Verdacht auf down syndrom

    • (1) 23.08.18 - 13:20

      Hallo meine Lieben, ich bin in der 14.ssw und es besteht der Verdacht auf trisomie 21...jetzt muss ich in zwei wochen zur Fruchtwasseruntersuchung. Ich bin hin und her gerissen, behalt ich es wenn es sich bestätigt oder nicht??? Ich hab das Internet durch forstet über einen Abbruch...das wäre ja dann eine stille Geburt :( was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Lg mandy

      • Hallo Mandy, das tut mir sehr leid zu hören... Das wird eine sehr schwere Entscheidung und dabei kann dir hier wohl niemand helfen, die musst du alleine bzw zusammen mit deinem Partner treffen.
        Ich würde dir aber empfehlen die Entscheidung VOR der Fruchtwasseruntersuchung zu treffen. Die Untersuchung hat einige Risiken und wenn du dich entscheidest dein Baby so oder so zu bekommen könntest du ihm und dir die Untersuchung unter Umständen ersparen.
        Vielleicht gibt es irgendwo in deinem Umfeld ein Kind mit Down Syndrom dass du mal kennenlernen könntest? Vielleicht hilft dir das ja eine Entscheidung zu treffen.
        Alles Liebe Dir!

        • Ja meine Nachbarin hat ein kleines Mädchen mit Down Syndrom, werd ich mich mal trauen und sie ansprechen,ich hoffe sie reagiert nicht komisch drauf. Es ist soo schwierig, nach krebs usw hats endlich geklappt und dann das;(

          • Huhu liebe mandy22.1,
            ich habe eine wundervolle Tochter mit Down Syndrom. Als ich es erfuhr dachte ich, die Welt geht unter! Mitnichten! Es ist so eine schöne intensive Zeit mit diesem Kind, die mir jetzt erst zeigt was es heißt ein glückliches Leben zu führen. Und das obwohl ich früher immer dachte glücklich und zufrieden zu sein.
            Es ist wirklich kein Weltuntergang!
            Ich wünsche dir von Herzen, dass alles gut wird!
            LG S.

      Hallo Mandy,

      Ich habe die Untersuchung auch bald vor mir...ich kann dir nur von meiner Seite her sagen, dass ich es auch mit Down Syndrom behalten würde, auch wenn es erstmal ein Schock wäre. Ich wünsche dir alles gute Liebes.

      Warum machst du nicht den harmony test.praena test o.ae. fu waeremir zu gefaehrlich. Kenne leider einive, wo das gesubde kind durch fu verstirben ist oder zu frueh kam.

    • Hallo.
      Das ist sicher erstmal schwierig für euch. Keiner möchte hören, dass sein Kind evtl eine Behinderung hat.

      Ich kann da nicht aus persönlicher Erfahrung sprechen, ich kann dir nur erzählen, dass ich Erzieherin bin und mit behinderten Kindern arbeite.
      Trisomie 21 kann ganz unterschiedlich aussehen... Ich kenne Kinder, die zwar etwas hinterher sind in der Entwicklung aber trotzdem gut sprechen, sich bewegen und gute soziale Fähigkeiten besitzen.
      Aber auch Kinder die bis zum Schuleintritt nur wenige Worte sprechen und schwierig im Umgang sind.
      Es ist eben wie bei dir und mir, jeder hat Stärken und Schwächen.
      Ich würde dir raten erstmal die Untersuchung abzuwarten. Wenn für dich aber klar ist, dass du das Kind bekommen willst, brauchst du keine Untersuchung mehr.
      Es gibt viele Vereine, z.B. 21 hoch 3 in Bremen, deren Gründerin ist Mutter eines Trisomie 21 Kindes, die dir sicher mit Rat und Tat zur Seite stehen und dir Unterstützung geben können...

      Ich wünsche euch viel Glück auf eurer gemeinsamen Reise... wo immer sie hinführt

      Hallo Liebes,

      Wie alt bist du denn wenn ich fragen darf? Und wie weit bist du?
      Warum denkst du denn überhaupt über einen Abbruch nach?
      (Nicht böse gemeint)

      Es steht ja noch nicht 100% fest!!!
      Habe in einer integrativen KinderKrippe gearbeitet und kann dir sagen diese Kinder sind unglaublich Liebenswert.
      Ich denke ich würde es bereuhen wenn du es auf die Welt bringst und es vor einem liegt und man praktisch schuld ist dass es jetzt nicht mehr atmet.
      (Das ist meine Sicht & meine ehrliche Meinung hierzu!!)

