Und ich hab noch zu dir gesagt, wie immer bis zum nächsten mal....

Idoch es war viel zu zeitig....
Meine ohren verstehns aber mein Herz sagt es fehlt was....

Ich möchte aus diesem Alptraum aufwachen...

Heute Morgen 5 Minuten bevor ich um viertel nach sechs aufgestanden bin hatte mein Papa mich 6 mal versucht anzurufen, ich hab ihn gleich zurück gerufen noch leicht benommen.

Normalerweise ruft eher meine Mutter an, dazu noch die Uhrzeit...

Mein Papa entschuldigt sich mit brüchiger Stimme er wüsste es wäre noch so früh, da würde er nornal nie anrufen.. und dann sagt er diesen einen Satz"Mama ist gestorben heute Nacht" ich hab ihn gefragt ob er mich verarscht... ich weiß gar nicht wo das her kam... sowas dummes in dem moment zu sagen zu ihm.
Vielleicht ht kurz zu mir, ich bin kein Kind mehr, ich bin 33, selbst Mama von 2 kleinen Jungs und älteste von 4 Geschwistern. Aber wir standne uns immer sehr nah ich bin in der Stadt geblieben wir haben uns regelmäßig gesehen mindestens einmal die Woche, die Jungs auch...
Ich hab gefragt wie, ich konnte es nicht glauben, ich wollte nicht. Meine Mama kam wohl am Abend nach Hause und hatte Brustschnerzen, mein Papa macht sich Vorwürfe er hätte darauf bestehen müssen das sie einen notarzt rufen oder ins kh fahren aber sie wäre so gut zurecht gewesen gut gelaunt meinte es wäre nicht so schlimm.
Ich mache mir vorwürfe weil ich ihr vor 2 Tagen noch geschrieben habe, wenn sie ab und an solche Symptome hat können das Vorboten vom Herzinfarkt sein und sie soll das bitte kontrolliieren lassen weil wir sie ja noch lange bei uns haben möchten.
Meine Mama ist vor 2 wochen erst 53 geworden, war bereits beim Kardiologen in Behandlung, brauchte Blutdrucksenker.
Ich hätte darauf bestehen müssen das sie geht, gleich am nächsten Tag. Sie hatte das schon viel zu lange...

Mein Papa tut mit so leid, sie waren ein ganzes leben zusammen kannten sich seit sie 11 und 13 waren. Er wurde wach weil etwas nicht stimmte hat sie reanimiert bis der notarzt kam, mein Bruder hat es auch mit bekommen. Meine beiden Schwestern sind schwanger, beide Risikoschwangere. Die müssen alle auf sich aufpassen und auf meinen Neffen, ich werde versuchen meinem Papa zu helfen mit allem was nötig ist und wo ich nur kann, werde jeden tag nach den beiden sehen, mein Mann hat auch gesagt sie sollen vorbei kommen wenn irgendwas ist wohnen zum glück nicht weit, knn auch mit für sie kochen.

Morgen werde ich mit den Erziehern reden das wir es unserem älteren Sohn sagen, er war heute den ersten Tag wieder im Kiga nach der coronapause und ferien, dachte wäre kein guter zeitpunkt.

Eigentlich möchte ich aber nur morgen wach werden und hören, dass das ein ganz ganz böser alptraum war. Ich kanns einfach nicht bwgreifen, ich wills nicht begreifen, bei meiner oma da konnten wir uns verabschieden, es war schwer, aber qir waren ein bisschen vorbereitet soweit man das sein konnte.

Aber meine Mama ist so mitten aus dem leben gerissen, sie war der Jleber für unsere Familie nach dem Tod meiner Pma. Sie war vollblut Mama und Oma, so glücklich bald 6fach oma zu sein, hat der Einschulung des ersten Enkels entgegengefiebert...

Mein Mann war mir heute wirklich eine große stütze und mit den beiden unterwegs damit ich ein bisschen zeit für meine Trauer htte am nachmittag... aber mir kommen immer wieder die tränen, die wut, das unverständnis

Die Zeit ist einfach stehen geblieben....

