Hebamme gesichert

    • (1) 06.06.18 - 11:54

      So,

      Nachdem mir eine ganz liebe Mama aus dem Elternbeirat in dem wir bzgl unserer großen Kinder gemeinsam aktiv sind, aufgrund eigenem Geburtstrauma dies empfohlen hat. Hab ich seit heute eine Schwangerschaftsbegleitende und Nachsorgehebamme. 1. Termin ist am 11.7. Und ich werd mir über meine Gynäkologin einfach ein Rezept/eine Überweisung ausstellen lassen die eine intensive Betreuung für mich bis zur Geburt parallel zu ihrer Vorsorge gewährleistet.

      Einerseits will ich wirklich nen WKS weil ich panische Angst vor den schmerzen danach habe. Vor der Geburt hab ich gar keine. Und vor allem vor einer etwaigen erneuten Saugglocke. Andererseits weiß ich das natürlich nix besser sein kann fürs Kind als eine natürliche Geburt und egal welche Einschränkungen man im intimbereich danach hat... man kann sich irgendwie von Anfang an um das Baby kümmern. Mir ist bewusst das ein WKS bedeutet das ein Bindung erst verzögert stattfinden wird... ich die ersten Wochen nicht schwer heben darf und mein Sohn mich nicht am selben Tag besuchen dürfte da es für ihn Folter wäre, seine Mama zu sehen aber nicht mit ihr kuscheln zu können.

      Ich hoffe die Hebamme kann mir bis Januar helfen das alte hinter mit zu lassen denn eine natürliche Geburt kommt für mich ausschließlich in frage wenn meine Angst bis dahin wegtherapiert würde. Angst + Geburt = Zwangskatastrophe!

      LG Küken mit Kuba und Baucherbse 6-7+ irgendwas.

      • Toll das du noch eine Hebamme gefunden hast!
        Bei mir ist es bezüglich der Geburt genau anders herum,ich hab zweimal spontan entbunden und bin schwanger mit dem dritten Kind.
        Die Schwangerschaft war leider von Anfang an sehr schwierig und es gab Komplikationen,ich muss in 6 Wochen zum Geburtsplanungsgespräch in's KH und hab richtig Angst das mir evtl.noch ein Kaiserschnitt droht.

        Ich wünsche dir noch eine schöne und entspannte Schwangerschaft,das du mit deiner Hebamme die beste Lösung für dich/euch bezüglich der Geburt findest.

        LG

        Die Bindung entsteht nicht (nur) durch eine natürliche Geburt, sondern das intensive Kümmern in der Zeit danach macht es aus 👍👍.
        Woher hast du den Schmarrn, dass die Bindung nach einer Sectio erschwert ist 🤔🙄?
        Man darf nach einem KS heben und tragen, als Mehrfachmama hat man keine andere Wahl! Und auch ein Kleinkind kann einem am Tag danach besuchen.....alles schon durch 😜

        Ich habe auch eine Hebi für Vor- und Nachsorge gefunden 👍. Hatte 20 angeschrieben, davon haben nur 2 geantwortet (eine hat zugesagt, eine ab). Von 18 Damen kam KEIN Ton 🙄.

        • Es geht nicht darum das die Bindung nicht stattfindet. Nur nicht direkt. Das kind wird ja erstmal untersucht... und dann erst bekommt man es. Und man kann es nicht anfassen man hat es solange man im op liegt lediglich auf der Brust liegen und aus der Position sieht man nur eingeschränkt sein Kind für mich gehört zu dem anfangsbonding auch das anfassen. Das Gesicht zu streichen die Hand zu greifen etc. Es ist möglich aber wesentlich eingeschränkter. Beim ks würde ich am selben Tag definitiv mein Sohn nicht im kh haben wollen da ich zu viel bammel hätte das die frische op Narbe nicht so geil drauf is wenn ein Kleinkindknie direkt draufgepoltert wird.

          Bei der natürlichen Geburt hab ich schiss vor der Wundheilung und den schmerzen danach. Und schmerzfrei ist ein ks auch nicht. Die schmerzen sind hier nur andere. Und beim ks denk ich mir dennoch nicht (obwohl ich aktuell diesen bevorzuge) geile geburtsvariante. Ich bin mir sicher, dass ich mir danach vorkomme als hätte ich keine richtige echte Geburt gehabt. Nicht das ich das anderen so "vorwerfen" würde aber ich befürchte das ich mich danach minderwertig fühlen könnte. So oder so ist das Risiko einer emotionalen Belastung danach nicht auszumerzen.

