Schönes Gedicht gesucht...die Kleine durfte nur 4Std. leben..:-(

Hallo zusammen,

Das kleine Mädchen einer Bekannten durfte nur ganz kurz leben... es war behindert, hätte eigentlich gleich nach der Geburt operiert werden sollen... leider hat sie es nicht geschafft! :-(
Meine Freundin und ich möchten ihr gerne eine Karte schicken mit einem schönen kurzen Gedicht für Sternenkinder...
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen!
Vielen Dank schon mal...

Lg
Claudia

#kerze für die Kleine, die uns wieder verlassen mußte.

Es geschieht, dass eine kleine Seele die Erde nur streift.
Ihr Ankommen und Ihr gehen fallen in eins.
Ihr kurzes Verweilen ist nicht umsonst, denn sie verändert die Erde.
Sie hinterlaßt Spuren in den Herzen derer, die sie erwartet haben.
Mögen diese Spuren in die Zukunft führen.

Können Worte trösten ?
Manchaml ist der Schmerz so groß,dass^schweigen die einzige mögliche Antwort darauf ist.
Schweigen als Ausdruck des Einfühlens und der Teilnahme.

Das waren 2 Karten, von mir damals, beide hab ich nie vergessen.
VlG Steffie mit Pünktchen und Josefine im Herzen

Liebe Steffie,

Vielen Dank für das wunderschöne Gedicht!

Ich wünsche Dir von Herzen, dass du bald ein gesundes Kind in deinen Armen halten kannst! #liebdrueck

Lg
Claudia

Hallo Claudia!

Das ist sehr traurig, vor allem, wenn man hätte operieren können :-( und es ist lieb, dass ihr eine Karte schicken wollt. Schade, dass es nun eine Trauerkarte sein muss... Welche Behinderung hatte das Kleinchen?

Liebe Grüße
Sabine


Manchmal verlässt uns ein Kind,
das den Ruf von drüben lauter vernommen hat
als die Stimme ins Leben.
Es schließt seine Augen und taumelt davon
wie ein Schmetterling, taumelt zurück ins Licht
und lässt uns allein mit den Fragen,
ohne Antwort über den Sinn all des Begonnenen,
das uns unvollendet erscheint.
Lässt uns zurück mit einer Hoffnung,
die sich nicht erfüllt,
einer Knospe, die welkte, ohne zu blühen.
Lässt uns zurück und lehrt uns,
dass die Antwort auf unsere Fragen
manchmal nur heißen kann:
Ja.
(Ruth Rau)


Einen Atemzug lang nur
deine Nähe gespürt haben zu dürfen
erfüllt mich mehr,
als ein Leben lang ohne dieses Gefühl
verweilen zu müssen.
(VerfasserIn unbekannt)


Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk.
Egal wie kurz. Egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.
(VerfasserIn unbekannt)


Manche Blumen blühen nur eine kurze Zeit
von allen bewundert und geliebt
als Zeichen der Hoffnung und des Frühlings.
Dann verwelken sie ,
aber sie haben vollendet, was sie tun sollten .
(VerfasserIn unbekannt)


Eltern halten die Hände ihrer Kinder nur eine kurze Zeit.
Aber ihre Herzen halten sie auf ewig.
(VerfasserIn unbekannt)


Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon Ja zu den Tränen des Abschieds,
sagst du Ja zu Enttäuschungen, die nicht ausbleiben,
sagst du Ja zu Hoffnungen, die sich nicht erfüllen,
zu Anfängen, die unvollendet bleiben.
(Walter Wais)


Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.
(Albert Schweitzer)


Wer wie die Biene wäre,
die die Sonne auch durch den Wolkenhimmel fühlt,
die nie die Richtung verliert - dem lägen die Felder in ewigem Ganz.
Und wie kurz er auch lebte - Er würde selten weinen.
(Hilde Domin)


Da werden Hände sein, die dich tragen
und Arme, in denen du sicher bist
und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen,
dass du willkommen bist.
(VerfasserIn unbekannt)

