Elterngeldfrage

    • (1) 24.02.11 - 17:24

      Hallo ihr Lieben,

      habe mal eine Frage zum Elterngeld. Mein Mann ist selbstständig. Möchte gerne auch ein oder zwei Monate Elternzeit nehmen. Geht das? Also bekommt er dann Elterngeld für die Zeit oder ist das nicht für Selbstständige gedacht?

      Danke und lieben Gruß

      • Ja, kann er und er kriegt auch Elterngeld. Ist nur die Frage, ob er seine Selbständigkeit ohne weiteres zwei Monate aussetzen kann?

        Doch, das geht. Meine Freundin war auch selbstständig und bekommt jetzt Elterngeld. Er gibt ja monatliche Steuererklärungen ab (oder so ähnlich, weiß jetzt nicht, wie es heißt). Daraus wird dann über die letzten 12 Monate sein Anspruch berechnet, wie bei nem normalen Gehalt auch.

        LG,
        Sandra

        Ja super. Ja, er könnte zwei Monate aussetzen, aber er darf ja wohl auch 30 Stunden noch arbeiten, oder? Er ist Rechtsanwalt und in der Kanzlei sind noch andere Anwälte die die Arbeit dann für die zwei Monate mit übernehmen.

        Danke und Lieben Gruß

      Ja kann er.

      Wir machen das auch. Wir haben ein Nebengerwerbe.
      Die Frage ist (wie schon meine Vorschreiberin sagte) ob er das Geschäft 2 Monate ruhen lassen kann ohne seine Kunden zu vergraueln...

      Wenn ihr das machen möchtet müsst ihr bei eurem Elterngeldantrag entweder eine Jahresbilanz oder eine EÜR der letzten 12 Monate beilegen... Wenn das Gewerbe noch nicht soooo alt ist wäre auch eine Kopie der Gewerbeanmeldung bzw. des Gewerbescheins sinnvoll.

      (ich hab extra neulich beim Amt angerufen und speziell danach gefragt, weil wir auch nicht genau wussen wie das zu handhaben ist)

      • Und wie ist das, wenn er 30 Stunden arbeitet. Wieviel darf man dazuverdienen? Wird es dann vom Elterngeld abgezogen?

        • Ja er darf bis zu 30 Stunden in der Woche arbeiten. (ich gehe jetzt mal davon aus das es ein Haupt- und keine Nebengewerbe ist)
          Allerdings muss er es der Elterngeldstelle glaubhaft machen das es wirklich nur max. 30 Stunden sind. Ggf. wird er für die genommenen Monate eine EÜR nachreichen müssen und (falls es doch mehr als 30 Stunden waren) die Differenz zurückzahlen müssen...

          Wenn es ein Nebengewerbe ist sieht die Sache noch etwas komplizierter aus. Dann hat nämlich der AG das Vorrecht auf die Arbeitskraft - und wenn es nur 10 Stunden pro Woche sind. Erst wenn der AG sagt das er ihn nicht braucht (oder wie in diesem Beispiel nur 10 Stunden braucht) darf der AN die (restliche) Zeit ins Nebengewerbe investieren... aber insgesamt eben nicht mehr als 30 Std/Wo

          • Danke für deine Antwort. Ne, es ist natürlich sein Hauptgewerbe. Er überlegt, ob er dann vielleicht das komplette Jahr Zuhause bleibt und halt nur die wichtigsten Sachen in der Kanzlei bearbeitet, weil uns das Geld dann auch reichen würde. Dann würde er mit 30 Stunden auskommen. Er kann sich ja dann für die 30 Stunden einfach weniger entnehmen. Das würde dann schon klappen. Er würde halt gerne das erste Jahr mit seinem Sohn erleben, außerdem würde er gerne mal in den Genuss kommen nur Halbtags arbeiten zu müssen.

            LG

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