Nackenfaltenmessung

    • (1) 09.12.18 - 09:40

      Hallo Ihr 🙂

      Bei mir ist es eh noch nicht Thema.
      Muss am 20. Dezember zur Blutabnahme und am 16. Jänner ist dann der Termin zur Nackenfaltenmessung.
      Eigentlich wollte ich diese Untersuchung ja ĂĽberhaupt nicht.
      Doch nach meiner Vorgeschichte hat es mir mein Arzt empfohlen.

      Nun ist es aber so, bereits in meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich gegen diese Untersuchung entschieden. Da habe ich schon oft gehört wie viele Kinder eigentlich eine Einschränkung hätten, diese aber ganz gesund auf die Welt gekommen sind.
      Wenn nun die Ärztin mir sagen würde, mein Kind hätte eine Einschränkung, ich würde nicht wissen wie ich weiter denken sollte.

      Wie häufig kommt denn eigentlich ein schlechtes Ergebniss raus und es hat sich dann ganz anders raus gestellt?
      Oder wie häufig hat sich ein gutes Ergebnis raus gestellt und es ist auch gut geblieben?


      Ich habe etwas Angst vor dieser Untersuchung und vom Ergebnis

      • So wie du schriebst wĂĽrde ich es nicht machen lassen.

        Wir wollten sie nicht. Da ich mich nicht durch wahrscheinlichkeiten verunsichern lassen wollte. Wir haben dann den praena Test machen lassen und das firsttrimesterscreening.

        Also die Frage wäre, was wäre die Konsequenz für dich wenn die Nackenfalte vergrößert ist und die Tendenz zur Auffälligkeit anzeigt? Würdest Du weitere Untersuchungen machen? Und wenn ja, wäre eine Behinderung für dich ein Grund das Kind nicht zu behalten? Diese Fragen sollte man für sich vorher klären.
        Ich wollte mich nur auf eine Prognose nicht einlassen, und habe den Harmony Test gemacht. Da bekommt man ein eindeutiges Ergebnis, ist aber auch etwas teurer.
        Alles Gute,
        Anjobi mit J. und A. an der Hand und đź’™Babyboy 17. SSW inside

        • so schlimm es sich anhört, und vermutlich viele gegen mich sprechen

          aber ich glaube ich würde dieses Kind nicht behalten können.
          darĂĽber haben ich und mein Partner schon oft gesprochen

          aber da diese Untersuchung keine 100% Sicherheit gibt, wollte ich diese doch auch gar nicht. um nicht irgendein denken im Kopf zu verursachen
          Ich wollte nur Organ Screening

          Hast du Ahnung, wenn bei dieser Messung Auffälligkeiten auftreten, wie es dann weiter geht?
          Noch Untersuchungen um dieses zu Bestätigen?

          • Also entweder kannst du dann eine fruchtwasseruntersuching machen lassen um Gewissheit zu bekommen, oder ihr nehmt jetzt etwas mehr Geld in die Hand und macht gleich den Preanatest oder den Harmonytest und lasst die reine Nackenfaltenmessung weg.
            Dann habt ihr gleich Gewissheit. Es werden allerdings nur 3 Syndrome untersucht, die am häufigsten vorkommen.

            Dann lass den praena oder harmony Test machen. Bis zum Organscreening bist du so weit, dass ein Abbruch dann echt heftig ist. Die o.g. Tests kannst du schon im 3. Monat machen lassen.

      Guten Morgen,

      Wir haben uns fĂĽr das Erstrimesterscreening mit parena test entschieden...Beim US wurde die Nsckenfalte...Das Gehirn...Das Herz...Der Magen.. Die Blase...Die GliedmaĂźen, der RĂĽcken, das Nasenbein, der Bauch und die Durchblutung angeschaut...War beruhigend zu wissen das alles in Ordnung ist!

      Nächste Woche kommen die Ergebnisse vom parena test...hoffe das auch da alles unauffällig ist.

      Ist unser drittes Kind- bei den anderen hab ich da nicht wirklich dran gedacht...
      Nun sind wir aber älter und ängstlicher...
      FĂĽr uns war es die richtige Entscheidung!

      Wahrscheinlichkeiten verunsichern nur- meine Fa hat mir zu dieser Kombi geraten!

      WĂĽnsche dir alles Gute!

      LG Sina

      • Hallo

        Danke fĂĽr deine Antwort

        Ich habe jetzt mal auf der Seite dieser Ă„rztin nachgeschaut. Ich bin sehr zufrieden mit ihr.

