Braucht man überhaupt eine Nachsorgehebamme?

Hallo,

gibt es hier jemand, der keine Hebamme für die Nachsorge hat?

Ich bin momentan einfach nur genervt vom Geburtsvorbereitungskurs, die ganzen Fragen der anderen Frauen, dieses: was wäre, wenn.... Wie läuft was ab und warum?

Ich würde am liebsten alles auf mich zukommen lassen und nicht immer alles vorher durchkauen.... Das nervt mich gerade tierisch.

Am liebsten wäre ich nur für uns .. auch nach der Geburt. Geht das?

Ich habe halt das Gefühl, eine Hebamme ist ein absolutes Muss.... :-(

Grüßle Katja

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Nein brauchst du nicht!

Ich habe im November 09 meine Tochter zur Welt gebracht und hatte keine Nachsorgehebamme und habe diese auch nicht vermisst.


Lieben gruß
Cana mit Jasmin 10 Monate
Http://babygirl1109.unsernachwuchs.de

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Huhu,

Schönen ET hast du :-p

Also ich war weder bei einem Vorbereitungskurs noch hab ich eine Nachsorgehebamme.
Hatte ich bei meiner 1 Tochter auch beides nicht.

Muss ist das auf keinen Fall, aber vielen gibt es ebend einfach Sicherheit.

Lieben Gruß

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Ich finde, man braucht eine Nachsorgehebamme auf jeden Fall. Für die Nabelnachsorge. Herrje, das hätte ich alleine nicht hinbekommen #schwitz
Für Stillfragen. Für 1000 Sachen. Ich hatte eine und werde bei diesem Baby definitiv wieder eine haben.

Was du aber ja machen kannst: Du kannst dir eine suchen und mit ihr dann individuell besprechen wann und wie oft sie kommt. Muss ja nicht jeden Tag sein. Aber eine in der Hinterhand zu haben wäre mir immer wichtig..

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Ich denke das muß jeder für sich selber entscheiden... ich habe eine da es mein erstes Kind ist und ich mich einfach besser fühle wenn ich weiss es kommt jeden Tag eine "Fachfrau"!

Aber wie meine Vorrednerin schon sagt sprich das individuell mit deiner Hebamme ab...

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Ich hatte bei meinen ersten beiden Kindern eine Nachsorgehebamme.Aber dieses Mal werde ich keine nehmen.Bei meiner FÄ in der Praxis ist eine Hebamme und bei der werde ich wohl die Rückbildung machen.
Ich fand es beim zweiten stressig immer auf Termin zu Hause zu sein und so,aber die Entscheidung kann dir keiner nehmen.
Ich würde mich einfach auf mein Bauchgefühl verlassen;-)

lg#winke

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Hi !

Also ich denke ein "Muss" ist es nicht... zustehen tut sie dir aber wenn du das nicht möchtest und du dich dabei nicht so gut fühlst würde ich es lassen...

Bei uns ist es das erste Kind und ich habe eine sehr liebe Hebamme wo auch in GVK gehe und die wird wohl auch meine Nachsorge übernehmen...
ich denke mir ist es schon lieber wenn sie die erste Zeit mal vorbei schaut..

LG Pia & Krümel 29.SSW

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Ich hatte NUR für die Nachsorge eine Hebamme, war auch absolut nötig, da ich (fast) ambulant entbunden habe. Bei der Nachsorge hast Du die Hebi ja für Dich und mußt Dir keine Fragen von anderen Frauen anhören.

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Hallo,

nö, brauchen tut man die nicht!

Ich hatte weder wärend der SS ne Hebamme noch danach und das war auch gut so!

Wenn Fragen zum Kind sind kann man die auch mit dem KiA abklären, den sieht man am Anfang ja auch in engeren Abständen.

Ich habe mich bewusst dagegen entschieden und würde es immerwieder tun.

Lag bei mir auch daran das ich bei einer Freudin vor Jahren mitbekommen habe wie schei... ihre Nachsorgehebi war, die hat sie regelrecht rumkommandiert, sowas braucht man dann ja auch nicht.

