Bauch vom Baby zu groß 39.ssw

    • (1) 16.07.18 - 22:42

      Hallo ihr Lieben,
      Ich bin heute 38+0, also wirklich auf der Zielgeraden đŸ€Ș und ich war heute beim geburtsplanungsgesprĂ€ch im kh, weil in der 31 ssw ein Diabetes festgestellt wurde (es wurde ein erneuter Test gemacht weil ich gesagt habe dass mir manchmal drieselig ist- was aber, wie sich dann rausstellte am Eisen Mangel lag) der erste normale Test in der 24 ssw war in Ordnung , bei diesem zweiten der dann gemacht wurde war der nĂŒchternwert etwas zu hoch.

      Die Internistin bei der ich dann war sagte , nachdem ich zwei Wochen gemessen hatte , wie ich es mir ja auch so bis heute dachte, das ist eigentlich kaum der Rede wert bei den werten, so ungefÀhr.

      So und nun hat die Ärztin heute bei dem GesprĂ€ch auch nochmal das Thema aufgegriffen, ich habe ihr gesagt dass der nĂŒchternwert den ich weiterhin ab und zu messen soll immer richtig gut ist und genau in der Mitte der Spanne so liegt, aber sie meinte eben nochmal sobald irgendwann mal ein Wert zu hoch war , und auch egal wie hoch, ist ein dass ss Diabetes da und Punkt.

      Naja und dann kam das mit dem Bauch. Beim US meinte sie dass der auch „viel zu groß“ sei, laut Rechner da bei 40+ also wie bei einem fertig entwickelten Kind, wobei alle anderen Werte der aktuellen Woche entsprachen. Naja auf die Frage was jetzt schlimmstenfalls passieren kann meinte sie eben dass das Baby dann zuckerkrank sein könnt, es wird ja gleich gepiekst nach der Geburt.
      Auf dem Weg nach Hause hab ich tierisch geweint weil ich mir VorwĂŒrfe gemacht habe, dass ich das alles nicht sooo richtig ernst genommen habe und mein armes Baby jetzt einen dicken fetten Bauch hat und sich damit quĂ€lt und natĂŒrlich das schlimmste, dass sie krank zur Welt kommt wegen mir.
      Aber dann habe ich auch eine Menge mit anderen Mamas gesprochen und mich informiert, und bin etwas ruhiger geworden. Meine Werte heute waren zB top, selbst die „strengeren“ werte die man einhalten soll bei vorliegender ss Diabetes.
      Woanders las ich auch, dass eben bei manchen der Kopf weiter ist als der Rest, bei anderen die FĂŒĂŸe oder eben der Bauch.

      Lange Rede kurzer Sinn, eigentlich möchte ich nur wissen, hat jemand Ă€hnliche Erfahrungen gemacht, mit der „Diagnose“ dass das BĂ€uchlein zu dick im us war und war das Kind dann doch gar nicht so dick als es kam? Könnt ihr mir eure Erfahrungen erzĂ€hlen?

      Viele GrĂŒĂŸe Linda 38+0

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      • (2) 16.07.18 - 22:55

        Hallo :) meine Kleine war gegen Ende der Ss immer 2 Wochen vorraus mit ihrem Bauchumfang. Mir wurde auch immer gesagt, großes und schweres Kind... Sie kam mit 3050 g und 51 cm zur Welt. War also eher leicht statt schwer :)

        • (3) 16.07.18 - 22:58

          Aber hattest du ss- Diabetes?

          • (4) 16.07.18 - 23:06

            Nein, hatte ich nicht. Wollte damit nur sagen, dass die Messwerte oft nicht stimmen. Finde es aber schon komisch, dass bei dir gleich ss Diabetes diagnostiziert wird, wenn mal ein Wert etwas höher war... wie schwer ist dein Baby denn jetzt?

            • (5) 16.07.18 - 23:10

              Ah okay. So meinst du das. Wie schwer sie ist , hat die Ärztin nicht gesagt.
              Danke erstmal fĂŒr deine Antwort und deine Erfahrung!! 🍀

      (6) 17.07.18 - 03:42

      Mir wurde das auch immer gesagt, so dass mir eine vorzeitige Einleitung empfohlen wurde. Also, mein Kind kam dann bei 38+3 völlig gebursunreif mit ganz viel KĂ€seschmiere mit 3530 g und wohlproportioniert auf die Welt... war halt immer ein Messfehler... đŸ€·â€â™€ïž

    (8) 17.07.18 - 03:55

    Ich hatte Schwangerschaftsdiabetes. Zum Schluss sagte der Arzt mein Kleiner hÀtte richtige Speck-Wurst-Beine.
    Aufgrund auch noch anderen gesundheitlichen Problemen haben sie bei 37+0 eingeleitet. Er war zwar mit 51cm und 3970gr soweit wie 40+ aber er war nie speckig. Ist auch kerngesund, kein Diabetes. Jetzt ist er 6 Monate und gehört eher zu den leichteren Babys.

    (9) 17.07.18 - 07:30

    Hallo!

    Mach dir bitte keine VorwĂŒrfe! Du hast richtig gehandelt, hast sogar 2 Tests gehabt UND warst bei der Internistin.

    Nicht jeder Arzt ist gleich kompetent und vor allem empathisch.
    Vielleicht hat diejenige im KH auch in letzter Zeit mehr schlechte Erfahrung gemacht, oder irgendeinen "Problemfall" gehabt. Wer weiß.

    Die Abdomenmessung in so einer spĂ€ten Woche kann gar nicht mehr genau sein. Das Kind liegt ja schon recht gekrĂŒmmt im Bauch - allein das vergrĂ¶ĂŸert durchaus den Umfang.

