Fruchtwasseruntersuchung...hat jemand Erfahrung?

    • (1) 10.09.18 - 14:52

      Hallo ihr lieben!

      Ich bin gerade in der 15. SSW und habe das Ergebnis vom Praenatest erhalten: Alles unauffällig.

      Es wurde mir gesagt, dass das Ergebnis dieses Tests trotz der sehr hohen Genauigkeit auch nicht 100% sicher ist. Nun überlege ich, ob ich eine Fruchwasseruntersuchung durchführen lassen soll. Mir ist bewusst, dass diese Untersuchung mit gewissen Risiken verbunden ist. Ist es aber so sehr gefährlich?? Hat jemand (hoffentlich gute) Erfahrung damit?

      Zur Info: Ich bin 37 Jahre alt, schwanger beim ersten Mal.

      Vielen Dank im Voraus!

      • Hallo , alles gute für die ss und herzlichen Glückwunsch 👶
        Also mein fa rät Frauen ab 35 meist zur fw Untersuchung, ich weiß jedoch, bzw. Meine zu wissen, dass diese Untersuchung zu Behinderungen und fehlbildungen beim kind führen kann, ich persönlich würde es nicht machen Bzw nochmal mit meinem fa besprechen 😊
        Warum neigst du denn dazu die Untersuchung zu machen ?
        LG fritte

        Ich bin 38, es ist meine 3. Schwangerschaft mit einem bestätigten Herzschlag, und ich werde in 1-2 Wochen den Praena-Test machen lassen. Für mich steht fest, daß es nur eine Fruchtwasseruntersuchung geben wird, sollte der Praena-Test in irgendeiner Form auffällig sein. Eine Abbruch kommt mit nur bei schwerwiegenden Chromosomenstörungen in Frage (wir haben schon zwei Kinder und der Große ist ein extrem schwieriger und anstrenger Aspergerautist). Mit einer Trisomie 21 könnten wir grundsätzlich leben und alles, was an Behinderungen unter der Geburt passieren kann, kann auch kein Mensch vorhersehen.

        Wieso genau willst du denn jetzt eine weitere Untersuchung machen? du weisst doch, dass dein Kind zu 99,9% keine der untersuchten Trisomien hat? Die Gefahr hingegen dass du das Kind verlierst liegt bei 0,5%#gruebel
        So richtig verstehe ich dich da nicht.

        Das Leben ist leider nie 100% sicher. Du wirst auch bei einer unauffälligen Fruchtwasseruntersuchung nicht wissen ob dein Kind gesund zur Welt kommt. Ein Restrisiko besteht immer.

        Ich bin 38, bin schwanger mit der zweiten Tochter. Bei der ersten Schwangerschaft hab ich keine zusätzliche Untersuchung machen lassen. Dieses Mal den Harmony Test. Niemals würde ich unbegründet eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. War jetzt in der 22. SSW zum Feinultraschall und damit ist es jetzt auch gut.

      • Aus welchem Grund willst du es denn na je lassen? Reichen dir 99,8 % nicht?

        Hi, dir ist schon klar, dass du nur eine Genauigkeit von 98 % erreichst? Mal abgesehen vom Fehlgeburtsrisiko das du durch die Untersuchung hast. Normalerweise macht man es nur, wenn es Auffälligkeiten bei der Nackenfaltenmessung gab.
        Preanatest ist da sogar deutlich genauer.
        Und jetzt noch das Risiko mit der Fruchtwasseruntersuchung eingehen ein höchst wahrscheinlich gesundes erstes Kind mit 37 Jahren zu verlieren?
        Wovor hast du Angst? Was willst du mit dem Test (noch) erreichen? Denn mehr Sicherheit das das Kind gesund ist, hast du dadurch trotzdem nicht.
        Ich möchte dir jetzt keine zusätzliche Angst machen aber da gefährlichste ist die Geburt. Da kann das Kind kerngesund gewesen sein, wenn es zu einem Sauerstoffmangel bei der Geburt über einen bestimmten Zeitraum kommt, ist es trotzdem behindert. Die 100 % Sicherheit ein gesundes Kind zur Welt zu bringen gibt es einfach nicht.
        Mein Rat: Vertraue dir und deinem Kind!
        Alles Liebe TanteLillifee

      • Ich halte es für unnötig. Ja, das Risiko liegt nur bei 1 zu 200, wenn du allerdings die eine sein solltest, interessiert dich diese geringe Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Ich spreche da leider aus Erfahrungen.

        LG Sunny mit Folgeschwangerschaft 31+5 ssw

        Kein seriöser Arzt wird bei unauffälligem Praena-Test und Ultraschall eine Fruchtwasserpunktion machen- das Fehlgeburtsrisiko ist zu groß! Dann verlierst Du vielleicht ein gesundes Kind nur um 0.2% Restrisiko auszuräumen?!

        (9) 10.09.18 - 15:28

        Warum reicht Dir den Praenatest nicht. ? Der Test ist sehr sehr sicher und wenn Du sowie so den risikoreichen FWU machen lassen will, verstehe Ich beim besten Willen nicht warum Du überhaupt den Praneatest gemacht hast. Das hättest Du ja dann lassen können, wenn nicht Mal ein unauffälliges Ergebniss genug Sicherheit für Dich ist.

        Fakt ist, dass das Risiko rein rechnerisch viel größer ist das Du dein Kind verlierst, wenn Du eine FWU machen lässt, als das Risiko das der Praenatest nicht korrekt war.

        Eine Kollegin von mir hat ihr gesundes Kind verloren, weil Sie unbedingt den FWU machen lassen würde. Sie bekam Abends nach der FWU ein Blasensprung und verlor ihr Kind dadurch. Es gibt auch einige Urbia User die leider ihre Kinder durch eine FWU verloren haben.