LG

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Hallo Katja,

also ich weiß ja nicht, wieso du vom Genervtsein vom GVK (was ich gut verstehen kann) darauf schließt, keine Nachsorgehebamme zu wollen? Geht dir die Hebamme da auf die Nerven?
Ich würde mich den Meinungen anschließen, dass du auf alle Fälle für den Bedarfsfall vorsorgen solltest. Klar kann sein, du hast ein Superwochenbett und brauchst sie nicht einmal. Aber die machen ja nicht vorher zehn verpflichtende Termine aus, sondern kommen in der Regel von Fall zu Fall. Bei uns war nach drei, vier Besuchen alles gesagt. Dennoch gab es ein paar Gelegenheiten, die ich mir ohne Hebamme nicht ausmalen möchte. Zum Beispiel: Milcheinschuß beim zweiten Kind. Ich war nach vier Tagen aus dem KH und abends ging das los, Hebi hatte eigentlich erst am nächsten Tag kommen wollen. Es war die Hölle und ohne den Notruf an die Hebamme, die mit Ölen und anderen Geheimtipps Erleichterung verschaffte, hätte ich mich die Nacht wohl aus dem Fenster gestürzt vor Schmerz und Ohnmacht. Da hätte mir kein KiA geholfen, ich hätte höchstens wieder ins KH fahren können, was man ja dann auch nicht will. Auch für die Pflege und Kontrolle der Dammnaht war mir die Hebamme beim ersten Kind unerlässlich. Und wie gesagt, die sind eigentlich total flexibel mit ihren Einsätzen, du verpflichtest dich zu nichts, wenn du jetzt eine für den Bedarf ansprichst. Aber du wirst dich vielleicht schwarz ärgern, wenn du abends da sitzt mit einem Problem und keine Hebamme in der Hinterhand hast.
Alles Gute,
Anne

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Hallo

So ging es mir beim ersten Kind.Mann mußte auf Auslandsauffendhalt und ich habe mal schnell 40 Fieber und Milchstau bekommen.#schockDas war nicht witzig und ich war froh eine Hebamme gehabt zu haben.

Beim vierten Kind mußte ich wegen dem Nabel zum Kinderarzt,Hebamme war ich nicht so sicher und ich sollte das kontrollieren lassen.Fand ich nicht so toll.

Das Ende:Der Nabel war ok,die anderen Kinder hatten sich einen netten Magen-Darm-Virus eingefangen#schock.Unsere werden immer beim Arzt krank.

lg

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Ich hab ein bisschen das Gefühl, als wäre es für einige Userinnen so ein Qualitätsmerkmal, wenn man stolz sagen kann, man brauche keine Hebamme. Sicher kann es Personen geben, die einen in der Situation nur nerven (aus dem Grund werde ich diesmal nicht mehr im KH entbinden ;-)), aber man hat ja in der Hand, für wen man sich entscheidet. Und im Zweifelsfall wird man diese Hebamme trotzdem nur einmal oder gar nicht in Anspruch nehmen. Na und? Dafür hat man die Beruhigung, im Ernstfall kompetente Hilfe zu bekommen. Ich versteh nicht so ganz, warum hier von einigen davon abgeraten wird. Ich würde mir nicht die Verantwortung dafür aufhalsen wollen, dass es bei der TE nicht so toll läuft und sie sich ewig ärgern wird, den geringen Aufwand nicht betrieben zu haben, sich ein Hintertürchen offen zu halten? Was vergibt man sich da???
LG

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Meine Schwester hat 4 Kinder und hatte NIE eine Nachsorgehebamme.

Als 4fache Tante und gelernte Familienpflegerin (u.a. auch Säuglings- und Wöchnerinnenpflege) hätte ich mir wohl auch nie ne Nachsorgehebamme gesucht, mein Mann wollte es aber gerne, da er mit Babies so gar keine Erfahrung hatte.

Ich muss sagen, ich bin sooooooooo froh, dass mein Mann da hinterher war!!!
Theoretisch und auch praktisch war ich absolut vorbereitet... dachte ich! Aber wenn man dann sein erstes EIGENES kleines Baby da liegen hat, dann kommen doch 1000 Fragen auf.

Unsere Nachsorgehebamme war klasse und wenn ich wieder schwanger bin, werd ich sie auch bitten die Vorsorge bei uns zu machen (und auch nochmal die Nachsorge!!)... Man lernt eben nie aus und es war schön diesen "Anker in der Not" zu haben :-)

Allerdings kann ich nur immer wieder dazu raten sich nur eine Hebamme ins Haus zu holen mit der man auch gut zurecht kommt!! Ich finde näher kann ein "fremder Mensch" einer Familie nicht kommen. Sie kommt in die Wohnung, schaut sich sich die Rückbildung der Gebärmutter an (bei mir auch die KS-Narbe), schaut beim Stillen zu, man bespricht super intime Dinge und sie beschäftigt sich mit dem Neugeborenen.

Wir hatten hier eine Menge zu lachen und haben auch wirklich ernste Gespräche geführt. Unsere Hebi war ein Geschenk des Himmels und ich freu mich jetzt schon darauf, wenn wir sie wieder in Anspruch nehmen können :-)

LG Pregna mit Miriam (nächsten Samstag schon 4 Monate alt) #verliebt

PS: Den Geburtsvorbereitungskurs fand ich auch ätzend und hab ihn vorzeitig beendet. #hicks