Mirtazapin in der Schwangerschaft

    • (1) 09.12.18 - 15:11

      Hallo zusammen,
      ich musste mich am Anfang diesen Jahres in der 14. SSW von unserem Kleinen verabschieden und danach ging es mir sehr schlecht. Ich nehme jetzt seit kurzem Mirtazapin 15mg und es hilft mir ganz gut. Jetzt bin ich wieder schwanger (ungeplant) und habe versucht das Medikament auszuschleichen... funktioniert nicht. Mir geht es wieder richtig schlecht und ich denke über einen Abbruch nach. Hat jemand Erfahrung mit Medikament in der Schwangerschaft.... ohne das Medikament werde ich es nicht schaffen.

      • (2) 09.12.18 - 15:19

        Hallo meine Liebe!
        Tut mir sehr leid, was du durchmachen musstest. Umso mehr Gratuliere ich dir zur SS. Bitte hör unbedingt auf, selber damit zu experimentieren. Wende dich am Besten gleich morgen an deinen Haus- oder Frauenarzt oder an denjenigen, der dir das Medikament verordnet hat. Ich habe es gerade bei embryotox eingegeben und zumindest im 1 Trimester sei es unbedenklich. Besser wäre allerdings eine Umstellung auf ein anderes Medikament, welche später verträglicher für das Baby sind.
        Du musst jedenfalls während der ss nicht auf Antidepressiva verzichten!
        Alles Liebe
        Anja
        Mit 2 ⭐ und ersehntem Mädl 16ssw

        • (3) 09.12.18 - 15:22

          Bzgl dem Abbruch, bin ich ganz sicher, dass du den Gedanken nur aus Angst hast und nicht, weil du das Baby nicht haben willst. Hol dir unbedingt professionelle Hilfe, wenn diese Gedanken zu stark werden, oder du das Gefühl bekommst, mit deiner Situation nicht zurecht zu kommen.
          Alles Liebe

          ich möchte eigentlich auch auf gar keinen Fall mehr experimentieren. Mir wurde zuvor Citalopram verschrieben und damit hatte ich die schlimmsten 2 Wochen überhaupt. Deswegen möchte ich eigentlich unbedingt beim Mirtazapin bleiben. Meine Therapeutin hat mir geraten versuchen zu reduzieren, weil es mir etwas besser ging. Aber das ging nun voll nach hinten los.
          Vielen Dank für deine liebe Antwort

          • (5) 09.12.18 - 15:36

            15 mg sind ja schon eine sehr niedere Dosierung, du kannst ja mit ihr sprechen, ob dies überhaupt bedenklich ist in der ss. Ansonsten gibt es noch weitere Alternativen, oder es ist eben einfach nicht notwendig. Ich finde es toll von dir, dass du dir Hilfe geholt hast!!! Ruf sie doch morgen einfach an, sie wird wissen was zu tun ist, du bist bestimmt nicht die erste schwangere und auch nicht die erste, die bestimmte Präparate nicht gut verträgt. Alles Liebe!!!

            • Ich war heute bei meiner Frauenärztin. Sie hat ihr OK gegeben, dass ich es ruhig weiter nehmen kann. Das Kind ist bis jetzt absolut gut entwickelt. Jetzt hoffe ich, dass es seine Wirkung schnell wieder aufnimmt und ich mich bald wieder richtig über die Schwangerschaft freuen kann! Therapie geht ja auch weiter... ich bin jetzt etwas zuversichtlicher.

              • (7) 10.12.18 - 17:06

                Ich bin sehr stolz auf dich, obwohl ich dich nicht kenne!!! Es wird dir bestimmt bald wieder besser gehen, du weißt ja, dass es ein bisschen dauert, bis die Wirkung einsetzt.
                Du hast das richtige gemacht und du wirst dich sooooo sehr über deinen Krümel freuen!! Alles alles Liebe

      Hey..bei embryotox steht folgendes:

      https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/mirtazapin/

      Also ich würde es meiden, denn es kann schon ein Risiko sein.viel wichtiger als Tabletten sind eine Psychotherapie..ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und konnte trotz starker Probleme ohne Tabletten auskommen.
      Alles gute dir!