        Denk gründlich darüber nach. Nichts im Leben ist 100% sicher, aber der Praenatest und den Harmonytest sind fast 100% sicher.. Es sollte doch reichen..

        Wenn Dir das Ergebnis vom Praenatest zu unsicher ist, warum hast Du den dann überhaupt machen lassen und soviel Geld dafür ausgeben?

        Ein gewisses Restrisiko wirst Du bei jeder Untersuchung haben. Abgesehen davon, gibt es trauriger Weise auch immer wieder mal Komplikationen bei der Geburt oder es wird ein Frühchen und hat bleibende Schäden. Du wirst Dein ganzes Leben keine 100%ige Sicherheit haben... Mein Sohn ist zwar zum Glück nicht behindert, aber trotzdem krank und braucht täglich ein für ihn lebenswichtiges Medikament und er muss ein bis zweimal am Tag mit einem speziellen Gerät überwacht werden. Meine Schwangerschaft mit ihm war total unkompliziert und unauffällig. Also es kann immer was sein, auch wenn alles unauffällig ist!

        Ich bin jetzt 36 und mit dem zweiten schwanger. Ich habe lediglich die NFM machen lassen und meine Wahrscheinlichkeiten für die bekanntesten Trisomien war so niedrig, dass ich dem nun vertraue und alles andere ist Schicksal. Irgendwo muss man auch vertrauen im Leben haben!

        Nun noch kurz am Rande: Meine Freundin hat die Chorionzottenbiospie machen lassen (in der Familie gibt es schon ein behindertes Kind) und bei ihr ging alles gut und das Baby ist gesund.

        Ich wünsche Dir weiterhin eine gute Schwangerschaft und lerne zu vertrauen #klee!

        (11) 10.09.18 - 15:37

        Ich würde niemals eine FU machen lassen, schon gar nicht, wenn der Bluttest unauffällig ist.
        Zwar geht statistisch gesehen bei den meisten die FU gut, aber die Möglichkeit, das Kind durch den Eingriff zu verlieren ist durchaus gegeben und ich könnte es mir niemals verzeihen, aus nichtigen Gründen mein scheinbar gesundes Kind in Gefahr gebracht und dadurch verloren zu haben.

        Das Risiko möchte ich ohne triftige Gründe einfach nicht eingehen und ich bin froh, dass das Kind in mir geschützt und ungestört wachsen kann.

        Ich hatte vor 14 Tagen eine Fruchtwasseruntersuchung weil auch ich schon älter bin und es mir empfohlen wurde.
        Gefühlsmässig ist es schon sehr belastend , habe auch wirklich 14 Tage gewartet, also bis heute um ein Ergebnis zu bekommen.
        Die Untersuchung an sich ist erträglich, körperlich.

        Ich würde es machen wenn ein negatives Ergebnis Konsequenzen hätte, ansonsten nicht.

        LG

        Huhu,

        ich kann dir wirklich nur davon abraten. In meiner letzten SS habe ich eine machen lassen, weil es Auffälligkeiten im US gab. Die FU an sich ist unangenehm, aber nicht schmerzhaft oder so.
        Die FU gibt dir aber leider auch keine endgültige Sicherheit. Meine FU war super. Keinerlei Gendefekte. Sie haben selbst auf seltene Defekte hin untersucht. Meine Tochter habe ich dennoch in der 29. SSW verloren, weil sie einen Organdefekt hatte, der aber noch genetisch bedingt war.
        Also wie mein Beispiel zeigt, keinen Gendefekt festzustellen bedeutet leider nicht, dass man ein gesundes Baby hat.
        Würde das Risiko ohne berechtigte Gründe niemals eingehen, denn jedes Risiko was man unnötig eingeht ist meiner Meinung nach zu hoch.

        LG

        (14) 10.09.18 - 17:56

        Also ich kann auch nicht nachvollziehen warum Du erst den teuren Bluttest machen lässt um dann bei einem unauffälligen Ergebnis über eine Fruchtwasseruntersuchung nachzudenken. Dann hättest Du Dir den Test sparen können.

        Mir wäre das Risiko für einen vorzeitigen Blasensprungs und den Verlust eines gesunden Kindes zu hoch. Eine Fruchtwasseruntersuchung macht man doch nur, wenn es sehr konkrete Verdachtsmomente für eine Behinderung gibt und aus meiner Sicht auch nur, wenn eine entsprechende Behinderung ein Grund für einen vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft wäre.

        Wurde nur der Bluttest gemacht oder warst Du auch beim Ersttrimesterscreening? Da wird Dein Kind mittels Ultraschall nochmal ganz genau hinsichtlich seiner Entwicklung begutachtet. Wäre vielleicht noch eine ungefährliche Option für Dich. Auf die Nackenfaltenmessung solltest/könntest Du aber bei einem bereits erfolgten Pränatest verzichten.

        (15) 11.09.18 - 12:42

        Ich danke euch allen für eure Meinungen....

        Ich habe gelesen und wurde auch vom Arzt informiert, dass dieser Test nicht 100% ist...Bis ich diesen Test gemacht habe, hatte ich doch gedacht, dass ich dem Ergebnis ziemlich gut vertrauen kann. Ich habe große Angst vor "falsch Negative". (Ich weiß nicht, ob es wirklich gibt..)

        Im Allgemein bin ich leider sehr ängstlich, und ich bin während der Schwangerschaft ständig nervös. Das ist meine Schwäche..

        Wer den PraenaTest gemacht hat, konnte nach der Geburt bestätigen, dass das negative Ergebnis richtig war?

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