingen mit zwei in den Kindergarten und fanden: ihre besten Freunde bis heute (sind jetzt in der Grundschule), liebevolle Erzieherinnen, ganz viel Spaß, Spiel und Toben, mit der besten Freundin Filly Pferde spielen, basteln, mit dem besten Kumpel zusammen Plätzchen backen, Faschingsspaß, Tanzen und Singspiele, neue Brettspiele und Ausflüge in den Wald und auf den Abenteuerspielplatz.

Gestillt wollten sie in dem Alter nicht mehr werden sondern lieber Muffins essen. ;-)

Ab mittags war ganz viel Zeit zu Hause!

Ich fand den Kindergarten immer eine gelungene Ergänzung (nicht Ersatz!) meiner Erziehung.