Nach Schwangerschaft - mit Baby wirklich so anstrengend???

Von vielen habe ich gehört, dass die frischgebackenen Mütter es als anstrengend empfinden, nach der Schwangerschaft wenn das Baby da ist... also ich bin eigentlich sogar froh darüber, wenn endlich frischer Wind reinkommt in das Leben, mit einem Baby und freue mich schon, mich um mein Baby zu kümmern und es zu versorgen. Als anstrengend würde ich es nicht empfinden (so denke ich jetzt, mein erstes Kind kommt im Juli)

Wie ist eure Erfahrung, ist es wirklich so anstrengend, wenn auf einmal das Baby da ist? Oder bereichert es euch eher und ist nicht so stressvoll wie viele sagen?

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Es ist Arbeit und das 24h am Tag und 7 Tage die Woche... "nebenher" muss dann noch Haushalt und Privatleben untergebracht werden. Es gibt keinen Sonntag und keine Ferien... ebenso gibt es keine Krankschreibung solange man nicht ins KH muss.

Ja ich empfinde es als extrem Kräfte raubend und anstrengend.

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Ich fands nicht anstrengend :)
Ich habe die Zeit genossen.
Ich fand es nur anstrengend wenn das Umfeld einem belagert hat und angefangen hat sich selbst einzuladen, einem Arbeit zu machen, ständig sehen zu wollen.

Ja klar, die Familie will daran teil haben und meinen es alle gut, es ist jedoch trotzdem anstrengend.

Vor allem wenn man noch Kaiserschnitt oder Geburtsverletzungen hat oder körperlich noch etwas zu kämpfen hat, oder mit dem stillen noch unsicher ist oder Probleme hat und man dann dieses, dort und jenes hin fahren sollte um alle glücklich zu machen.

Die Babys empfand ich nie als anstrengend.#winke

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Die ersten Wochen waren heftig.Aber im nachhinein war es eine schöne und entspannte Zeit.Als der jüngste (jetzt3 große 6geworden) geboren war , war es aus mit der Entspannung#schwitz.Mit einem Kind hat man es wirklich einfacher und leichter aber das sieht man eigentlich erst wenn man mehr hat.Zumindest war das bei mir so.Als ich damals aus KH zuhause ankam,Freund auf Arbeit war habe ich mich erstmal hingesetzt und geheult.Und dann meine Schwester angerufen und gefragt was ich eigentlich machen soll #rofl Habe die erste Zeit nur durch gemacht weil ich keinen Fehler machen wollte,wie auch immer der ausgesehen hätte.

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Ich bekomme auch im Juli mein erstes Kind :-)

Habe etwas unter dir gerade über Hormone/ Traurigkeit geschrieben.. Also ich sehne die Zeit nach der Schwangerschaft so sehr herbei. Man sieht doch dann wofür das ganze weinen und leiden war.

Eine Freundin sagt allerdings auch immer "Niemand hat mir gesagt dass die Zeit nach der Geburt viel schlimmer ist als die Geburt selbst".
Aber ich denke es kommt auch darauf an welcher Typ man ist und was man selber daraus macht.

Ich freue mich darauf und lasse es einfach auf mich zukommen.
Außerdem ist ja auch jedes Kind anders ;-)

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Das kann ich nur bestätigen was deine Freundin gesagt hat. Das schlimmste für mich war die Zeit nach der Geburt. Allerdings nicht auf unser Baby bezogen, sondern auf all die Leute die unbedingt das Baby sehen wollen - ständig. Noch dazu hatte ich einen Scheidenriss, den ich schlimmer fand als die Geburt. Habe ewig gebraucht um Wasser zu lassen weil es so gebrannt hat. Kaum schlief meine Tochter, ich aufs Klo und schon wieder war jemand da (Schwiegereltern im Haus).

Auch das meine Mutter schon ein paar Tage später übers Wochenende kam war einfach nur anstrengend....

