Ängste und Sorgen - zukünftige Jungsmama

    • (1) 29.08.18 - 23:37

      Guten Abend,

      Ich liege noch wach und muss einfach mal meine Gedanken und Sorgen aufschreiben, sonst komme ich wohl nie zur Ruhe.

      Seit meinem ersten positiven Test wusste ich, dass ich mit einem Jungen schwanger bin. Da war nie ein Zweifel da. Vor 4 Jahren bei meiner Sternenprinzessin war es auch so, dass ich sofort im Gefühl hatte, dass da ein kleines Mädchen heranwächst. Ich beschäftige mich also schon länger mit dem Gedanken, dass ich ab November einen kleinen Jungen bei mir haben werde.

      Und versteht mich nicht falsch - auf dieses kleine Wunder freue ich mich auch schon riesig. Oft kann ich es kaum noch erwarten ihn endlich im Arm zu halten. Auch liebe ich ihn bereits total und weder mein Gefühl, noch das definitive Outing (er hat sich uns in der 17. Ssw ganz stolz präsentiert 😁❤️) haben da irgendwelche Zweifel gesät.

      Aber mein Problem ist, dass ich mich eigentlich nie so recht als Jungsmama gesehen habe. Ich bin eher sensibel, zurückhaltend, (musikalisch) und ruhiger einfach. Mein Mann ist eher der Wildfang und die Bewegungen, die ich so spüre, versprechen schon, dass der kleine Prinz nach seinem Vater kommt. Wenn ich so daran denke, dann geht mir auch immer das Herz auf.

      Aber ich habe so schrecklich Angst unserem Prinzen nicht gerecht zu werden. Dass er nicht genug mit mir anfangen kann in der Freizeit. Dass wir uns irgendwann entfremden, weil ich zu anders bin als er. Aber das will ich alles nicht! Ich will, dass er weiß, dass er immer zu mir kommen kann und ich will nicht, dass ich ihm langweilig bin, weil ich eben ruhiger bin. Ich will nicht, dass ich ihm nicht das bieten kann, was er in einer Mutter braucht oder falsch in vielen Situationen reagiere und handle, weil ich ihn nicht genug verstehe oder gar kenne.
      Dabei will ich in erster Linie, dass er glücklich wird und eine glückliche Kindheit haben wird. Er ist mir doch jetzt schon so wichtig.

      Das klingt jetzt vielleicht alles blöd, aber ich habe diese Gedanken und sie beschäftigen mich sehr. Ich hoffe, dass mir vielleicht die ein oder andere Mama hier meine Sorgen nehmen kann. 🙂

      Einen schönen Abend euch
      KleineFee mit Prinzen (28. Ssw) inside

      • Alles was du hier schreibst deutet darauf hin, dass du eine wunderbare Mama sein wirst ❤️ dein Sohn wird sich glücklich schätzen, so eine liebevolle Mama haben zu dürfen ❤️

        • Ich danke dir!
          Manchmal zweifel ich einfach so sehr an mir.
          Sicher stehen mir da auch meine eigenen Ansprüche im Weg. Am liebsten will ich die perfekte Mutter sein und nie einen Fehler machen. Das ist absolut unmöglich, allein schon weil ich ja nur ein Mensch bin, aber ich will einfach nur das Beste für den Kleinen... 🙄

      Von kindlicher Aktivität im Bauch auf Charaktereigenschaften wie Musikalität zu schließen, halte ich für gewagt 😉
      Vielleicht hat dein Sohn ja Eigenschaften, die du eher Mädchen zuschreibst und ist eher sensibel und zurückhalten. Oder wild und musikalisch...oder, oder...
      Ich bin sicher, dass du für den Menschen, der da kommt, die Beste Mutter sein wirst ❤

      • Da hast du sicher recht ☺️ ich gehe halt auch deswegen von einem Wildfang aus, weil ich so ein Exemplar geheiratet habe 😄
        Und ich bin so furchtbar gespannt darauf zu erfahren wie unser Sohn wohl sein wird! Ich kann es kaum erwarten ihn so richtig kennenzulernen.

