Hausgeburt - wer plant eine bzw. hat Erfahrung damit

    • (1) 14.01.11 - 12:08

      Hallo,

      Frage steht ja schon oben. Ich möchte gefühlsmäßig unbedingt zu Hause entbinden habe aber noch keine Ahnung wie so etwas abläuft. Treffe mich Ende Januar erst mit der Hebamme.

      Eine Bekannte hat mir erzählt, dass viele nur nicht über Hausgeburten bescheid wissen, dass die Hebammen z.B. immer zu zweit kommen - falls etwas mit dem Mann (hihi) oder dem Kind wäre und dass die auch so Sachen wie Sauerstoff und so dabei haben.

      Bei uns ist das hier noch sehr selten, so dass man kaum eine Hebamme dafür bekommt und so wollte ich mal nach euren Erfahrungen und Planungen fragen.

      • Hallo,

        meine Freundin hat 3 Kinder. Das erste hat sie zu Hause bekommen. 1 x und nie wieder. Ich weiß nicht mehr genau, was mit dem Kind war, aber sie mussten super schnell ins Krankenhaus und die Mutter war zu Hause #schmoll

        Ich würde es nicht machen, aber muss jeder selbst wissen.

        Alles Gute

        Ich liebäugel mit dem Gedanken, das KH ist auch nur 10 Min entfernt, wenn was ist. Ich bin auf jeden Fall sicher, dass ich so lange wie möglich zu Hause bleiben möchte. Was dann geschieht, entscheide ich (bis jetzt) spontan.

        • ja so hab ichs auch vor - unser erstes kam eh vor der 37. Woche in so einem Fall bliebe mir ja eh keine Wahl.

          Unser Krankenhaus liegt auch nur 10 Min. weg - ich denke ich bereite alles so vor dass ich alle Möglichkeiten habe und entscheide wenn es soweit ist.

          • Ja, so kann man ganz entspann gucken, wie es kommt. Ich weiß z.B. nicht, ob ich wieder eine PDA brauche, oder ob ich es ohne schaffe. Fakt ist und das finde ich ganz toll, die Hebi, die ich hoff bekomm, mach HG UND ist in deim KH Beleghebamme.

            Ansonsten habe wir beste Voraussetzungen, Haus, großes Wohnzimmer mit ausklappbarer Couch, Eckbadewanne.

            Drücke dir und uns die DAumen, dass es so kommt, wie es kommen soll und gut ausgeht.

      Hallo,

      wir planen eine Hausgeburt.

      Der Gedanke kam mir vor einiger Zeit beim Lesen des Buches "Luxus Privatgeburt", welches mir durch Zufall in die Hände gefallen ist.

      Danach war für mich klar, dass ich auf eine Entbindung im KKH keine Lust hab.

      Ich möchte in heimischer Atmosphäre entbinden, wo ich mich wohl fühle und mich richtig gehen lassen kann, wo ich niemandem Rechenschaft schuldig bin, warum ich jetzt dies oder jenes mache oder nicht mache. Ich möchte an keinen Wehentropf, keine Beschleunigung der Geburt, Medikamente oder sonstwas, sondern einfach selbstbestimmt in vertrauter Atmosphäre mein Baby gebären und es anschließend direkt bei mir zu haben, solange ich möchte.

      Das KKH ist bei uns im Notfall etwa 5 Autominuten entfernt (Wohngebiet, daher auch keine Staugefahr)

      Es werden zwei Hebammen zu uns nach Hause kommen, mein Mann steht voll hinter mir und solange medizinisch nichts dagegen spricht und es keine Frühgeburt o. ä. wird, hoffen wir, dass sich mein Traum einer Hausgeburt erfüllen wird.

      Lg Christina + Krümelchen (22+2)

    • Bei uns war sie ungeplant, die Hebamme kam alleien und wir brauchten nur Handtücher und Kaffee, alles andere hatte sie mit!

      • Darf ich fragen, weshalb sie ungeplant war?

        • Weil eigenltich keine Hausgeburt von meiner Hebamme in Brandenburg (sie ist in Berlin) vorgesehen war. Sollte eine ambulante Entbindung werden. Kind wollte aber in der Klinik nicht auf die Welt, Wehen waren immer weg, wenn die Ärztin kam ;)

          Und zuhause gings dann am nächsten Tag so schnell, dass 2,5 Stunden nach der ersten Wehe das kind da war. Da die Hebamme gemeint hatte, wir sollten erstmal in Ruhe testen, hätten wir es nciht mehr die 40km in die KLink geschafft!

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