befristeter Arbeitsvertrag + Schwanger

    • (1) 27.02.11 - 15:28

      Hallo alle miteinander,

      ich bin erst seit kurzem hier angemeldet, hoffe aber das ihr mir trotzdem helft.

      Ich habe im Februar erfahren das ich Schwanger bin (2. Monat), habe aber einen Befristeten Arbeitsvertrag, der nicht nochmal befristet verlängert werden kann und der in den nächsten Monaten ausläuft.
      Arbeite in einem Hotel, in der Abteilung wo ich arbeite ist zur Zeit Personalüberhang.
      Parallel zu meinen Aufgaben in meiner Abteilung erledige ich noch einige Teilaufgaben der Geschäftsführung.
      Mein unmittelbarer Vorgesetzter hat mir bereits im Januar eine mündliche Zusage über einen unbefristeten Arbeitsvertag gemacht. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von meiner Schwangerschaft.
      Nun bin ich mir nicht sicher wann ich es meinem unmittelbaren Vorgesetzten sagen soll, weil ich angst habe, keinen unbefristeten Arbeitsvertag zu bekommen und nach beendigung des befristeten Arbeitsvertages Arbeitslos werde.

      Danke für eure schnelle Antwort.

      lg

      • Hm verstehe jetzt nicht so wirklich die Frage. Keiner weiß, wann dir dein Chef den Vertrag für den befristeten Vertrag hinlegen wird. Denke nach der 12ssw solltest du es sagen. Eine doofe Situation. Selbst wenn du ihn nun in kürze noch unterschreibst, wirst du ja dann deine SS bald bekanntgeben müssen.

        Alles Gute! Mei

        Es bringt dir nichts mit deiner Schwangerschaft vor den Berg zu halten. Ein Arbeitsverhältnis ist ein Vertrauensverhältnis. Ich würde es schnellstmöglichst sagen, damit kannst du dir zumindest ein bisschen an Vertrauen zurückholen.
        Evt. erhälst du dann nach deiner Elternzeit wieder einen Vertrag, weil sie dich gut in Erinnerung behalten haben. Andererseits könnte dich eine schwere Zeit nach der Elternzeit erwarten, wenn du auf den unbefristeten Vertrag wartest und dann bekannt gibst, dass du schwanger bist.

        Hallo,

        ab wann bekommst du den unbefristeten Vertrag?

        Wenn vom Bauch her möglich, auf gar keinen Fall vor der Unterschrift was sagen.

        Eine Bekannte von mir war in der ähnlichen Situation, die hatte eine mündliche Zusage, von der der Chef nichts mehr wissen wollte, nach Bekanntgabe der Schwangerschaft.

        Eine andere Freundin hat sich, obwohl sie wusste, dass sie schwanger war, in eine andere Niederlassung versetzen lassen, da sie nach der Schwangerschaft näher an zuhause war. Die hat auch bis zur 16. SSW nichts gesagt, da sie sonst nicht versetzt worden wäre (der neue Chef will ja nicht unbedingt ne Schwangere). Jedenfalls war dieses Vorgehen zwar irgendwie frech, konnte aber von allen neuen Kollegen nachvollzogen werden, weil die auch wussten, die hätte bei Bekanntgabe die Stelle nicht bekommen.

        Als Schwangere musst du gar nichts sagen und wie gesagt, wenn es zeitlich zu machen ist, würde ich warten bis die Vertragsverlängerung über den Tisch ist.

        Grüße

        • hi

          danke schon mal für deine Antwort.
          Also mein Befristeter Arbeitsvertrag läuft Ende April aus.
          Würde also ab Mai nen Unbefristeten bekommen.
          Weiß leider auch nicht ob es vom Bauch her passt, sind ja schließlich noch 2 Monate und da wird es eng.

          Hab außerdem gehört, das der Chef dann ein Zeugniss vom Arzt einholen kann, wo auch drauf steht, wann ich es erfahren habe. Somit soll dann der unbefristete Arbeitsvertag nicht rechtens sein?
          Weißt du was darüber?

          lg + danke

          • Hallo,

            laut Mutterschutzgesetz soll die Schwangere ein schriftliches Formular abgeben, auf dem der Entbindungstermin steht, d. h. das muss sie nicht.

            Doch wenn dein Chef nicht blöd ist und rechnen kann, weiß er ja ohne Probleme, ab wann du ca. es gewusst hast.

            Ob der Vertrag unwirksam ist, kann ich mir nicht vorstellen, da eine Freundin von mir eine Stelle schwanger begonnen hat und da hat sie natürlich (sonst hätte sie die Stelle ja nicht bekommen) nichts von ihrer Schwangerschaft gesagt.

            Aber google das halt mal, mit dem unwirksamen Vertrag, das weiß ich einfach nicht.

            Wenn es aber ein normaler Chef ist (wovon nicht auszugehen ist, sonst wäre er kein Chef), dann wird er schon verstehen, dass du Angst hattest um deinen Job wegen der Schwangerschaft.

            Wenn die Befristung im April endet, dann unterschreibst du ja vorher und ich denke grundsätzlich ist bis zur 18. SSW bei der 1. SS nichts vom Bauch zu sehen.

            Grüße

    <ich würde abwarten bis er dir den festen AV gegeben hat un dann kann er dich nicht mehr raus schmeisen. Wenn du ihn das jetzt sagst wird er dir auf keinen Fall den AV verlängern. habe das selber gerade erst durch....
    Du bist nicht verpflichtet deinen AG sofort über deine SS bescheid zu geben. Fai wäre es natürlich wenn du es gleich sagen würdest aber du musst jetzt nur an dich denken!!!!

    Wünsche dir viel glück!!!!

    LG Tina+Würmchen 8+2

    • ich würde ja eigentlich auch noch warten, es meinem Chef zu sagen, aber ich habe eine kollegin, die jetzt aus der Elternzeit zurück kommt und dementsprechend sind wir ja zu viel in meiner Abteilung.
      Diese Kollegin soll jetzt nur als geringfügig Beschäftigte Arbeiten oder in eine andere Abteilung versetzt werden, was sie nicht will und die weis das ich schwanger bin.
      Nun wollte sie gern, das ich es meinem chef gleich sage, damit er die Planung überdenken kann. Und Sie ja dann für mich arbeiten kann.
      Aber somit würde ich riskieren, keinen unbefristeten AV zu erhalten.
      Weis nicht was ich machen soll.

      • es war schon ein fehler deine arbeitskollegin was zu sagen jetzt bist du gezwungen was zu sagen. weil wenn du nix sagst und ihr bekommt streit(du und deine Arbeitskollegin) kann sie dich echt in der pfanne hauen. Man sollte lieber den kollegen nix sagen.
        Ist echt schwer jetzt. hast du ein anwalt?? Ich habe mich damals auch mit ihm in verbindung gesetzt!

      Ich würde es trotzdem nicht sagen. Was bringt es dir, wenn ihr dann evtl. beide blöd dasteht?

      Warum auch, das hat den AG erstmal nicht zu interessieren. UNd die Kollegin darf nicht nur geringfügig genommen werden, wenn sie aus der Elternzeit zurückkommt und auch versetzen geht nicht so einfach.

Top Diskussionen anzeigen