Diskussion mit der Autorin Little Paper Plane: GEWALT IM KREISSSAAL IST KEINE SELTENHEIT

Gewalt im Kreisssaal ist keine Seltenheit
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 21.08.18 - 10:17

      „Jetzt halte still!“ keifte mich die Hebamme an, während ich mich vornübergebeugt an sie festklammerte. Irgendwer stach mir dabei eine PDA und eine Wehe – so schlimm wie tausend Tode – erschütterte meinen Körper. Ich hatte stundenlang auf den erlösenden Kreuzstich gewartet, obwohl alle Formulare schon im Vorhinein unterschrieben waren und ich mir ausdrücklich eine gewünscht hatte.

      Ich musste sogar darum brüllen.

      Nein. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Denn auch eine Gebärende hat das Recht auf Selbstbestimmung.

      Nie ist eine Frau so verwundbar, wie in den Stunden der Geburt ihres Kindes. Plötzlich haben wir keine Kontrolle mehr über unsere Körper, über das, was mit uns geschieht. Gerade in diesen Augenblicken der Verletzlichkeit sind wir auf die Menschen angewiesen, die rund um uns herum schwirren. Und die sind oft überarbeitet, müde, unterbesetzt und schlecht gelaunt.

      Gewalt in der Geburtshilfe ist kein seltenes Phänomen. Rund 50 Prozent der Frauen, haben sie erlebt. Dabei fällt unter dem Begriff Gewalt bereits ruppiges Verhalten, das Vorenthalten von Schmerzmitteln, mangelnde Erklärungen, das ständige Durchführen von Muttermunduntersuchungen während der Wehen, der Befehl liegenbleiben zu müssen oder Aussagen wie: „Wenn Sie jetzt nicht mitmachen stirbt ihr Kind!“. Auch Vernachlässigung oder ohne Vorankündigung durchgeführte Dammschnitte verletzen die Rechte einer gebärenden Frau.

      Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat 2010 bestätigt, dass: „Gebärende ein grundlegendes Menschenrecht haben, die Umstände, in denen sie ihr Kind zur Welt bringen, frei zu wählen.“ Frauen haben also auch während der Geburt das Recht darüber zu entscheiden, was mit ihren Körpern geschieht. Zwar können (müssen) Ärzte, Hebammen und andere sie informieren, aufklären, beraten und unterstützen, aber die abschließende Entscheidung über das Vorgehen, über ihren Körper, über ihr Ungeborenes bleibt der gebärenden Frau überlassen.

      Vor rund sieben Jahren wurde deshalb der Roses Revolution Day ins Leben gerufen. Am 25. November werden Frauen dazu aufgefordert rosa Rosen vor den Kreißsälen und Kliniken niederzulegen, in denen sie psychische und physische Gewalt widerfahren haben.

      Als die Hebamme mich anging, ich solle stillhalten, habe ich mich geschämt.

      Ich kam mir schwach vor und von meinen Urinstinkten so getriggert, dass ich vergessen hatte auf Manieren zu achten. Aber nicht ich hätte mich schämen sollen, nein, die Hebamme hätte auch einen anderen Ton anschlagen können. Dann wäre alles anders gewesen. Feinfühliger, ruhiger, sanfter.

      Und nicht so bitter im Abgang.

      • Liebe Community,

        wir haben Evelyn vom Blog Little Paper Plane gefragt, ob wir ihren Beitrag hier veröffentlichen dürfen.
        https://littlepaperplane.net/gewalt-im-kreisssaal-ist-keine-seltenheit/

        Wir freuen uns sehr, dass sie zugesagt hat und heute auch im Forum anwesend ist.

        Herzliche Grüße
        aus dem urbia-Team#winke

        • Guten Morgen,
          ja, so eine Geburt ist nicht ohne, umso wichtiger wäre es auf Personen zu treffen, die das Geburtserlebnis erleichtern statt zu erschweren.
          Doch dem ist nicht immer so - leider.
          Nachdem ich meinen Artikel zu "Gewalt in der Geburtshilfe" veröffentlicht habe, haben sich viele Frauen gemeldet, die während der Entbindung sehr einschneidende Erlebnisse hatten.
          Wie war es bei euch?
          Alles Liebe,
          Evelyn von littlepaperplane.net

          • (4) 21.08.18 - 12:58

            Ich habe mich auch schon etwas mit dem Thema beschäftigt und stelle fest, dass es sehr unterschiedlich ist, was man als Gewalt unter der Geburt empfindet. Mir sagte z.b. eine Hebamme nach der ersten Muttermundkontrolle (kurz zuvor waren wir nach Blasensprung und mit Wehen im KH eingetroffen) der Muttermund sei 2Finger durchlässig und sie habe versucht ihn etwas zu dehnen. Da hatte sie mich vorher auch nicht gefragt oder wenigstens erwähnt, dass sie es versuchen werde o.ä.
            Aber ich hatte keinerlei Schmerzen dabei und empfand es daher auch nicht als Gewalt...auch nicht im Nachhinein. Mir wollten hier im Forum aber aufgrund dieser Situation schon andere Frauen einreden, dass ich doch dann auch Opfer von Gewalt unter der Geburt sei.
            Manche empfinden es so und andere anders. Beides sollte in der jeweiligen Weise ernst genommen werden.