        COMBINED TEST + ERSTTRIMESTER-SCREENING + PRĂ„EKLAMPSIE-SCREENING

        Es ist diese Untersuchung
        Also ohne diesen Harmony Test

        • Und wegen welcher Vorgeschichte empfiehlt die das?
          (Wenn du aber, wie du sagst, ein behindertes Kind nicht austragen könntest, dann schadet die Untersuchung ja zumindest nichts.)

          • Ich habe in meiner vorigen Schwangerschaft mein Kind bei 27+5 tot gebären mĂĽssen. 1 Monat davor war ich beim Organ Screening und alles war in Ordnung. 2 Wochen davor war ich noch bei normaler Kontrolle
            Es wird davon ausgegangen das die Plazenta aufhöre zu arbeiten

            Nun möchte mein Arzt bzw. ist es mir auch wichtig viele Untersuchungen machen zu lassen. Jedoch wollte ich genau diese Nackenfaltenmessung nicht.
            Eben wegen dieser Unsicherheit.
            Aber wenn sie Ärztin Auffälligkeiten sieht, und man dieses mit den Harmony Test bestätigen kann, das wäre das schon in Ordnung für mich.

            Nur es gibt so viele Untersuchungen und ich weiĂź schon nicht mehr welche denn ĂĽberhaupt sinnvoll sind

            • Das ist schlimm, das tut mir leid.
              Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie die NFM davor schĂĽtzen sollte. Selbst wenn die Blutwerte Anzeichen fĂĽr eine schlechtere Plazentaversorgung liefern wĂĽrden, mehr als ĂĽberwachen kann man das ja auch nicht, und das wird man nach der Vorgeschichte doch hoffentlich auch tun.

              Ich würde an deiner Stelle wohl die Preise vergleichen. Nach einer auffälligen NFM müsstest du den NIPT ja vermutlich auch noch zahlen, umsonst gäbe es danach die FWU.

        Das ist trotzdem nur eine wahrscheinlichkeitsrechnung.

        Die anderen Tests die ich genannt haben sind sicherer .

Also wir haben die Nackenfaltenmessung mit der Blutuntersuchung machen lassen. War zum Glück alles in Ordnung. Wäre das auffällig gewesen hätten wir noch den Harmony Test machen lassen.

Die Nackenfaltenmessung war frĂĽher sinnvoll, um einer Schwangeren, die ein Kind mit Trisomie nicht austragen wollte, eine Entscheidungshilfe zu geben, ob sich eine Fruchtwasseruntersuchung, die ja ein geringes Fehlgeburtsrisiko hat, lohnt.

Als "auffällig" gilt die aber schon, bei einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1:300, da wären 99,7% der Kinder gesund (oder hätten etwas anderes, was man nicht testen kann).

Seit 2012 gibt es den NIPT, der ohne Fehlgeburtsrisiko testen kann, ob ein Kind eine Trisomie hat. Da ist das Ergebnis fast sicher, vor einem Abbruch würde man aber noch eine FWU machen, um es zu bestätigen.

Das mit deiner Totgeburt tut mir wirklich sehr Leid! Vor sowas hatte ich in der gesamten Schwangerschaft einen absoluten Horror.

Wir haben keinerlei Testungen gemacht. Nur die normalen Vorsorge Ultraschall.
Für uns hätte es daraus keine Konsequenz gegeben wenn unser Kind eine Behinderung hätte. Schon gar nicht beim Down Syndrom! wir haben eine Vorgeschichte (wir mussten eine ICSI machen) und waren einfach dankbar über dieses Geschenk überhaupt schwanger zu sein. Wir hätten jedes Kind angenommen. Unsere Tochter ist eben ein absolutes Wunschkind!

Ich finde dieses aussortieren von „Wunschkindern“ die einfach nur nicht den Wünschen ihrer Eltern (oder den Vorstellungen der Gesellschaft) entsprechen, einfach nur grausam!!! Aber das bleibt für jeden die eigene Entscheidung.

Ich habe eine Bekannte, bei der war die Nackenfaltenmessung unauffällig und trotzdem bekam sie ein Kind mit Down Syndrom.


Man sollte sich auch einfach bewusst machen, dass diese ganzen Testungen noch lange keine Garantie auf ein „gesundes“ Kind geben! Es kann auch immer während der oder nach der Geburt passieren!
Ich frage mich immer was so Eltern dann machen... Würden sie dieses Kind dann auch abgeben oder „aussortieren“ weils nicht mehr zu den Vorstellungen passt?

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