        Aber diese Selbstzweifel kommen dann auch immer wieder hoch. Ich habe manchmal so sehr Angst eine schreckliche Mutter zu sein 😔

        Ich danke dir ☺️

    Mich rührt es total was du schreibst- wie oben schon erwähnt, wirst du eine grandiose Mama sein.
    Ich kann das alles nachvollziehen. Doch denke ich, dass die Dinge sich in beide Richtungen entwickeln können, egal ob Junge oder Mädchen. Da ja nicht alle Jungs wild sind und alle Mädchen ruhig. Das möchte die Gesellschaft gerne so sehen.
    Selbst wenn es so kommen würde, wie du dir ausmalst- Gegensätzliche Charaktereigenschaften können auch harmonieren. So wie du und dein Mann ganz unteschiedlich seid, und euch liebt. Du wirst deinen Sohn für alles lieben was er ist. Und genauso wird dein Sohn dich für alles lieben was du bist. Schwierige Phasen gibt es, so denk ich mal, bestimmt immer (Pupertät z.B). Egal wie "gleich" sich Mutter und Kind sind oder wie veschieden sie sind.

    • Auch dir vielen Dank!

      Da hast du recht, vor allem weil ich so feste Rollenbilder eigentlich eher ablehne. Nur deutet es schon sehr viel auf einen Wildfang hin. In der 11. Ssw beim Screening hatte die Ärztin zum Beispiel viel Mühe ihn überhaupt auszumessen und ein gutes Bild zu bekommen, weil er so wild geturnt hat. Da mussten wir echt lachen, weil wir ihn echt aus jedem Winkel sehen konnten - nur nie lange 😂

      Und auch mit den Gegensätzen hast du recht. Wenn er so wild wird, wird er sicher trotzdem auch einen Ruhepol brauchen, oder?

      Oh man, wo ich dir gerade antworte und spüre wie der Kleine so boxt und tritt freue ich mich wieder total auf dieses Abenteuer 😄❤️

      • Genau das denk ich auch, dass ein Ruhepol genau dann bestimmt auch wichtig sein kann! :) Schau, er will dir was sagen! :D Ich bin zwar noch keine Mama und auch erst in der 5. Woche, aber ich würde auch sagen, dass ich eher ruhig bin. Hab mein FSJ damals im U3 Bereich gemacht und lustigerweise hatte ich zu den größeren und wilderen Jungs (2-2,5 Jahre) nen ganz besonderen Draht. Außerdem ist es dein eigenes Kind, da ist es nochmal ganz was anderes und diese Bindung ist einfach da :)

Diese Kombination aus Ruhe und Wildfang scheint bei dir und deinem Mann doch super zu passen, dann passt es bei dir und deinem Sohn auch ❤️

Ich bin voll die "Jungs-Mama", habe 3 im Alter von 15, 12 & 10 Jahren und alle scheinen recht gut zu gedeihen (2 von ihnen wollten "rosa Sachen", alle hatten Puppen, einer wollte Fußball spielen, einer wollte einen "Feen-Geburtstag" etc.... - haben sie alles bekommen...) Vor 7 Wochen habe ich ein Baby-Mädchen bekommen... (habe selbst nicht mehr daran geglaubt ;-) ) ...ich glaube, DU kannst sowohl für Junge als auch für Mädchen eine gute Mama sein!! ...denn letztlich ist diese kleine "Person" eine "Person" und keine "Kategorie"!!
Viel Spaß!! :-)

Hallo meine Liebe
Dein Beitrag spricht mich sehr an. Habe auch in der 17. Woche ein Jungen-Outing bekommen, war aber bis zu diesem Moment fest der Überzeugung, ein Mädchen zu bekommen, weiss nicht warum. Vermutlich, weil ich mich eher als Mädchen-Mama sah. Ich bin jetzt nicht irgendwie enttäuscht oder so, aber ich frage mich, ob ich eine gute Jungen-Mama werde. Ich freue mich riesig auf meinen kleinen Schatz, habe aber auch etwas Angst, ihm nicht gerecht werden zu können.