            • Es ist oft situationsabhängig, was wir unter Gewalt verstehen. Grundsätzlich wäre es in so einer Extremsituation wichtig, dass man von Hebammen, Ärzten und Pflegepersonal freundlich und mit Respekt behandelt wird. Ich denke du hättest es auch anders empfunden, wenn dich die Hebamme angeschnauzt hätte, die Hauptsache ist, dass DU den Moment als nicht gewaltsam empfunden hast.

              (6) 22.08.18 - 11:50

              Alles ist situationsbedingt. Was eine Vergewaltigung oder Missbrauch definiert, ist ja auch situationsbedingt. Finde das ist ein passender Vergleich. Da geht es nämlich, in der Regel, auch nicht um eine bestimmte Handlung, sondern um die Dynamik die zwischen den beteiligten Personen entsteht.

              Für dich war das ungefragte Abtasten in Ordnung und das ist doch schön, dass du es als nicht aufdringlich empfunden hast. Eine andere Frau hätte es in der gleichen Situation viellecht genauso empfunden wie du, viellecht aber auch nicht. Das hat aber nichts mit Empfindlichkeiten zutun, oder dass sich die eine weniger anstellt als die andere.

              Grundsätzlich sollte man einen menschlichen und respektvollen Umgang voraussetzen dürfen! In jeder Situation. Und da spielt es absolut keine Rolle wie unterbesetzt, gestresst oder unterbezahlt das Pflegepersonal ist! Wer nicht in der Lage ist auch in Stresssituationen menschlich und empathisch zu bleiben, sollte so einen Beruf gar nicht erst ergreifen.

              Ich habe noch nicht entbunden, das ist mein erstes Baby. Habe aber bereits im Bekanntenkreis und auch extern mitbekommen, mit wieviel Respektlosigkeit, die Schwangeren teilweise abgefertigt werden. Mich schockiert es umso mehr, wenn die Täter andere Frauen sind.

              Da ist es wichtig zu seinem Gefühl zu stehen und sich nicht kleinmachen zu lassen. Dass man in eine Opferrolle gedrängt wird, wie du es beschreibst, ist ja eher Ausnahme. Meist wird auf einen eingeredet, dass man sich bloß nicht so anstellen soll! Dass es alles schon seine Richtigkeit hat. Dass man die Klappe halten soll und froh sein kann, wenn man sein Baby bekommt.

              Da bin ich sehr froh, dass sich da schon seit einigen Jahren was getan hat, und dieses Thema immer mehr an Relevanz gewinnt. Es ist eben kein Tabuthema mehr, und ich applaudiere jeder Frau, die einer unhöflichen Hebamme oder Krankenschwester ganz klar die Meinung sagt. Die ihr klar vermittelt, dass diese bitteschön zu fragen hat, bevor sie sich dem Intimbereich ungefragt nähert. Gerade bei einer Voruntersuchung, sollte es kein Problem sein zu sagen.. „Frau sowieso , ich müsste noch einmal ihren Muttermund abtasten. Bitte lehnen Sie sich zurück, ich werde vorsichtig sein. Vielen Dank.“

              Lg🌸

              • Wie du sagst, ein respektvoller Umgang miteinander wäre halt optimal - auch wenn das Personal unterbesetzt ist!

                (8) 22.08.18 - 12:53

                Ja, ich stimme dir eigentlich in allem zu. Ich möchte nur kurz nochmal klarstellen, dass die Hebamme in meinem Fall durchaus höflich mit mir geredet, dass sie den Muttermund abtasten will. Sie hatte nur vorher nicht gesagt, dass sie versucht ihn zu dehnen....also nur falls meine Schilderug da unklar war.
                Ich wollte auch nicht sagen, dass das ganze Thema überbewertet wird o.ä. aber darauf hinweisen, dass nicht alles ungefragte Handeln gleich auch als Gewalt empfunden wird und man das dann auch so stehen lassen sollte.

                • (9) 22.08.18 - 15:14

                  Gut dass du es so für dich empfindest. Ich glaube was an deiner Situation viele Kritisieren ist, dass die Hebamme nicht gefragt hat. Du hattest in dem Moment dadurch keine Schmerzen, keiner "Nachteile". Für viele Frauen ist das Dehnen des Mumu aber extrem schmerzhaft und ob es dir weh tun wird oder nicht, konnte die Hebamme nicht wissen sondern hat in Kauf genommen dir ungefragt, ungebeten und ohne Vorwarnung extreme Schmerzen zuzufügen. Darum ist so ein Verhalten einfach nicht ok.