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Huhu :-)
Also ich habe zwei Söhne von 9 und 7 Jahren, und das erste Jahr mit den beiden war irre anstrengend, ich glaube das ist aber sehr sehr individuell. Damals war ich Vollzeit Selbständig mit eigenem Geschäft, die Kinder waren beide alle 2 Stunden nachts wach und ich weiß noch, dass es sehr sehr anstrengend war.
Dieses Mal bin ich jetzt in der 14.ssw, werde nach der Geburt komplett zu Hause bleiben und hoffe auf ein besser schlafendes Baby, hihi.
Jedes Kind ist ja anders und jede Mutter ist auch anders belastbar, ich glaube dieses Mal werde ich viel entspannter sein als vor 8 Jahren.
Da hilft nur abwarten und wirklich fünfe auch mal gerade sein lassen, freunde und verwandte um Hilfe bitten und nicht alles so eng sehen, dann bleibt eben mal was liegen, na und?
Es ist definitiv ne Umstellung aber in vielen Bereichen auch ne große Bereicherung.
Alles Liebe

Anke

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Es kommt immer drauf an, wie sehr man sich selbst unter Druck setzt "perfekt" zu sein.

Ich empfand es schon als anstrengend, nicht unangenehm anstrengend, aber doch ermüdend. Ich war erschöpft oftmals.

Aber ich habe 4 Jahre lang nachts nicht geschlafen als mein Kind klein war. Und es ist ein absoluter Schwachsinn, dass jedes Kind schlafen lernen kann ;P

Mein Sohn hat mit einem Jahr keinen Mittagsschlaf mehr gemacht, und hat insgesamt höchstens 8h geschlafen und die nicht durchgehend. Natürlich ist das anstrengend.
Ich brauche 10h Schlaf. Er wird jetzt 12 und geht nach mir ins Bett und steht vor mir auf - heute auch noch.

Und dann spielen da noch irre viele Faktoren mit.

Ich war mit meinem Sohn absolut alleine die ersten 1,5 Jahre. Es war keiner da, der ihn mir mal abgenommen hätte. Ich bin danach erst wieder nach Österreich zu meiner Familie gezogen.
Er ist bis er mit 3 in den Kindergarten ging auch nicht wo länger als eine Stunde alleine geblieben.

Ich war alleinerziehend, das Geld war immer knapp. Ich musste wieder arbeiten gehen. Hatte kein Auto. Hab ihn zuerst mit dem Rad in den Kiga, danach bin ich mit dem Rad zum Bus gehetzt, in die Arbeit, von der Arbeit retour, in den Kiga. Nach Hause, kochen, spielen, aufräumen, ... Selbstverständlich ist das anstrengend.

Nicht falsch verstehen - ich möchte das nicht missen. Aber man muss aufpassen, dass man sich da selbst nicht vergisst.

Es gibt Mütter, die können sich untertags eine "Auszeit" gönnen, wenn ihre Kinder schlafen. Andere studieren, arbeiten zwischendurch oder schupfen den Haushalt für die restlichen Familienmitglieder.

Es ist situationsabhängig.

lg

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Ich habe festgestellt, dass es am leichtesten ist wenn man es einfach so nimmt wie es ist. In unserem Fall also Dauernuckeln, viel Nähe, Familienbett, Tragen etc.

Und nicht immer denken : Der Kleine meiner Freundin schlief mit wenigen Wochen durch, im eigenen Bett, von alleine ein, tagsüber mehrere Stunden. Das macht einen nur fertig.

Am Anfang hatte ich Angst meine Tochter zu verwöhnen und alle sagten sie wird nur mit Brust einschlafen, bei euch im Arm etc.

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Huhu, ich hab auch Angst gehabt vor der Zeit nach der Geburt. Es sind glaube ich die Sprüche von anderen Leuten , wie zB. "Genieß die Zeit jetzt noch "oder " schlaf dich noch mal aus, denn danach ist alles vorbei". Aber glaub mir dein Leben hört nicht auf und an den meisten Tagen bin ich auch ausgeschlafen. Mein Baby ist jetzt knapp 10 Wochen und ich genieße die Zeit mit ihr. Natürlich ist man manchmal Fremdbestimmung, aber das ist man auch oft wenn man kein Baby hat. Ich hab immer gedacht wenns so furchtbar wäre wie alle sagen, dürfte es nur Einzelkinder geben:-).

Das spielt sich alles ein. Alles gute und freu dich ruhig auf dein Baby .

Lg tiggie

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Ich bekomme auch mein erstes Kind und habe letzt meine Mum gefragt, die absolut keine Unterstützung hatte, da ihre Mutter bereits gestorben war und das Verhältnis zur SchwieMu -sagen wir- "angespannt" war:

Sie meinte: "Es ist richtig anstrengend, aber genauso schön!"

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Hallo! Kann mich nur anschließen. Halt dich an dein Bauchgefühl und : Chill mal Mama! Den Stress verursachen immer nur die anderen! Also Ruhe im Wochenbett und easy peasy living! Wir kriegen im Yjuli Nr. 3!