    Ich hatte beim ersten Kind einen diagnostizierten Diabetis, der per ErnĂ€hrung gute Werte lieferte. Mein Sohn wurde "normal" geboren, war (passend zur Mutter) etwas grĂ¶ĂŸer als Durchschnitt.
    Auf Diabetis getestet wurde er nicht - da hat auch nie einer der Ärzte irgendwas gesagt oder Bedenken geĂ€ußert.

    Das mit dem "Einzelwert" beim Blutzucker ist zudem ein Blödsinn. HÀngt ja damit zusammen, was man gegessen und getrunken hat - da kommt auch bei Nichtdiabetikern mal ein höherer Wert raus.
    Mein Internist damals meinte, es zĂ€hlt der Verlauf. Deshalb musste ich auch erstmal ein ErnĂ€hrungstagebuch mit Messwerten fĂŒhren.

    (10) 17.07.18 - 08:09

    Lass dich drĂŒcken ♄

    Und vor allem, lass dich von dieser Ärztin nicht verunsichern.
    Du hast alles richtig gemacht.

    Wie hoch war denn dein NĂŒchternwert im "schlimmsten Falle"?

    Ich hatte in der letzten SS Gestationsdiabetes, die ich grĂ¶ĂŸtenteils mit ErnĂ€hrung im Griff hatte, nur nach dem. FrĂŒhstĂŒck ist der Wert explodiert egal was ich gegessen hatte. Über 2 Wochen hinweg musste ich auf Insulin eingestellt werden, weil dieser Wert einfach nicht runter wollte.
    Also war meine kleine mehr als 2 Wochen zu hohen Zuckerwerten ausgesetzt.
    Und sie ist heute gesund, munter, topfit und ein kleiner Wirbelwind.

    Dass sie Diabetes haben könnte ist mir so noch nie zu Ohren gekommen.
    Mir wurde nur gesagt, dass aufgrund der hohen Zuckerwerte das Kind ja auch mehr insulin bildet und dies nach der Geburt noch so sein kann und dann in Unterzuckerung fallen kann. Daher wurde sie nach Geburt einmal stĂŒndlich gepiekts und bis zur Entlassung auch mehrmals am Tag.
    Aber es war immer alles in Ordnung.

    Zur GrĂ¶ĂŸe:
    Kinder entwickeln sich eben alle anders. Schau dir mal an, wie unterschiedlich die Kinder hier auf die Welt kommen. Große kleine, schwere, leichte.

    Dein Kind hat eben seine eigenen Proportionen und "schlimmstenfalls" bekommst du einen kleinen Brocken 😉
    Wenn doch der Rest absolut top ist verstehe ich nicht warum diese Ärztin dir so ein schlechtes Gewissen einreden will.
    Aber glaube mir: wenn die GrĂ¶ĂŸe Grund zur Beunruhigung gewesen wĂ€re, hĂ€tte sie dich nicht einfach gehen lassen.

    Liebe GrĂŒĂŸe Christina

    • Vielen Dank!!
      Ein mal war der Wert nach einer Stunde noch bei 7,1 statt den vorgegeben 6 noch was, hab das Blatt grade nicht da. Das war bisher der „schlimmste“ also die höchste Abweichung.
      Danke fĂŒr deine Worte und alles Liebe 🍀

(12) 17.07.18 - 08:21

Mein Kind war richtig dick bei der Geburt! Aber er war auch 60cm lang also hat er wieder völlig normal ausgeschaut😉 ĂŒbrigens gesund ist er auch. Nimm deine Hormone zusammen und sag der Ärztin dass das nicht sehr fein ist, dir solche Dinge zu sagen. Die hat ein FeingefĂŒhl wie ein Nilpferd. Du stehst vor der Geburt und solltest dich auch auf diese konzentrieren und dir keine Angst machen lassen

(13) 17.07.18 - 11:07

Hallo Linda,

ruhig Blut erstmal. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Ärzte auch mal vermessen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass das hier der Fall ist.
Ich habe SSW Diabetes und muss Abends immer Insulin spritzen. Ich habe darauf geachtet, dass ich bei meiner ErnÀhrung ein bisschen aufpasse - allerdings lasse ich es jetzt zum Ende hin massiv schleifen und meine Werte sind automatisch etwas besser geworden (bin jetzt 37+2). Mein Baby ist bisher bei jeder Messung absolut in der Norm gewesen, trotz dem Diabetes. Auch mit der Fruchtwassermenge war immer alles gut

Was schlimmstenfalls passieren kann ist, dass das Kleine unterzuckert und deshalb wird da ganz schnell der Zuckerwert gemessen und zur Not Glukose nachgegeben. NatĂŒrlich gibts auch noch den Supergau, dass das Kind zuckerkrank ist.... aber ich glaub das ist dann noch recht unrealistisch in Deinem Fall. Da wĂŒrde ich mir jetzt mal gar keinen Kopf machen. Was sonst passieren kann ist, dass die Geburt vielleicht frĂŒher eingeleitet werden muss, falls das Kind sonst auch zu gross ist.

Bei mir ist es so, dass der Kleine in BEL ist und am Donnerstag per KS geholt wird.

GrĂŒsse, Elke

(15) 18.07.18 - 00:04

Vielen Dank fĂŒr eure zahlreichen und aufmunternden antworten, ihr habt mich sehr beruhigt und heute sehe ich den letzen 1.5 Wochen schon gelassener entgegen.
Mir sind im Nachhinein noch mehr Sachen aufgefallen, die ich regelrecht vermessen eigentlich fand von der Frau. Aber egal, wichtig ist nur dass es meiner Tochter nachher gut geht und sie gesund ist. Ihr habt mir sehr geholfen.
Alles gute euch allen und eine gute Nacht 🙂

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