          (10) 22.08.18 - 15:32

          Ich fühle mich da sehr hin und her gerissen. Auf der einen Seite war die Geburt ein Traum, jedoch auf der anderen der Horror.
          Mir fehlen große Zeitfenster im Gedächtnis, doch manches ist au hier heute noch, über sieben Monate nach der Geburt, so präsent wie an jenem Tag.

          Die Geburt dauerte 36 Stunden und die Ärztin wollte mir bei der Aufnahme den Zugang legen, was ich jedoch partu ablehnte, da ich ja noch beweglich sein wollte und jegliche Schmerzmittel ablehnte. Bestimmt diskutierten wir 10 Minuten darüber bis die Ärztin nachgab und zwar mit dem Satz: "wie sie sollen!!! Sollten sie aber später einen Zugang brauchen, weil sie doch Schmerzmittel oder ein paar haben wollen, kann es sein, dass es locker ne halbe Stunde dauern kann. Ich kann ja nicht einfach andere Patienten stehen und liegen lassen, weil sie sich umentschieden haben!" Daraufhingab ich nur noch zurück, dass es dann halt so ist und wenn es dann zu spät für Schmerzmittel sei, ich halt eben Pech gehabt hätte.

          Ab da war dann alles erstmal toll. Klar höllische Schmerzen und Laufen war eigentlich nicht mehr möglich, aber die Hebammen haben mich immer gefragt ob ich was haben will. Als ich mit nein antwortete, gaben sie meinem Mann und mir Tipps und zeigten uns wie es für die meisten erträglicher wird.
          Also gegen alle Hebammen (und bei 36 Stunden bekommt man so einige Schichten mit) kann ich absolut nichts schlechtes sagen.

          Irgendwann schlug eine Hebamme die Wanne vor und wir watschelten dahin und die wehen waren extrem darin geworden. Die Hebamme riet mir dann aber dringend zu einer Schmerzinfusion. Ich nahm dann buscopan in leichter Dosierung und konnte mich trotz schmerzhafter wehen etwas ausruhen.
          Ich wurde dann gefragt, ob sie nach meinem Muttermund gucken kann und meinte dann, dass wir die Geburt voran treiben müssten, damit ich um den Kaiserschnitt herumkomme.
          Also nahm ich den Wehentropf an. Dadurch kam die Geburt dann endlich in Gang.
          Die kopfgeburt dauerte eine Ewigkeit was dazu führte, dass eine andere Hebamme meine Haupthebamme fragte ob sie einen OP bestellen soll. Meine Haupthebamme schickte eine andere hin und sie gaben uns noch 5 Minuten. Wenn bis dahin kein Vorankommen zu bemerken sei, würde ich für einen Kaiserschnitt vorbereitet.

          Zum Glück kam kurz danach schon das Köpfchen meines Sohnes raus.
          Ich war so erleichtert, dass wir es ohne Kaiserschnitt geschafft hatten.

          Nach der Geburt jedoch kam es zu dem Vorfall, der mir bis heute nicht aus dem Kopf geht.
          Ich hatte einen dammriss 2. Grades (beim Anmeldungsgespräch habe ich mehr als nur ausdrücklich gesagt, dass ei dammschnitt nur im Notfall und sonst nicht gemacht werden darf) und einen leichten scheidenriss. Sie haben sich also an die Abmachung gehalten.
          Eine Ärztin kam zum nähen. Sie sagte, dass sie es jetzt betäuben würde, war aber in ALLEM sehr ruppig, auch in ihrem Ton. Leider habe ich ihr Gesicht nicht mehr genau in Erinnerung, da ich wohl auch öfter weggekippt bin.
          Ich hatte extrem viel Blut verloren, dass ich die ersten Stunden auf der Intensiv verbringen musste.
          Diese Ärztin hat nicht gewartet bis die Betäubung wirkt, sondern einfach drauf los genäht. Ich habe geschrien, weil es so extrem weh tat. Ich würde sogar behaupten, dass das um längen schlimmer war als die Geburt perse.
          Dann stopfte sie mir ein Zäpfchen in den after. Zwar mit Voranmeldung, aber auch das wieder sehr ruppig und extrem schmerzhaft.
          Ich weiß nicht ob sie daran schuld hat, aber ich bin ein halbes Jahr lang bei jedem Stuhlgang aufgerissen und habe aus dem after geblutet. Jetzt geht es mittlerweile wieder, aber ich hatte ein halbes Jahr lang und heute ab und zu IMMER noch Angst aufs Klo zu gehen.