Hallo Sabine,

Vielen Dank für deine Gedichte! Das kleine Mädchen hatte nur einen Lungenflügel und eine Zwerchfellhernie...
Die inneren Organe haben wohl die Lunge zu sehr verdrängt, dass sie sich nicht richtig entfalten konnte...:-(

Lg
Claudia

Hallo Claudia,

Mit soviel Liebe herbei gesehnt...
und doch konnten wir Dich nicht festhalten.
Wie ein Schmetterling hast Du uns
mit Deinen Flügeln berührt,
um wieder davon zu fliegen,
in eine andere Welt...
Der Windhauch dieses Flügelschlages
wird uns ein Leben lang begleiten!

(Birgit Brasseaux)

Das hat mir damals beim Tode meines Kindes sehr geholfen.

LG Silke mit Nico im Herzen

Liebe Silke,

Vielen Dank für das wunderschöne Gedicht! Wenn ich mir nur vorstelle, eines meiner Kinder gehen lassen zu müssen...:-(
Ich wünsch Dir viel Kraft!

Lg
Claudia

das habe ich für eine gute chatfreundin geschrieben deren sohn nach genau 100 tagen an kindstot gestorben ist.

STEHE NICHT WEINEND AM MEINEM GRAB.
Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.

Steh' nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten,
ich schlafe nicht.

sry wollte geschickt (kopiert) schreiben. hab ich nicht selber geschrieben.

Hallo Naddl,

Herzlichen Dank für das schöne Gedicht!

Lg
Claudia

sry. hab ich nicht selber geschrieben. meinte geschickt.

Die Sternenkinder waren heute ein wenig traurig. Da hatten sie so lange darum gebeten einmal einen kurzen Blick auf die Erde werfen zu dürfen, und als es Ihnen gewährt wurde, konnten sie die von ihnen so sehr geliebten Gesichter ihrer Erdeneltern in solcher Trauer sehen, dass es ihnen ganz schwer um die kleinen Herzen wurde. „Was sollen wir nur machen?" fragte ein kleiner bezaubernder Junge in die Runde! Alle hatten sich unter einem großen, bunt blühenden Schmetterlingsbaum gesetzt und überlegten. „Wir müssen Ihnen irgendwie sagen wie lieb wir sie haben, und dass wir sie fest in unseren Herzen tragen" flüsterte ein Mädchen mit einer Stimme wie helles Glockenläuten „Und das wir wissen das sie uns immer lieben!". „Aber wie?" fragten sie sich alle „Sie denken so fest an uns und sind mit Ihren Gedanken immer bei uns, aber diese Gedanken und die Trauer nehmen Sie völlig ein so dass kein Platz bleibt unsere Gedanken- und Traumworte zu verstehen." Ein Mädchen, schön wie eine kleine Elfe weinte ein bisschen „Ich habe meine Mami und meinen Papi doch so lieb und ich möchte so gerne, dass sie wissen das es mir gut geht hier bei Euch – meinen Sternengeschwistern – in unserem Sternentraumland." Sie blickte sich um und sagte „Wenn Sie nur sehen könnten wie schön es hier ist! Wenn Sie nur wissen könnten, dass jede Träne die sie um uns weinen eine der wunderschönen, roten Rosen hier wachsen lässt" Die Kleine streichelte liebevoll eine der satten, vollen Rosenblüten „Wenn wir ihnen nur sagen könnten, dass jeder Traum den sie von uns Träumen einen neuen, glitzernden, warmen See entstehen lässt der aussieht wie der reinste Edelstein! Das jeder Gedanke den Sie an uns richten die Sonne ein klein bisschen heller und wärmer scheinen lässt und einen Sonnenstrahl gebärt!" Sie seufzte „Das würde ich mir wünschen" „Doch wie sollen wir es Ihnen sagen" rief ein Junge. Doch dann lächelte er „Ich weiß wie!" und alle rutschten ein klein wenig näher zusammen und er erzählte ihnen von seinem Plan „Wir müssen jemanden finden der ein offenes Herz für uns hat und der an uns glaubt. Jemanden der uns lieben könnte obwohl er uns nicht kennt! Dieser Jemand darf aber die schlimme Erfahrung die unsere geliebten Erdeneltern machen mussten, nicht erlebt haben denn sonst überwiegt wieder die Trauer und wir werden nicht gehört! Das ist mein Plan!" Er blickte beifallsuchend in die Runde der Sternenkinder, aber der gewünschte Applaus blieb leider aus. „Das wird aber soooo schwierig!" „Wo sollen wir einen solchen Menschen finden?" „Viele auf der Erde denken doch sogar wir wären noch nicht mal richtige Kinder!" „Die meisten verschließen sich vor den Gedanken an uns und würden am liebsten leugnen dass so etwas sein kann!" „So jemanden finden wir nie!" Alle riefen durcheinander und es war ihnen anzusehen, dass sie nicht ganz an das Gelingen des Plans glaubten! Ein Junge der schon etwas größer war als die anderen und mit seinen himmelblauen Augen, den Sommersprossen auf der Nase und den kreuz und quer verwuschelten Haaren aussah wie der liebste Spitzbub den man sich vorstellen kann rief „Lasst es uns doch wenigstens versuchen! Wir sind doch nicht so wie die vielen Erdenmenschen die an nichts mehr glauben! Wir glauben doch an unsere lieben Eltern! Ich bin sicher wir werden jemanden finden! Ganz bestimmt!" Auch das elfengleiche Mädchen wischte sich die Sternschnuppentränchen aus den Augen und rief „Ja... lasst es uns versuchen!"

