ich hab so unglaublich Angst vor der SS und Geburt

Hallo ihr Lieben,

So sehr ich mich freue Ss zu sein und bald Nicht nur meine Nichten, sondern mein eigenes Baby in Armen halten zu können, so sehr fürchte ich mich auch.

Der Mythos der wunderbarsten Zeit im Leben einer Frau scheint doch echt ein Mythos zu sein. Vor allem wenn man von all den Schmerzen und Problemen in der SS liest. Und dann erst die Geburtsschmerzen.
Ich habe echt unglaubliche Angst.

Ich bin jetzt erst in der 6.ssw, hab also noch reichlich Zeit. Es gibt Momente, da denk ich mir "ach, es wird schon alles halb so schlimm, man hört negatives ja 3-5 mal öfter als positives, denk positiv und verkrampf dich nicht, erfreu dich an deinen letzten Monaten zu zweit, vor allem an den letzten Wochen guten schlaf und Steiger dich nicht rein, wer negatives denkt, wird oft damit bestraft" aber dann sind halt die Momente in denen ich hier über Beiträge stolper, wie hart es einige trifft und meine positiven Gedanken sind futsch.

Ich hab zwar eine Freundin, die einzige aussenstehende die von der SS weiss, die mir gut zuspricht und immer da ist, selbst schon 3 Kinder hat. Aber Naja - ich kann ja nicht bis im kreisssaal an ihrem Rockzipfel hängen :)

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Hei hier heult man sich halt gern aus jede Schwangerschaft ist anders deine kann gut sein

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huhu!

Aber geh ruhig Blut! Hier im Forum wird ja vor allem geschrieben wenn man sich sorgen macht bzw. ein ungutes Gefühl hat.

In meiner ersten SS bin ich jeden Tag 2h spazieren gegangen, hatte bis zum Schluss null Wehen, und auch nie Übelkeit. Meine erste Geburt dauerte nur 7,5h und mir und meiner Maus ging es super.

lg freggl und burli 22+0ssw

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Ja, so was will ich viel lieber und öfter lesen :) das motiviert wieder! Und eigentlich geht's mir ja gut. Seit der SS hab ich keine schukterschmerzen mehr, die hatte ich nun 3 Jahre immer in der ersten ZH. Definitiv hormongesteuert, aber kein Arzt fand heraus wodurch. Jedenfalls hoffe ich, dass das so bleibt und ich meine Kraft im arm wieder zurück bekomme, da ich nicht mehr in schonhaltung wechsle, vor Schmerzen. Und wer weiss - vielleicht "kuriert" die Ss das Problem ja sogar :)

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Also den Mythos "wunderbarste Zeit" halte ich auch für einen Mythos... bin jetzt nicht so der rosa Wölkchentyp und empfinde es auch nicht als "Wunder" was da in meinem Bauch wächst, sondern als was ganz normales. Dieser "Hype" um Schwangerschaft etc. ist m. E. eine Entwicklung der letzten vielleicht 50 Jahre... und wie bei jeder Entwicklung hat es gute und schlechte Seiten.

Versuch dich zu entspannen und nicht zu viel im Netz zu lesen ;)

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Ich glaube auch, dass dieser Hype einfach entstanden ist und irgendwie eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Frauen erzeugt.

Angefangen von "wie viel kann ich zunehmen, wie schnell bin ich's wieder los?" über die schmerzfreie Geburt usw.
Dieser Hype steht halt gar nicht positiv im Zusammenhang, dass viele Frauen heutzutage arbeiten, oder lange Ausbildungen haben und dann arbeiten - man ist top ausgebildet, bekommt aber kaum einen Job, schon gar nicht unbefristet, weil man noch keine Kinder hat bzw. unter 40 ist. Ich hab's mich einfach getraut - ich bin in der Probezeit schwanger mit einem befristeten Vertrag. Mein AG erfährt eh erst nach der 12. Woche was, das ist dann zufälligerweise nach der Probezeit (das ist echt ein Zufall). Aber ich weiß, ich kann mir danach was Neues suchen - stört mich auch nicht, mein Freund hat einen unbefristeten Vertrag und verdient gut, ich schließe mein Studium einfach ab (ich hab ein Stipendium, das uns finanziell nochmals etwas besser stellt und kann mit Kind die Studiendauer um einige Semester verlängern, ohne das Stipendium zu verlieren).

Mein Studium ist im IT-Bereich und ich könnte auch als Freelancerin arbeiten, Firmenkontakte dafür habe ich schon. So kann ich nach der Babypause bzw. währenddessen wieder etwas leichter in den Job einsteigen.