          Was mich zusätzlich belastet ist, dass ich durch den hohen Blutverlust mich drei Tage nicht selbst um meinen Sohn kümmern konnte/durfte.
          Obendrauf habe ich ihn 24 Stunden lang angelegt bekommen und war schon komplett blutig und hatte Schmerzen ohne Ende beim stillen, sodass das nur noch unter Tränen möglich war. Und trotzdem hatte er noch immer Hunger ohne Ende und wollte dann auch nicht mehr an die Brust.
          In meiner letzten Nacht kam dann eine ältere Hebamme rein und nahm mir meinen Sohn ab, füttert ihn und bat mich mal ein paar Minuten die Augen zu zumachen und zu schlafen. Aber auch sie hat mir nicht gesagt, dass er zugefüttert werden muss, wenn er nach der Brust immer noch Hunger hat. Dies machte dann in der ersten Nacht daheim eine Kinderärztin der Kinderklinik. Er war ja nur am weinen und die Brust wollte er absolut nicht. Da ich noch nicht wusste was er will, sind wir in der ersten Nacht daheim, in die Kinderklinik gefahren. Dort konnte ich mich ausheulen und bekam richtige Tipps und Hilfen. Nebst meiner Vor- und Nachsorgehebamme, die Nachts nicht erreichbar ist.

          Mein Fazit:
          Bis zur Vollendung der Geburt war ich bestens aufgehoben. Auf der Wochenbettstation war ich hilflos und wurde nicht richtig behandelt. Die Ärztin, die mich nähte, hat mir postpartale Gewalt angetan und einiges davon brannte sich tief in mein Hirn.
          Erst von außerhalb des Krankenhauses wurde mir geholfen (Hebamme und Kinderärztin der Kinderklinik).
          Mit meinem Gynäkologen habe ich noch nicht darüber gesprochen.
          Ich wollte mir auch die Geburtsberichte geben lassen, allerdings habe ich mich noch nicht dazu überwinden können.

          Es tut wirklich gut sich die Schande von der Seele zu schreiben und zu wissen, dass es jemand liest, der einen auch versteht und nicht nur abwinkt.

          Danke dafür :)

          • Liebe Medusalie,
            ich kann dich wirklich gut verstehen, vor allem das Gefühl des "allein gelassen werden" nach der Geburt, das war bei mir sehr ähnlich. Erst zwei Tage nach der Geburt zeigte mir eine Schwester, wie man das Kind anlegt...
            Und ja, es ist wirklich wichtig darüber zu reden oder zu schrieben und sich nicht dafür zu schämen, denn du hast alles richtig gemacht und dein Bestes gegeben!!!

        Ich kann das sehr gut nachvollziehen, da es mir ähnlich ging.

        Meine erste Geburt hatte ich in einem christlich geprägten Krankenhaus. Es war super. Ich bekam auch eine PDA und alles lief sehr gut.

        Meine zweite Geburt war im städtischen Klinikum. Mein Mann hat damals dort in der Technik gearbeitet. Da war die Entscheidung schnell getroffen. Die Hebamme, die ich hatte, war jung und unerfahren. Als ich unter den stärker werdenden Wehen lauter wurde, ist sie unfreundlich geworden. Ich solle mich nicht so anstellen.
        Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich wieder eine PDA wollte. Es war der Horror. Sie schrie mich ständig an, ich solle mich zusammen reissen und ruhig sitzen bleiben. Es hat lange gedauert bis die PDA saß. Irgendwas lief schief. Die Schmerzen hielten an und mein rechtes Bein wurde taub. Dann kam der Hebammenwechsel und damit die Erleichterung. Eine ältere einfühlsame Frau, die mir durch die Schmerzen half.
        Nie wieder würde ich dort hin gehen.

        Mein 3. Kind bekam ich wieder im ersten KH und werde voraussichtlich auch dort wieder entbinden. Das ist eine ganz andere und liebevolle Atmosphäre. Niemals hat mich dort eine Hebamme abwertend behandelt.

        • Uff, das klingt wirklich arg. Vor allem der Satz: "Stell dich nicht so an!" ist in so einer Extremsituation einfach nicht in Ordnung!

          • Die zweite Hebamme hat zum Glück das Geburtserlebnis noch gerettet. Ich will mir nicht vorstellen, wie es mit der anderen Hebamme ausgegangen wäre.

            Auf der Station waren die Schwestern dann ebenfalls sehr unfreundlich. Es ist für keine Frau schön, wenn sie sowas erleben muss.

      Ich habe Tränen in den Augen während ich das hier schreibe.

      Ich hatte vor meiner Tochter zwei Fehlgeburten in der 14. SSW, schon da habe ich sehr unterschiedliche und unangenehme Erfahrungen machen müssen.

      Während der Schwangerschaft mit meiner Tochter war ich das reinste Nervenbündel und war auch zweimal im Krankenhaus, weil ich einfach Angst um meine Tochter hatte.

      Zur Geburt hab ich mich erst ganz gut aufgehoben gefühlt, die Hebamme wusste Bescheid und gab sich alle Mühe die aufkommenden negativen Gefühle zu minimieren.

      Dann kam der Schichtwechsel und alles wurde anders.

