Krankschreiben oder BV?

    • (1) 30.01.11 - 20:19

      Hallo zusammen,

      ich hab da mal ne Frage, hab mal irgendwo gelesen das wenn man sich während der Schwangerschaft mehr als 6 Wochen krankschreiben lässt, das irgendwie was vom Elterngeld abgezogen wird?

      Weiß jemand ob das stimmt und wenn ja, wie sich das berechnet? Dann wäre ein Berufsverbot ja besser oder?

      Danke für die Antworten.

      LG Kathi#winke

      • naja, man bekommt doch dann krankengeld, wenn man sich länger als 6 wochen lang krank schreiben lässt.
        und die vom elterngeld berechnen das ja nach dem einkommen der letzten 12 monate und wenn das durch das krankengeld niedriger ist, ist wohl auch das elterngeld niedriger.
        bei nem BV bekommt man ja volles gehalt.

        Jep, nach 6 Wochen bekommst du keinen Lohn mehr, sondern "nur" noch Krankentagegeld von der Krankenkasse. Soweit ich weiß wird dieses nicht auf´s Elterngeld angerechnet.

        Daher solltest du dir lieber ein BV geben lassen, da bekommst du trotzdem weiterhin vollen Lohn.

        Naja, letztendlich wäre aus finanzieller Sicht ein BV günstiger wenn man ansonsten länger als 6 Wochen krankgeschrieben wäre.
        Ein BV bekommt man aber eigentlich nur wenn durch den Beruf Gesundheit oder sogar Leben von Mutter und/oder Kind gefährdet wären.

        Kommt also ganz darauf an warum Du krankgeschrieben bist. Solltest das also evtl. mal mit Deinem Gyn besprechen.

        Was machst Du denn beruflich?

      • HI,

        Monate bei denen der Verdienst Aufgrund einer Schwangerschaftsbedingten Erkrankung gesunken ist werden nicht bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt.
        Hatte mich auch gard damit beschäftigt.
        Du mußt dann aber wahrscheinlich ein ärztliches Attest o.ä. dem Antrag befügen.

        LG Ute

        Nein, das stimmt so nicht.
        Ein BV gibt es, wenn das Leben/Gesundheit von Mutter und Kind DURCH DEN BERUF gefährdet ist. Während des BV bekommt man volles Gehalt und dementsprechend auch beim Elterngeld keinen Abzug.
        Eine Krankschreibung gibt es (neben den üblichen Dingen, die jeder auch nicht-Schwangere haben kann), wenn man schwangerschaftsbedingt erkrankt ist (z.B. extreme Übelkeit, SS-Diabetis,...). Das kann durchaus länger als 6 Wochen gehen. Danach erhält man Krankengeld - was ja bekannterweise weniger ist. ABER: Dieser schwangerschaftsbedingte Bezug von Krankengeld wirkt sich NICHT mindernd auf das Elterngeld aus. Man muß bei der Elterngeldstelle dann eben nachweisen, dass die Krankschreibung schwangerschaftsbedingt war.

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