Geburt alleine bewältigen

    • (1) 06.09.18 - 07:35

      Guten Morgen Mädels,
      Ich habe mal eine Frage. Wir haben einen 1 jährigen Sohn und eigentlich ist die Betreuung während der Geburt organisiert durch unsere Eltern. Ich hab jetzt allerdings vorwehen und liege im KH. Bin in der 36 ssw und der ET ist am 8.10., in der Zeit vom 10.-14.9. sind unsere Eltern jeweils im Urlaub und wir wissen nicht was wir mit dem kleinen machen sollen, wenn es losgeht. Meine Freunde müssen arbeiten. Ich hätte zwar ein paar Leute die sich angeboten haben, aber irgendwie geht’s mir nicht gut bei dem Gedanken ihn so lange „abzugeben“, er kennt das nur bei Oma und Opa. So dass ich überlege, die Geburt ansonsten alleine zu machen, damit mein Mann bei dem kleinen bleiben kann. Aber auch da hab ich Angst vor 😢 wer hat sich entschieden alleine zu gebären und was „tröstet“ euch?
      Liebe Grüße

      • Also unsere 2 werden wahrscheinlich auch nicht betreut. Es Seide nn ich entbinde am we oder innerhalb der Kita Zeit. Ich geh dann auch alleine, nützt ja nix.... Aber der Gedanke das meine 2 bei Leuten sind die sie nur selten kennen find ich blöder, als nur mit hebamme entbinden. Zudem würde mich das stressen

      Hast du vielleicht eine sehr gute Freundin, die dich begleiten könnte?

    Guten Morgen.
    Ich habe alleine entbunden , aber nicht weil das von vornherein geplant war, da es das erste war, sondern weil mein Freund nicht schnell genug im Krankenhaus war. Ich wurde im späten Vormittag eingeleitet und da mein Freund selbstständig ist und wir nicht wussten wie lange es dauert hatten wir uns entschieden, dass er noch mal auf die Arbeit geht. Es tat sich ja auch erstmal nichts. Dann ging es aber auf einmal so schnell, dass bis ich ihn anrufen konnte und er da war das Baby auch schon auf der Welt war.
    Für mich war es ehrlich gesagt kein Problem, da ich eigentlich nur mit mir beschäftigt war und mit meiner Atmung. Habe mich bei der Hebamme gut aufgehoben gefühlt. Er war dann etwa zeitgleich mit Baby da und beim Nähen war ich ganz dankbar über den Beistand. Das fand ich schlimmer wie die Geburt selbst.
    Das hat mir für ihn mehr leid getan, weil genau davor hatte er eigentlich Angst, dass er das verpasst. Im Nachhinein denke ich aber dass es für ihn auch okay war. Ihm war es wichtiger dass es mir dann gut ging und für mich es in Ordnung war. Ich denke es ist ja noch mal was anderes, wenn es von vornherein so geplant war dass man alleine geht. Bin mir ehrlich gesagt auch noch nicht sicher, ob er es diesmal schafft.
    Alles Gute

    • Ja das hab ich auch gedacht beim ersten Kind. Aber die Eröffnungsphase alleine, fänd ich irgendwie doof- andererseits geht’s beim zweiten ja wahrscheinlich wesentlich schneller. Ich hoffe dass ich da nicht „sinnlos“ durch den Park laufen muss mit Wehen ....

Hey, hast du evtl eine Freundin die dich während der Wehenphase begleiten kann? Sie muss ja ab dem pressen nicht dabei sein. Also ich habe bei Kind 1 und 2 die Erfahrung gemacht das ab dem pressen total egal ist wer da ist und da muss mein Partner nicht dabei sein. Die Hebamme kümmert sich ja um dich und danach ist eh alle Konzentration auf dem Kind.
Nun bei Kind 3 ist es mit total egal ob er bein ende ist oder nicht.

Hallo.

Ich habe mein 3.tes Kind am 4.09. auch allein bekommen.

Es ging Abends los und wir hatten auch keinen der Zeit hatte auf die Geschwister aufzupassen.


nach fast 3 1/ 2 Stunden war er auch schon da.

Fand es auch nicht schlimm allein. #herzlich

(13) 06.09.18 - 08:54

Hallo,

wir haben zwar noch kein Kind, aber ich werde auch alleine gebären.
Mein Mann hasst Krankenhäuser und fällt um wenn er Blut sieht.
Was soll ich ihm also eine Geburt antun?

Was mich motiviert? Das Kind muss raus, ob mit oder ohne Mann. Früher war es üblich das der Mann nicht bei war...
Die Frage ist ja eher ob er es schade findet wenn er nicht bei ist..
Kenne aber viele die ihr zweites Kind alleine zur Welt gebracht haben. Aber eher weil sie nicht wollten das das erste Kind nicht eigersüchtig wird, nur weil der zweite Wurm gleich beide Eltern „weggenommen“ hat.

Vor einer solchen Alleingeburt hatte ich auch Angst, zum Glück hat bei uns alles zeitlich gepasst. Hast du mal darüber nachgedacht, dass die Personen, die auf dein Erstgeborenes aufpassen können, dies bei euch Zuhause machen? So ist es die gewohnte Umgebung deines Kindes, das ist entspannter für alle. Das war bei uns nämlich Plan B.

  • Plan C war bei uns, dass unsere Große mit ins Krankenhaus kommt und eine eigene "Kliniktasche" mit Büchern, Spielzeug ud Süßigkeiten hat. So hätte mein Mann immer wieder nach uns beiden sehen können.

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