      Die Hebamme hatte sehr schlechte Laune und gab sich auch nicht die Mühe das zu verbergen. Mein (Ex-)freund ging öfter aus dem Raum weil er müde und überfordert war, vorher kein Problem aber sie maulte ihn an er soll sich entscheiden ob er rein will oder nicht. Wir Beide waren so perplex, dass wir nicht antworten konnten.

      Kurz vor den Presswehen überkamen mich meine Gefühle und ich fing an zu weinen. In dem Moment wusste ich nicht mal selbst warum. Von ihr kam nur: Stell dich nicht so an. 😢

      Leider war keine andere Hebamme verfügbar und so musste ich meine Kleine bei ihr zur Welt bringen.

      Zum Glück hatte ich 2 Jahre später eine gute Geburt mit einer sehr engagierten und netten Hebamme.

      • Liebe Chaosbandenmama,
        das Erlebnis deiner ersten Geburt ist wirklich arg, so etwas prägt und sich von fremden Menschen (deren Aufgabe es eigentlich wäre Trost zu spenden und dich zu begleiten) anhören zu müssen, du sollst dich nicht so anstellen, ist einfach nicht professionell.
        Vor allem nach zwei Fehlgeburten hat man Angst und will getröstet und aufgemuntert werden und nicht gescholten. Zum Glück war dein zweites Geburtserlebnis besser, das freut mich wirklich sehr!

    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Gewalt unter der Geburt sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Bei meiner ersten Geburt hatte ich eine ältere Hebamme. Sie war von der ruppigen Sorte, kein getätschel und Heititei, sie hat mir klare Anweisungen gegeben und das war in dem Moment das, was ich gebraucht hab. Diese Ansagen gaben mir Sicherheit, da konnte ich mich dran festhalten.
    Ganz anders empfunden hat das mein Mann. Er hat zwar erkannt, dass es mir gut tat, aber er empfand ihren Ton als zu hart.

    Hallo :)

    Ich bin der Meinung, dass Gewalt in der "Geburt" schon früher los geht.. :(

    Sie fängt zum Teil schon in der SS an..

    Ich musste in der 22ssw in die Schwangerenambulanz da ich schlimme Schmerzen bekommen hab und ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass es von einer Blasenentzündung (die sich nicht als solche äußerte) her rührte..
    Die Anmeldung war normal. Dann hieß es, es kommt gleich eine Hebamme, es dauerte auch nicht lang, sie meinte ruppig ich soll auf die Toilette und Urin abgeben, da hab ich noch nix gesagt, als ich zurück kam, hat sie einfach meinen Arm genommen zum Blutdruck messen und meinte dann tatsächlich "was wir hier jetzt wollen? Wenn jetzt in dieser woche iwas mit dem Kind wäre könnte man nichts machen." Die Hebamme machte fertig und ließ uns mit diesem Satz einfach stehen..

    Ich bin kein zurückhaltender Mensch, aber in diesem Moment war ich so geschockt und sprachlos über diese Aussage, dass ich nur noch heulen wollte..

    in der 30ssw stellte sich heraus, das GMH stark verkürzt ist und eine Trichterbildung am MuMu im stehen vorhanden ist. In der 34ssw bekam ich gehen 18 Uhr leichte wehen und rief gleich meinen FA an, er meinte ich solle gleich ins KH fahren und auch gleich die Tasche vorsichtshalber mitnehmen, denn evtl muss ich stationär aufgenommen werden..
    Ich kam im KH an, diesmal hatten wir eine ganz liebe Hebamme (leider ist es das einzige KH mit Kinderklinik in der Nähe) sie hat mich gleich ans CTG gehängt und auch beruhigt.
    Nach 1,5 Stunden am CTG kam die Ärztin hat mich abgemacht und gesagt, CTG ist nicht auswertbar weil unser kleiner zu aktiv ist.. selbst ich als leihe konnte die "Tritte" von den "Wehen" unterscheiden..
    Dann wurde ich ins Behandlungszimmer mitgenommen..
    Da wurden wir erstmal angeschnauzt, warum wir nicht erstmal zum FA sind.. da hab ich schon gesagt, dass er uns her geschickt hat aufgrund meines Befundes..
    Das wir ihr egal.. Dann hat sie einen US am Bauch gemacht und sich ständig beschwert, dass das nicht gut funktioniert (ja ich bin ein bisschen dicker, aber bis jetzt hat es immer super funktioniert), dann hat sie einen vaginalen US gemacht und gesagt, was das Soll, es würde alles passen, und ich ihr wieder den Mutterpass (der bis zu diesem Zeitpunkt von ihr nicht beachtet wurde) mit der Eintragung meines FA vorgelegt hab, in dem steht im liegen alles okay im stehen Trichterbildung und GMH Verkürzung.. sie hat immer nur gesagt "es passt alles es passt alles" und als sie dann meinte "ihr Kind ist für diese Woche zu dick" bin ich sauer geworden.. mein Mann ist fast 1,90 groß ich fast 1,80.. unsere Familien sind von beiden Seiten her, sehr große Menschen (mein Papa ist 2m groß) und ich hab kein SS-diabetes wurde extra getestet, und da fängt sie an ein ungeborenes Kind zu "beleidigen" da hab ich genau das alles gesagt und ihr auch die Worte meines FA mitgeteilt und erst da wich Sie zurück und meinte "ja, stimmt"..
    2 Tage später war ich bei meinem FA (deutliche wehen sichtbar und Mumu auch im liegen offen)

    Ich bin so froh, dass ich in der 37ssw angelangt bin und nicht in dieses KH muss!