Liebe Grüsse
Daniela mit Murmeli 18. SSW

Hi süße ich bin auch eine jungs Mama er ist jetz 6 Jahre ich bin auch total anders als er aber das hat nichts damit zu tun wie die Bindung zwischen Mutter und Kind ist er liebt mich über alles so wie ich ihn wir spielen zsm haben 1 ne Sache die wir beide sehr gerne mögen und das sind Dinosaurier er ist total vernart in diese Tiere so wie ich :-) wir kuscheln sehr viel reden sehr viel und Unternehmen sehr viel ich würde ihn niemals mehr her geben jetz bin ich in der 17ssw mit einer Prinzessin und mache mir da eher Sorgen weil ich halt nicht so eine bin die gern mit barbies Puppen ect spielt aber man wächst sich rein denke ich mal :-) du wirst eine tolle Mutter werden da bin ich mir sicher liebe Grüße :-)

Huhu..

Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken. Durch die Bewegungen kann man glaube ich nicht herausfinden, wie die Kinder werden. Du und dein Sohn... Ihr werdet euch schin aufeinander einstellen und ein perfektes team werden.

Ich denke, du wirst dich automatisch dem Sohn etwas anpassen und auch Mal draußen gegen den Ball treten. Du musst ja auch nicht immer gleich "mitmachen".

Wichtig ist, dass du ihn unterstützt. Bei späteren Hobbys wirst du eh nicht aktiv dabei sein. Wichtig da, dass du ihn beispielsweise fährst und unterstützt.

Mir ging es ähnlich. Hatte die ganze Zeit im Gefühl, dass es ein Junge wird. Dann das Outing .. Mädchen .. und bei mir ist es eher andersrum. Ich kann nichts mit Puppen etc. anfangen. Hab mir aber gleich gedacht, dann fängst du jetzt mit 27 an mit Puppen und Mädchenkram.

Mit meiner Nichte kann ich auch nicht ihre "Mädchenspiele" spielen. Aber da ist auch nicht die Bindung da. Die sehe ich nur zu Geburtstagen.

Aber bei meiner Tochter wäre ich da denke ich reingewachsen. Das kommt ja nicht alles von heute auf morgen.

Jetzt ist es - wie mein Gefühl schon sagte - ein Junge. Klar freue ich mich sehr und denke nach wie vor, dass ich eher eine Jungsmama bin. Aber komisch war es nachher schon. Weil ich mich gedanklich schon auf "mein Mädchen" eingestellt hatte.

Du wirst eine gute Mami sein und dich denke ich auch durch deine Aufgaben verändern und dich ggf. deinem aktiven Sohn anpassen.

Aber gesagt ist noch lange nichts. Er kann ja auch einer der ruhigeren Sorte sein.

LG

Jeanny 36+1

Guten morgen, das sind deine Ängste zur Zeit. Aber auch du wirst dich ja weiter entwickeln. Du wirst mit den Aufgaben wachsen und diese bewerkstelligen. Habe eine Freundin die auch eher ruhig ist. Sie hat zwei Söhne und die sind super erzogen. Klar können die Jungs auch raufen und toben, sie sind aber auch ruhig und können zuhören. Die beiden waren 3 und 7 als ich sie kenne gelernt habe. Es muss nicht zwangsläufig sein, das Jungs nur Rau sind und nur Quatsch machen. Dafür gibt es doch zwei Elternteile die sich das untereinander aufteilen können.
Ich hatte auch Angst als mir klar wurde das ich ein Mädchen bekomme, ich muss dazu sagen. Ich bin Erzieherin und erlebe oft verzogene Mädchen die zuhause die Prinzessinnen sind und nichts machen müssen. Schrecklich!!! Davor hatte ich Angst. Ich werde meine Tochter definitiv nicht als Prinzessin erziehen, sie wird sind dreckig machen dürfen genauso wie sie tanzen darf. Um die Gegensätze mal dazustellen. Ich mag diese rosa Welt nämlich gar nicht. Aber auch ich werde daran wachsen und freue mich auf das wo ich eines besseres belehrt werde. Versuche die positiven Dinge zu sehen. Und erfreue dich daran was diese Dinge an die verändern können und werden. Den nichts ist in Stein gemeißelt und wir alle sind nicht starr in dem wie wir agieren. Ich wünsche dir viel Spaß und Freude mit deinem Sohn. Viele imaginäre ritterkämpfe und viele andere Fantasie gestalten.

Ungeduldig 🤰🏼💜+5 Tage

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