Das nimmt mir etwas die Angst :)

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So...nun beruhig dich mal...und nun hörst du mal was positives

1. Ss alles wunderbar gelaufen und es gab nie Probleme. Et+10 kam per el und nks der kleine...war nicht toll, aber wir haben es super überstanden

2. Ss ausser einer mini sb in der 6.ssw alles klasse und keine probleme und die kleine kam genau am et mit einer traumhaften Spontangeburt

3. Und jetzige ss und bis jetzt 12+6 null Probleme

Ich hatte weder fg und wurde jedes mal im 1.üz schwanger. Ja.man hört hier viel trauriges...aber nur weil Selten man die notwendigkeit sieht ein thread zu eröffnen wenn alles super ist

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Danke auch dir #liebdrueck
ich finde, wir sollten eine Initiative für mehr positive Threads gründen :)

Ich war schon mal schwanger und hab das Kleine in der 19. Woche gehen lassen müssen, die hatten dann auch noch ne AS gemacht. Ich hatte kein einziges Mal Übelkeit, ich hatte ab und zu Verstopfung, aber da half Magnesium gut, oder ein großer Milchkaffee mit Zucker.
Selbst nach der AS hatte ich keinerlei Schmerzen, wie mir vorab prophezeit wurde.
Hätte ich das Kleine nicht manchmal ganz zart gespürt am Ende, hätte ich selbst nicht geglaubt ss zu sein.
Ja, meine Hüften wurden breiter und meine Oberweite gigantisch - aber außer ein paar neuer BHs und größerer Jeans - nix. Gegen Ende hatte ich ein Mini-Bäuchlein.

Und bis jetzt - merk ich auch nix. Kurz vor NMT war mir einige Tage richtig übel, aber das ist weg. Außer meiner Erkältung, wegen der ich permanent husten muss und mein Bauch deswegen etwas zwickt und ziept, merke ich auch jetzt gar nichts.

(Und damit das so bleibt, hab ich mir heute frei genommen um mich etwas zu schonen).

:)

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Hey!

Ich kann nur bestätigen, dass jede SS anders ist. Meine erste SS war damals der Horror und wohl mit eine der schlimmsten Zeiten für mich. Diesmal hatte ich eine wirklich schöne SS, die ich sehr genossen habe (gut die letzten Wochen sind echt anstrengend und ich jammere momentan echt viel, aber das haben wir wohl alle mehr oder weniger). Also mache dir keine Sorgen! Du hast wirklich jede Chance, dass du eine wunderschöne SS hast!

Auch Geburten sind wohl immer anders! Meine beste Freundin hatte bei der ersten eine Traumgeburt und posaunte, auch wenn es weh tat, dass es das beste war, was ihr je passiert ist. Nach dem zweiten Kind, was wohl eine sehr schreckliche Geburt war, sagte sie, bekommt sie keine weiteren.

Ich warte jetzt ja noch auf die zweite Geburt. Hoffe aber, dass es andersrum ist wie bei meiner Freundin. Denn meine erste Geburt war recht traumatisch für mich (aber auch wohl nur, weil ich eine Vorerkrankung habe, die am Ende dann zu Komplikationen geführt hat... Jede andere Frau hätte einen KS bekommen).

Gerade im Internet liest man viel Negatives. Wenn man sich dann aber im Bekanntenkreis umhört oder auch später in den Krabbelgruppen, ist das echt ausgewogen. Manche Frauen haben den Horror durch, andere schwelgen auf Wölkchen, andere haben einen Mittelweg. Und das variiert eben auch von SS zu SS und von Geburt zu Geburt!

Lasse es am besten auf dich zukommen und mache dich nicht verrückt! :-)

Alles Gute für die Kugelzeit!

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Danke dir :)

Meine Mum hatte auch eine wunderbare SS und wohl auch Geburt (abgesehen davon, dass ich an et+14 eingeleitet werden musste, da ich nicht raus wollte), die andere war der Horror (mit meinem Bruder, er kam et-31 zur Welt, also ein Frühchen) -

allerdings war ihre psychische Situation in beiden SS komplett anders - bei mir war sie jung, froh endlich ss zu sein, die Ehe war super, die Familie toll. Bei meinem Bruder war die Ehe schon im Eimer, sie erhofften sich, dass mit einem weiteren Baby alles besser würde. Die Familie unterstützte sie kaum (Schwiegervater hasste sie schon immer ein bisschen), sie hatte schon mich an der Hand und starke Migräneattacken.
Mein Bruder war dann auch noch krank - Asthma, Lungenentzündung, Gelbsucht, usw. Er brauchte so viel mehr Aufmerksamkeit als ich, dass es die Ehe dann nicht förderte, sondern zerstörte.