    Solche Ärztinnen oder Hebammen sind dran Schuld, dass Schwangere Angst haben ins KH zufahren, wenn Schwangere das Gefühl haben es passt iwas nicht..

    Solche Ärztinnen oder Hebammen sind dran Schuld, dass Schwangere Angst vor der Geburt haben!

    Das darf nicht sein! Man ist als Schwangere oder grad Gebärende so ausgeliefert.. Man will doch nur, dass das Kind gesund auf die Welt kommt, und oft ist das der Grund, warum man einfach den Mund hält..
    Es ist schon arg traurig, dass es sowas gibt.. und das es dann auf blöd passiert, dass andere Schwangere aufgrund solchen Erlebnissen von anderen Schwangeren nicht ins KH fahren, weil sie sich denken, ist bestimmt nix schlimmes, ich will ja nicht für doof oder übertrieben gehalten werden! Und dann ist es doch was schlimmes..


    Bitte liebe Schwangeren, egal wie oft ihr das Gefühl habt, es passt was nicht.. Fahrt ins KH und lasst nachschauen!
    Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig und wenn ihr schlecht behandelt werdet, dann macht den Mund auf! Lasst euch das nicht bieten!

    Das gilt auch für die Geburt!!

    Danke fürs zuhören!
    LG:)

    Ich habe 9 spontan Geburten in 4 verschiedenen Krankenhäusern erlebt.
    Es gab für mich zu keinem Zeitpunkt der Moment das eine Hebamme oder Ärzte schlecht, grob oder Gewalttätig mit mir gegangen sind.
    Ich denke das es aber auch sehr auf die gebärende ankommt.
    Ich finde den Hebammen Job hart und bewundernswert.
    So wird sich sicherlich jede Hebamme versuchen in jede werdende Mama hinein zu versetzen.
    Eine Werdende Mama braucht die kräftigere Stimme weil sie Angst hat und sich verkrampft, die andere werdende Mama braucht die aufmunternden Worte weil ihr langsam die Kraft ausgeht.
    Ich bin über die Überschrift Gewalt echt erschrocken, denn in ihr verbirgt sich für mich erstmal anderes.
    Ich ziehe meinen Hut vor all dem Personal das sich darum kümmert das meine Babys gesund und munter auf die Welt kamen.
    Und klar habe ich vor der 10. Geburt im Dezember auch Angst, aber durch die Mitarbeit von Hebammen und vorallem von mir, weiß ich das ich auch dieses Kind der Liebe gesund zur Welt bringen werde.
    Den Satz Gewalt im Kreissaal finde ich schlichtweg übertrieben.....,sorry

    • (20) 28.08.18 - 07:21

      Dann hattest du schlichtweg Glück, stets an die richtige Schicht bzw an die richtigen Menschen geraten zu sein.

      Meine erste Geburt war ok... den irgendwie überforderten Assistenzarzt hätte ich gern ersetzt gehabt, aber ansonsten war alles gut.

      Meine zweite Geburt war für mich eine reine Katastrophe. Selbst meine Nachsorgehebamme (die ebenfalls in diesem kh arbeitet, aber zu dem Zeitpunkt keinen Dienst hatte) fand meine Konstellation (Hebamme + Ärztin) äußerst unglücklich.

      Nun bin ich wieder schwanger. Und es wird definitiv ein ks. Ich will das nicht noch einmal erleben und über mich ergehen lassen.

      Sicher hat jeder ein anderes empfinden was Gewalt angeht.
      Für mich ist eine Geburt, eine hochemotionale Sache. Jedes gesagte Wort, jeder anwesenden Person hat sich bei mir eingebrannt. Positiv, wie negativ!

      Es ist schön, dass du mit deinen Geburten im reinen bist und die Erfahrungen für dich gut sortieren könntest. Auch hast du Recht, dass Hebammen einen harten Job haben und diesen in der Regel gut meistern. Hier gibt es aber leider auch Ausnahmen.

      Mit deiner Aussage tust du nichts anderes als als meine persönlichen Erfahrungen, die ich bis heute nicht sortiert habe (KKH weigert sich den Verlaufsbericht rauszugeben) zu bagatellisieren und runter zu spielen. Das finde ich nicht fair. Nur weil ich mich dazu entschieden habe mein Kind spontan zur Welt zur bringen heißt es nicht, dass ich damit einverstanden bin, dass alles mit mir gemacht wird.

