Nebenwirkungen bei PDA

Hallo zusammen,

von euch haben bestimmt einige eine PDA bekommen.

Hattet ihr Neben-/ Nachwirkungen?
Habe z. B.: von argen Kopfschmerzen gehört. #zitter #schwitz
Wenn man stillen will, ist das Thema Schmerzmittel dann ja auch tabu :-(

Danke für eure Erfahrungen #danke

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Die PDA hat nichts mit Stillen zu tun, Du kannst schon stillen wenn Du eine PDA bekommen hast.

Kopfschmerzen können auftreten, müssen aber nicht. Ich hatte keine.

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Danke für´s posten #danke

Die Schmerzmittel waren auf die Kopfschmerzen bezogen.

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Achso #hicks
Es gibt aber auch Schmerzmittel die man bekommen darf, auch wenn man stillt.
Meine Zimmernachbarin hat auch voll gestillt und schmerzmittel bekommen, die Schwester hat es sogar immer betont: das dürfen sie bekommen auch wenn sie stillen

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Ja, die Schmerzen waren weg!!!:-p

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Ich hatte zwar keine PDA, aber du glaubst garnicht was ich nach der 2. Geburt für Nachwehen hatte. :-[#schock

Ich habe gestillt und noch im KH alle paar Stunden Schmerzmittel bekommen, weil ich mich vor Schmerzen nicht rühren konnte. ;-)

Alles halb so wild. Es kommt auch immer drauf an, welche Medikamente du nimmt.

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Man kann danach Kreislaufprobleme bekommen (hatte ich)
Mit dem Stillen hat das nix zu tun, Schmerzmittel sind da nicht tabu! Habe sofort danach gestillt und auch noch Schmerzmittel für die Nachwehen etc bekommen!

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Ich hatte keine Nebenwirkungen. Rein theoretisch kann natürlich alles auftreten, was bei der Patientenaufklärung genannt wird.

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Hallo,
also ich gehöre zu den wenigen die nach einer PDA unter höllischen Kopfschmerzen gelitten hat. Ich habe mich bei der 2. Geburt zu einer PDA überreden lassen, obwohl ich diese von vornerein abgelehnt hatte. Habe sie mir dann, aber doch andrehen lassen. Bei mir wurde dreimal daneben gestochen und man hatte den Liquidorraum eröffnet. Somit lief mir Hirnwasser aus und der Druck im Kopf stieg, sobald ich den Kopf nur anhebte. Ich sollte dann die nächsten Tage nur im Bett liegen bleiben. Zu den heftigen Kopfschmerzen, kam noch ein starker Muskelkater + verspannungen und co dazu. Da man sich bei einer Geburt ja echt anstrengt und straff liegen nicht gerade förderlich für die Muskelentspannung usw. ist. Nach 1 Woche heftigen Kopfschmerzen wurde dann eine Hirnhautentzündung bzw. reizung festgestellt und ich lag dann noch einmal ganze 3 Wochen im KKH. Ich war bis ca. 2 Jahre nach der Geburt Migräne Patientin und litt somit öfters unter heftiger Migräne. Durch das lange liegen, brauchte ich fast 1 Jahr um meine Muskulatur usw. wieder zuerlangen. Für mich wird es nie wieder eine PDA geben, denn man schafft es auch so. Es muss nicht so laufen, kann aber. Und ich war eine davon.
lg Claudia 16 SSW

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Auwei, ich hoffe es hat sich alles wieder gegeben.
Danke für deine Antwort!

Hat die PDA denn ein unerfahrener Arzt gelegt oder ist das "Nichttreffen" ein häufiges Risiko?

LG Claudia #winke 33 SSW

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Wer hat dir das denn mit dem Stillen erzählt?#kratz

Hatte eine PDA und habe gestillt.
Nebenwirkungen hatte ich keine, doch die PDA hat nur halbseitig gewirkt #schwitz

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Zitat:

Nebenwirkungen und Komplikationen
Das technische Nicht-Gelingen oder die suboptimale Wirksamkeit einer Periduralanästhesie sind gelegentlich Ursache erhöhter Schmerzen.
Blutdruckabfall. Durch die Blockierung der Nerven, die die Gefäße engstellen (Vasokonstriktion), kommt es zu einer Weitstellung der Gefäße (Vasodilatation). Die Areale, die unter Einfluss der Periduralanästhesie stehen, fühlen sich durch den vermehrten Blutfluss warm an. Durch die Vasodilatation kommt es gelegentlich zu einem Blutdruckabfall, der allerdings durch Flüssigkeitszufuhr (Infusion) in der Regel vermeidbar ist. Insbesondere bei der thorakalen Periduralanästhesie besteht durch den Wegfall lebenswichtiger Kompensationsmechanismen bei KHK-Patienten die Gefahr bedrohlicher Komplikationen
Verletzung der Dura mater mit Tuohy-Nadel (0,6–1,3 %). Dies geschieht, wenn die dicke Tuohy-Nadel zu weit vorgeschoben wird und die Dura mater durchsticht. Durch das verursachte Loch kann nun Zerebrospinal-Flüssigkeit entweichen. Dies führt in 16–86 % zu einem intensiven postpunktionellen Kopfschmerz. Vor allem jüngere Patienten sind hier gegebenenfalls betroffen. Ein solches Risiko kann durch Verwendung atraumatischer pencil-point-Nadeln deutlich reduziert werden.
Versehentliche totale Spinalanästhesie. Wird die soeben beschriebene Durapunktion vom Anästhesisten nicht bemerkt und die gesamte für den Periduralraum vorgesehene Menge an Lokalanästhetikum nun in den Spinalraum eingespritzt, kann dies zu starken Blutdruckabfällen, Atemlähmung und Verlangsamung des Herzschlages bis zum Herzstillstand führen. Jeder Anästhesist sollte jedoch in der Lage sein, dieser Situation Herr zu werden, ohne dass der Patient bleibenden Schaden nimmt (Beatmung, Vasopressoren, Atropin etc.)
Verletzung des Rückenmarks (äußerst selten)
Periduraler Bluterguss durch Verletzung einer Vene im Periduralraum. Kleinere Blutungen kommen recht häufig vor, stillen sich jedoch selbst und verursachen keine klinischen Symptome. Blutet es jedoch ungehemmt in den Periduralraum ein, kann der Druck des entstehenden Ergusses das Rückenmark dauerhaft schädigen. Ein solcher Bluterguss mit neurologischen Symptomen kommt bei etwa 1:150.000 Periduralanästhesien vor; bei Gerinnungsstörungen besteht ein erhöhtes Risiko (1:3.000). Nur eine neurochirurgische Notoperation und Dekompression kann nun dauerhafte Schäden verhindern.
auch systemische Nebenwirkungen des verwendeten Lokalanästhetikums sind möglich, zum Beispiel neuro- und kardiotoxische Symptome; Allergie
Meningitis (0,02 %)

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Periduralan%C3%A4sthesie

LG Silke