Meine Meinung ist ja, dass sicherlich die psychische Situation, der Rückhalt der Familie usw, eine große Rolle spielt, wie die ss verläuft. Aber vielleicht irre ich mich da ja auch :)

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Ich weiß nicht. So ein Mythos ist das garnicht.

Dein Körper arbeitet schon seit seiner Zeugung darauf hin ein Kind austragen und gebären zu können. Das kann dein Körper völlig allein und ohne dein wissentliches Zutun (mal abgesehen vom Akt der Zeugung ;-)). Klar gibt es Schwangerschaftbeschwerden und so ganz ohne Schmerzen läuft eine Geburt nun mal nicht ab...aber um was genau kümmerst du dich denn genau während der SS? Dein Baby wird in deinem Körper rundum versorgt. "Irgendwie" und "irgendwoher" weiß dein Körper wie das geht.

Meine Schwangerschaften waren übrigens beide fast völlig komplikationsfrei. Ich hatte nur beim Großen mal 1 Woche Übelkeit - ohne Erbrechen und der Kleine lag gegen Ende der Schwangerschaft böse auf dem Ischiasnerv. Die Geburten... Beide waren nach knapp 2 Stunden geboren (ohne Schmerzmittel). Also Zahnarzt oder Ohrenschmerzen sind schlimmer....

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es ist schön, auch so viele positive Berichte zu lesen :) danke!

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Ich bin so dankbar dass ich auf dieses Forum erst NACH meiner ss gestoßen bin. Hier wird jeder Furz gepostet, kein Wunder dass sich so viele schwangere verrückt machen. Ganz ehrlich, bis auf dass ich in der 10.ssw Blutungen hatte hatte ich NULL Probleme. Ich genoss die ss in vollen Zügen. "Nebenwirkungen" gehören nun mal dazu und diese sollten jeder Frau bewusst sein ehe sie sich schwängern lässt. Ebenso gehören die Schmerzen zur Geburt dazu. Ich an deiner Stelle hätte davor keine Angst, denn noch weißt du nicht was auf dich bei der Geburt tatsächlich zukommt. Ich selbst empfand die Geburt meines Sohnes als größte Tat die ich je vollbracht habe. Natürlich hatte ich Schmerzen, aber momentan spielte das keine Rolle. Mein einziger Gedanke ging an meinen Sohn er möge doch bitte lebendig geboren werden. Und als er dann da war ... dieses Gefühl war mit keinem Gefühl der Welt zu vergleichen.

Mein Tipp an dich: versuch auf dich selbst und auf deinen Körper zu hören. Lass dir nicht zu viel von ss und Geburt erzählen und genieße einfach das unbekannte. Auf dich kommen tolle Monate zu! Ich wünsche dir eine problemlose ss!

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Dankeschön #liebdrueck
ja, vermutlich sollte ich die Finger von dem Forum lassen und mehr Zeit mit meiner Baby-Nichte verbringen, dann erübrigt sich das Thema vielleicht eh von selbst, denn je länger die SS dauert, umso mehr werde ich mein Baby endlich in den Armen halten wollen.

Mein Freund kann es noch gar nicht glauben oder fassen, was da in meinem Bauch passiert. Er hat von sich aus gesagt, dass er gerne ein 3D-US hätte, denn bis er es auch spüren kann, vergeht noch so viel Zeit :)
Außerdem meint er, dass es ihm helfen würde über die Tage zu kommen, wenn er nicht nur ein Bildchen von mir, sondern von unserem Baby am Handy hat :D
Gerade an "diesenTagen" wo einfach nur noch Land unter ist.

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Hallo Candy,

ich hatte in meiner Schwangerschaft auch oft bedenken, von wegen Geburt usw.
Die habe ich auch jetzt wieder und denke im Endeffekt das gleiche wie vor 5 Jahren.

Der Bauchzwerg kam rein- er kommt auch wieder raus.

Suche dir am besten eine tolle Hebamme, vielleicht sogar jetzt schon, da die je nach Wohngebiet schnell ausgebucht sind. Und dann hast du jemanden dem du vertrauen kannst ständig an deiner Seite. Zu jeder Tages und Nachtzeit, die dich und auch schon ein bisschen dein Kind kennt. Meine wird bei mir sein von der ersten Wehe an.

Über Schmerzen wird dir jeder etwas anderes sagen, da musst du dich selber bewerten, wie du generell damit umgehst. Ich habe mich von Anfang an dagegen gewehrt eine PDA in Anspruch zu nehmen. Hatte schon mal eine wg. Knie-OP. Da dachte ich mir, dass nix so schlimm sein kann wie die Nadel im rücken- wenn man dann auch noch so nen riesen Bauch hat.
Ich habe dann ein Schmerzmittel zu den wehenfördernden Mitteln bekommen und dass ging. Außerdem Akkupunktur durch meine Hebamme mit Entspannungsmeditation.
Ganz ehrlich: es hat gar nicht so sehr weh getan. Es war einfach nur - entschuldigung- scheiße anstrengend. Und du merkst manche Muskeln noch Tage danach.