          • Also, ich bitte dich....die 5 Minuten Untersuchung machen das Kraut nicht fett.
            Und was sollten Frauen machen, deren Kinder unmittelbar nach der Geburt intensiv-medizinisch betreut werden müssen, die können gar nicht „bonden“, haben die deshalb eine gestörte Bindung zu ihren Kindern?
            Dieser Bonding-Hype redet Frauen ein unnötiges Trauma/Schuldgefühle ein.

            Sei mir nicht böse, DU hattest ja noch keinen KS. Du redest als wärst du schon sooooo erfahren, also ehrlich. Man kann sich auch nach Sectio adäquat ums Kind kümmern. Es gibt Medikamente (auch stillfreundliche), das funktioniert.

            • Es geht wiegesagt nicht darum gar keine Bindung aufzubauen wenn es nicht sofort stattfindet, sondern eben später. Und gerade nach der Geburt will man doch sofort innig kuscheln und anfassen. Mir geht es jedenfalls so. Das ist glaub ne typsache. Mir wurde meiner direkt nach der Geburt auch sofort weggenommen und erst untersucht und durch das überrumpelt werden am Ende konnte ich ewig keine wirkliche Verbindung emotional aufbauen. Und da ein ks jetzt zwar derzeit mein bevorzugter weg ist, ist es nicht meine ideale Vorstellung einer schönen Geburt. Und ich von meinem Typ her befürchte das ich anfangs dann wieder "nur" ne Babypflegerin bin statt ner Mama... weil wieder Wochen brauche.

              Ich hab noch keinen KS ja und aufgrund dessen keinen Vergleichswert. Es gibt zwar durchaus Frauen die mit dem KS ihren idealen Weg gefunden haben... Zwangsläufig auch weil sie der natürlichen Geburt keine besonders emotionales Gewicht beimessen. Aber ich bin vom Typ her eher der natürliche Mensch der auch bei vielen anderen Einstellungen sehr urtümlich unterwegs ist. Sprich ich bin durchaus davon überzeugt das die Art wie man zur welt kommt... durchaus das weitere leben bestimmen kann und wird. Es ist für mich ein Zwiespalt zwischen das beste für mich (ks) zu wollen oder das beste fürs Kind (natürliche Geburt) aber für ein Kind ist der natürliche Start natürlich nur dann ideal wenn keine Eingriffe wie Saugglocke vorgenommen werden.

              Es gibt nicht den idealen Weg. Aber ein schlechtes Geburtserlebnis beeinflusst zumindest die erste Zeit auch den Umgang mit dem eigenem Kind. Nicht immer ist ne natürliche Geburt immer besser und auch ein KS ist kein Spaziergang. Er bleibt einer der größten Bauch OPs.

              • Jetzt sind wir beisammen. Anfangs redest du davon, als wäre das allgemein gültig. Dabei WÜRDEST du dich WOMÖGLICH so fühlen.
                Ich habe 2x spontan entbunden, mein 3. war eine sekundäre Sectio. Alles hatte seine Vor- und Nachteile, meine 2. Geburt war traumhaft, wunderschön, selbstbestimmt....ich schwärme heute noch davon 😊. Dennoch war auch die Sectio schön, ich wurde dadurch Mutter eines lebendigen, gesundes Babys.

                Aber glaube mir eines: Wenn man von vornherein verkrampft an eine Sache rangeht, wird das nichts ->>> Erwartungshaltung!

      Wie schön, dass du eine nette Hebamme gefunden hast, das freut mich!

      Zu deinen Bedenken zum WKS:
      Meine letzte Geburt war aufgrunde der vorangegangenen nstürlichen traumatischen Geburt auch ein WKS, genauer gesagt eine Kaisergeburt.
      Mir wurde das Baby, gleich nachdem es aus dem Bauch gehoben wurde (und mich da bei anschaute) auf den Bauch gelegt. Die erste Untersuchung fand später in Ruhe statt, die erste Stillmahlzeit war nicht mal eine halbe Stunde später. Es war für und rundum perfekt, auch die Schmerzen waren ok, so dass ich am nächsten Tag nachmittags heim ging. Auch das Heben vom mittleren Schatz war kein Problem, ebenso der Alltag mit 3 Kids ab Tag 4😄
      Ich drück die Däumchen, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst😍

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