      Und ja manche Handlungen werden von den Betroffenen als Gewalt erlebt und das ist in dem Fall meine eigene Wahrnehmung.
      Aber du hast nicht das Recht dazu diese anzuzweifeln und runter zu spielen.

      Wenn dich dieser Tread so stört dann überlese ihn doch einfach. Manchmal möchte man sich doch untereinander nur austauschen.

      (22) 28.08.18 - 13:39

      Hallo, ich hatte viel Sex in meinem Leben mit tollen Männern, Gewalt habe ich nie erlebt. Trotzdem ist die Verbindung aus Sex und Gewalt, so abwegig das klingen mag, leider an der Tagesordnung! Ich denke nicht das man den Frauen, die das erleben ihre Erfahrung absprechen darf!

      Für deinen Erfahrungsschatz mögen die Worte Gewalt und Geburt keinen Zusammenhang ergeben, aber sie existieren leider trotzdem! Und es sind keine Einzelfälle! Es sprechen nur die wenigsten offen darüber, weil niemand gerne ein Opfer ist, und man leider durch die Scham die entsteht, zum Schweigen gezwungen ist.

      Es ist ganz sicher nicht von der Gebährenden abhängig, wenn so etwas passiert! So etwas zu sagen ist extrem unsensibel und hilft keinem weiter! Es entspricht auch nicht der Wahrheit.
      Sowas kann jedem passieren.

      Hebammen und Ärzte haben einen harten Job, aber sie haben sich auch dazu entschieden in einem sozialen Beruf zu arbeiten! Das setzt einen menschlichen Umgang voraus. Wer das unter Stress nicht kann, sollte in diesem Beruf nicht arbeiten.

      Eine Gebährende ist in einer extrem sensiblen und verletzlichen Situation. Sie ist in ihrem Zustand zunächst einmal ausgeliefert. Es ist die Aufgabe jeder Hebamme ihr die Angst zu nehmen und sie weiterhin respektvoll zu behandeln! Wenn das nicht passiert, müssen auf jeden Fall Konsequenzen für besagte Hebamme folgen. Einen patzigen Tonfall kann jeder mal haben, aber dann entschuldigt man sich dafür. Was aber gar nicht geht, sind körperliche Übergriffe. Und dazu zählt sehr wohl ungefragtes, grobes Abtasten des Intimbereichs. Es ist gut das langsam ein Umdenken stattfindet. Auch wenn sich einige immer noch im Verdrängungsmodus befinden.

Hallo,

Meine erste Geburt war der absolute Horror.
2 Hebammen, 1 Assistenzärztin und die oberärztin waren dabei.
Und noch 7 Monate danach werde ich richtig sauer wenn ich daran denke ... 1000 Fragen im kopf und dennoch einfach überglücklich das es meinem Sohn gut geht.

Am 27.1 ging ich in der 41+0 ssw ins Krankenhaus zur Einleitung. Morgens um 9 wurde Gel gelegt.. alles gut soweit.
Abends um 17 uhr kam es dann zum Blasensprung .. ab zum kreissaal ctg usw... mit dem baby war alles gut...
Wir spazierten dann noch etwas im Hof rum, da dies ja wehenfördernt sein soll. Gegen 19 uhr waren meine wehen so stark, das ich alle 2 Minuten kurz vorm durchdrehen war.

Also ab zum kreissaal ... da blieb ich dann aber auch.

Leider waren diese wehen nicht Muttermundfördernd... eher eine Nebenwirkung von dem Gel..

Als die Schmerzen dann gegen 0 Uhr noch immer durchgehend waren und ich keine Kraft mehr hatte, bekam ich eine PDA... der Anästhesist war aber nicht so erfolgreich, so dass nach endlosem rumgepickse dann der Chefarzt von zu Hause kommen musste, um mir die Nadel richtig zu setzen.

Meine schmerzen waren relativ schnell weg und ich konnte etwas entspannen... um 5 bekam ich dann eine Infusion, da die fruchtblase vor so langer Zeit geplatzt ist... Gegen 8-9 ihr waren die schmerzen zurück...
Durchgehend ein Schmerz!

Ich wusste nicht mehr was ich machen soll. Ich war völlig verzweifelt ... die Hebamme rief dann eine Ärztin und sagte ihr auch sofort, das sie gerne den Anästhesist wieder rufen würde, um die PDA nachzuspritzen.

Das wurde von der oberärztin sofort verneint. Sie meinte es wäre unnötig, die Geburt dauert schon so lange und ich solle mich nicht so dranstellen. Das baby soll doch jetzt mal kommen.

Die oberärztin kam zu mir und sagte "wir holen jetzt ihr Kind, bevor noch etwas schlimmes passiert" darauf fragte sie in welchem Abstand meine wegen kommen ...