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Da hast du Recht - meine Schwägerin (die Einzige, die von der ss weiß) meinte auch "raus sind sie alle noch gekommen, keine Sorge - und bei mir schon 3 Mal" :)
Sie ist total aufgeregt und hat uns sofort sämtliche Babysachen, die sie nicht mehr braucht bis Sommer, wenn ihre Kleinste 1 Jahr alt ist, zu schenken.

Und natürlich will sie uuuunbedingt wissen, wie's nächsten Dienstag beim Arzt war. Das nimmt schon mal viel Stress.

Eine PDA möchte ich auch nicht - ich mag Spritzen sowieso nicht, in meinem Rücken eine Nadel - lieber nicht. Dann doch lieber Schmerzmittel über den Tropf :)

Du hast Recht - ich muss mich nach einer Hebamme umschauen :D

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Huhu #liebdrueck

Hier ein paar Tipps - vielleicht hilft dir ja der ein oder andere:

1.) Vergiss nicht, dass die ersten 3 Monate für viele die schwierigsten sind. Mir zB. war wahnsinnig schlecht, ich hatte Angst, dass es doch noch schief geht oder das Kind nicht gesund ist etc. Diese Dinge werden wirklich besser, glaub mir. Ich bin jetzt bald im 3. Trimester und das 2. Trimester war einfach super. Ich habe mich total gut gefühlt, das Risiko, dass es schief geht ist klein, man spürt den Krümel und damit wird alles realer, man kann süsse Kleider und Kram kaufen und sich auf all die tollen Dinge konzentrieren.

2.) Damit du trotzdem gut durch die ersten 3 Monate kommst: Informier dich über das, was dir Angst macht, aber such deine Quellen gut aus. Am besten was mit reiner Information und ohne viele Emotionen und persönlichen Geschichten. Ja, es gibt Frauen, die ganz Schwieriges erleben und das loswerden müssen und sollen. Nur bist du dafür im Moment nicht die richtige Zuhörerin. Und statistisch gesehen geht es eben in den allermeisten Fällen gut und Mutter und Kind sind am Ende wohl auf. Also vielleicht mal weniger Urbia. Wende dich mit Fragen an deine erfahrene Freundin oder such dir schon jetzt eine Hebamme. Das steht dir nämlich schon jetzt zu. So habe ich es gemäht und meine Ängste vor einer FG wurden so tatsächlich erträglich.

3.) Du hast noch etwas Zeit, dich mit der Angst vor Geburtsschmerzen auseinanderzusetzen. Aber wenn das tatsächlich schon jetzt eine zentrale Angst ist, scheu dich nicht, Hilfe zu holen. Hebammen sind vertraut mit dem Problem und die kennen auch Tipps und Tricks, wie man das überwinden kann. Und denk immer, dass im schlimmsten Fall, wenn wirklich nichts hilft und die Angst riesig ist, es immer noch die Lösung gibt, einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Nicht, dass ich das propagieren möchte, aber eine massive Angst vor der Geburt kann ja auch hinderlich sein und ist deshalb im Extremfall auch für Ärzte eine Indikation. Es gibt also auf jeden Fall eine Lösung für dich, so oder so!

Alles gute und hoffentlich kannst du die SS bald geniessen!
lox

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Danke für die guten Tipps :)

Ich werde jetzt ganz einfach auf meinen Termin beim FA am Dienstag warten (es ist sooo schwer) und auf ein hoffentlich blubberndes Herzchen am US warten. Und dann werde ich versuchen mich bis Weihnachten einfach nur auf meinen Job und mein Studium zu konzentrieren und von Urbia und Co die Finger lassen :)

Ein bisschen mit meinem Bauch sprechen und versuchen, dem kleinen Zwerg das Spicken für Klausuren beizubringen ;-)
1x boxen für richtig
2x boxen für falsch
oder so :D
Nein im Ernst - ich werd diesen Jahresendspurt hinlegen, zu Weihnachten erfährts dann eh die Familie, dann ist Schluss mit meinem kleinen Geheimnis und der Ruhe um den Zwerg :)

Dann gibts mal 2 Wochen Urlaub mit meinem Freund und irgendwie bin ich nach dem Urlaub dann eh schon mitten im 4. Monat :D
Wow!

So - und jetzt guck ich mir die Seite mit den Stipendien für Studienreisen an, damit ich im Frühjahr noch mit auf die Studienreise kann und mein kleiner Zwerg trotzdem ein tolles Babyzimmer bekommt :D