Was zählt zu schwangerschaftsbedingten Krankheiten?

    • (1) 30.07.18 - 12:23

      Hallo ihr Lieben,

      Meine Frage steht ja schon oben und ich werde auch morgen meinen Arzt fragen, aber vielleicht weiß es ja eine von euch.

      Ich möchte gar nicht groß ausführen was genau los ist, aber ich werde ins Krankengeld fallen, da mir die Schwangerschaft einfach nicht gut bekommt (wäre zu viel um das hier auszuführen).
      Ich habe mich jetzt schlau gemacht und erfahren, dass Krankengeld, welches aufgrund von schwangerschaftsbedingter Krankheiten gezahlt wurde, bei der Elterngeldberechbung ausgeklammert werden kann.
      Ich bin derzeit offiziell wegen schwangerschagtsbedingter Kreislaufprobleme krankgeschrieben, würde das schon reichen oder muss für eine Ausklammerung schon was "eindeutigeres" wie eine Schwangerschaftsdiabetes oder so vorliegen?

      Bitte versteht mich nicht falsch, ich will weder Geld erschleichen, noch mich vor der Arbeit drücken. Ich möchte nur die nächsten Monate so gut wie möglich planen können.

      • Wenn der Arzt feststellt, dass es schwangerschaftsbedingt ist, dann gibt es da ne andere icd 10 Nummer. Das ist dann so zu akzeptieren von der Elterngeldstelle.

        KreislaufProbleme reichen nicht, schwangerschaftsbedingte schon. Hilft dir das weiter?

        • Ah ok, also bei dem Diagnose-code ist eindeutig erkennbar, dass es schwangerschaftsbedingt ist. Hatte das vor einiger Zeit mal erfragt.
          Wenn das reicht, wäre das super.
          Danke dir!

      (4) 30.07.18 - 12:39

      Du kannst auf all deinen AUBs schauen, welchen Diagnoseschlüssel dein Arzt verwendet hat.

      Aber meistens ist das vom Frauenarzt alles schwangerschaftsbedingt. Also Kreislauf, Übelkeit, Rückenschmerzen, Frühwehen etc, alles kann schwangerschaftsbedingt sein.

    Warum schickt dich dein Frauenarzt oder dein Arbeitgeber nicht ins bv? Wäre nach meiner Info besser für das Elterngeld.

    • (7) 30.07.18 - 12:53

      Weil all diese Erkrankungen wie Übelkeit, Kreislauf, Rücken etc kein Grund für ein BV sind.

      Das ist ganz einfach gesetzlich so geregelt.

      Und ein Arzt muss im schlimmsten Fall dann das Gehalt zahlen.

      Und es ist vollkommen egal fürs Elterngeld, wenn man lange genug vorher konstant dasselbe verdient hat.

      • Ok. Das wusste ich nicht. Mein Arbeitgeber hat mich auf Grund von einer Krankenschreibung ins bv geschickt. Weil ich hätte ja als Schwangere plötzlich krank werden.

        • (9) 30.07.18 - 13:00

          Dann hat dein Arbeitgeber keine Ahnung vom Gesetz und sich strafbar gemacht.

          Kann dir ja egal sein, solange es keiner prüft 😉

          Und als Ergänzung zum Post eben, ein BV setzt eine Arbeitsfähigkeit voraus, die man ja bekanntlich mit einer AUB nicht hat. Sonst bräuchte man die ja nicht.

    (10) 30.07.18 - 12:57

    Genau. Ein BV kommt leider nicht in Frage. Ist auch heutzutage gar nicht so einfach zu bekommen, was in vielen Fällen sicherlich auch richtig ist...

    In meinem Fall ist es jetzt nicht so schlimm, da es sich nur um 2 monate krankengeld handeln wird. Damit kann ich gut leben. Zumindest so lang es keine Einfluss auf das Elterngeld hat.

(11) 30.07.18 - 12:58

Am besten fragst du mal bei deiner Krankenkasse nach. Die können dir genau sagen welche Schlüssel da rein fallen und welche nicht.

Gute Besserung dir.

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