Ich schätze ich musste das einfach nur mal aufschreiben, es ist lang sicher wirr da auf dem Handy geschrieben aber ich bin grade froh das meine Jungs schlafen und ich nicht mehr ganz so stark sein muss...

1

Hallo Ruhrpottmami!
Es tut mir sehr leid, dass du deine Mutter so plötzlich verloren hast. Bestimmt war sie eine tolle Frau und wurde von euch allen sehr geliebt.
Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
Fühl dich gedrückt!
Dancingdaisy (die ihre Mutter noch hat, aber ihr Baby ganz schrecklich vermisst)

2

Liebe Ruhrpottmami!

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst... Meine Mama starb vor 13 Jahren plötzlich und völlig überraschend an einer Lungenembolie. Ich war erst 15 Jahre alt...

Ich kann dir nur sagen, dass reden unfassbar hilft. Suche dir eine Person mit der du reden kannst. Über das was passiert ist und was du fühlst. Rede immer wieder darüber, egal ob du es zum 1. oder 1000. Mal erzählst!

Reden ist die beste Therapie!

Und bitte gebt euch nicht die Schuld dafür. Weder du noch dein Papa hätten irgendetwas ändern können.
Sie war eine Erwachsene, eigenständig handelnde Person. Die einzige, die etwas unternehmen hätte können, wäre deine Mama selbst gewesen. Und das hätte sie sicher auch getan, wenn sie gewusst hätte, wie ernst es ist!!! Keiner von euch konnte die Situation einschätzen! Ihr seid ja auch keine Ärzte!
Ich hab lange gebraucht um zu verstehen, dass ich nicht Schuld am Tod meiner Mutter bin! Aber es ist wichtig, es von außen zu betrachten und zu erkennen!

Nimm dir für deine Trauer Zeit und lass deine Gefühle raus! Wenn deine Kinder eingeweiht sind, verarbeitet gemeinsam eure Trauer! Redet miteinander, weint miteinander und seid für euch da.

Ich wünsche euch alles Gute...

3

Hallo

Fühl Dich erstmal umarmt und festgehalten. Ich kann den dancing Daisy in allem was sie geschrieben hat,. nur voll zustimmen.

Einen Gedanken hatte ich noch, den ich gerne anfügen möchte. Wenn es auch nur ein schwacher Trost ist, oder im Moment vielleicht auch gar keiner.
Deine Mama musste nicht leiden. Sie wusste als sie sich ins Bett legte nicht, dass sie am nächsten Tag verstorben sein würde. Sie war ein glücklicher Mensch,. freute sich auf die Zukunft mit den Enkeln. Und im Gegensatz zu Krebspatienten die monatelang leiden, hatte sie nicht das psychische Leiden. Das Wissen, all die schönen Dinge nicht mehr erleben zu dürfen.
Für euch Hinterbliebene ist der plötzliche Tod sehr schlimm,. für die Betroffenen ist es ein schöner Tod. Zweifelsohne, 20 bis 30 Jahre zu früh......
Wenn der erste Schock vergangen ist, hilft dir vielleicht auch diese Tatsache sie ein schönes erfülltes schmerzfreies Leben bis zum Schluss hatte.

Dir und deiner Familie, deinem Vater und deinen Geschwistern ganz ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Bewahrt euch euren tollen Zusammenhalt.

4

Ich fühle mit dir. Ich habe auch gerade gestern eine Todesnachricht bekommen.😭

Und ich muss gestehen ich dachte auch erst, das ist ein Scherz. Ich hab auch Minuten danach noch damit gerechnet, das jemand sagt, es ist nicht wahr. Und irgendwie kann ich es immernoch nicht fassen.

5

Hallo

Mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft für euch die nächste Zeit. Fühl dich gedrückt.