      Natürlich will ich dir nicht sagen was du machen sollst.
      Mein Rat wäre, gib diesem Wesen die Chance zu leben und glücklich zu sein,seine Krankheit wird es kaum im Leben einschränken.
      Wenn du es nicht schaffst, gib dem Kind die Chance bei einer anderen Familie, denen es eventuell leichter fällt damit umzugehen wie dir. ☺️❤️


      Ich wünsch euch alles gute!
      Lg Teresa

      • Hallo Teresa, ich bin 34 jahre alt und in der 14+4 ssw
        Das ist eine gute Frage warum ich über einen Abbruch nachdenke,ich kanns dir nicht mal genau sagen. Aus Angst vielleicht nicht damit klar zu kommen oder das meine großen nicht damit umgehen können...
        Auf der anderen Seite macht mich der Gedanke wahnsinnig, meinem Mädchen nicht das Leben zu schenken.ich habe mir sooo sehr ein Mädchen gewünscht,nach zwei wunderbaren Jungs :)( nach krebs eh ein wunder das es noch mal geklappt hat)

        • Du schreibst Maedchen. Hast du den ptaenatest schon machen lassen? Und weisst daher so sichet dass es ein Maedchen ist. Aber dann weisst du ja schon zu 99 % dass es zu trisomie 21 ist. Lass dich gut beraten. Damit du die fuer dich richtige Entscheidung triffst. Dir alles alles Gute.

      „seine Krankheit wird es kaum im Leben einschränken“

      Du findest echt dass es keine Einschränkung ist wenn man sein ganzes Leben auf jemanden angewiesen ist?

      • Mir war klar das wieder jemand dagegen reden muss 😄

        Sorry aber downsyndrom!
        Ich bin Erzieherin und habe mit sehr vielen Behinderten Kindern gearbeitet.
        Wir mussten sie nicht anders behandeln als unsere Regelkinder.
        Wir hatten ein Kind welches nur liegen konnte.
        Ja das ist eine enorme Einschränkung & es kann nicht ohne rundum Hilfe.
        Aber mit Trisomie 21 sehe ich es so!
        Diese Kinder könne laufen, spielen, toben, essen und freude am Leben haben.
        Genau wie Regelkinder!

        Teile deine Meinung null 😉

        • Hallo,

          man sollte aber auch nicht außer acht lassen, dass es ein Unterschied ist, die Kinder bei der Arbeit zu betreuen und dann nach Hause zu gehen oder rund um die Uhr für das ganze Leben verantwortlich zu sein.

          Meine beste Freundin in der Schulzeit hatte einen Bruder mit Down-Syndrom. Ein absolut liebenswerter Mensch, aber erst im Erwachsenenalter hab ich realisiert, wie oft seine Mutter auf dem Zahnfleisch gegangen ist. Ich hab ihn jetzt seit Jahren nicht mehr gesehen, aber meines Wissens kam er nicht über das geistige Level eines Kleinkindes hinaus und lebt auch mit über 30 noch bei der Familie, die sich immer noch kümmern muss.

          Die Schwester einer anderen Freundin hat eine Gehirnmißbildung (weiß nicht genau was) und ist mit über 40 noch genauso bei ihren Eltern und auf dem Level einer 3jährigen (Sie kann aber zum Beispiel keine Rollenspiele mit den Kleinen machen, weil sie sich nicht rein versetzen kann). Meine Freundin sagt, dass sie ihre Schwester über alles liebt, aber selbst kein behindertes Kind zur Welt bringen würde, weil sie weiß, was es der Familie abverlangt.

          Ich will damit nicht sagen, dass man sich gegen ein behindertes Kind entscheiden soll - ich kann dir ehrlich nicht sagen, wie ich mich entscheiden würde. Aber es gehört ein bisschen mehr dazu, über das man sich auch bewusst sein sollte

          • Danke für deine Erfahrung.
            Mein Stiefbruder hat auch Downsyndrom, keine Sorge ich weiss wovon ich rede, sonst würd ich es nicht tun.
            Jede Sicht ist unterschiedlich.
            Mein Bruder ist glücklicher als viele andere Kinder.
            Jeder sieht diese „Aufgabe“ anders.

            Aber ist jetzt auch der falsche Ort für so eine Diskusion, am Ende muss did TE wissen, ob sie zurecht kommt & nicht wir!

            Liebe grüsse ☺️

Top Diskussionen anzeigen