Die Sternenkinder flogen mit den großen, bunten Schmetterlingen zu Ihren Sternen und schickten sich an die Menschen zu beobachten um jemanden zu finden der auf sie hören würde und Ihren Eltern eine Botschaft von Ihnen überbringen könnte! Sehr lange saßen sie auf ihren Aussichtsplätzen und beobachteten die Welt! Was sie sahen machte sie mehr als einmal mutlos! „Es scheint als wäre die Erde von ignoranten, gefühllosen Menschen ohne jegliches Gespür bevölkert“ dachte sich der süße Spitzbub der die Idee verteidigt hatte „Vielleicht hatten die anderen doch recht?“ seufze er. „Aber es muss doch noch einen Menschen geben der außer unseren Eltern, Omis und Opi's und Geschwistern an uns denkt“ Sein Blick folgte einem Sonnenstrahl bis er auf der Erde auftraf und sein Herz hüpfte vor Freude! Der Sonnenstrahl fiel direkt durch ein Bürofenster und an einem Schreibtisch sah er eine junge Frau an ihrem Computer sitzen. Der Junge fühlte sich sofort zu Ihr hingezogen, wollte sie aber noch eine Weile beobachten bevor er es den anderen sagen wollte um sicher zu gehen, dass sein Gefühl richtig war. Die Frau schaute mit tränenblindem Blick auf den Monitor und der Junge rutschte auf dem fünften Zacken seinen Sterns ganz nach vorne um sehen zu können was die Frau so traurig machte. Was er sah ließ ihn erschauern, die Frau schaute sich ein Bild eines Babys an! Und – das war unglaublich – das Baby war er! Die Frau schaute sich gerade seine Homepage an, die die Erdeneltern des Jungen liebevoll für ihn angefertigt hatten. Er sah wie sie immer noch weinte und mit dem Zeigefinger vorsichtig über sein Bild am Monitor strich, er konnte Ihre Berührung spüren wie sie ihm leicht an der Nase stupste und sein Gesicht streichelte. Er merkte, dass die fremde Frau ihm ganz nahe war. „Das ist sie!“ jubelte er „Ich habe Sie gefunden! Sie ist genau die Richtige!“ Aufgeregt schickte er seinen Sternenschmetterling zu allen den kleinen leuchtende Sternchen um die anderen Kinder zu benachrichtigen und so trafen sie sich kurz darauf wieder unter dem großen Schmetterlingsbaum der niemals seine Blüten verlor und der Junge erzählte den Sternenkindern von der Frau und dass er ganz deutlich spüren konnte dass sie liebevoll an ihn und alle Sternenkinder dachte obwohl sie sie nicht kannte! „Das ist ja wundervoll! Sie muss es sein“ rief ein Mädchen und lachte ein glockenhelles Lachen, so glücklich war sie! Plötzlich war alles ganz einfach und jeder wusste was er zu tun hatte! Sie setzten sich alle im Kreis und fassten sich an den Händen! Da lagen kleine in großen Händen, weiße Hände in schwarzen und Mädchenhände in denen der Jungen! Ein Gefühl der Ruhe und der großen Freude durchdrang sie als sie die Augen schlossen und alle Ihre Gedanken, Ihre Träume und Ihre Worte an die geliebten Eltern an die fremde Frau schickten!