6

Herzliches Beileid für eurer plötzlichen Verlust.
Falls ihr Unterstützing braucht, meldet euch bei Lavia.e.v. , die machen erstklassige Trauerbegleitung... .
Lg und alles Gute

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Es tut mir sehr leid was dir passiert ist. Ich weiss wie du dich gerade fühlst und was du durchmachen musst.
Habe vor 8 Monaten auf einen sehr sehr nahestehender Menschen verloren. Der Lebensgefährte meiner Mama. Er ist morgens um 6 mit meiner Mutter aufgestanden, hat mit ihr noch gefrühstückt und haben sich dann normal verabschiedet. Meine Mutter ist arbeiten gegangen und er noch mal ins Bett. Als meine Mama ihn gege 9 telefonisch nicht erreicht hat, hatte sie ein komisches Gefühl und ist schnell nach Hause. Er lag wie schlafend im Bett. Hatte aber wohl einen Herzinfarkt im Schlaf gehabt und ist nie mehr aufgewacht. Für uns ist es nach 8 Monaten immernoch unbegreiflich und wie du schon sagst, wenn man vorbereitet ist und die Person schon ein gewisses Alter hätte, ist es zwar schlimm, aber man kommt damit irgendwie klar. Er durfte auch nur 63 Jahre alt werden.
Ich wünsche dir alles Gute und das du jemanden hast, der dich auffängt und der dir zuhört....das ist sehr wichtig

8

Ich danke euch allen für eure Worte.

Der Trauerverein ist ein guter tip danke ich bin grade auf der Suche nach einem für uns alle.

Im Moment bin ich an einem Punkt von Leere, ich fühle mich sogar leer geweint, aber ein Gefühl das mir falsch vor kommt, grade Dinge zu planen zu überlegen wegen der Beerdigung, wie wir das mit den Kindern machen etc... und nicht zu weinen dabei...

9

Hallo,

mein herzlichstes Beileid zum Tod deiner Mutter. Wenn so ein Ereignis derart unerwartet über einen hereinbricht, ist das natürlich ein riesen Schock. Es dauert eine Zeit, bis man wirklich realisiert hat, was passiert ist. Das ist eine ganz normale Reaktion. Gerade ist alles noch so frisch, so unwirklich. So vieles ist gerade zu organisieren und zu bedenken.

Du schreibst, dass ihr euch Gedanken um die Kinder bei der Beerdigung macht. Ich bin Pfarrerin und erlebe in Trauergesprächen häufig, dass Menschen in diesem Punkt verunsichert sind, was für die Kinder, die anderen Anwesenden und auch für sie selbst das richtige ist.
Aus meiner Sicht kann ich dir nur raten: nimm die Kinder auf jeden Fall mit. Du kannst sie mit dem Thema Sterben und Tod nicht überfordern, denn Kinder haben eine Art natürlichen Filter. Sie verstehen nur das, was sie aufgrund ihres Alters und ihres Entwicklungsstandes auch verarbeiten und verkraften können. Erkläre ihnen in einfachen Worten, was passiert ist. Sei ehrlich und beschönige nichts. Sage nicht, die Oma ist eingeschlafen, denn das stimmt ja nicht und kann sogar Ängste auslösen. Lass die Kinder erzählen, wie sie es sich vorstellen, wo die Oma jetzt ist. Oftmals ist es erstaunlich, was für Gedanken sich sogar kleine Kinder zu dem Thema schon machen. Sie haben dazu ein unverkrampftes Verhältnis, wenn wir sie nur lassen. Sie spüren eh, dass etwas schlimmes passiert ist. Sag ihnen offen, dass du traurig bist, dass du deine Mama vermisst. All das darf sein, das halten Kinder aus und daran können sie wachsen.

Ich gehe mit meinen drei Kindern (4,4 und 3 Jahre alt) oft über den Friedhof, wo unsere Familienmitglieder bestattet sind. Wir sprechen dabei über ihre Bilder vom Tod und ich habe ihnen erklärt, dass bei Gott das Leben stärker ist als der Tod. Die Verstorbenen sind so weiterhin Teil der Familie. Als ich vor einem Jahr die Oma meines Mannes beerdigt habe, waren die Kinder dabei. Sie sprechen heute noch oft davon, aber ganz frei von Angst. Es ist für sie etwas ganz natürliches.
Und das ist es ja letztlich auch, auch wenn Sterben und Tod nach wie vor als Tabuthemen gelten.

Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit. In deinen Kindern lebt ein Teil der Oma weiter, sie ist also nie ganz weg.