Elterngeld in Elternzeit?

    • (1) 26.01.11 - 21:15

      Hallo,

      meine Tochter ist am 22.6.2009 geboren und ich habe mir mein Elterngeld auf 2 Jahre aufteilen lassen.Das ergab einen monatlichen Betrag von 440€.
      Nun bin ich wieder schwanger und erwarte mein Kind am 1.10.2011.

      Wieviel Elterngeld steht mir somit zu? Die Aussagen im Netz sind da sehr unterschiedlich.

      GlG

      • Ich denke mal, 300 Euro plus Geschwisterbonus?

        Hallo

        leider ist es so, dass das zweite Jahr, in dem du Elterngeld bekommst nicht als Einkommen zählt. Somit ist es für die Elterngeldstelle so als hättest du überhaupt kein Einkommen.
        Somit bekommst du nur 300€ Elterngeld + 75 € Geschwisterbonus.

        Ich weiß wie blöd es ist. Ich habe vor der Elternzeit relativ gut verdient und befinde mich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und was hab ich jetzt davon, nix.
        Naja, aus diesem Grund möchte ich jetzt noch in der Schwangerschaft einen 400€ Job machen.

        LG
        Michelle

          • Nicht übel nehmen, aber wieso ist das eine Sauerei? Ist doch klar, daß man nicht "auf ewig" aufgrund des letzten Gehaltes alimentiert wird, sonst könnte man ja im Zweijahresabstand 5 Kinder nachschieben und hätte immer noch das Elterngeld auf der Basis des Gehaltes von vor x Jahren ... ;-)

            Das Elterngeld ist ja bewußt so konzipiert, daß die Frauen motivert werden, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen und nicht mehr ewig aussetzen im Beruf. Wer länger als ein Jahr zuhause bleiben will, kann das ja tun, muß dann aber eben auch mit den Nachteilen leben.

              • @Anyca : Kein Thema.Ich finde es für die persönliche Planung und in meinem Fall auch für die Planung des AG schlichtweg ungünstig.So werde ich genötigt zwischendurch arbeiten zu gehen, meine Kinder fremdbetreuen zu lassen um dann bei bestehender Schwangerschaft wieder zu gehen.Das bedeutet für meinen AG Frau S. kommt, Frau S. geht etc.

                "Früher" konnte man seine Familie gründen un nach dessen "Abschluß" wieder voll und ganz einsteigen.

                • "Früher" mußte man das auch selbst finanzieren.
                  Wer hat denn "früher" jahrelang Leistungen in Elterngeldhöhe bekommen?

                  Gruß,

                  W

                  "Früher" , also z.B als ich geboren wurde, gab es weder Eltern- noch Erziehungsgeld. Da ist meine Mutter nach meiner Geburt schon früher als nach einem Jahr wieder eingestiegen, und daß sie nach der Geburt meines Bruders ohne berufliche Nachteile jahrelang daheim sein konnte, lag nur daran, daß sie Beamtin auf Lebenszeit war UND mein Vater recht gut verdiente, also nicht grade der Regelfall.

          Warum ist das eine Sauerei???
          Elterngeld ist eine LohnERSATZleistung, die Einkommenseinbußen durch das Elternjahr abfedern soll.
          Wenn Du im berechnungsrelevanten Zeitraum KEIN Einkommen hattest, hast Du auch keine Einbußen, bekommst aber dennoch 300 Euro plus Geschwisterbonus.

          Gruß,

          W

      Achso, folgendes fand ich im Netz:

      "Ausgangspunkt ist das persönliche steuerpflichtige
      Erwerbseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate
      vor der Geburt des Kindes, für dessen Betreuung jetzt
      Elterngeld beantragt wird. Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld
      oder Elterngeld sowie Monate, in denen aufgrund
      einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung oder
      wegen Wehr- oder Zivildienstzeiten das Einkommen gesunken
      ist, werden bei der Bestimmung der zwölf Kalendermonate
      grundsätzlich nicht berücksichtigt. Statt dieser Monate
      werden zusätzlich weiter zurückliegende Monate zugrunde
      gelegt. Bei Selbstständigen werden die betreffenden Monate
      auf Antrag von der Einkommensermittlung ausgenommen."

      Das liest sich doch jetzt wieder anders, oder ?

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