Rücksicht für´n A....!!

    • (1) 17.01.11 - 11:45

      Ich bin ja schon von 8 Std. auf 6 Std. runter, damit ich nicht soviel Streß habe. Am Arbeitsaufwand hat sich ´bisher allerdings nichts geändert, im Gegenteil. Ich habe doppelt soviel zu tun und jetzt sind noch 3 Kollegen krank und ich muss jetzt noch deren Vertretung machen.

      Mein Mutterschutz beginnt Anfang April und 3 Wochen Urlaub habe ich auch noch. Den wollen sie mir eventuell auszahlen, weil ich ja sonst meine Arbeit nicht schaffe, aber nach der Steuer habe ich davon auch nix mehr.

      Ich könnte so k...........

      • Die können dich nicht dazu zwingen dein Urlaub auszahlen zu lassen. Es ist dann nicht dein Problem, sonder das Problem deine Arbeitgeber. Dein Kind kommt zu erst. Oder du kannst dein Urlaub nach der Entbindung nehmen (glaube ich zu mindest).

        • Also Resturlaub von 2010 muss man vor dem Mutterschutz nehmen. Bei uns wird zwar auch geredet das man ihn auszahlt, aber Pustekuchen. Es wird solange geredet bis die Zeit verstrichen ist und du den eh nicht mehr nehmen kannst und auszahlen wollen sie auch nicht. Die Tage sind dann also hin.

          Den von 2011 kannst du aber nach dem MuSchu nehmen.

          LG,
          gwen

          • Hallo,

            habe gerade mit meinem Personaler gesprochen. Wenn der AN es nicht zu vertreten hat und den Urlaub nicht nehmen konnte, dann kann er diesen Urlaub auch im anschluss an die Elternzeit nehmen, d.h. der Urlaub verfällt NICHT.

            vg, m.

      Nicht schön, aber so ist das Leben. Und solange es dir gut geht...

      Also, durchhalten.

      vg, m.

    • (7) 17.01.11 - 12:38

      Hallo,

      bei mir war es ähnlich, mehrere Wochen purer Stress. Eine Kollegin hat aufgehört, dafür kamen 2 neue, meine Nachfolgerin war auch schon da. Ich musste alle 3 anlernen und war nebenbei nun die einzige die sich auskannte, d.h. jeder kam zu mir und wollte was. Nebenbei musst ich natürlich meine eigentliche Arbeit auch noch machen, inkl. Urlaub aufarbeiten.

      Tja das Ende vom Lied war, dass ich Anfang November bei 22+5 Abends zusammengebrochen bin. Bin auf anraten meiner Hebi mit dem Krankenwagen ins KH, lag 8 Stunden mit vorzeitigen Wehen im Kreissaal und danach noch 4 Tage im Krankenhaus. Ich hatte so Angst um meinen Krümel - die Ärzte sagten, wenn er käme, könnten sie nichts für ihn tun. Zusätzlich hatte ich noch einen Nierenstau. Seitdem muss ich Wehenhemmer nehmen, mich schonen und bin krank geschrieben. Bzw. bin jetzt im Resturlaub - mein Mutterschutz beginnt am 22.01, so das ich bis dahin fast 3 Monate ausgefallen bin.

      Will Dir keine Angst machen, muss ja bei Dir nicht genauso sein. Ich hatte vorher schon Probleme, so das der Stress bei mir wahrscheinlich nur noch der Punkt auf dem i war - bzw. das vorher könnten auch schon Warnsignale gewesen sein, die ich nicht beachtet hab. Im Gegenteil, hab mich teilweise wirklich auf Arbeit geschleppt, weil ich nicht zu denen gehöre, die bei jeder Kleinigkeit daheim bleiben. Aber diese Nacht war mir eine Lektion.

      Also bitte wenn Du merkst, es geht nicht mehr, dann sch... auf Deinen AG. Es dankt Dir keiner wenn Dir oder Deinem Baby etwas passiert.

      Und das mit dem Urlaub brauchst Du Dir nicht gefallen lassen. Soweit ich weiß müssen schwerwiegende betriebliche Gründe vorliegen, damit das mit dem Auszahlen überhaupt geht. Vielleicht lässt Du Dich da mal von einer Schwangerschaftsberatung beraten, die kennen sich da eigentlich ganz gut aus.

      Ich wünsche Dir alles Gute und pass auf Dich auf

      Lg
      lejana

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