Beschäftigungsverbot

Hallo meine Lieben,
Ich muss mal kurz was los werden.
Ich bin jetzt in der 16Ssw und seit Beginn der Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot.
Leider ist das für mich nur schwer zu ertragen den ganzen Tag alleine zuhause zu sein. Man fühlt sich einerseits extrem nutzlos. Andererseits hat man viel Zeit für sich. Man fängt an zu grübeln und denkt über viele Dinge nach. Dinge, die man im Alltag mit Arbeit besser bewältigen kann. Bei mir ist es so das am Anfang dieses Jahres meine Katze verstorben ist, die seit dem ich acht Jahre alt war immer an meiner Seite war. Im Mai ist mein Vater verstorben :/ Nun sitze ich zuhause und versuche meinen Alltag neu zu strukturieren. Mir fällt es doch extrem schwer eine Beschäftigung zu zu finden. Oft ist es auch so das mich meine Gefühle wieder einholen und ich den ganzen Tag über nur am weinen bin.
Habt ihr Tipps ?
LG Anna

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Deine Verluste tun mir leid.
Ich hatte in meiner ersten SS auch irgendwann ein Beschäftigungsverbot und habe dann angefangen für meine Tochter zu nähen. Das fand ich sehr schön, weil es sinnvoll war und ich viel dabei gelernt habe.
Liebe Grüße und alles Gute!

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Wenn das beschäftigungsverbot nicht aus medizinischen Gründen ist, könntest Du versuchen, Dir eine ehrenamtliche Beschäftigung für die nächsten Monate zu suchen, die Dir etwas Struktur in Deinen Alltag bringt. Mit haben Struktur, die Anwesenheit anderer Menschen und feste Aufgaben immer sehr geholfen. Ich hab mich zwar wie ein Roboter unter der Käseglocke gefühlt, innerlich dumpf und abgeschnitten, aber ich bin in dem Gefühl so nicht versunken.

Alles Liebe und viel Kraft