Ich saß gestern nach einem Tag voller Gedanken an die Sternenkinder zu Hause und beobachtete meine Sternenkinderkerze die ich gerade in liebevollem Gedenken an Kinder die ich nicht kannte angezündet hatte. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Leichtigkeit und des Glücks. Ich schloss die Augen und überließ mich diesem Gefühl völlig und wünschte das es nie aufhören möge! Ich hörte Kinderstimmen rein und klar wie ein Bergsee, ich hörte Kinderlachen das glockenhell in meine Seele drang und ich hörte zu! Lange hörte ich zu und heute schreibe ich die Geschichte auf! Liebe Sternenkindereltern, Eure Kinder sind immer in und um Euch und sie lieben Euch von ganzem Herzen! Sie spielen auf blühenden, bunten Wiesen fangen! Die schwimmen in silbernen Seen und essen die süßesten Früchte! Sie haben den Regenbogen für Ihre Rutschpartien und sie jagen den Sonnenstrahlen nach! Jede eurer Tränen lässt eine rote Rose erblühen die Eure Kinder mit ihrer Schönheit und ihrem Duft erfreut! Jeder Traum den Ihr von Euren Kindern träumt erschafft einen klaren, im Sonnenlicht funkelnde See in dem Eure Kinder die Füße baumeln lassen und Papierschiffe segeln lassen! Jeder eurer Gedanken an sie lässt die Sonne für Eure Kinder noch ein wenig wärmer und goldener scheinen und neue Sonnenstrahlen entstehen die sie an den Näschen kitzeln! Die Luft die eure Kinder atmen ist erfüllt von Ihrem glücklichen Lachen! Große, bunte Schmetterlinge sind Ihre Gefährten und tragen sie jubelnd durch die Lüfte! Sie schlafen auf Ihren Sternchen und lassen sich von dem warmen Licht einhüllen und eure Träume sind ihr Schlaflied!

Eure Sternenkinder sind im Sternenkindertraumland und lieben Euch von ganzem Herzen !


für alle Sternenkinder

Hallo,

die Geschichte die Du aufgeschrieben hast ist wunderschön.Mir kamen die Tränen....

Danke fürs reinstellen....

LG Silke mit Nico im Herzen

Bin zwar etwas spät dran, aber habe gerade dein Posting erst gelesen und möchte dir noch ein super schönes Gedicht für einen solchen Anlass geben.... vielleicht liest du es ja noch...

Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Sie wollte ganz kurz bei euch sein,
warum sie ging, weiß Gott allein.
Sie kam von Gott, dort ist sie wieder.
Sie sollte nicht auf unsre Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihr zurück.
in eurem Herz ein großes Stück.
Sie wird für immer bei euch sein
vergesst sie nicht, sie war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war ihr Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt: Wo mag sie sein?
So wisst: Engel sind niemals allein.
Sie kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuss durch die Wolken geh'n
Bestimmt lässt sie sich hin und wieder
bei anderen Engelkindern nieder.
Und wenn ihr sie auch sehr vermisst
und weint, weil sie nicht mehr bei Euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo es sie nun gibt
erzählt sie stolz: Ich werde geliebt!


Finde es wunderschön....

Alles Liebe
Tina