      • (9) 09.12.18 - 15:27

        Wie kannst du der TE nur raten, auf die Tabletten zu verzichten?? Sie schreibt doch schon, welche Gedanken dadurch bei ihr aufgekommen sind! Ob Medikation notwendig ist, hat sicher jemand professionelles beurteilt und wird dies auch an die neuen Umstände anpassen. Recht geben muss ich dir mit dem Tipp eine Therapie zu machen. Abgesehen davon ist der Tip gefährlich und fahrlässig!!

        • Ich bin ganz deiner Meinung und finde es unverantwortlich jemanden zu raten irgendetwas an der Mediation zu ändern !
          Mal erst ist das medikament ja scheinbar kein Problem wie es bei Embryotox steht.
          Auch den Arzt auf der dir das Medikament verschrieben hat und Frage nach seiner Einschätzungen. Vill ist die mekikation nicht so hoch und du kannst bis Ende der Schwangerschaft nehmen. Dann machst du dir jetzt ohne Grund Gedanken!
          Bleib ganz ruhig und gehe zum Arzt. Liebe grüsse

          • *such

            • Mein Hausarzt meinte, er glaubt nicht, dass es schaden könnte, er müsste mir aber sagen, dass ein Restrisiko bleibt. Eigentlich war ich bis vor einer Woche mit der Aussage ganz zufrieden, bis meine Therapeutin meinte, ich solle lieber reduzieren. Hab jetzt nochmal eine persönliche Anfrage an Embryotox gestellt.
              Ich hätte so gerne einfach jemanden der mir sagt, „du darfst es nehmen und das wird schon“
              Danke für deine Antwort

              • Ich kann deine Bedenken sehr gut nachvollziehen, da ich selbst wegen einer chronischen Krankheit ein Medikament in einer vergleichsweise hohen Dosierung einnehmen muss. Obwohl mein Medikament bei meiner Erkrankung als am besten schwangerschaftsverträglich gilt, ist das Fehlbildungsrisiko trotzdem noch minimal erhöht und es besteht ebenfalls die Gefahr von Anpassungsstörungen beim Neugeborenen. Ich habe mit mehreren Ärzten gesprochen (Fachärztin für meine Erkrankung, Facharzt von einer Spezialambulanz für dieselbe Erkrankung, Frauenärztin) und ebenfalls eine Anfrage bei Embryotox gestellt. Die Leute von Embryotox sind kompetent und konnten zusammen mit den o.g. Ärzten meine Sorgen erheblich mindern. In der Tat entwickelt sich das Baby bislang sehr gut (der EGT wurde schon um 6 Tage nach vorne korrigiert... bin jetzt in der 18. SSW) und ich werde, weil nicht die geringsten Anzeichen für eine mögliche Fehlentwicklung vorliegen und schon das Ersttrimesterscreening sehr gut verlaufen ist, vermutlich auch keine Überweisung für einen Feinultraschall bekommen, obwohl meine FÄ das ursprünglich noch anders gesagt hatte.

                Also rede mit deiner Frauenärztin, rede mit den Leuten von Embryotox und versuche, dich über deine Schwangerschaft zu freuen, statt dir die Schwangerschaft durch Sorgen vermiesen zu lassen. Am Ende kommt es wie es kommt, wir können nun mal nichts an der Situation ändern, und es kann auch bei der gesündesten Frau nie eine Garantie auf ein gesundes Kind geben. Schau nach vorne und genieße die Tatsache, dass ein neues Leben in dir heranwächst!

        Bleib Mal bitte ganz ruhig.die te hat selber gesagt sie würde gerne die Tabletten sein lassen.dem Wunsch stimme ich zu und teile diese Ansicht.dass man sowas begleitet macht ist ja wohl logisch.🙄

        • (15) 09.12.18 - 19:29

          Ich bin ruhig. Allerdings hat sie geschrieben, dass sie es bereits versucht hat und es ihr damit erheblich schlechter geht und sie gar an einen Abbruch denkt. Der einzig (!) richtige Rat ist und bleibt eine professionelle Unterstützung und Begleitung!!! Dein augenrollender smiley unterstreicht nicht gerade eine qualifizierte Aussage.

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