Diabetis in der Schwangerschaft??

    • (1) 05.01.11 - 15:42

      Habe heute von meiner FÄ erfahren das mein Blutzuckerwert erhöht ist und sie mich zur Sichterheit zum Diabetologen schickt. Sie meint warscheinlich ist nichts.
      Heute war ich noch beim Organscreening und da hat die Ärztin gesagt das mein Bauchzwerg schon recht propper ist und ich auch zuviel zugenommen habe #schock (7Kilo 22SSW) sie meint ich muß auf jeden Fall mit Insulin behandelt werden. #schmoll
      Weiß jemand von euch was ich Ernährungstechnisch beachten muß??? #kratz
      #danke

      • Aber 7 Kilo sind doch echt in Ordnung. Ich habe auch schon 6 Kilo mehr drauf und bin erst in der 17 SSW #zitter.

        Hast du den oGTT jetzt schon gemacht oder war das nur eine Blutuntersuchung bei deiner FA?! Blutzuckerwert kann nämlich schon mal erhöht sein, hat viele Gründe... Würde mal den oGTT machen lassen, dann weißt du es mit Sicherheit.

        Mein Kleiner ist auch immer etwas größer/schwerer als der Durchschnitt, und ich hab in der 22. SSW auch so um die +7 kg gehabt (inzwischen schon über 10 kg), und bin laut oGTT aber nicht zuckerkrank!

        Hol dir zur Sicherheit noch eine zweite Meinung bevor du mit dem Insulin anfängst!!!

        Lg, Melli mit Noah (27. SSW)

        • Ja den oGTT habe ich Montag gemacht und heute das Ergebniss bekommen. Wie gesagt meine Fä meinte es wäre vermutlich nicht schlimm.
          Aber die andere Ärztin vom Organscreening hat gesagt das mein Bauchzwerg schon ziemlich schwer ist und das deutet wohl auf Diabetis hin.

          • Achso, dachte es war eine normale Blutuntersuchung...

            Dann auf jeden Fall ab zur Ernährungsberatung und lass dir von den Urbianerinnen mit der selben Erfahrung gute Tipps geben! ;-)

            Alles Gute für die restliche SS und lass deswegen den Kopf nicht hängen!!

            Lg!!!

      wenn du wirklich ss-diabetes hast,dann solltest du so wenig zucker,kohlehydrate zu dir nehmen.
      du musst dabei auch auf fruchtzucker achten,also nicht unbedingt viele bananen,weintrauben oder ähnliches.
      bei mir waren vorallem die kohlehydrate aus nudeln,brot und reis problematisch.
      und was das insulin angeht: ich dachte auch,dass wird die hölle(musste die letzten 6 wochen ca,abends spritzen)...aber die nadeln sind sooo dünn,dass ich es kaum bemerkt habe ;) da sind die thrombosespritzen viel viel schlimmer :)
      geh zum diabetologen,lass dich beraten und dann wird das schon :)
      lg und alles gute

      sandra

    • also mal vorab. geh zur ernaehrungsberatung.

      ansonsten:

      - viel bewegen
      - kohlehydrate gut ueber den tag verteilen. nicht weniger essen, sondern eben kleinere mahlzeiten und dafuer haeufiger
      - statt fanta, cola usw. lieber verduennten fruchtsaft, ungesuessten tee oder wasser. alles mit fruchtsaft nicht gleichzeitig zu mahlzeiten mit kohlenhydraten, sondern lieber mal zwischendurch ein glas
      - zucker in reinform meiden. aber es muss nicht zwangsweise alles ungesuesst sein. die menge machts und beispielsweise ist ein keks besser als ein loeffel honig im tee. letzteres bringt den zucker schneller ins blut

      tjo, dann so allgemeine dinge, die man im grunde bei gesunder lebensweise eh einhaelt.

      - beim fett auch net zuviel und aufs richtige fett achten
      - vollkornprodukte
      - viel gemuese
      - kaese/fleisch/milchprodukte mager einkaufen
      - abwechslungsreich essen
      - nicht zu spaet abends essen
      - regelmaessig essen

      • #danke
        Cola Fanta u.s.w. trinke ich gar nicht. Aber morgens ein Glas Multisaft und sonst nur ungesüßten Tee und jede Menge Wasser.

        • also meine diabetes beraterin hat mir geraten, den fruchtsaft nicht zum fruehstueck zu trinken sondern anderthalb bis 2 stunden spaeter. sprich zwischen den mahlzeiten. gleiches bei obst. beim fruehstueck haste mit brot und oder muesli, sowie eventuell milchprodukten schon ne menge kohlenhdrate. deswegen das obst/fruchtsaft lieber zeitversetzt.

          hoffe, das hilft dir alles weiter. kannst auch gerne per pn fragen, wnen was ist. ich geh auhc grad durch die gesamte prozedur durch udn hab noch ne woche zeit, um die werte niedriger zu bekommen, bevor ueber insulin spritzen entschieden wird. :)

          vorm insulin braucht man auch keine angst haben, denk ich. mir hat der internist sehr gut erklaert, warum das gemacht wird, selbst wenn die mutter sich gut fuehlt.
          das baby hat ja auch schon funktionierende organe und wenn die mutter selber nicht genug insulin hat, produziert das baby entsprechend mehr. daher hat die mutter oft keine symptome. nun kommt das "aber". nach der geburt produziert das baby weiterhin die menge insulin wie vorher. nur wird das natuerlich nicht mehr in den mengen benoetigt. daher kann das baby dann unterzuckert sein. das gilt es zu verhindern. mit dem gedanken im kopf, kann man sich dann auch durchaus mit dem insulin spritzen anfreunden, wenn das mit der ernaehrung nicht klappt. sind ja in den meisten faellen nicht mehr viele wochen.

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