Ich sagte ihr das ich keine einzelnen wehen spüre .. auch keinen Druck nach unten oder sonst etwas was mit dem baby zu tun hat, Ich erzählte ihr von diesem extrem starken Schmerz, der durchgehend anhält.

Daraufhin sagte sie " das ist Schwachsinn was sie sagen, sie müssen wehen haben"

Die Assistenzärztin machte noch einen Ultraschall, weil niemand wusste wie genau mein Sohn liegt.. er war einfach irgendwie verkantet...

Und dann ging der Horror erst richtig los...

Die oberärztin verlor komplett ihre nerven ... Sie saß zwischen meinen Beinen und sagte ich solle bei der wehe Bescheid geben und pressen ...ich wiederholte das ich keine spüre, darauf hin sagte sie "das stimmt nicht, ich sage Ihnen jetzt wann sie zu pressen haben"

Ich war unter schmerzen, verzweifelt und total hilflos ... also tat ich was sie sagte...

Ich hatte einfach gedrückt... keine Ahnung wohin... die Schmerzen gingen ins unermessliche und die dumme Kuh von oberärztin sagte "wenn sie jetzt nicht sofort aufhören zu schreien, dann gehe ich hier raus und sie schauen wie ihr Kind zur Welt kommt"
Danach warf sich die Assistenzärztin auf meinen Bauch und fing an wie verrückt zu drücken, ohne mein Wissen oder mir vorher kurz Info zu geben nahm die oberärztin dann eine saugglocke und riss den kleinen aus mir raus. Als der Kopf dann draussen war, fingen die auf einmal an unter mir das Bett weg zu klappen und 2 Hebammen hielten meine Beine in die Luft. . Dann auf einmal hebelten sie meine Beine nach oben und unten, da der kleine nicht mehr weiter kam... irgendwann bemerkte die Assistenzärztin, das mein Sohn mit deiner Schulter feststeckt, also hat sie die Schulter mit ihrer Hand gelöst und der kleine kam dann auch endlich zur Welt..

Er war blau, schrie nicht... nix!
Die Ärzte sind mit ihm in ein anderes Zimmer gelaufen und ich habe 1000 mal gefragt was mit meinem Kind ist... ich habe nicht eine Antwort bekommen. Dann um kurz vor 12 kam er zu mir in den arm und alles war gut.

Genäht wurde ich ohne Betäubung... alles was reissen kann ist auch gerissen, bzw denke ich, es wurde durch die aggressive Handhabung mit der saugglocke viel kaputt gemacht.
Leider wurde auch alles falsch zusammen genäht, sodass ich 7 monate später noch immer schmerzen habe.


Und auch wenn ich diese oberärztin hasse und mir wünsche das sie für ihr Verhalten die angemessene Strafe bekommt, bin ich einfach nur froh das ich meinen Sohn gesund und glücklich im arm halten kann!

Darüber zu reden hilft wirklich und ich kann nur jedem raten offen darüber zu sprechen.

Das tut mir leid das du sowas erleben musstest, ich konnte von glück sagen das meine hebammen echt toll waren.. bei 2 kind musste ich schreien, ich konnte nicht anders.. meine hebamme hat mich gefragt ob ich versuchen kann es auszuatmen damit ich mir meine kraft spare!! Ich habs veruscht ging aber ned...
Ich habe irgend wann eine pda gewünscht, es hieß 15 minuten braucht der anestesit noch mir kam es vor wie 24 std 😂
Ich hoffe das du sowas nie wider erleben musst..

(25) 23.08.18 - 08:21

guten morgen
ich selber, habe zum glück, bei beiden geburten gute erfahrungen gemacht.
In meiner ausbildung zur kinderkrankenschwester, hatte ich einen einsatz im kreissaal. da gibt es ein erlebnis, das mir heute 12 jahre später immer noch im gedächniss ist.
Im keisssaal war eine sehr junges mädchen unter der geburt. Die zuständige hebamme war sehr genervt und hat die frau ständig angemacht. sie soll sich doch zusammenreisen und sich mehr mühe geben usw. ausser hörweite der frau, hat sie immer sehr abfällig über die frau gesprochen. wie sehr sie sich doch anstellen würde und wie wehleidig sie doch wäre ect.
irgend wann hat sie dann zu der frau den spruch gesagt der für mich persönlich gar nicht geht und einfach nur unverschämt war. sie sagt "frau xy so leicht wie das kind rein kommt, geht es nicht wieder raus"
mir tat die frau so leid. aber ich konnte ja auch nichts machen. nach dem einsatz dort, habe ich mir geschworen, das ich dort niemals ein kind bekommen würde. aber auch heute noch frage ich mich wie die frau das empfunden haben muss, wenn ich das als aussenstehende schon so schlimm fande.
ich verstehe aber auch nicht warum so jemand wie diese hebamme, sich den beruf aussuchen.

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